Die Fortsetzung der Wyn'd'maer Saga - Folge deiner Berufung!
Dieses Mal ist alles anders als sonst: Denn Oni wird von einer geheimnisvollen Verletzten angefallen und schwer verwundet. Und plötzlich bleibt nichts, wie es war …
Das Schicksal trennt Trisha und Oni, und so muss jeder für sich geheimnisvolle Rätsel lösen, unheimliche Wesen bekämpfen, dem Gift der Jadeschlange entrinnen, weitere Menschenleben retten.
Das Schicksal webt ungerührt seine Fäden. Doch wer wird am Ende siegen? Folgt Trisha und Oni bei ihrem Abenteuer über die Magie der Freiheit.
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Mein Fazit:
Teil 2 beginnt mit einer kurzen Zusammenfassung von Teil 1, wobei man sofort wieder in dieser fabelhaften Fantasywelt von Windemere ist. Für alle Fantasywelt Fans ist diese Saga ein absolutes Muss! Der Schäfer Oni wird von Trisha gerettet. Sie fliehen zusammen in die Wälder und wollen das Ei des Drachen zusammen ausbrüten … Wird es ihnen gelingen? Der gelungene Auftakt einer fabelhaften Saga …
Auch in Teil 2 gerät Oni in Schwierigkeiten, indem er von einer „Kranken“ mit etwas Unheimlichem infiziert wird. Und schon muss er wieder um sein Leben kämpfen. Diese Saga hat alles, was man braucht: wunderbare Protagonisten, eine Story voller Überraschungen, viele sagenumwobene Hindernisse, und sie ist für Fantasy-Fans mit sehr viel Herzblut geschrieben worden.Oni und Trisha sind wundervolle Charaktere, die man sofort ins Herz schließt, mit denen man auf Abenteuerreise gehen möchte und mit denen man leidet.
Der bildgewaltige Erzählstil des Autors ist brillant, die Geschichte liest sich flüssig , sie beinhaltet Charaktere, die sich stetig weiterentwickeln, und die Handlung spielt in einer magischen Welt namens Maharan , eine Story voller Magie und Liebe. Auf Maharan finden Oni und Trisha neue Freunde, erleben Zusammenhalt, Freundschaft und erleben die Macht der Liebe. Man fliegt nur so über die Seiten und fühlt sich gut aufgehoben in dieser Zeit von Drachen und unheimlichen Figuren, und am Ende siegt die Gerechtigkeit.
Im Bann der Jadeschlange
Manuela Hahn am 07.08.2025
Bewertungsnummer: 2560511
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Lange habe ich auf die Fortsetzung der Wyn’d’maer Saga gewartet – doch das Warten hat sich gelohnt. Christopher Tefert beginnt den zweiten Band mit einer kurzen, prägnanten Zusammenfassung des ersten Teils. Da meine Lektüre des Vorgängers schon einige Zeit zurückliegt, fand ich diesen Rückblick ausgesprochen hilfreich, um sofort wieder mitten in die Handlung einzutauchen.
Die Geschichte führt uns erneut zu Oni, der Tag für Tag in die Höhlen der Hoffnung geht, um Kranke und Verletzte zu heilen. Doch als er von einer Verletzten angegriffen wird, versucht etwas Böses Besitz von ihm zu ergreifen. Zwar gelingt es ihm, den Angriff abzuwehren, doch bleibt er nicht ohne Spuren. Gemeinsam mit Trisha begibt er sich auf die Suche nach Antworten, was sie bis ins geheimnisvolle Maharan führt.
Parallel wird Reems Geschichte erzählt: Sie lebt im Elend unter der prächtigen Stadt Tar Alanta, wo Hunger und das Recht des Stärkeren regieren. Ihr Wunsch, eines Tages hinauf ans Licht zu gelangen, ist beeindruckend und bewegend – besonders als sie von ihrer eigenen Mutter verstoßen wird, weil sie "Falsch" ist.
Ganz besonders hervorheben möchte ich die wundervollen und eindringlichen Beschreibungen der Magie. Schon auf den ersten Seiten entsteht vor meinem inneren Auge ein glasklares Bild, wenn Oni Zugang zum Netz der Lebensfäden sucht: Lichtpunkte, silberne Fäden, die alles miteinander verbinden – das Bild und Teferts Art, das Magiesystem zu schildern, haben sich förmlich eingebrannt. Die Magie wirkt lebendig, anschaulich und einzigartig. Es ist bewundernswert, mit wie viel Kreativität und Klarheit der Autor diese Szene inszeniert. Es sind aber nicht nur die schönen Bilder, die er so anschaulich beschreibt, auch das weniger schöne, wie die Umstände unter denen Reem leben muss, konnte ich mir sehr gut vorstellen.
Was mich darüber hinaus begeistert: Auf gerade einmal 344 Seiten erschafft Christopher Tefert eine Welt, die an Tiefe, Magie und Detailreichtum kaum zu überbieten ist. Seine bildgewaltigen Beschreibungen, die originelle Funktionsweise der Magie und das dichte, atmosphärische Worldbuilding sind beeindruckend – ich war mehr als einmal erstaunt, wie Tefert auf relativ wenigen Seiten das schafft, wozu andere Autor*innen sehr viel mehr Raum brauchen.
Dabei ist „Im Bann der Jadeschlange“ keine leichte Kost – und vielleicht begeistert mich das gerade deshalb. Jedes Wort sitzt, jede Szene ist relevant, nichts wirkt überflüssig oder austauschbar. Statt Füllmaterial zu liefern, konzentriert sich der Roman ganz auf das Wesentliche, von der ersten bis zur letzten Seite, war ich immer mitten drin in der Geschichte. So gerät nicht nur Trisha in den Bann der Jadeschlange , auch ich als Leser konnte mich der Faszination dieser einzigartigen Geschichte nicht entziehen.
Fazit:
Ein großartiger zweiter Teil, der mit eindrucksvollem Worldbuilding, spannenden Charakteren, originellen Fantasyelementen und vor allem wundervoll anschaulichen Magiebeschreibungen überzeugt. „Im Bann der Jadeschlange“ ist ein Muss für alle Fans von magischer, tiefgründiger Fantasy. Wer die Saga begonnen hat, wird an dieser Fortsetzung große Freude haben!
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