Produktbild: Die Welt in Meran - Walzerblut
Band 1

Die Welt in Meran - Walzerblut Historischer Roman

Aus der Reihe Die Meran-Saga
36

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.11.2025

Verlag

Erzählwerk Breitkopf

Seitenzahl

436

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/2,7 cm

Gewicht

465 g

Farbe

Seidengrau / Dunkellila

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-911176-10-1

Beschreibung

Rezension

»Ein spannendes Sittengemälde aus dem Südtirol des letzten Jahrhunderts (…). Das Buch ist sehr gut geschrieben und recherchiert und ließt sich sehr flüssig. Ein schöner Roman für die kommende Winterzeit. Sehr empfehlenswert. « (Christopher B, Buchhändler*in auf Netgalley)
»Ein unglaublich atmosphärischer Roman der Lust auf mehr macht. Klare Leseempfehlung!« (Eine Bibliothekar*in auf Netgalley)
»Angela Marina Reinhardt gehört zu meinen Lieblings-Autorinnen. Sie schreibt einfach wundervolle Romane, gefühlvoll, mit tollen Protagonisten und an immer wieder sehr interessanten Orten.« (Rezensent*in auf Netgalley)

»Eine wunderbar geschriebene Geschichte mit einem vielschichtigen Cast, die Lust auf mehr macht.« (Lehrende*r auf Netgalley)

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.11.2025

Verlag

Erzählwerk Breitkopf

Seitenzahl

436

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/2,7 cm

Gewicht

465 g

Farbe

Seidengrau / Dunkellila

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-911176-10-1

Herstelleradresse

Erzählwerk Breitkopf
Hermannstal 119k
22119 Hamburg
DE

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  • Martina Meyen

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Masken, Geheimnisse und Träume

    Ich habe „Die Welt in Meran“ mit einem Lächeln begonnen, denn die Geschichte startet an meinem Geburtstag. Angela Marina Reinhard entführt mich das faszinierende Meran des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Hier begegne ich dem geheimnisvollen Korsen Benedetti, der ambitionierten Engländerin Helen, dem jüdischen Dr. Hirsch, der sich der Seelenheilkunde verschrieben hat und der Waisen Rosa, deren Leben von Ausbeutung geprägt ist. Geschickt verbindet Angela Marina Reinhardt das Gesellschaftsportät mit diesen individuellen Schicksalen. Es gibt Momente intensiver Spannung, gefolgt von ruhigeren Passagen, die Raum für Reflexion lassen. Die Autorin erfreut mich mit einer bildhaften, detailreichen und der damaligen Zeit angepassten Sprache, die das Flair der Kurstadt und das bunte Treiben des Faschings ebenso lebendig macht wie die inneren Konflikte ihrer Protagonisten. So konnte ich tief eintauchen in eine längst vergangene Zeit. Angela Marina Reinhardt erzählt sehr lebendig und ich musste schmunzeln, als auch in dieser Geschichte kurz ein Lanteri auftauchte. Vor der historischen Kulisse erlebe ich moralische Konflikte und persönliche Leidenschaften. Die Autorin hat den Flair der Kurstadt perfekt eingefangen und mein Kopfkino war durchgehend eingeschaltet. Den Aufbau fand ich besonders gelungen. Den Kapiteln ist jeweils ein Zeitungsartikel passend zum Tag voran gestellt und ich erlebe den Tag immer aus verschiedenen Perspektiven der vielschichtigen Charaktere.   „Die Welt in Meran“ hat mich mit seinen vielschichtigen Figuren, der historischen Tiefe und den fein erzählten Dramen überzeugt. Ich warte sehnsüchtig auf die Fortsetzung!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    25.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Guter Einstieg in die Saga

    Meran im Fasching 1872: Zwischen Maskenbällen und Kurbetrieb verflechten sich die Schicksale mehrerer Menschen. Den Korsen Benedetti führt ein dunkles Geheimnis in die Passerstadt. Die junge Helen soll eine gute Partie machen, doch zwei Männer stellen ihr Vertrauen auf die Probe. Der jüdische Arzt Hirsch widmet sich der Seelenheilkunde, während zwei Tiroler Schwestern gegen Familientraditionen ankämpfen. In der Spinnerei leidet die ladinische Waise Rosa Martini unter Ausbeutung — bis sie eine einmalige Chance ergreift. Der Klappentext hat mich sofort auf dieses Buch aufmerksam gemacht, da ich mich selbst mit Menschen beschäftige, die seelisch erkrankt sind. Früher wurden solche Menschen oft schlecht behandelt, was im Buch gut dargestellt wird. Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten mit den vielen Figuren. Das ist bei historischen Romanen nichts Ungewöhnliches. Sehr hilfreich fand ich das Glossar im Buch, in dem man Personen nachschlagen kann. Die Autorin beschreibt den Kurort Meran sehr anschaulich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Besonders eindrücklich sind die Schilderungen der Armenviertel. Frauen und Kinder mussten damals hart arbeiten, was zur damaligen Zeit leider normal war. Gut gefallen hat mir, dass sowohl das Leben der armen Bevölkerung als auch das der wohlhabenden Menschen gezeigt wird. Besonders mochte ich die Figur des Dr. Hirsch. Er kümmert sich um Menschen mit seelischen Erkrankungen, auch wenn er dafür von anderen Ärzten kritisiert wird. Solche Figuren, die sich für andere einsetzen, gefallen mir sehr — ebenso wie die Hauptfigur Helene. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, und ich bin gespannt, wie die Geschichte im zweiten Teil weitergeht.

  • crazygirl

    5/5

    18.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Es beginnt im Im Frühling…

    Es beginnt im Im Frühling 1872. Die junge Helen von Burt begleitet ihre Tante Lady Greville nach Meran. Ihre Tante möchte in dem angesagten Südtiroler Kurort etwas für ihre Gesundheit tun und gleichzeitig für Helen zur Faschingszeit einen standesgemäßen Verehrer suchen. Helen ist eine feurige Reiterin und erregt bei einer Parforcejagd gleich die Aufmerksamkeit von zwei jungen Männern. Doch einer trägt gleich mehrere Geheimnisse in sich. Die Kurärzte bekommen Verstärkung durch den jüdische Arzt Hirsch, der sich auf Seelenheilkunde spezialisiert hat. Mehrer Fälle von Scharlach beschäftigen die Ärzte. Davon sind auch die Einheimischen betroffen, die als Bedienstete für die Kurgäste arbeiten oder in den Armenvierteln und Fabriken schuften müssen. Die Protagonisten werden sehr authentisch beschrieben und am Ende in einem Personenregister geführt. Eine Landkarte von Meran und der umliegenden Täler gibt es gleich am Anfang und gibt einen guten Überblick. Der Schreibstil nimmt mich gleich mit in die Handlung, die interessant und auch spannend ist. Die politische Lage Südtirols zu Österreich und Italien spielte schon damals eine entscheidende Rolle und wird auch hier angesprochen. Dies ist der 1. Teil der Meran-Saga und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

  • Barbara T.

    aus Hagen

    5/5

    02.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Walzerblut – gut recherchiert und fesselnd geschrieben

    Im Frühling 1872 reisen wir in Gesellschaft von drei feinen Damen aus England nach Meran, einen angesagten Kurort im Südtirol. Während Helen von Burt, eine passionierte Reiterin, sich auf die Ausritte und die mögliche Teilnahme an einer Parforcejagd freut, hoffen ihre Tante Lady Greville und Mrs. David, eine Schutzbefohlene der Queen Victoria II, auf Erholung, Kuranwendungen und Linderung ihrer Leiden. Für Helen von Burt hat ihre Tante auch ein anderes Reiseziel vor Augen: Helen muss endlich einen passenden Ehemann finden, denn als Witwe eines Earls kann sie behaupten: „Nichts gibt uns Frauen mehr Sicherheit als Vermögen und Titel.“ (20) An geeigneten Heiratskandidaten dürfte es in der gerade beginnenden Faschingszeit unter den adligen Gästen in Meran nicht fehlen. Denn bald erscheinen hier unter anderen auch der Erbgraf Maximilian von Montalban und der Vicomte Jean de Benedetti aus Korsika. Bald sind beide Männer von Helen sehr angetan. Ausführlich schreibt die Autorin über die Aktivitäten der feinen und illustren Gesellschaft im Kurort Meran in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts. Umfassend und präzise berichtet sie über die Probleme im Gesundheitssystem des Kurortes; schildet genau die Probleme mit denen die Kurärzte tagtäglich konfrontiert sind, erwähnt die Krankheiten, die damals - noch nicht erforscht - auf dem Vormarsch waren. Angela Marina Reinhardt lässt uns auch durch die Gassen des Armenstadtviertels wandern, die schäbigen Unterkünfte der armen Bevölkerung, Zimmermädchen und der Arbeiterinnen einer Spinnerei betreten. Es sind bewegende Bilder, welche die enormen Unterschiede zwischen den Gesellschaftsklassen des damaligen Merans verdeutlichen. Der Roman hat mich auf vielen Stellen tief berührt; etwa die Beschreibungen der Arbeit in einer Spinnerei, wo nur Frauen und Kinder die schwere, oft gefährliche Arbeit verrichten mussten oder das Schicksal eines Kostkinds, das verschiedenen Gefahren ausgesetzt wurde. Die Autorin liefert hier interessante Bilder des damaligen Kurortes Meran. Den gut recherchierten Roman hat sie mit der Karte der Stadt Meran um 1875, einem Glossar und der Auflistung der weiterführenden Literatur ergänzt. Ebenso behilflich bei der Lektüre war für mich das genaue Personenverzeichnis. „Walzerblut“ ist das erste Buch aus der Reihe „Die Welt in Meran“. Auf die bereits von der Autorin angekündigte Fortsetzung freue ich mich sehr. Der fesselnde Roman bekommt meine wärmste Empfehlung.

  • Barbara T.

    aus Hagen i.Bremischen

    5/5

    02.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Walzerblut – gut recherchiert…

    Walzerblut – gut recherchiert und fesselnd geschrieben Im Frühling 1872 reisen wir in Gesellschaft von drei feinen Damen aus England nach Meran, einen angesagten Kurort im Südtirol. Während Helen von Burt, eine passionierte Reiterin, sich auf die Ausritte und die mögliche Teilnahme an einer Parforcejagd freut, hoffen ihre Tante Lady Greville und Mrs. David, eine Schutzbefohlene der Queen Victoria II, auf Erholung, Kuranwendungen und Linderung ihrer Leiden. Für Helen von Burt hat ihre Tante auch ein anderes Reiseziel vor Augen: Helen muss endlich einen passenden Ehemann finden, denn als Witwe eines Earls kann sie behaupten: „Nichts gibt uns Frauen mehr Sicherheit als Vermögen und Titel.“ (20) An geeigneten Heiratskandidaten dürfte es in der gerade beginnenden Faschingszeit unter den adligen Gästen in Meran nicht fehlen. Denn bald erscheinen hier unter anderen auch der Erbgraf Maximilian von Montalban und der Vicomte Jean de Benedetti aus Korsika. Bald sind beide Männer von Helen sehr angetan. Ausführlich schreibt die Autorin über die Aktivitäten der feinen und illustren Gesellschaft im Kurort Meran in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts. Umfassend und präzise berichtet sie über die Probleme im Gesundheitssystem des Kurortes; schildet genau die Probleme mit denen die Kurärzte tagtäglich konfrontiert sind, erwähnt die Krankheiten, die damals - noch nicht erforscht - auf dem Vormarsch waren. Angela Marina Reinhardt lässt uns auch durch die Gassen des Armenstadtviertels wandern, die schäbigen Unterkünfte der armen Bevölkerung, Zimmermädchen und der Arbeiterinnen einer Spinnerei betreten. Es sind bewegende Bilder, welche die enormen Unterschiede zwischen den Gesellschaftsklassen des damaligen Merans verdeutlichen. Der Roman hat mich auf vielen Stellen tief berührt; etwa die Beschreibungen der Arbeit in einer Spinnerei, wo nur Frauen und Kinder die schwere, oft gefährliche Arbeit verrichten mussten oder das Schicksal eines Kostkinds, das verschiedenen Gefahren ausgesetzt wurde. Die Autorin liefert hier interessante Bilder des damaligen Kurortes Meran. Den gut recherchierten Roman hat sie mit der Karte der Stadt Meran um 1875, einem Glossar und der Auflistung der weiterführenden Literatur ergänzt. Ebenso behilflich bei der Lektüre war für mich das genaue Personenverzeichnis. „Walzerblut“ ist das erste Buch aus der Reihe „Die Welt in Meran“. Auf die bereits von der Autorin angekündigte Fortsetzung freue ich mich sehr. Der fesselnde Roman bekommt meine wärmste Empfehlung.

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