»Artemis, es gibt also weltweit keinen einzigen Tempel, in dem du angebetet wirst? Und mehr noch! Die Jagd hat keinerlei Bedeutung mehr für die Sterblichen. Nicht einmal einen Erben kannst du vorweisen!
Artemis, die Göttin der Jagd, hat ein Problem: Ihr Vater Zeus und ihre Schwester Aphrodite finden, dass sie nicht mehr anbetungswürdig sei. Grund genug für Aphrodite, ihre Schwester zu einer Jagdprobe herauszufordern. Artemis muss bis zum Beginn der Olympischen Spiele die Kerynitische Hirschkuh auf der Erde erlegen. Sollte sie scheitern, verliert sie für immer ihren Platz im Olymp.
Blöd nur, dass Aphrodite das Tier gut versteckt hat und Artemis sich in der heutigen Welt überhaupt nicht auskennt. Zum Glück prophezeit Apollon, dass ihr eine Sterbliche zum Sieg verhelfen könnte. Doch als er sich in diese Frau verliebt, ziehen die beiden Artemis‘ göttlichen Zorn auf sich.
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Eine spannende Mischung aus Fantasy und griechischer Mythologie.
Das Cover finde ich wunderschön, es passt perfekt zu der Geschichte und Artemis ist sehr gut dargestellt worden.
Die Autorin verwebt in ihrer Geschichte Urban Fantasy mit der griechischen Mythologie, was ihr sehr gut gelungen ist. Die Geschichte spielt in der Gegenwart und hat mich von Anfang an begeistert und in ihren Bann gezogen. Die Story ist spannend, humorvoll und hat mehrmals überraschende Wendungen genommen, die mich sehr überrascht und berührt haben. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, leicht und detailliert, wodurch man nur so durch die Seiten fliegt. Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Sichtweisen abwechselnd erzählt, wodurch man die Handlungen der einzelnen Charaktere besser nachvollziehen kann. Einmal aus der Sicht von Artemis, der Göttin der Jagd und dann aus der Sicht von Phoebe, einer Sterblichen.
Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und Artemis, Phoebe und Apollon waren mir sehr sympathisch. Es war mir eine Freude, Artemis und Phoebe auf die Jagd nach der Kerynitische Hirschkuh zu begleiten und in ihre Geschichte einzutauchen. Auch die Freundschaft zwischen ihnen, die sich entwickelt hat, hat mich berührt und ich musste mehrmals beim Lesen schmunzeln.
Fazit: Eine spannende und humorvolle Fantasygeschichte.
_stargazing_89
5/5
01.08.2025
Buch (Taschenbuch)
supi
Meine Meinung: Artemis 2.0 ist kein typisches Buch über die griechische Mythologie. Vielmehr beschreibt es, was es bedeutet, eine Göttin zu sein – sowohl in früheren Zeiten als auch in der heutigen Welt.
Es wird eindrucksvoll dargestellt, wie sich das Leben verändert hat: Alles ist digital geworden, die Menschen sind nicht mehr wie früher, die Liebe hat sich verändert, das Tempo des Lebens ist ein anderes – und so weiter.
Artemis muss erkennen, dass sie die Menschen unterschätzt hat und dass auch Götter voller Vorurteile sein können. Damit beginnt eine Geschichte, beziehungsweise ein Wettlauf gegen die Zeit. Artemis muss sich beweisen und ist dabei auf die Hilfe der Menschen angewiesen. So lernt sie vieles über die Menschheit – und ihr Bild von ihr verändert sich nachhaltig.
Mir hat die Geschichte an sich ziemlich gut gefallen. Es war mal etwas Neues, etwas anderes. Trotzdem würde ich sagen, dass man einiges über die Göttheiten gelernt hat.
Der Schreibstil war sehr flüssig, das Buch ließ sich angenehm lesen. In welche Kategorie ich das Buch genau einordnen würde, weiß ich tatsächlich nicht – aber es hatte von allem etwas:
Es war lustig, am Ende gab es sogar eine kleine Liebelei. Es gab ein gebrochenes Herz, es gab Freundschaften, Intrigen und Geheimnisse – eigentlich alles, was ein gutes Buch ausmacht.
Daher würde ich tatsächlich 5 von 5 Sternen geben.
Magnus
5/5
24.07.2025
Buch (Taschenbuch)
Eine Göttin auf Abwegen
Artemis hat ihre Anhänger verloren – und mit ihnen ihre Macht. In Artemis 2.0 bekommt sie eine letzte Chance: die Suche nach der kyrenitischen Hirschkuh mitten in Berlin. Sabine Dunkel erzählt von einer Göttin, die sich mit Influencer*innen, Urbanität und digitalen Netzwerken auseinandersetzen muss, um wieder sichtbar zu werden. Unterstützt von der klugen und mutigen Phoebe, entsteht eine ungewöhnliche Allianz. Der Roman glänzt mit starken weiblichen Figuren, einem erfrischenden Schreibstil und gesellschaftlich relevanten Themen. Besonders gelungen: Die Mischung aus antikem Mythos und Social Media-Zeitgeist.
Ramona Schroller
aus Klein Rönnau
5/5
16.07.2025
Buch (Taschenbuch)
Such die Hirschkuh
Artemis hat ein Problem: die Menschen beten sie nicht mehr an und kein einziger ihrer Tempel hat es bis in die Gegenwart geschafft. Und um das alles noch schlimmer zu machen schickt ihr Vater Zeus sie mit einem Ultimatum auf die Erde: Entweder es gelingt ihr vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Berlin die keryntische Hirschkuh zu fangen. Keine leichte Aufgabe im modernen Deutschland ...
Nun, noch ist nicht klar (zumindest habe ich nichts dergleichen finden können im Internet), ob Berlin 2036 oder 2040 die Olympischen Spiele austragen wird oder nicht. Angesichts der Geschichte Deutschlands, und wenn ich persönlich die Wahl zwischen den beiden Terminen hätte, würde ich persönlich eher für 2040 stimmen, denn 2036. Aber das ist meine persönliche Wahl, zudem halte ich nicht wirklich viel von diesen Sportevents, also lassen wir dieses Thema und die möglicherweise sehr politischen Debatten dazu mal außen vor und nehmen einfach an, es werde diese Spiele geben in einer nahen Zukunft.
Artemis, die sich so überhaupt gar nicht in der modernen Welt zurecht findet bringt einen erst einmal zum Schmunzeln. Autos sind für sie Käfige, Wind- und Seitenscheiben magische Unsichtbarkeit. Handys sind kleine leuchtende Kästchen ... wie gesagt, es brachte mich an mehr als einer Stelle zum Schmunzeln, wie die jungfräuliche Jägerin verzweifelt versucht, Kontakt herzustellen unter der Prämisse, dass sich die Menschheit doch nicht so sehr verändert haben kann - oder etwa doch? Nun, sie hat.
Dank des Mitleids und der Dankbarkeit Phoebes, einer Bibliothekarin, und ihrer Schwester findet Artemis dann doch Hilfe. Nur dass Phoebe an mehr als einer Stelle ihre Hilfsbereitschaft sehr bereuen wird. Innerhalb kürzester Zeit herrscht im Haushalt der Schwestern pures Chaos, der darin mündet, dass Phoebe sogar ihren Job verliert dank Artemis. Die nämlich lässt voll und ganz die Göttin raushängen mit allem, was dazu gehört.
Hier zeigt Dunkel einmal mehr ihre Stärke: Artemis beginnt allmählich zu zweifeln an sich selbst. Ja, sie ist eine Göttin, ja, sie ist unsterblich, aber ist sie auch allmächtig? Als dann auch noch ihr Zwillingsbruder Apollon auftaucht, ist sie vollkommen zerrissen. Einerseits freut sie sich über die plötzliche Hilfe, andererseits aber bemerkt sie sehr schnell, dass Apollon nicht nur wegen ihr in Berlin eintrifft, sondern mehr als ein Auge auf Phoebe geworfen hat. Etwas, was eine jungfräuliche Göttin natürlich überhaupt nicht gebrauchen kann mitten in einer wichtigen Aufgabe.
Und Phoebe? Die sitzt zwischen allen Stühlen: ihre Schwester will, dass sie diese beiden Götter möglichst schnell und schmerzlos vor die Tür setzt - vor allem Artemis. Apollon, in den sie sich sehr schnell verliebt und der ihr eben auch nicht abgeneigt ist. Und dann ist da natürlich noch Artemis, einen Moment lang am Boden zerstört, im nächsten egozentrische Göttin.
Charakerentwicklung kann Dunkel, und das sehr gut. Dabei bleibt ihr Stil leicht und auch humorvoll, was mir schon in ihren früheren Romanen aufgefallen ist. Ich habe immer Schwierigkeiten mit der Ich-Perspektive, aber bei dieser Autorin fällt es mir relativ leicht, mich darauf einzulassen.
Wenn ich überhaupt etwas zu bekritteln habe, dann den Umstand, dass Artemis keine Probleme hat, moderne Schrift zu lesen. Sie ist eine griechische Göttin, sie sollte das Schriftsystem der alten Griechen lesen können, aber nicht die modernen Buchstaben. Das hat mich zu Beginn ziemlich verwirrt. Dass es ihr als Göttin vielleicht leichter fällt sich umzustellen und schnell lernt, das hätte ich noch verstanden.
Mit einem Schmunzeln muss ich gestehen, dass mir die moderne Handhabung von Social Media und dem Internet in diesem Roman sehr gut gefällt. Dass Artemis am Ende behauptet, ihr Tempel stehe jetzt bei Instagram hat mich wirklich zum Lachen gebracht. Und der Trick mit den PC-Spielen war wirklich sehr gut. Auf diese Idee wäre ich nie gekommen, allerdings bin ich auch kein Gamer. Aber es machte Sinn, dass Artemis sich als solche entpuppte.
Am Ende bleibt ein kurzweiliges Vergnügen mit einer nicht zu deftigen Love-Story und einer geläuterten Göttin. Ein wirklich gelungener Roman, genau das richtige für einen Sommertag auf dem Balkon oder am Strand.
Alexsch
aus Ludwigsburg
5/5
12.07.2025
Buch (Taschenbuch)
Unterhaltsame göttliche Geschichte
Das Cover gefällt mir sehr gut.
Der Klappentext hat sich interessant angehört und mich neugierig gemacht zumal ich sehr gerne Geschichten mit griechischer Mythologie lese. Ich kenne auch schon "die Königin der Stäbe" von der Autorin, hatte mir gut gefallen.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht, die Kapitel haben eine angenehme Länge. Es ist aus der Sicht von Artemis und Phoebe geschrieben.
Es spielt in Berlin.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Am Anfang ist man bei Artemis auf dem Olymp und erfährt wie es zu ihrer Jagdprobe kommt und erfährt etwas über die anderen Götter. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Dann lernt man Phoebe kennen, eine junge Frau die die griechische Mythologie mag, in einer Bücherei arbeitet und eher zurückhaltend ist. Sie wohnt mit ihrer Schwester und deren Tochter zusammen und schwärmt für ihren Kollegen.
Die Geschichte ist mal etwas anderes, Artemis hat keine Ahnung von den Menschen und der modernen Welt. Es war recht interessant zu lesen wie sie zusammen finden und dann wie beide sich entwickeln, ebenso die Jagd nach der Hirschkuh, die sich nicht ganz so einfach gestaltet hatte. Es gab auch immer mal wieder überraschende Wendungen. Es ist lebendig erzählt, so dass ich mir auch alles gut vorstellen konnte.
Mir hat auch das Ende sehr gut gefallen. Es ist ein Einzelband.
Insgesamt eine unterhaltsame, interessante göttliche Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Antike Göttin landet im modernen Berlin. Meine Leseempfehlung hat die Geschichte.
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