Produktbild: Ein Schwur aus kaltem Zorn
Band 3

Ein Schwur aus kaltem Zorn Kriminalroman aus der Eifel

18

12,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.08.2025

Verlag

KBV Verlags- & Medien GmbH

Seitenzahl

408 (Printausgabe)

Dateigröße

638 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783954417476

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.08.2025

Verlag

KBV Verlags- & Medien GmbH

Seitenzahl

408 (Printausgabe)

Dateigröße

638 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783954417476

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  • Anjas_Buchspuren

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Tag in Disselbach, der es in sich hat

    Unser Weg führt uns ein drittes Mal ins Eifeldorf Disselbach in die Nachkriegszeit. Dort bereitet man sich auf hohen Besuch vor. Ein päpstlicher Ehrenprälat macht auf seiner Reise von Köln nach Rom Station im Dorf und hat ein wertvolles Geschenk für den Papst im Gepäck. Davon hat auch der Verbrecherkönig Wolfgang Henkel Wind bekommen und schickt einige seiner Handlanger nach Disselbach. Und wenn sie schon einmal dort sind, sollen sie sich auch gleich um Schmied Karl Bermes kümmern. Schließlich hat Henkel mit ihm noch eine Rechnung offen, nachdem Karl seine kriminellen Geschäfte durchkreuzt hat. Dieses Mal hat Ralf Lano eine Art Kammerspiel für uns dabei. Die gesamte Handlung spielt innerhalb nur eines Tages und bleibt dabei in Disselbach. Statt einer längeren Ermittlungsarbeit steht die Frage im Mittelpunkt, wie Karl und die anderen Dorfbewohner mit der immer bedrohlicher werdenden Situation umgehen und wie sie sich daraus retten können. Dabei wechseln die Perspektiven und Handlungsorte innerhalb Disselbach und wir Leser sind den Figuren oftmals einen Wissensvorsprung voraus. Natürlich sind auch viele der uns inzwischen vertrauten Figuren wieder mit dabei: Schmied Karl Bermes, Lehrerin Fräulein Schneebach, Kommissar Peters, Pauline und sogar Werner. Besonders schön fand ich, dass dieses Mal viele Figuren ihren eigenen Moment bekommen und zeigen dürfen, was wirklich in ihnen steckt. Sie beweisen Mut, lassen sich nicht so leicht einschüchtern und stellen sich den Ganoven auf ihre ganz eigene Weise entgegen. Einen ganz anderen Aspekt des Romans mochte ich auch. Das Buch hat mich dazu gebracht, mich näher mit der Rolle der katholischen Kirche während des Nationalsozialismus und in der unmittelbaren Nachkriegszeit zu beschäftigen. Ich mag es, wenn ein historischer Roman nicht nur unterhält, sondern ganz nebenbei die Neugier auf bestimmte geschichtliche Themen weckt. Für mich war das ein interessanter Gedankenanstoß, der über die eigentliche Geschichte hinausging. Fazit: Ein spannender, atmosphärischer und ungewöhnlich strukturierter historischer Eifelkrimi, dessen Stärke in der Verbindung von Nachkriegsgeschichte, Figuren und der auf einen einzigen Tag konzentrierten Handlung liegt. Jetzt frage ich mich natürlich, wann finden Karl und Pauline endlich zueinander? Und was hat Werner wohl mit Wolfgang Henkel im Sinn?

  • phantastische_fluchten

    aus Walzbachtal

    5/5

    25.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Humorvoll, spannend, ein regelrechter „Page Turner“

    Hoher Besuch in Disselbach. Der päpstliche Ehrenprälat kommt auf seinem Weg nach Trier in dem kleinen, beschaulichen Ort in der Eifel vorbei. Natürlich ist de Aufregung groß und alle Dorfbewohner bereiten sich auf das Großereignis vor. Leider weckt der Besuch nicht nur die Aufmerksamkeit der gottesfürchtigen Eifeler, sondern auch die einiger Verbrecher. Und diese Verbrecher sind nicht nur hinter dem angeblichen Schatz her, den der Ehrenprälat mit sich führen soll. Sie sollen dem Dorfschmied Karl Bermes eine Lektion erteilen, da dieser sich, nach Ansicht ihre Chefs, in Dinge eingemischt hat, die ihn nichts angehen. Karl ahnt nichts von der Gefahr, in der er schwebt. Erst nach und nach offenbart sich, dass in Disselbach einiges nicht mit rechten Dingen zugeht und gemeinsam mit ein paar Freunden und Helfershelfern versucht Karl, sein Dorf zu schützen. Kommentar: Ich weiß nicht so recht, wie ich dieses Buch bewerten soll. Die zwei vorherigen Bände habe ich schon mit fünf Sternen bewertet. Dieser dritte Band ist aber nochmals so viel besser, witziger und spannender, da wären sicher sieben Sterne angebracht. Der Aufbau der Geschichte ist dieses Mal etwas anders. Zwar gibt es wieder einen kurzen Prolog, aber man erfährt erst im Laufe der Geschichte, was es damit auf sich hat. Alles beginnt ganz harmlos. Die Disselbacher bereiten sich auf den hohen Besuch vor. Und wie es in einer kleinen Gemeinde eben so ist, gibt es Reibereien und Eifersüchteleien. Valentin Neuerburg möchte natürlich brillieren und drängt sich überall in den Vordergrund, sehr zum Verdruss einiger anderer Parteien. Während der Feierlichkeiten hören Karl Bermes und das Fräulein Schneebach den Ruf des Signalhorns von Martin Bohr und machen sich auf den Weg um herauszufinden, warum Martin Signal gegeben hat. Und ab hier beginnt eine so herrliche Slapstickkomödie in Kriminalform, dass ich aus dem lachen kaum noch herausgekommen bin. Obwohl es durchaus auch Momente des Schreckens gibt und der Kriminalfall sich vor unsere Augen aufrollt, sind es diese Momente mit Martin, die dem Buch das Herz geben. Dazu kommt das Fräulein Schneebach in Bestform und auch Werner Schomer darf nicht fehlen. Die ständig wechselnden Szenarien sorgen für ein flottes Tempo. Während die Lesenden von Beginn an durch den raschen Szenenwechsel stets auf dem Laufenden sind, agieren die unterschiedlichen Parteien hier ohne zu wissen, was an welchem Ort gerade passiert. Kirche, Schmiede, Bermeshaus, Post, Schomerhof, Feuerwehrhaus - alle Ereignisse laufen am Ende zu einem wirklich gelungenen Finale zusammen und das auf oft skurrile und überraschende Art und Weise. Sprachlich ist das Buch einfach perfekt. Ich liebe es, wenn die Autoren und Autorinnen noch den Genitiv benutzen. Dabei wechselt der Autor zwischen Eifeler Sprachgebrauch, wenn sich die Figuren unterhalten und Hochdeutsch in den Zwischenpassagen, was die ganzen Figuren so glaubwürdig und die Geschichte authentisch macht. Dieser dritte Band lässt sich auch wieder als Einzelband lesen, aber für das Verständnis und den Spaß wäre es sinnvoll, zumindest den zweiten Band zu kennen. denn dort wird der Grundstein für die Ereignisse gelegt, die hier ihren Höhepunkt erreichen. Neben den menschlichen Helden kommen hier auch drei tierische Helden zum Einsatz- Die „Schwarze“, derentwegen Martin überhaupt erst unterwegs ist. Wilhelm zwo, der Kater der Bermes, der über eine gute Menschenkenntnis verfügt und zeigt, dass mit ihm nicht gut Kirschen essen ist. Und Rolfie, der sein Herz an Kriminalkommissar Peters verloren hat und es nicht mag, wenn man seinem neuen Freund nicht mit dem nötigen Respekt begegnet. Die 408 Seiten dieses Kriminalromans beschreiben nur einige Stunden im Leben der Disselbacher aber das passiert auf eine fesselnde Art und Weise und der Lokalkolorit kommt wieder nicht zu kurz. Die Nachkriegszeit war keine einfache Zeit. Der Autor hat hier sehr akribisch recherchiert und das merkt man der Geschichte auch an. Bauernschläue gegen Obrigkeit. Zusammenhalt gegen die Tücken des Alltags und gegenseitige Hilfe in Zeiten der Not. Das macht die Eifeler aus. Fazit: Humorvoll, spannend, ein regelrechter „Page Turner“. Die Figuren wachsen den Lesenden von Band zu Band mehr ans Herz und ich freue mich auf Band vier.

  • Bewertung

    5/5

    16.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Turbulente Verbrecherjagd eines kleinen Eifeldorfes

    Dieser dritte Band um Dorfschmied Karl Bermes überraschte mich mit einer unerwarteten Erzählstruktur: das gesamte Geschehen spielt sich an nur einem Tag ab und die Handlung wird teilweise parallel und / oder zeitversetzt aus verschiedenen Charakterperspektiven erzählt. Das ergab ein erfrischend anderes Leseerlebnis, bei dem man näher an den Disselbachern dran ist und eine noch bessere Einsicht in die einzelnen Charaktere erhält. Ich lernte dadurch einige alte Bekannte noch etwas besser kennen, doch auch neue Weggefährten schlossen sich dem kleinen Trupp aus Widerstandskämpfern an. Die Selbstjustiz der Disselbacher wirkt dabei sympathisch, die Geschichte nimmt sich mit gelegentlichen Anspielungen auf Kriminalroman-Klischees selber nich zu ernst und war für mich damit ein sehr gelungenes Gesamtpaket und der bisher beste Band der Eifelkrimi-Reihe.

  • Manuela Hahn

    5/5

    03.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Schwur aus kaltem Zorn

    Es ist Herbst in dem kleinen Dorf Disselbach, und die Gemeinde bereitet sich auf hohen Besuch vor: ein Ehrenprälat (hier musste nicht nur ich nachsehen, was es mit dem Titel auf sich hat, auch die evangelische Dorfschullehrerin Fräulein Schneebach hatte keine Ahnung, was er bedeutet) macht auf seiner Reise von Köln nach Trier Station. Dieser Besuch verbreitet etwas Hoffnung in dieser schwierigen Zeit, die geprägt ist von der Unterdrückung von Kritik, Widerstand und politischen Bewegungen der Besatzer. Aber nicht nur die Disselbacher bereiten sich auf den hohen Besuch vor: der Kölner Verbrecher Wolfgang Henkel weiß von einem kostbaren Geschenk, das der Prälat mit sich führt, und er hat noch eine Rechnung mit Karl offen. Zu Beginn der Story stellt Ralf Lano seinen Lesern noch einmal einige Bewohner Disselbachs vor. Karls Vater, der Altschmied, ist ein sturer, alter und kranker Mann. Hätte Fräulein Schneebach ihn nicht so sehr bedrängt, vielleicht hätte er nachgegeben und Karl den Besuch des Gymnasiums erlaubt, statt ihn in die Lehre zu nehmen. Ich mag den alten Mann, seine Sturheit ist meiner sehr ähnlich. :o) Karls Mutter Martha hält Ausschau nach einer passenden Frau für Karl – ansehnlich soll sie sein und eine ordentliche Mitgift mit in die Ehe bringen. Paulina erfüllt so gar nicht ihre Ansprüche. Jakob flüchtet ab und zu vor seiner Tante Christine, die den Hof, auf dem sie leben, mit eiserner Hand und Geiz regiert. Es sind die menschlichen Schicksale, die neben der Krimihandlung das Buch so lesenswert machen, und die kleinen, manchmal beiläufigen humorvollen Szenen, die der Autor in die Handlung einbaut – die nervigen Nachfragen „Sind wir bald da?“ mit der Frage nervt Dirk auf dem Weg nach Disselbach, auf dem er und seine Gangsterkollegen im Auftrag des Kölner Verbrecherkönigs Wolfgang Henkel sind, um dessen Rechnung mit Karl zu begleichen, zum Beispiel. Oder Jakobs Auftritt bei der Begrüßung des Prälaten – aber das müsst ihr alles selber lesen. Natürlich kommt auch die Spannung nicht zu kurz, die sich auch im Zusammenhalt der Dorfbewohner zeigt. Die Bande, die aus Bitburg kommt, nimmt das Dorf in der Kirche kollektiv als Geisel und sucht nicht nur den kirchlichen Schatz, sondern auch Karl. Dem gelingt die Flucht, und er versucht mit wenigen Verbündeten, darunter Fräulein Schneebach, das Dorf und sein Zuhause zu schützen. Ralf Lano hat hier einen überraschenden und ungewöhnlichen Weg gefunden, die Story zu erzählen. Alles geschieht an einem einzigen Tag, verpackt in 400 Seiten, und jede dieser Seiten erhöht die Spannung, denn wir sind immer ganz nah bei den Protagonisten. Für mich punktet der Roman auch mit den Dialogen und der Beschreibung des fiktiven Örtchens Disselbach und der beklemmenden Atmosphäre der Nachkriegszeit.

  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    06.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannung mit feinem Humor

    In diesem Eifelkrimi führt uns Ralf Lano in das Jahr 1947, in dem ein kleines Dorf zwischen Hunger, harter Nachkriegsrealität und unausgesprochenen Spannungen steht. Eigentlich hoffen die Bewohner auf ein wenig Aufbruch, denn ein hoher Geistlicher soll auf seiner Reise durch die Region Halt machen und ein wertvolles Geschenk für den Papst mit sich führen. Doch diese Nachricht lockt auch jene an, die es auf eben dieses Geschenk abgesehen haben. Ein berüchtigter Krimineller aus Köln wittert eine Gelegenheit und setzt seine Leute auf das Dorf an. Damit rückt der Schmied Karl Bermes ins Zentrum der Gefahr, denn zwischen ihm und dem Verbrecher ist noch eine alte Rechnung offen, die seine Handlanger gleich mit begleichen sollen. Als die Lage eskaliert, bleibt Karl nichts anderes übrig, als sein Dorf und die Menschen, die ihm am Herzen liegen, zu schützen. Die stille Eifel wird damit zum Schauplatz eines gefährlichen Machtspiels. „Ein Schwur aus kaltem Zorn) ist das dritte Buch der Eifelkrimi-Reihe von @, und ich empfehle die Bände uneingeschränkt. Obwohl ich Buch-Reihen gegenüber grundsätzlich sehr kritisch bin (meist nimmt die Qualität leider ab) und selten länger dranbleibe, überzeugt mich diese Serie ohne jede Schwäche. Jeder Teil hat seinen ihm eigenen Schwerpunkt, eine eigene Dynamik und Stärke. Einen Favoriten kann ich kaum ausmachen. Im dritten Kriminalfall gibt es nun keine deutliche Suche nach einem Täter. Die Spannung entsteht hauptsächlich durch das Szenario der Geiselnahme in der Kirche und auf dem Hof von Karl, dem Dorfschmied. Diese Zuspitzung treibt die Handlung rasant voran und erzeugt eine fesselnde Intensität. Neben der Spannung zeichnet sich gerade dieser Teil der Reihe durch feinen Humor und die charakteristischen Eigenheiten der Figuren aus. Jedes Mitglied der Tätergruppe wird mit einer Präzision und Komik dargestellt, die immer wieder für überraschende Momente sorgt. Auch Fräulein Schneeberg erhält hier einen besonderen Platz und wird mit ihrer resoluten Art zu einer Heldin des Geschehens. In diesem Band fand ich sie brillant. Pauline möchte ich ebenfalls hervorheben. Es ist anrührend, wie sie weiterhin nach anderen Männern Ausschau hält, weil Karl nicht erkennt, dass sie ihm bereits seit Band eins ihr Herz geschenkt hat… Die Auflösung des Geschehens ist hoch spannend und steigert sich so deutlich, dass ich die letzten Seiten des Buchs ohne Pause gesuchtet habe. Ralf Lanos verwendete Sprache ist dabei so mitreißend, dass der Eindruck entsteht, einen Actionfilm zu verfolgen. Der Plottwist am Ende ließ mich einfach nur schmunzeln und verblüfft zurück. Ralfs Ideen lassen nicht nach. Karl, Kommissar Peters, Pauline und die Lehrerin entwickeln sich kontinuierlich weiter, sodass man das Gefühl hat, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, die man eben nicht persönlich kennt, aber immer wieder von ihnen berichtet bekommt. Nun warte ich gespannt auf Band vier.

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