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Sarah Kuttner

1. Mama & Sam

Mama & Sam

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

3083

Gesprochen von

Anna Thalbach + weitere

Spieldauer

6 Stunden und 39 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

08.10.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

126

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732422142

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

3083

Gesprochen von

Spieldauer

6 Stunden und 39 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

08.10.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

126

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732422142

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    11.10.2025

    Hörbuch-Download

    Ein Roman, der bedrückt

    In ihrem Roman "Mama & Sam" greift Sarah Kuttner ein Thema auf, das schon einige Male für Schlagzeilen gesorgt hat, nämlich Romance Scamming. Ich habe den Roman als Hörbuch gehört, eingelesen von der Autorin, Anna Thalbach und Julian Horeyseck. Eine Frau kommt in die Wohnung ihrer Mutter, die dort tot aufgefunden wurde. Fremdverschulden wird ausgeschlossen. Eines ist jedoch sicher, es gibt kein Geld mehr, nur noch Schulden. So beginnt die Tochter auf dem Handy und dem PC der Verstorbenen nachzuforschen und stößt dabei auf die Chats ihrer Mutter mit Sam. Sie erfährt, wie sich ihre Mutter verliebt hat, wie sie einem Menschen, den sie nie persönlich getroffen hat, Geld zukommen lässt... viel Geld! Wie sie abhängig wird von der vermeintlichen Liebe von Sam und dabei immer tiefer in Schulden und Geldsorgen rutscht. Sarah Kuttner erzählt in der Ich-Perspektive aus der Sicht der Tochter. Die Tochter spricht sie selbst. Die Chats, die wir verfolgen können, werden von Anna Thalbach (Mama) und Julian Horeyseck (Sam) gesprochen. Es gelingt Kuttner sehr gut, durch Sprache Gefühle zu transportieren. Der Roman macht traurig und wütend, dass es das organisierte Verbrechen gezielt auf ältere und oft einsame Damen abgesehen hat. Sie so einzuwickeln, dass sie alle Warnungen der Familie ignorieren, sich sogar von der Familie distanzieren. Berührend fand ich, dass Tochter und Mutter sich trotz allem näher kommen können, leider erst posthum. Die Protagonistin hätte ihrer Mutter noch viel sagen können, wofür es aber zu spät ist. Sarah Kuttner schildert atmosphärisch dicht, es fühlt sich an, als sei man selbst die Tochter auf den Spuren ihrer Mutter. Im Nachwort des Romans gibt Kuttner Hilfestellungen für Angehörige, Kontaktadressen und Telefonnummern. Allein das zeigt, wie wichtig dieses Thema in der vom Internet und Fakes geprägten Welt geworden ist. Und es trifft nicht nur Frauen, sondern genauso auch Männer! Eine Lese- oder Hörempfehlung an Lesende, die sich einmal mit einer anderen Art des organisierten Verbrechens auseinandersetzen wollen. Volle 5 Sterne!

  • drawe

    aus Landau

    4/5

    06.11.2025

    Hörbuch-Download

    Love Scamming

    Mein Hör-Eindruck: Gestern in unserer Zeitung: Eine Frau aus einem Nachbarort will Elon Musk € 20.000 überweisen. Die Bankangestellte wird stutzig, aber die Frau besteht darauf. Elon Musk, ein mehrfacher Milliardär, braucht das Geld einer niederbayrischen Rentnerin? Als Leser schüttelt man den Kopf – aber Love Scamming gibt es häufiger, als man denkt. Sarah Kuttners Mutter wurde Opfer eines Love Scammers und verschuldete sich für ihren vermeintlichen Geliebten Sam Hugheon – Star aus der Outlander-Serie – bis über beide Ohren. Das Ausmaß der Verschuldung und auch der Abhängigkeit wird der Tochter erst nach dem Tod der Mutter klar, als sie den Nachlass sichtet. Sarah Kuttner stellt die Mechanismen schonungslos dar, aber sie fragt sich zugleich, wieso ihre Mutter einerseits die Ungereimtheiten im Chat durchaus erkennt, aber andererseits nicht von der Vorstellung abweichen kann, dass am anderen Ende tatsächlich ihr Sammy sitzt, der sie zu seiner Ehefrau machen will und dessen Geldnöte dies allerdings immer wieder verhindern. Erst im Nachhinein erkennt die Autorin die Einsamkeit und die Liebebedürftigkeit ihrer Mutter, beides in einem so großem Maß, dass die Mutter sogar mit ihrer Familie bricht. Die Auseinandersetzung mit dem Chat wird für die Tochter daher zugleich die Auseinandersetzung mit ihrer schon immer belasteten Beziehung zur Mutter. Die Autorin setzt sich nun das Bild ihrer Mutter neu zusammen und lernt, sie nicht in erster Linie als Mutter, sondern als Mensch zu sehen. Dieser Weg einer Neu-Entdeckung der Mutter geht nicht ohne Schmerzen ab, und alte Kränkungen werden wieder lebendig, teilweise werden neue Wunden geschlagen. Auf der anderen Seite wächst aber das Verständnis für die Frau, die ihre Mutter war, bei aller Wut und Enttäuschung: auch ihre Mutter ist nur ein Mensch. Sarah Kuttner erzählt die Geschichte in chronologisch verwürfelten Szenen, und obwohl der Leser das Ende schon kennt, bleibt die Geschichte spannend. Einige Straffungen hätten dem Roman gutgetan. Das Buch wurde eingelesen von der Autorin, von Katharina Thalbach als Mutter und Julian Horeyseck als Scammer. Die Stimmen sind sehr unterschiedlich und bringen gerade dadurch die verstörende Geschichte äußerst eindringlich zu Gehör.

  • Bewertung

    5/5

    17.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überraschend!

    Krass, wie die psychologischen Aspekte des Phänomens Love Scamming herausgearbeitet wurden. Ich habe meine Sicht und Meinung komplett ändern müssen. Es wurden sehr gut die Beweggründe der Mutter thematisiert. Auch wenn es im Nachhinein nicht mehr möglich, zu erfahren, warum die Mutter so handelte, hat die Tochter aus dem Erbe plausible und aufschlussreiche Motivationen abgeleitet.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    09.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    digitale Sehnsucht

    Ich bin durch eine Talkshow auf dieses Buch aufmerksam geworden, aber Sarah Kuttner war mir als Autorin natürlich ein Begriff. Ebenso wie der Sam, um den es auch ein wenig geht (ein bekannter und von mir geschätzter Schauspieler). Das Thema ist brisant und ein erschreckendes Beispiel für die neue Art, wie Menschen digital auf kriminelle Subjekte hereinfallen, die ihnen Aufmerksamkeit und Zuneigung vorgaukeln um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Vor allem einsame und ältere Menschen wie die Mutter der Autorin sind beliebte Opfer. Man darf auch nicht glauben, dass diese Menschen - vor allem Frauen - dumm wären. Aber die Betrüger wissen genau, wie sie die Gefühle Betroffenen aushebeln und ihnen auf perfide raffinierte Art vorgaukeln, am anderen Ende der Leitung säße ein Mensch aus Fleisch und Blut, der sich ebenso nach Nähe und Vertrautheit sehnen würde. Das Buch ist eindringlich geschrieben. Man merkt, dass die Autorin persönlich betroffen war, vor allem, weil sie erst nach dem Tod der Mutter herausgefunden hat, wie die Frau betrogen und ausgenutzt wurde. Man kann es schlecht ein schönes Buch nennen aber wie die Autorin sich den Gefühlen ihrer Mutter nähert und langsam versteht, was ihrer Mutter passiert ist, passiert vielen anderen Frauen auch. Als sie die ganze Struktur dieser Abhängigkeit und Sehnsucht nach einem Mann, den es so gar nicht gab, erkennt, da kann man als LeserIN spüren, wie nah es Frau Kuttner geht, wie nah man Frau Kuttner kommt. Ein Buch für alle Mütter und Töchter, für alle, die Online-Daten und eine große Sehnsucht nach Nähe im Internet suchen.

  • Loreley

    5/5

    27.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte eines Lovescammings

    Die Geschichte beginnt damit, dass eine Tochter ihre Mutter tot in ihrer Wohnung auffindet. Auf der Suche nach Antworten durchforstet sie ihr Handy und findet einen monatelangen Chatverlauf ihrer Mutter mit einem Lovescammer, der sich als Sam Heughan, dem Darsteller der Serie "Outlander", ausgibt. Durch diesen Chat lernt die Tochter, die stets unter ihrer übergriffigen Mutter gelitten hat, diese von einer fragilen und sanften Seite kennen. Sie versteht, dass auch ihre Mutter Probleme hatte und kann somit ihren Frieden mit ihr und ihrer Vergangenheit schließen. Es geht aber auch um das toxische, manipulative und Abhängigkeit erzeugende Verhalten des Scammers, der die emotionale Bedürftigkeit der Mutter ausgenutzt hat, um sie von ihm abhängig zu machen. Ich habe dieses Buch sehr geliebt.❤️ Sarah Kuttner schreibt ironisch und witzig und mir tat die Mutter, die psychisch, finanziell und auch physisch komplett ausgesaugt wurde, sehr leid. Man belächelt ja, wie man auf so etwas reinfallen kann. Nach dem Lesen dieser Geschichte kann man verstehen, welche psychologische Taktik dahinter steckt, die die Vernunft ausschaltet und die Bedürftigkeit der Frau, die ihr Letztes gegeben hat, triggert.

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Bewertungen (17)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Anne Huber

    Anne Huber

    Thalia Sulzbach – Main-Taunus-Zentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Fan-Liebe und Abschiedsschmerz

    Ein persönlicher Roman, der autobiografische Elemente enthält und von einer verstorbenen Mutter erzählt, die eine leidenschaftliche Liebe zu einem TV-Star hegte. Eine tief bewegende Geschichte, die sowohl von Liebe als auch von Trauer geprägt ist.
  • Zum Bewerterprofil von Astrid Blankenstein

    Astrid Blankenstein

    Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schnörkellos ehrlich

    Ich habe dieses Buch verschlungen. Der plötzliche Tod der Mutter lässt viele Fragen offen. Das zerrüttete Verhälnis zwischen Mutter und Tochter ebenfalls. So beginnt die Tochter zu forschen, wie die letzten Tage, Wochen und letzendlich Monate der Mutter verlaufen sind. Ein LoveScammer hat der Mutter einerseits das Leben schöner gemacht, da sie sich endlich geliebt gefühlt hat, ihr aber alles Vermögen genommen, Die Tochter verliert sich im Chatverlauf und erfährt so viel mehr über die Gefühle und Gedanken ihrer Mutter, wie sie sich nciht vorstellen konnte. Ein schonungsloser Roman und Sarah Kuttner schreibt ehrlich und schnörkellos, aber mit so viel Gefühl...für mich ein Lesehighlight.
  • Zum Bewerterprofil von Emily Sippel

    Emily Sippel

    Thalia Altenkirchen

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ehrlich und relatable!

    Kuttner erzählt leise, ehrlich und ohne Pathos vom Abschiednehmen. Von Kuttner schreibt klar, manchmal nüchtern, manchmal berührend, genau darin liegt die Stärke. Kein großes Drama, sondern ein ruhiges, menschliches Buch über Nähe, Verlust und das Aushalten von Realität.
  • Zum Bewerterprofil von Kea Bölts

    Kea Bölts

    Thalia Leer – Emspark

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mama und der LoveScam

    Sarah Kuttner erzählt mit einem tollen Schreibstil eine Geschichte die erschreckender Weise jedem von uns so passieren könnte. Die Mutter der Protagonisten fällt vor ihrem Tod auf einen Internetbetrüger rein. Die Geschichte ist persönlich und unglaublich berührend. Es geht außerdem um Mutter-Tochter-Beziehungen und um Verlust. Ein Roman der mich noch heute zum nachdenken bringt und lange nachhallt - große Empfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Maria Prietzel

    Maria Prietzel

    Thalia Berlin – Schultheiss Quartier

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mama & Sam

    "Mama & Sam" ist schnell gelesen, aber nicht schnell vergessen. Sarah Kuttners unvergleichliche Sprache verleiht der komplizierten Mutter-Tochter-Beziehung immer wieder leichte Momente, aber täuscht nicht über die Verzweiflung hinweg, die man empfindet, wenn geliebte Menschen sich nicht helfen lassen wollen. Absolut kurzweilig und sehr emotional!

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