Das "süße Mädel" als literarischer Stereotyp in Arthur Schnitzlers "Liebelei"
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.05.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
459 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783389131053
Diese literaturwissenschaftliche Hausarbeit analysiert das "süße Mädel" als literarischen Stereotyp der Wiener Moderne am Beispiel von Arthur Schnitzlers Schauspiel "Liebelei" (1893/94). Im Zentrum stehen die beiden weiblichen Hauptfiguren Mizi Schlager und Christine Weiring, deren Rollenverhalten systematisch anhand eines eigens entwickelten Kriterienkatalogs untersucht wird.
Die Arbeit zeigt, wie diese Figuren zwischen sozialer Anpassung und emotionaler Selbstbehauptung oszillieren und welche gesellschaftlichen Ideale von Weiblichkeit, Liebe und Moral dabei reproduziert oder hinterfragt werden. Dabei wird deutlich: Das "süße Mädel" ist nicht bloß ein dekorativer Frauentyp, sondern ein literarisches Medium zur Darstellung von Klassenunterschieden, patriarchalen Strukturen und weiblicher Selbst- und Fremdwahrnehmung im Wien der Jahrhundertwende.
Die Analyse verbindet textnahe Interpretation, kulturgeschichtlichen Kontext und gendersensible Perspektiven zu einer differenzierten Betrachtung eines scheinbar naiven Frauentypus - ideal für Lehramtsstudierende, Literaturinteressierte und alle, die sich für die Wechselwirkungen von Literatur, Geschlecht und Gesellschaft interessieren.
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