Mit zwölf wusste ich, dass sich Afghanistan verändern muss Autobiografie
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- Deutsch ausgewählt
32,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
29.08.2025
Abbildungen
mit zahlreichen schwarzweissen Abbildungen
Verlag
Rüffer & RubSeitenzahl
464
Maße (L/B/H)
21,6/15,6/4 cm
Gewicht
756 g
Farbe
Cool Grey / Anthrazit
Auflage
1
Originaltitel
Outspoken. My Fight for Freedom and Human Rights in AfghanistanÜbersetzt von
Elvira Bittner
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-907351-42-0
Die Geschichte der Afghanin Sima Samar ist bewegend. Ihr Ehemann wurde 1979 während der Präsidentschaft von Nur Muhammad Taraki verhaftet, er blieb verschollen. Sie selbst floh nach Pakistan, wo sie in der Grenzstadt Quetta ein Frauen- und Kinderspital aufbaute.
1989 gründete Sima Samar die Organisation Shuhada, die sich der nachhaltigen Entwicklung von Frauen- und Menschenrechten, der medizinischen Versorgung der Bevölkerung sowie der Einrichtung von Schulen in Pakistan und Afghanistan widmet. Als die Taliban die Schließung ihrer Mädchenschulen forderten und sie mit dem Tod bedrohten, falls sie nicht gehorche, lautete ihre Antwort: »Geht ruhig hin und hängt mich öffentlich und erzählt den Menschen, welches Verbrechen ich begangen habe: kleinen Mädchen Papier und Bleistift zu geben.«
Sima Samar verstand rasch, dass sie sich auch politisch einbringen musste, um Veränderungen in ihrem Land zu erreichen. 2001 wurde sie als Ministerin für Frauenangelegenheiten für die afghanische Regierung ausgewählt und gehörte zu den fünf Stellvertretern des Präsidenten Hamid Karzai bis zu ihrem Rücktritt im Jahr 2002.
Im Juni 2002 wurde die Unabhängige Afghanische Menschenrechtskommission gebildet mit Sima Samar als Vorsitzende. Unablässig sprach sie an internationalen Konferenzen über die Situation der Menschen in Afghanistan, zugleich setzte sie ihre Arbeit für die Bildung von Frauen und Mädchen mit der bis heute aktiven Organisation Shuhada fort.
2021 reiste sie kurz vor der erneuten Machtübernahme der Taliban in Kabul in die USA aus. Dort lehrt sie Frauen- und Menschenrechte an der Tuft-Universität in Boston.
Zahlreiche internationale Auszeichnungen wie 2001 der Paul Grüninger Preis, 2008 der Asia Democracy and Human Rights Award und 2012 der »Alternative Nobelpreis« unterstreichen das außergewöhnliche Engagement dieser furchtlosen Frau.
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