Für Katharina ist nichts mehr, wie es war. Bei einem Überfall wurde ihr Gesicht entstellt, ihre Ehe existiert nur noch auf dem Papier. Und dann ist da auch noch dieser Brief eines Anwalts aus Granada. Katharina hat eine Finca geerbt. Von einem Unbekannten. LA ESPERANZA - die Hoffnung ... Über Umwege gelangt sie in den Süden Spaniens. Wer ist dieser rätselhafte José, dem die Orangenplantage einst gehörte? Katharina setzt alles daran, den Schleier der Vergangenheit zu lüften und verliert ihr Herz an eine verbotene Liebe wie damals ihre Großmutter ... Der neue Spanien-Roman von Alexandra Mazar und Band 1 der Orangenblüten-Saga. Vergangenheit, die Schatten wirft. Liebe, die heilt. Spanien, in all seinen Facetten. Triggerwarnung: In Kapitel 2 wird meine Protagonistin Katharina überfallen und vergewaltigt. Die Beschreibung kann auf traumatisierte und sensible Personen verstörend wirken.
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Mit „Der Duft von Orangenblüten“ hat Alexandra Mazar einen Roman geschaffen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.
Die Geschichte von Katharina beginnt mit einem einschneidenden Erlebnis, das ihr bisheriges Leben völlig aus der Bahn wirft. Als sie einen Brief aus Andalusien erhält, nimmt ihr Schicksal eine neue Richtung. Die Handlung ist spannend, emotional und voller berührender Momente.
Besonders begeistert hat mich der bildhafte Schreibstil der Autorin. Beim Lesen konnte ich die Atmosphäre Andalusiens förmlich spüren, die Düfte wahrnehmen und die Landschaften vor meinem inneren Auge sehen. Wer schon einmal in Granada oder Andalusien war, wird sich sofort dorthin zurückversetzt fühlen.
Dieses Buch hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich jede freie Minute zum Lesen genutzt habe. Es ist eine wunderschöne Geschichte über Schicksal, Neuanfänge und die Kraft, seinen eigenen Weg zu finden.
Ein besonderes Highlight für mich: Ich habe das Buch persönlich bei der Autorin auf der Buchmesse „Winterzauber“ in Fellbach gekauft.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die gefühlvolle Romane mit authentischen Charakteren, einer spannenden Handlung und einem Hauch von Fernweh lieben. ❤️
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
26.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Schmerzhaft ehrlich – kein leichtes Buch, aber ein wichtiges
Der Duft von Orangenblüten ist kein Buch für zwischendurch. Und definitiv nicht für jede*n geeignet.
Bitte unbedingt die Triggerwarnung lesen.
Wir begleiten Katharina nach einem Überfall – und dieses Buch zeigt nicht „5 Seiten später ist alles wieder gut“. Im Gegenteil: Der gesamte Band ist durchzogen von ihrem Schmerz, ihrer Hilflosigkeit, ihren Ängsten und den vielen Gefühlen, die danach bleiben.
Und genau das macht dieses Buch so intensiv.
Der Schmerz wird so greifbar beschrieben, dass er fast körperlich spürbar wird. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, einen Stein auf der Brust zu tragen.
Katharina begibt sich auf eine Reise um ihr Erbe anzutreten, aber vor allem, um sich selbst wiederzufinden. Diese Entwicklung ist nicht glatt, nicht geradlinig und schon gar nicht einfach.
Es ist schön. Und gleichzeitig zutiefst traurig.
Paul, ihr Mann, ist eine Figur, die mich zwiegespalten zurückgelassen hat. Ich konnte ihn verstehen – und gleichzeitig wollte ich ihn manchmal anschreien. „Lass sie doch mal in Ruhe.“ Genau diese Ambivalenz macht die Figuren so real.
Dieses Buch hat mich emotional stark getroffen.
Allein beim Gedanken daran werden meine Augen wieder feucht.
Ich möchte weiterlesen – aber ich weiß auch: Dafür muss ich innerlich bereit sein.
Jeanette Lube
aus Magdeburg
5/5
14.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Ich inhalierte den Duft der Orangenblüten beim Lesen
Dieses Buch erschien 2020 und beinhaltet 318 Seiten.
Nichts ist für Katharina mehr wie es war. Ihr Gesicht wurde bei einem brutalen Überfall entstellt, ihre Ehe existiert nur noch auf dem Papier. Und dann kommt ein Brief eines Anwalts aus Granada. Katharina hat eine Finca von einem Unbekannten geerbt. Sie heißt „LA ESPERANZA“ – die Hoffnung. Katharina gelangt über Umwege in den Süden Spaniens und möchte unbedingt wissen, wer dieser rätselhafte José ist, dem die Orangenplantage einst gehörte. Sie setzt alles daran, den Schleier der Vergangenheit zu lüften und verliert ihr Herz an eine verbotene Liebe, wie einst ihre Großmutter… Hier handelt es sich um einen Roman über Schmerz, Stärke, Hoffnung und Liebe sowie über die Wurzeln der Vergangenheit und den Zauber Andalusiens.
Ich habe bereits Bücher der Autorin Alexandra Mazar gelesen, die mich echt begeistert haben. Und auch nach dem Lesen dieser Geschichte kann ich nur eines sagen: Ich bin überwältigt! Allein der Schreibstil haut mich um. Diese Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt und das macht mich schon ziemlich betroffen. Allein, was die Protagonistin Katharina erleiden muss! Gemeinsam an ihrer Seite erfahre ich immer wieder über das Davor und das Danach. Ja, was ihr passiert ist, ist das Schlimmste, was einem Menschen angetan werden kann und ich bin echt bestürzt. Ihr Mann kommt damit klar, zumindest denkt er das; er ist für sie da. Aber wie sieht es in Katharina aus? Hier erfahre ich ihre Gedanken, die mich teilweise fassungs- und sprachlos machen. Als sie einen Brief aus Spanien erhält, sieht sie nur einen Weg: Sie muss unbedingt dahin reisen, um mehr über sich selbst zu erfahren und über ihre Vergangenheit. Ich erlebte an ihrer Seite eine abenteuerliche, zu Herzen gehende Reise, die so wunderbar beschrieben wurde, dass ich die Landschaft direkt vor meinen Augen sah. Ja, ich durfte auch den Duft der Orangenblüten einatmen, immer und immer wieder. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, der für mich ganz außergewöhnlich und besonders ist. Wenn mich auch Katharinas Geschichte im Herzen sehr berührte, finde ich dieses Buch und die Gedanken, die sich die Autorin beim Schreiben gemacht hat, einfach nur toll! Wir erleben hier eine Frau, die einen Teil von sich verloren hat. Seite 148: „Deshalb diese Reise? Ist das der Grund? Du bist auf der Suche nach dem Teil von dir, den du verloren hast?“ Die Sprache der Autorin ist einfach bildgewaltig und fasziniert mich auf ganz besondere Weise. Dieses Buch ist ein absolutes Lesehighlight für mich. Ich kann mich gar nicht mehr beruhigen. Ich habe es am heutigen Tag regelrecht verschlungen und es macht wirklich Hoffnung. So, nun lest einfach selbst! Ich erlebte hier eine tolle Frau, die mir, aufgrund der Empathie, die die Autorin beim Erschaffen ihrer Protagonistin an den Tag gelegt hat, sehr ans Herz gewachsen ist und deren Schicksal mich aufwühlt, bedrückt, wütend macht und zugleich bringt diese Geschichte nicht nur Schmerz und Leid. Sie zeigt auch, zu was Menschen nach solch einem Schicksalsschlag fähig sind und wie mutig sie sein können. Ich möchte aber gar nicht zu viel verraten. Mich hat die Autorin Alexandra Mazar zu Tränen gerührt, mein Herz berührt und mich überzeugt. Ich liebe dieses Buch und werde bald auch Teil 2 lesen. Dieses Buch empfehle ich sehr gern weiter, einfach genial geschrieben!!!
Bewertung
aus Berlin
5/5
20.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Reise in die Vergangenheit
Mit ihrem wundervollen Roman "Der Duft von Orangenblüten" entführt die Autorin Alexandra Mazar ihre Leser auf eine Reise nach Andalusien, eine Reise auf den Spuren von Katharinas Großmutter.
Nach einem traumatischen Erlebnis, gefangen in ihren Gefühlen, bekommt Katharina einen Brief in dem sie erfährt, dass sie eine Finca in Andalusien geerbt hat. Es sind einige Bedingungen daran gebunden und während für ihren Mann sofort der Verkauf feststeht, reist sie nach Spanien und erlebt ein Wechselbad der Gefühle. Sie lernt Menschen kennen und lieben und findet langsam wieder zu ihrem alten Ich.
Der Schreibstil ist so berührend und bildhaft, man kann sich in diesem Buch verlieren und tief in die Geschichte, in die spanische Atmosphäre, eintauchen.
Einmal angefangen zu lesen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es an einem Tag durchgelesen. Ich kann es nur weiterempfehlen!!! Unbedingt lesen!
Bewertung
aus Neu Wulmstorf
5/5
13.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Gefühlvoller Roman, der Herz und Seele berührt
Inhalt: Eine brutale Vergewaltigung reißt Katharina aus dem Leben. Nur schwer wird sie mit den inneren und äußeren Verletzungen fertig. Etwas Ablenkung bekommt Katharina durch den Brief eines Anwalts aus Granada, der ihr mitteilt, dass ein Señor Pérez ihr eine Finca samt Landgut vererbt hat. Während Katharinas Ehemann Paul schon voreilig an einen Verkauf denkt, wird bei ihr die Neugierde und Abenteuerlust geweckt. Sie möchte wissen, wer Señor Pérez war und weshalb er sie an verschiedene Orte schickt, wo sie Menschen treffen soll, die das Geheimnis Stück für Stück lüften werden.
Meine Meinung: Ich habe selten ein so emotionsgeladenes Buch gelesen. Es fängt schon mit dem sexuellen Missbrauch an, ein richtiger Albtraum, denn einer der Täter hat Katharinas Gesicht entstellt. Danach wird sie von Panikattacken gequält und dem Gefühl, alle würden auf ihre Narben starren. Mein Mitgefühl wurde sofort geweckt, aber auch Bewunderung, dass sie trotz ihres Leidens versucht hat, wieder Normalität ins Leben zu bringen. Trotz aller Selbstzweifel hat sie sich gefangen und den Lebensmut nicht verloren. Eine starke Protagonistin, wie ich finde und es wurde realistisch dargestellt, dass solch ein Traumata nicht von heute auf morgen verschwindet, sondern Zeit braucht. Ich mag die Art, wie die Autorin schreibt, so als ob ein Film vor meinem inneren Auge ablief. Eine wirklich farbenprächtige Poesie die alle Sinne anspricht: riechen, hören schmecken sehen...Am liebsten hätte ich den Orangenblütentee gekostet oder wäre selbst auf dem Rücken eines Pferdes durch die Sierra Nevada geritten. Es hat großen Spaß gemacht, in die atemberaubende Kulisse Andalusiens entführt zu werden. Katharina lernt auf ihrer Reise viele interessante Menschen kennen und erfährt so einiges aus der Vergangenheit ihrer Großmutter. Das wichtigste ist jedoch, dass sie während dieser Reise wieder zu sich selbst findet. Ich kann diese Geschichte nur jedem wärmstens ans Herz legen.
Fazit: Ein berührender Roman über Hoffnung, Schicksal und Selbstfindung. Volle 5 Sterne.
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