Produktbild: Stereotyp und Geschichtsmythos in Kunst und Sprache
Band 11

Stereotyp und Geschichtsmythos in Kunst und Sprache Die Kultur Ostmitteleuropas in Beiträgen zur Potsdamer Tagung, 16.-18. Januar 2003

169,05 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.05.2005

Herausgeber

Katrin Berwanger + weitere

Verlag

Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften

Seitenzahl

690

Maße (L/B/H)

21/14,8/3,9 cm

Gewicht

919 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-631-53154-9

Beschreibung

Rezension

"Der besondere Wert diese Buches liegt darin, dass es zeigt, dass auch in der Slavistik die Forschungsfelder Stereotypen, Alterität und Identität sowie Imagologie zu einem etablierten Teilgebiet werden. Dieses Forschungsfeld eröffnet produktive Möglichkeiten einer interdisziplinären Forschung und deutet auf die Vorteile einer Zusammenarbeit der Slavistik mit anderen Human- und Gesellschaftswissenschaften (Geschichte, Kunstgeschichte, Soziologie, Psychologie, Anthropologie, Ethnologie) hin. (Ljiljana Saric, Kritikon Literarum)

Portrait

Die Herausgeber: Katrin Berwanger studierte Slavistik, Neuere deutsche Literatur und Politikwissenschaften in Saarbrücken, Prag und München. Seit 2000 ist sie Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Westslavische Literaturen und Kulturen an der Universität Potsdam.

Peter Kosta studierte Slavistik, Indogermanische Sprachwissenschaft, Allgemeine Sprachwissenschaft und Musikwissenschaft in Frankfurt am Main. Seit 1993 ist er Lehrstuhlinhaber für Slavische Sprachwissenschaft an der Universität Potsdam.

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.05.2005

Herausgeber

Verlag

Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften

Seitenzahl

690

Maße (L/B/H)

21/14,8/3,9 cm

Gewicht

919 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-631-53154-9

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Produktbild: Stereotyp und Geschichtsmythos in Kunst und Sprache
  • Aus dem Inhalt: Matthias Freise: Stereotyp und Kulturmythos in der Kultur des 20. Jahrhunderts – Dirk Uffelmann: «S(k)lavenseele». Pavel Josef Šafařík am Übergang vom Hetero- zum Autostereotyp – Helmut Keipert: Die große Ähnlichkeit der slavischen Sprachen als Stereotyp der Slavischen Philologie – Peter Kosta: Zum Tschechenbild bei den Polen und zum Polenbild bei den Tschechen aus der Sicht der Stereotypen- und Prototypensemantik – Helmut Jachnow: Das Stereotyp als soziopsychische und sprachliche Erscheinung und seine Manifestation in formelhaften kroatischen und serbischen Ausdrücken – Hubert Orłowski: Zur Territorialität von Stereotypen im frühen 18. Jahrhundert: der Begriff ‘Wirt(h)schaft’ im preußisch-polnisch-litauischen Grenzland – Helmut Peitsch: Forsters Verabschiedung vom Stereotyp ‘polnische Wirtschaft’ – Konrad Vanja: Dietrich Monten und sein Werk «Finis Poloniae 1831» - eine kontextuelle Berichterstattung – Thomas Gerber: Das Bild des Polen in der deutschen Lyrik während der Zeit des polnischen Novemberaufstandes 1830/31 - die thematische Determiniertheit des Sujets – Marek Rajch: Geschichtsmythen in der polnischen Volksliteratur und die preußische Zensur in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts – Magdalena Meyerweissflog: Tanzfreudige Barbaren und selbstsüchtige Freiheitskämpfer. Ein Überblick über die Darstellung von Kosaken auf den deutschsprachigen Bühnen des 19. Jh.s – Elke Mehnert: Fritz trifft Ivan - oder die Quadratur der russischen Seele – Holger Klatte: Das Bild der Tschechen in der deutschen Literatur – Madlena Norberg: «Sie sind doch Sorbe, nicht»? - Legenden leben ewig – Gerda Haßler: Stereotype und Autonymie in Presseberichten über slavische Länder in romanischen Sprachen – I. Levontina/A. Šmelev/A. A. Zalizniak: Schlüsselkonzepte des russischen sprachlichen Weltbildes – Natal’ja Ufimceva: Kulturelle Stereotype im Kernbereich des sprachlichen Bewusstseins von Weißrussen, Bulgaren, Russen und Ukrainern – Anke Levin-Steinmann: Das Geschlechterbild in ausgewählten Werken der zeitgenössischen russischen Literatur als Quelle für die «Weltbild»-These – Edgar Hoffmann: Identitätskonstruktionen durch Werbung in Russland – Norbert Franz: «Grattez le Russe...» - Beobachtungen zum «Orientalen» (Tatarischen bzw. Asiatischen) im russischen Identitätsdiskurs – Witold Kośny: Nikolaj Leskovs Erzählung Železnaja volja (Der eiserne Wille): offene Affirmation und verborgene Destruktion ethnischer Selbst- und Fremdbilder – Jochen-Ulrich Peters: Die Destruktion des Mythos vom «revolutionären Schriftsteller» - Evgenij Zamjatins Antiutopie My und Vladimir Majakovskijs Verspoem Vo ves’ golos im Kontext der russischen Avantgarde – Natalia Margulis: «Wieso ein Deutscher - ein Spanier ist er»! Nationale Stereotype und ideologische Bilder in Beispielen der russischen Literatur zum Spanischen Bürgerkrieg 1936-39 – Sebastian Donat: (A-)Metrische Mythen - Zum Streit um die Freien Verse in der sowjetischen Literaturwissenschaft – Irina Wutsdorff: «Die großen Philosophen». Methodologische Überlegungen anlässlich eines Stereotyps über den russischen Roman des 19. Jahrhunderts – Christine Gölz: Buratino - der sowjetische Pinocchio. Zur Geschichte eines importierten Nationalhelden – Alicja Nagórko: Sind wir bei der semantischen Erklärung von Ethnonymen auf Stereotype angewiesen? oder: Stereotype als Werkzeug der Semantik – Hans-Christian Trepte: Geschichtskultur in Polen. Zur Auseinandersetzung mit Stereotypen und Geschichtsmythen in der polnischen Literatur – German Ritz: Geschichtsmythische Entwürfe an einer Epochengrenze. Romantik und