Produktbild: Pädagogische Beziehungen verstehen und gestalten

Pädagogische Beziehungen verstehen und gestalten Anregungen für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern aus der Psychoanalytischen Pädagogik

1

42,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2025

Herausgeber

Barbara Neudecker + weitere

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

326

Maße (L/B/H)

20,1/14,8/2,4 cm

Gewicht

482 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3398-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2025

Herausgeber

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

326

Maße (L/B/H)

20,1/14,8/2,4 cm

Gewicht

482 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3398-7

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: info@psychosozial-verlag.de

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  • Bewertung

    4/5

    03.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    manche nicht mehr ganz aktuell, dennoch ein guter EInblick

    Die Psychoanalytische Pädagogik bietet viele Anregungen und Hilfestellungen für pädagogische und psychosoziale Fachkräfte. Ein besseres Verständnis unbewusster Prozesse, von Übertragung und Gegenübertragung und vom Umgang mit Konflikten und drängenden Gefühlen hilft in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern. Der Band versammelt bisher unveröffentlichte, überarbeitete und aktualisierte Texte von Fachtagungen aus zwei Jahrzehnten der Arbeitsgemeinschaft Psychoanalytische Pädagogik. Neben Überlegungen zu spezifischen Themen wie dem kindlichen Spiel oder Elternarbeit und Erziehungsberatung zeigen die Autor*innen, wie grundlegende psychoanalytisch-pädagogische Konzepte wie Übertragung und Gegenübertragung oder Containment für pädagogisches und psychosoziales Handeln nutzbar gemacht werden können. Praktiker*innen erhalten anschauliche Anregungen für ihre Arbeit. Zuerst geht es um die Frage, ob Kinder die List am Lernen lernen können. Überlegungen zur Bedeutung traumatischer Erfahrungen im Leben eines Kindes für seine Beziehungen im sozialen Umfeld und in der Schule werden dann beleuchtet. Die Frage, welche Auswirkungen der Mangel an Vätern und männlichen Bezugspersonen in der institutionellen Beziehung und in der Sozialen Arbeit auf die Entwicklung von Kindern hat, wird dann erörtert. Gründe, die dazu führen, dass Eltern in ihrer Erziehungsfähigkeit eingeschränkt sein können, und Möglichkeiten für Pädagog*innen haben, dennoch eine Zusammenarbeit zu diesen Eltern aufzubauen, kommen dann zur Sprache. Was die Vergabe einer psychiatrischen Diagnose für Familien bedeutet und im Rahmen der Elternarbeit damit umgegangen werden kann, ist dann das Thema. Das Setzen von Grenzen in der Pädagogik und Inhaltsvermittlung von Kindergarten und Schule am Beispiel einer Kindergeschichte werden dann in den Blick genommen. Danach wird anhand von drei Fallbeispielen beleuchtet, welches Potential kindliches Spiel vor der Perspektive der psychoanalytischen Spielforschung hat. Der konstruktive Umgang mit Konflikten und Verständigung in der begleitenden Elternarbeit. Zum Schluss geht es darum, wie pädagogisches und psychosoziales Handeln trotz widriger Umstände gelingen kann. Die Verbindungslinien und gegenseitige Ergänzungen zwischen Psychologie bzw. Psychotherapie und Pädagogik werden oft zu Unrecht stiefmütterlich behandelt. Da die Beiträge einen Zeitraum von fast 20 Jahren umfassen, sind vor allem die ersteren nicht auf dem aktuellsten Stand des Wissens. Dennoch werden hier zentrale Themenfelder der Psychoanalytischen Pädagogik behandelt, die einen guten Einblick oder auch eine erweiterte Perspektive aufzeigen können.

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Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Pädagogische Beziehungen verstehen und gestalten
  • Einleitung
    Barbara Neudecker, Kathrin Trunkenpolz & Barbara Lehner

    20 Jahre Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Psychoanalytische Pädagogik
    Auf der Suche nach Freud-vollem Verstehen
    von Zappelphilipp, Wilden Kerlen, umziehenden Lottas,
    deren Eltern und sich selbst in pädagogischen Beziehungen
    Romana Gruber & Barbara Lehner

    Die Lust am Lernen
    Bindungssicherheit und Autonomie in Therapie und Pädagogik
    Evelyn Heinemann

    Schwierige Kinder: Pädagogische Herausforderung
    oder das Ende der Erziehung?
    Ein Blick auf Traumatisierungen in der Kindheit
    Urte Finger-Trescher

    »Public fathers«?
    Der Mangel an Väterlichkeit und männlicher Fürsorge
    in Erziehung und Sozialer Arbeit
    Josef Christian Aigner

    Sorge – Mitleid – Ärger
    Das Versagen des Elternhauses im Erleben von Pädagog:innen
    Wilfried Datler, Barbara Lehner & Barbara Neudecker

    Autistisch, hyperaktiv, traumatisiert
    Welchen Nutzen haben Diagnosen
    für den pädagogischen Umgang mit Kindern?
    Judit Barth-Richtarz & Barbara Neudecker

    »Und bist du nicht willig« … was dann?
    Psychoanalytisch-pädagogische Überlegungen
    zur Frage des Grenzensetzens in der Erziehung von Kindern
    Tanja Kraushofer & Alexandra Horak

    »Ich seh’, ich seh’, was Du nicht siehst …!«
    Über Inhalte, die Kindergarten und Schule unbemerkt vermitteln
    Edith Wladika

    Vom Sinn des Unsinns
    Psychoanalytische Entdeckungen zum Spiel
    Katharina Gartner

    Das Brot der Pädagogin und das Recht des Kindes auf Schokolade
    Über Konflikte in pädagogischen Beziehungen
    Barbara Neudecker

    Vom psychoanalytisch-pädagogischen Verstehen
    des Beziehungsgeschehens
    in der begleitenden Elternarbeit
    Von Sorgen, Frustration, Missverständnissen
    und einem förderlichen Miteinander
    Katja Frühwirth-Feist & Isabella Kainersdorfer

    Alles bleibt schlechter: Verstörte Kinder,
    überforderte Eltern, ausgebrannte Pädagog:innen …
    Ein psychoanalytisch-pädagogischer Blick
    auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
    unter schwierigen Bedingungen
    Tanja Kraushofer

    Wie es gehen könnte – trotz widriger Umstände
    Das magische Pentagon psychoanalytisch-pädagogischer Praxis
    Helmuth Figdor