Produktbild: Ella und Raymond

Ella und Raymond Roman

1

17,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

20 - 100 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

05.06.2025

Verlag

Publishing Partners

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,4 cm

Gewicht

220 g

Auflage

1 Auflage Erste Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-907147-50-4

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Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

20 - 100 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

05.06.2025

Verlag

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Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,4 cm

Gewicht

220 g

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Deutsch

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978-3-907147-50-4

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Email: info@bod.de

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  • Roland Haas

    aus Oberrohrdorf

    5/5

    25.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    «Ella und Raymond» – alles ausser gewöhnlich

    Ist «Ella und Raymond» eine ganz gewöhnliche Geschichte eines Paares? Weit gefehlt! Eher trifft «Alles ausser gewöhnlich» den Kern. In seinem literarischen Debüt erzählt Rolf Jean Claude Jost vom Leben in seiner ganzen Tiefe – mit all seinen Verstrickungen, Suchbewegungen, Brüchen und zarten Versöhnungen. Kinderwunsch, Affären, Adoption, Wurzelsuche, Leihmutterschaft, Samenspende, Patchwork-Beziehungen, Ablösung von den Eltern, Trauer und Tod – all das ist da, wird jedoch nicht reisserisch erzählt, sondern feinfühlig und vielstimmig in ein Gewebe menschlicher Erfahrungen eingeflochten. Im Zentrum steht das Paar Ella und Raymond – beide Architekten, beide auf ihre Weise auf der Suche: nach sich selbst, nach dem anderen, nach einem Zuhause in der Welt. Ihre Beziehung ist nicht geradlinig, sondern voller Spannungsbögen. Ella beginnt, sich in ihrer künstlerischen und persönlichen Identität neu zu orientieren, Raymond sucht Halt in der Vergangenheit und der Natur. Als Adoptivkind ringt Ella zudem mit der Frage nach ihrer Herkunft – ein Thema, das mit überraschenden Spiegelungen und Begegnungen im Roman mehrfach zurückkehrt. Die Sprache ist klar, präzise und durchdrungen von poetischen Beobachtungen. Landschaften – etwa die Engadiner Bergwelt oder das Atelierquartier in Den Haag – treten als atmosphärische Spiegel der inneren Zustände auf. Natur und Innerlichkeit werden gleichwertig behandelt, wie zwei Erzählstränge, die sich durchdringen. Der Roman macht sichtbar, wie vielfältig und komplex Familien heute entstehen: durch biologische Bande ebenso wie durch Wahlverwandtschaften oder Zufälle des Lebens. Leihmutterschaft, gleichgeschlechtliche Beziehungen, Adoptionen oder Samenspenden werden gesellschaftlich zwar oft kritisch beäugt. Jost begegnet diesen Themen jedoch nicht aus gesellschaftlicher, sondern mit Offenheit und Empathie aus Sicht der Betroffenen und Beteiligten. Er zeigt, wie Beziehungen nicht trotz, sondern gerade wegen ihrer Unvollkommenheit und Prüfungen wachsen können. Das ist eine stille, versöhnliche Botschaft in einer Zeit, in der Polarisierung oft dominiert.

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