Produktbild: Der Goldvogel

Der Goldvogel

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6,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.05.2025

Verlag

Erzählwerk Breitkopf

Seitenzahl

450 (Printausgabe)

Dateigröße

561 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783911176071

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.05.2025

Verlag

Erzählwerk Breitkopf

Seitenzahl

450 (Printausgabe)

Dateigröße

561 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783911176071

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  • Bettina Hertz Lesehertzen

    aus Brandenburg

    5/5

    09.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Abenteuerlich und fesselnd

    A. M. Reinhardt entführt uns nach Galizien (histor. Land Osteuropas auf dem heutigen Gebiet Polens/Ukraine) mitten in die Donaumonarchie 1880. Die junge Zelda, jüdische Tochter eines Gastwirtes, fühlt sich gefangen in den strengen Vorgaben ihrer Rolle als Frau und träumt von einem selbstbestimmten Leben. Als ihre Schwester Fanny den Versprechungen eines Amerika Agenten folgt, nimmt sie gemeinsam mit ihrem Jugendfreund Jon die Verfolgung durch halb Europa auf. Eine unglaubliche abenteuerliche Reise beginnt. Der Schreibstil liest sich leicht und fließend. Die bildhafte Sprache lässt so viele Szenen lebendig erscheinen. Zeldas Familie leben im jüdischen Glauben, der jüdische Brauchtum ist sehr gut umgesetzt, viele sprachliche Begriffe sind im Anhang erklärt. Ein Personenverzeichnis ist ebenfalls vorhanden, dass ich in historischen Romanen immer zu schätzen weiß. Die Geschichte ist aus mehreren Perspektiven erzählt (Zelda, Jon, Fani, Maximilian, Leib Greif), jeder Figur folgt ihren eigenen Zielen. Die Autorin hat starke, authentische Romanfiguren geschaffen, die jeder für sich seine eigenen Bedürfnisse durchsetzen möchte. Dabei kommen alle Beteiligten in höchste Gefahr. Die Figur des Leib Greif fand ich abgrundtief böse, aber auch er hat seine Vergangenheit. Die Geschichte punktet vor allem, dass historische Elemente/Figuren mit fiktiven Handlungen verknüpft sind. So hat es u. a. die Reise von Kaiser Franz Josef durch Galizien im Salonzug gegeben, in denen Zelda und Jon landeten. Auch der Name des Leib Greif ist historisch belegt, ihn hätte ich nicht leibhaftig begegnen wollen. Insgesamt ist es eine spannende Reise unterschiedlichster Figuren, wie diese für den Einzelnen ausgeht, lest am besten selbst. Es lohnt sich! Ich gebe sehr gerne eine Leseempfehlung.

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    20.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Abenteuerromqn

    Es geht um die junge Zelda die in Galizien als Tochter eines jüdischen Gastwirtes aufwächst. Als ihre Schwester den strengen Regeln der jüdischen Gemeinde entfliehen will und mit einem Amerika Agenten davonlaufen macht sie sich auf die Suche. Zusammen mit dem Ptofiboxer Jon will Zelda ihre Schwester zurückholen. Der Amerika Agent entpuppt sich bald sls übler Menschenhandler und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Der Roman hat mir sehr gut gefallen, vor allem da er mich in eine mir nicht so sehr bekannte Welt entführt hat. Galizien ist nicht oft Handlungsort von Romanen und ich finde es großartig in Büchern neue Welten zu entdecken. Angela Marina Reinhardt lässt die Welt in ihren Romanen aufleben aber nicht nur Galizien auch die anderen Orte des Romans sind sehr anschaulich beschrieben. So zum Beispiel die Elendsviertel von Wien. Aber natürlich lebt ein Roman in erster Linie von seinen Protagonisten und die sind hier wieder einmal sehr gelungen. Ich selbst wäre wohl auch auf die Schmeicheleien des Agenten hereingefallen, nur um ihn bald sehr unsympathisch zu finden. Und natürlich Zelda eine mutige junge Frau mit dem Herzen am richtigen Fleck.

  • leseratte_dani

    5/5

    20.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Der Traum von Amerika wird zu einer rasanten Jagd

    Zelda, die junge Tochter des jüdischen Gastwirts lebt in einer Welt zwischen strengem Ritus und stiller Rebellion. Sie lebt in Galizien im Jahre 1880. Als ihre Schwester Fani den Versprechungen eines Amerika-Agenten folgt, nimmt Zelda die Verfolgung auf. Denn der Agent entpuppt sich als skrupelloser Menschenhändler und sie versucht Fani zu retten. Eine blutige Hetzjagd durch das Habsburgerreich startet. Zelda ist nicht alleine unterwegs, sondern mit ihrem Kindheitsfreund Jon, einem Preisboxer. Von den Urwäldern der Karpaten geht es in die Stätten des frühen Ölbooms bis zu den Elendsquartieren und Ballsälen von Lemberg und Wien. Doch das ist noch nicht genug und die Jagd führt die beiden bis zu den Hamburger Landungsbrücken. Der Schreibstil ist angenehm und detailreich, wodurch ich mir die Figuren mit ihren Handlungen und Emotionen, sowie die Handlungsorte gut vorstellen konnte. Es entsteht eine Stimmung, die die damalige Zeit gut einfängt und man fühlt sich, als wenn man mit vor Ort gewesen ist. Zelda ist eine junge und unerschrockene Frau. Sie weiß ziemlich genau, was sie will, und schreckt vor nichts zurück. Sie ist mir von Anfang an sympathisch und ich habe sie gerne bei ihrem Abenteuer begleitet. Jon bildet einen interessanten Gegenpart zu Zelda und unterstützt sie bei ihrer Verfolgung. Die beiden lassen sich nicht unterkriegen und beweisen nicht nur einmal eine sehr große Portion Mut. Durch die wechselnde Erzählperspektive bekommt man Einblick in verschiedene Erzählstränge, die sich nach und nach zu einem verschmelzen. Die eher kurzen Kapitel sorgen für einen häufigen Wechsel der Szenen, wodurch ich immer gespannt war, wie es weitergeht. Rasant und mit viel Spannung kommt es dann Schlag auf Schlag. Nicht nur einmal wurde ich von den Wendungen der Geschichte überrascht. In der Erzählung tauchen auch immer wieder überwiegend jüdische und hebräische Begriffe auf, die eingebunden werden. Dadurch erfährt man nicht nur über das Leben in Galizien mehr, sondern auch über das Leben der Juden zur damaligen Zeit. Am Ende gibt es ein Glossar für die ganzen Begriffe, wodurch man nachlesen kann, was sie bedeuten, wenn man es sich nicht aus dem Kontext erklären kann. Insgesamt ist das Buch ein historischer Roman mit einer guten Portion Spannung, der den Leser auf eine rasante Jagd mitnimmt. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und kann das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

  • nirak

    5/5

    20.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    spannende Verfolgungsjagd durch das Europa des ausgehenden 19. Jahrhunderts

    spannende Verfolgungsjagd durch das Europa des ausgehenden 19. Jahrhunderts Die Schwestern Zelda und Fani wachsen in Galizien im 19. Jahrhundert auf. Ihre Welt besteht aus strengen jüdischen Riten und einem geregelten Tagesablauf. Eines Tages kommt ein fremder Mann in den Ort und erzählt von einem besseren Leben in Amerika. Die Mädchen sind gefangen von dem Mann, vor allem Fani glaubt den Versprechungen und geht mit dem Amerika-Agenten mit. Ihre Schwester Zelda ist da skeptischer. Sie will Fani zurückholen und macht sich an die Verfolgung. Unterstützung erhält sie dabei von Jon, einem Freund aus Kindertagen, der jetzt als Preisboxer sein Geld verdient. Ihre Verfolgungsjagd gestaltet sich schnell sehr viel schwerer als gedacht. Fani schwebt in der Gefahr, nie wieder gefunden zu werden. Der Amerika-Agent entpuppt sich als Mädchenhändler, seine Spur führt durch halb Europa, von Galizien über Wien Richtung Hamburg und noch weiter. Die Autorin Angela Marina Reinhardt beginnt ihre Geschichte mit einem Prolog, der einige Jahre vor der eigentlichen Geschichte spielt. Es handelt sich dabei um eine Kindheitserinnerung von Zelda. Gleichzeitig erfährt man so, dass die junge Frau schon früh dazu bereit war, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen. Nach wenigen Seiten geht es dann mit der Handlung im Jahre 1880 weiter. Die Mädchen sowie Jon werden vorgestellt und ihre Lebensumstände geschildert. Der Einstieg in diesen Roman fiel mir leicht. Ich war direkt von den ersten Seiten an gefangen von der Geschichte. Die Versprechungen, die der Amerika-Agent den Menschen gemacht hat, waren nachvollziehbar. Der Traum von einer besseren Zukunft ist deutlich spürbar. Doch so einfach wird die Geschichte dann eben doch nicht. Fani geht mit dem fremden Mann und lernt eine neue Welt kennen. Ihre Schwester Zelda folgt ihr und will sie befreien, sie glaubt, die Schwester sei in Gefahr. Für beide Frauen wird es eine spannende Reise. Jede hat ihre eigenen Ziele und Träume. Auch Jon verfolgt seinen ganz eigenen Traum und hilft dabei, Fani zu finden. Vor allem Zelda begleitet man auf diesem schweren Weg. Die Szenen mit Fani sind eher kurz gehalten, dabei aber genauso wichtig. Die Autorin hat es geschickt verstanden, immer im richtigen Moment die Szenen zu wechseln und so die Spannung aufrechtzuerhalten. Mir hat das gut gefallen. Es gibt so einige Wendungen, die man einfach nicht kommen sieht. Die Atmosphäre dabei ist schon mal etwas düster und die Verzweiflung gerade von Zelda richtig greifbar. Der historische Hintergrund um 1900 gibt hier den Rahmen für diese fiktive Jagd quer durch Europa. Zelda und Fani sind jüdischen Glaubens und so fließen auch immer mal wieder Begriffe aus dem jüdischen Sprachgebrauch mit ein. Der Erzählstil ist dabei aber trotzdem leicht und locker zu lesen. Ein Personenregister gleich zu Beginn gibt einen kleinen Überblick über die Protagonisten, und ein Nachwort am Ende klärt zudem Fiktion und Wahrheit. Ein umfangreiches Glossar ist ebenfalls vorhanden. „Goldvogel“ ist eine Geschichte, die von dem Leben zweier Schwestern erzählt, die eigentlich die gleichen Ziele verfolgen und doch unterschiedliche Wege gehen wollen. Mir hat die Geschichte von Zelda, Jon und Fani gut gefallen. Ich mag die Charaktere, auch wenn sie nicht immer logisch handeln, aber in dieser Epoche und der verzwickten Lage der Schwestern ist logisches Handeln auch nicht immer möglich. Mir gefällt die Handlung und vor allem, dass die Geschichte eben nicht zu vorhersehbar angelegt wurde.

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