Die Auswirkungen von sozialem Druck auf die Entstehung von perfektionistischem Verhalten und das Risiko für Persönlichkeitsstörungen Ein systematisches Literaturreview
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.05.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
62 (Printausgabe)
Dateigröße
4569 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783389131596
Diese wissenschaftliche Arbeit geht der zentralen Frage nach, wie sozialer Druck perfektionistisches Verhalten formt - und welchen Einfluss dieses Zusammenspiel auf die Entwicklung von Persönlichkeitsstörungen haben kann. In einem systematischen Literaturreview werden 20 internationale Studien ausgewertet, die ein eindrucksvolles Bild zeichnen: von inneren Glaubenssätzen, überhöhten Ansprüchen und einem tief verwurzelten Gefühl, nie genug zu sein.
Im Mittelpunkt steht der maladaptive Perfektionismus - ein Zustand, in dem Leistung zur Selbstdefinition wird, Fehler Angst auslösen und der Wunsch nach Kontrolle das eigene Leben dominiert. Die Arbeit untersucht, wie dieser psychische Druck entsteht, wie sehr er von sozialen Erwartungen geprägt ist und in welchem Zusammenhang er mit Persönlichkeitsmerkmalen wie Zwanghaftigkeit, Narzissmus oder Vermeidung stehen könnte.
Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn: Welche Wege der Prävention und Behandlung bieten sich Menschen, die unter diesen Mustern leiden? Neben klassischer kognitiver Verhaltenstherapie (CBT) werden auch internetbasierte Therapieformen (iCBT) und digitale Selbsthilfeformate betrachtet, die neue, niedrigschwellige Zugänge zur Unterstützung eröffnen - besonders relevant in einer digitalisierten, leistungsorientierten Gesellschaft.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie moderne Technologien unser Streben nach Perfektion beeinflussen. Welche Rolle spielen soziale Medien und KI-gestützte Umgebungen, etwa in Form von nicht-menschlichen Avataren, wenn es um sozialen Druck und Selbstwahrnehmung geht? Können virtuelle Figuren - die Normen verkörpern, moralische Hinweise geben oder perfekte Rollenmodelle darstellen - unsere Bewertungen und Verhaltensmuster prägen, ähnlich wie reale Gruppen? Die Arbeit greift aktuelle Forschung auf und eröffnet einen kritischen Blick auf die psychologischen Mechanismen hinter digitalen Einflussfaktoren - und deren mögliche Verbindung zu perfektionistischem Denken und emotionaler Belastung.
Ein hochaktueller, wissenschaftlich fundierter Beitrag für Psychologie, Pädagogik, Coaching und Therapie - und für alle, die verstehen wollen, wie sozialer Druck in unserer leistungsorientierten Gesellschaft, analog wie digital, das Streben nach Perfektion prägt.
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