Göttinnen in der Halaf- und Ubaid-Periode. Archäologischer Befund Terrakottafiguren
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.04.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-12553-3
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Archäologie, Note: 5.5 (Schweiz ~1,5), Universität Bern (Abteilu), Veranstaltung: Seminar: Göttinnenkult im Alten Orient, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema Göttinnenkult im Alten Orient ist in dieser Arbeit in zwei Bereiche unterteilt. Einerseits wird der archäologische Befund von weiblichen Terrakottafiguren der Halaf- und Ubaid-Zeit behandelt, andererseits werden in einem zweiten Teil die Deutungsansätze dieser prähistorischen Terrakottafigurinen thematisiert. Die Halaf-Kultur war eine chalkolitische Kultur im Norden Mesopotamiens, in Syrien und in Teilen der Türkei, die bis an die Grenze zum Iran und darüber hinaus reichte. Sie blühte im 6. Jahrtausend (ca. 5900-5000 v. Chr.); ihr namensgebender Fundort ist Tell Halaf in Syrien. In ihrer Ausdehnung gehörte sie zu den weitläufigsten Kulturen dieser Zeit. Die Ubaid-Zeit reichte von ca. 6500 bis 3800 v. Chr.; der Name leitet sich von Tell al-'Ubaid ab, wo die früheste grosse Ausgrabung von Material aus dieser Epoche gemacht wurde. In Südmesopotamien ist diese Periode die früheste bekannte Periode in der Schwemmlandebene, obwohl vermutet wird, dass frühere Perioden unter dem Schwemmland verdeckt existieren. Im Süden dauerte diese Periode von etwa 6500 bis 3800 v. Chr. an und wurde erst durch die Uruk-Zeit abgelöst. In Nordmesopotamien liegt die Periode zwischen etwa 5300 und 4300 v. Chr. Eine wichtige Bedeutung haben die Halaf- und Ubaid-Kultur darum, weil sie das erste grosse zusammenhängende Kulturgebiet nach der Sesshaftwerdung des Menschen bildeten. Nebst dem Befund einzelner Terrakottafigurinen geht es auch darum, weitere Aspekte der materiellen Kultur zu beleuchten, um die Bedeutung der gezeigten Figurinen in einen Kontext einzubinden und schlussendlich besser zu verstehen. Es werden zwei exemplarische Objekte beschrieben und in Bezug zu Vergleichsfigurinen der gleichen Epoche gesetzt. Nebst der zeitlichen Einordnung soll die geographische Ausdehnung beleuchtet werden, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten. Anhand der Keramik, der Architektur sowie weiteren Elementen der materiellen Kultur soll ein besseres Verständnis für die Halaf- und Ubaid-Zeit geschaffen werden.
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