Erziehung und Bildung bei Montaigne in "Du pédantisme" (I, 25) und "De l'institution des enfants" (I, 26)
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- eBook
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Sprache:Deutsch
11,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
08.05.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-12946-3
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Französische Philologie - Literatur, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (Romanische Philologie), Veranstaltung: Auf unerhörte Weise schreiben. Montaignes "Essais" (Abschlussmodul Literatur- und Kulturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Insbesondere in den beiden Kapiteln in "Du pédantisme" (I, 25) und "De l'institution des enfants" (I, 26) aus dem Jahre 1580, die "im Herzen des ersten Bandes" stehen, manifestieren sich die pädagogischen Anschauungen bzw. Forderungen des Essayisten. Das Hauptanliegen der vorliegenden Seminararbeit besteht darin, anhand der genannten Essays die konkreten Auffassungen Montaignes hinsichtlich Erziehung und Bildung in seinem ersten Buch herauszuarbeiten. Zudem soll beleuchtet werden, mit welchen sprachlichen Mitteln er seine Ansichten an den Leser heranträgt. Ziel ist es, durch die inhaltliche Analyse prägnanter Textstellen eine thematische Strukturierung der beiden Kapitel zu etablieren, die themenmäßig ineinandergreifen und stellenweise - bezeichnend für Montaignes Schreibstil - von gedanklichen Sprüngen, Wiederholungen und einer Art "fricassée" geprägt sind. "Wir müssen die Weisheit nicht allein erlangen, sondern uns auch dieselbe zu Nutze machen". Mit diesen Worten Ciceros postuliert Michel de Montaigne eine seiner wesentlichen Forderungen in Bezug auf die ideale Ausbildung. Der französische Philosoph gilt als Begründer der Essayistik und als bedeutender Vertreter des 16. Jahrhunderts - einer Epoche, die sich durch einen umfassenden Wandel des Denkens und der Kultur auszeichnet, der auf eine Rückbesinnung auf die Ideale der Antike zurückzuführen und als Renaissance bekannt ist. In diesem geistigen Hintergrund entwickelte sich der Humanismus, eine Bewegung, die den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt rückt. Montaignes humanistisches Erziehungs- und Bildungskonzept steht ganz in dieser Tradition, wenn er die individuelle Entfaltung des Menschen betont und sich dabei kontinuierlich am Denken antiker Schriftsteller orientiert. Auch sind seine Essays, symbolisch für das Bestreben seiner Zeit eine eigene Sprache zu etablieren, in der Volkssprache Französisch verfasst.
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