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Tick mich doch

6

16,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.06.2025

Verlag

Tredition

Seitenzahl

372

Maße (L/B/H)

21/13,5/2,6 cm

Gewicht

489 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-60847-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.06.2025

Verlag

Tredition

Seitenzahl

372

Maße (L/B/H)

21/13,5/2,6 cm

Gewicht

489 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-60847-5

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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  • Angela J

    aus Neuengörs

    5/5

    15.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Leben mit dem Tourette Syndrom, authentisch und berührend

    "Kämpfe für das, was dir lieb. S.360 Simon lebt mit dem Tourette Syndrom, sein Vater und sein bester Freund Marco sind immer für ihn da. Sie unterstützen ihn, bauen ihn auf und Marco verteidigt Simon auch vor seinen Mitschülern, Mitstudenten und Professoren, er zieht den jungen Mann oft aus Situationen raus, die zu eskalieren drohen. Als Simon auf Lovisa trifft ist es um ihn geschenkt, aber er fragt sich, ob so eine junge hübsche Frau mit ihm, den Spast, zusammen sein will... Diese Geschichte berührt, weckt auf und regt zum Nachdenken an. Da ich als Schulbegleitung einen Autisten begleite und im Schulalltag unterstütze, erlebe ich oft was solche besondere Menschen in der Schule, auf Klassenfahrt oder auch im späteren Leben durchmachen, sich anhören müssen, die Blicke und auch Sprüche, die sie an den Kopf geworfen bekommen. Die Mobbingsituationen hat die Autorin sehr gut wiedergegeben. Bewundernswert ist Simons Kampf um neue Medikamente, die vor 10 Jahren noch schwieriger zu bekommen waren, z. B. Cannabis für medizinische Zwecke. Wir lernen viel über das Tourette Syndrom, Medikamente und Therapien. Die Autorin nimmt uns mit in die Gedanken und Gefühle von Simon, dadurch kann man sich gut in ihn reinversetzen. Emil ist ein Nebencharakter, den ich auch sehr stark finde, von ihm kann man viel lernen. Absolute Leseempfehlung

  • Katja

    aus Hünstetten

    5/5

    06.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Pageturner

    Fast in einem Rutsch durchgelesen. Super schön geschrieben, viel Stoff zum Nachdenken mitgegeben und eine Krankheit näher gebracht, über die es bisher nicht viele Geschichten gibt (ich kenne zumindest keine). Simon ist ein spannender Charakter. Versteckt sich hinter seiner Krankheit, sieht sich oft selbst als Opfer, als "das kann ich eh nicht wg des Tourette", weiß gar nicht, wer er ist oder sein könnte. Sein Vater ist ein ebenfalls sehr sympathischer Kerl. Hab ihn direkt ins Herz geschlossen. So viel Vertrauen, Verständnis und Liebe, egal, wie schwierig es ist. Marco ist ein mega Freund, auch wenn ich mir gewünscht hätte, er hätte Simons Individualität ein bisschen mehr herausgekitzelt, statt ihn immer in seinem Windschatten mitlaufen zu lassen. Alles in allem eine tolle Reise eines jungen Mannes mit Tourette, der lernen muss, worauf es ankommt. Wozu er fähig ist. Wie man Vorurteilen begegnet und wie sie erst gar nicht entstehen. Wer er ist. Was Liebe ist. Was Vertrauen. Was Verzeihen. Sehr zu empfehlen.

  • Robert J. Neureuther

    5/5

    05.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Zeitreise mit „Tourette“

    Die Autorin hat mich mitgenommen auf eine authentische Geschichte in ihrem Roman „Tick Mich Doch“. Wortgewandt und lebensnah schildert die Autorin ehrlich und berührend das „Anderssein“ von Simon und den Umgang mit Tourette. Seine Höhen und Tiefen, verbunden mit Sehnsüchten nach Zärtlichkeit und einer großen Liebe. Marco, sein allerbester Freund aus Kindheitstagen, steht voll uns ganz hinter Simon, ohne wenn und aber! Eine bedingungslose tiefe Freundschaft! Auch seine Beziehung zu seiner Mutter, die Ihn verlassen hat wegen seinen Tics, wird durchleuchtet. Seine innerliche Zerrissenheit zu Ihr lässt alte Wunden aufbrechen. Durch diese Begegnungen mit seiner Mutter stürmen die Tics in ihm. Simons Vater leidet ebenso wie er unter diesem Familiendrama. Mobbing und Spott verfolgen ihn selbst an der Uni, was zur Folge hat, dass er an sich und am Studium zweifelt! Nicht nur seine Kommilitonen, auch durch einen konservativen Professor muss er erfahren, dass Tics an der Uni keine Chance bekommen. Humor, gepaart mit Leichtigkeit ist eine Gewürzmischung, die in diesem Roman gut dosiert Einzug hält. Oft musste ich schmunzeln und hatte auch so manche Tränen in den Augen. Die Kraft der Liebe, Freundschaft und Mut lässt uns das „Anderssein“ in einem anderen Licht erscheinen! Ein kleiner Blick hinter die „Kulissen“ des Tourette - Syndroms! Simon hat mich sofort an meine Begegnung mit einem jungen Mann erinnert, den ich auf einer Veranstaltung kennenlernen durfte. Deshalb war es für mich eine kleine Zeitreise mit Simon. „Tick mich doch“ bekommt von mir 10 Sterne! Danke für dieses Leseerlebnis! Robert J. Neureuther Autor

  • Bewertung

    5/5

    16.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht nur ein Buch für Leute mit Ticks

    Tick mich doch ist für alle lesenswert denen es wichtig ist, ihr eigenes Leben zu leben, selbst wenn sie dabei herausfordernde Grenzen stoßen. Das Buch fordert zur Wahrheit und Echtheit, zur Ehrlichkeit und Dankbarkeit auf. Sein Witz und Lebensmut spricht nicht nur Jugendliche an. Ich danke der Autorin für diesen schönen Roman.

  • Bettina Hertz Lesehertzen

    aus Brandenburg

    5/5

    16.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lesehighlight

    Tanja Liebermann macht in diesem Roman das für mich unbekannte Tourette-Syndrom zum Thema. Mit „Tick mich doch“ ist ihr ein wahres Herzensprojekt gelungen. Ca. 25 Jahre begleitete die Autorin einen Menschen mit der sogenannten „Diagnose Hurensohn“, bei der man zwanghaft obszöne Wörter ausspricht. Hinzu kommen „unkontrollierbare Körperbewegungen“. Ihr Protagonist Simon ist eine fiktive Person, in der sich die geballte Ladung des Syndroms auslebt. Es ist ihr gelungen, es nicht als Defizit darzustellen, sondern als Teil seiner Persönlichkeit. Simon beginnt ein Medizinstudium, seit Kindheit begleitet ihn das Tourette Syndrom, an der Uni macht es ihn zur Zielscheibe - Mobbing steht auf der Tagesliste. Aber da ist auch sein bester Freund Marco und Mitstudent, der immer hinter ihm steht. Und Lovisa, die auf einmal in sein Leben stolpert und IHN sieht und nicht nur seine Tics. Zuhause auf der Familieninsel „Vater/Sohn“ kündigt sich auch Donnergrollen an… Lest selbst, was Simon und seine Umwelt erleben, ihr werdet es lieben! Der Schreibstil ist so mitreißend, lebendig, humorvoll, chaotisch und emotional, dass die Seiten nur so fliegen. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Simon erzählt, somit bekommt man seine liebenswerte Art und tiefsten Gefühle und das ganze Ausmaß der sogenannten Tics hautnah mit. Dabei entstehen urkomische Situationen, am Ende fühlt sich Simon oft als Depp, über den geurteilt wird. Ich konnte so mit ihm mitfühlen. Die Figuren sind authentisch und ausdrucksstark, allen voran Simon. Aber auch das Zusammenleben von Vater und Sohn wird sehr gut dargestellt. Die eingeknüpfte Liebesgeschichte zwischen Simon und Lovisa ist sehr berührend und mit vielen Stolpersteinen behaftet. Tanja Liebermann legt hier viel Fingerspitzengefühl an den Tag. Für mich ist dieses Buch ein richtiges Highlight! Ich habe mit Simon, Marco, Lovisa und Simons Vater mitgefiebert und gelitten, das Ende hat mich überrascht und irgendwie stelle ich mir sogar eine Fortsetzung vor. So ganz möchte ich die Truppe noch nicht verlassen. Ein sehr tiefgründiges und empfehlungswertes Buch über Freundschaft, Liebe, Mut, Glaube und Neuanfang! Klare Kaufempfehlung und volle Punktzahl.

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