Müssen wir wieder vom gerechten Krieg reden? Anspruch und Realität von Friedensethik zwischen Entstehung und Anwendung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
28.04.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
38 (Printausgabe)
Dateigröße
382 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783389125625
Mit dem 24.02.2022 war es wieder bewusst, es gibt Krieg hier in Europa und wahrscheinlich war er nach dem 2. Weltkrieg auch nie weg von Europa. Mit dem Beginn der Großoffensive der russischen Föderation auf das Staatsgebiet der Ukraine entflammte
in Deutschland eine gesamtgesellschaftliche Debatte, welche auch die evangelische Kirche und die evangelische Theologie beanspruchte, denn "[f]ür die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) bildet der Frieden von Anfang an ein herausragendes
Thema öffentlicher Verantwortung." Dabei gibt es in der evangelischen Kirche nicht die eine Meinung zum Thema Krieg und Frieden und seinen zahlreichen Subdebatten. Während mit dem amtierenden Friedensbeauftragten der EKD, Landesbischof Friedrich Kramer, die pazifistischere Position innerhalb der EKD einen starke und wirkmächtige Bühne bekam, gab und gibt es genau so Stimmen, welche eher eine abgewogenere Meinung vertraten. Aber jenseits der Debatten und einzelnen Positionierungen von Menschen im kirchenleitenden Amt gilt es der Frage nachzugehen, was die spezifisch evangelische Vorstellung von Krieg und Frieden ist. Vor welchem theologischen Hintergrund wird innerkirchlich um die Frage des richtigen Umgangs mit dem Ukrainekrieg und seinen Auswirkungen gerungen. Dieser Hintergrund soll in der "Friedensdenkschrift": "Aus Gottes Frieden leben - für gerechten Frieden sorgen" des Rates der EKD von 2007 zum Ausdruck kommen. Dabei ist auch die Denkschrift selbst von Debatten durchzogen, da in ihr "nach Möglichkeit ein auf christlicher Verantwortung beruhender, sorgfältig geprüfter und stellvertretend für die ganze Gesellschaft formulierter Konsens zum Ausdruck kommen" soll.
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