Institutioneller Rassismus in der Polizeiarbeit. Die Auswirkungen am Beispiel von Racial Profiling
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Sprache:Deutsch
11,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
23.05.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-13207-4
Studienarbeit aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 1,0, Hochschule Bochum (Nachhaltige Entwicklung), Veranstaltung: Governance und Partizipation, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit setzt sich mit dem Thema institutioneller Rassismus in der deutschen Polizeiarbeit auseinander und beleuchtet insbesondere die Problematik des sogenannten Racial Profiling. Dabei handelt es sich um polizeiliche Maßnahmen, bei denen Menschen allein aufgrund äußerlicher Merkmale wie Hautfarbe oder ethnischer Herkunft kontrolliert werden, ohne dass ein konkreter Verdacht vorliegt. Diese Praxis steht im Widerspruch zum Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes, wird jedoch durch gesetzliche Regelungen wie 22 Abs. 1a Bundespolizeigesetz (BPolG) faktisch ermöglicht. Im ersten Teil der Arbeit werden zentrale Begriffe wie "institutioneller Rassismus", "Rassismus" und "Racial Profiling" theoretisch fundiert und abgegrenzt. Der Begriff des institutionellen Rassismus bezieht sich dabei auf diskriminierende Mechanismen, die nicht auf individuelle Vorurteile zurückzuführen sind, sondern tief in den Strukturen und Routinen staatlicher Institutionen verankert sind. Rassismus wird nicht als biologisches Phänomen verstanden, sondern als soziales Konstrukt, das zur systematischen Ausgrenzung bestimmter Gruppen führt. Der Hauptteil der Arbeit analysiert die konkrete Ausprägung institutionellen Rassismus innerhalb der Polizei anhand empirischer Studien, gesetzlicher Rahmenbedingungen und dokumentierter Einzelfälle. Dabei wird deutlich, dass bestimmte Personengruppen - insbesondere BIPoC (Black, Indigenous, and People of Color) - überproportional häufig polizeilichen Maßnahmen ausgesetzt sind. Ein besonders aufschlussreiches Fallbeispiel stellt der NSU-Komplex dar, bei dem strukturelle Fehlannahmen und rassistische Vorurteile zu massiven Ermittlungspannen führten. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden die rechtlichen Grundlagen von Racial Profiling kritisch hinterfragt sowie politische und bildungspolitische Maßnahmen zur Prävention institutioneller Diskriminierung diskutiert. Dazu zählen unter anderem die Einführung unabhängiger Beschwerdestellen, die Reform diskriminierender Gesetzesgrundlagen sowie eine tiefgreifende Umgestaltung der Polizeiausbildung unter Einbezug rassismuskritischer Inhalte und interkultureller Kompetenzen. [.].
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