Produktbild: Schwimmen im Glas
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Schwimmen im Glas Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2025

Verlag

Picus

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/2,7 cm

Gewicht

287 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710000829003

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Gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2025

Verlag

Picus

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/2,7 cm

Gewicht

287 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710000829003

Herstelleradresse

Picus Verlag GmbH
Friedrich-Schmidt-Str 4
1080 Wien
AT

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Kraftvoll

Bewertung am 07.07.2025

Bewertungsnummer: 2533604

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein stilles, leuchtendes Porträt vom Aufwachsen im Patriarchat. Schwimmen im Glas ist ein Roman, der auf leisen Sohlen kommt – und gerade deshalb so eindringlich wirkt. In fein verwobenen Zeitebenen erzählt Eva Lugbauer von Lore: einmal als scharf beobachtendes, zehnjähriges Mädchen im ländlichen Familienkonstrukt der 90er Jahre, dann als erwachsene Frau, die plötzlich mit der Vergangenheit konfrontiert wird – einer Vergangenheit, die sie nie wirklich losgelassen hat. Zwischen den Zeilen entfaltet sich ein Gesellschaftsporträt, das tief unter die Oberfläche blickt. Die patriarchalen Strukturen, die Lugbauer zeigt, sind nicht laut oder plakativ. Sie sitzen am Mittagstisch, in den beiläufigen Bemerkungen des Vaters, im Schweigen der Mutter, in der Art, wie über Tante Ursula gesprochen wird – jene schillernde, unbequeme Frau, die alleinstehend schwanger wird und trotzdem Raum einnimmt. Für die junge Lore wird Ursula zum Fenster in eine andere Welt. Was Schwimmen im Glas so besonders macht, ist die stille Kraft seiner Sprache. Lugbauer erzählt sanft, fast gläsern, aber nie zerbrechlich. Jede Szene ist getragen von einer tiefen Empathie für das Kind, das lernt, sich selbst in Frage zu stellen – und für die Erwachsene, die sich die richtigen Fragen endlich zu stellen traut. Ein kluger, poetischer Roman über das, was uns prägt – und über die Möglichkeiten, sich daraus zu befreien. Für alle, die sich selbst schon einmal als Kind zwischen den Zeilen ihrer Familiengeschichte wiedergefunden haben.

Kraftvoll

Bewertung am 07.07.2025
Bewertungsnummer: 2533604
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein stilles, leuchtendes Porträt vom Aufwachsen im Patriarchat. Schwimmen im Glas ist ein Roman, der auf leisen Sohlen kommt – und gerade deshalb so eindringlich wirkt. In fein verwobenen Zeitebenen erzählt Eva Lugbauer von Lore: einmal als scharf beobachtendes, zehnjähriges Mädchen im ländlichen Familienkonstrukt der 90er Jahre, dann als erwachsene Frau, die plötzlich mit der Vergangenheit konfrontiert wird – einer Vergangenheit, die sie nie wirklich losgelassen hat. Zwischen den Zeilen entfaltet sich ein Gesellschaftsporträt, das tief unter die Oberfläche blickt. Die patriarchalen Strukturen, die Lugbauer zeigt, sind nicht laut oder plakativ. Sie sitzen am Mittagstisch, in den beiläufigen Bemerkungen des Vaters, im Schweigen der Mutter, in der Art, wie über Tante Ursula gesprochen wird – jene schillernde, unbequeme Frau, die alleinstehend schwanger wird und trotzdem Raum einnimmt. Für die junge Lore wird Ursula zum Fenster in eine andere Welt. Was Schwimmen im Glas so besonders macht, ist die stille Kraft seiner Sprache. Lugbauer erzählt sanft, fast gläsern, aber nie zerbrechlich. Jede Szene ist getragen von einer tiefen Empathie für das Kind, das lernt, sich selbst in Frage zu stellen – und für die Erwachsene, die sich die richtigen Fragen endlich zu stellen traut. Ein kluger, poetischer Roman über das, was uns prägt – und über die Möglichkeiten, sich daraus zu befreien. Für alle, die sich selbst schon einmal als Kind zwischen den Zeilen ihrer Familiengeschichte wiedergefunden haben.

Großartiger Lesegenuss

Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog am 27.04.2025

Bewertungsnummer: 2476562

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Du glaubst, das eine sei möglich und das andere nicht, eine Geschichte sei wahr und die andere erfunden. Du weißt noch nicht, dass selbst die wahren Geschichten immer erfunden sind.“ Heute habe ich einen ganz besonderen Buchtipp für euch: „Schwimmen im Glas“ von Eva Lugbauer. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass sich wie die Protagonistin Lore Ende der 80er geboren wurde, aber mich hat das Buch komplett geflasht. Lore wächst in einem beschaulichen Zuhause in einem kleinen Ort in Österreich auf. Im Nachbarhaus wohnen die Großeltern, die mit ihren konservativen Ansichten großen Einfluss auf Lore haben. Aber zum Glück gibt es auch noch Tante Ursula, die in der Stadt wohnt und mit ihren feministischen Ansichten das Familienleben aufwirbelt. Mich konnte die Figurenzeichnung durchweg überzeugen und das obwohl man die Charaktere nur durch Lores oft noch kindlich eingeschränkten Blick und nur in wenigen Zeilen kennenlernen kann. Dennoch habe ich zu allen konkrete Bilder im Kopf. Und genau da sind wir auch bei der größten Stärke des Buchs: der einzigartigen Sprache. Eva Lugbauer schafft es unvergleichlich, aus Worten Bilder zu machen. Exemplarisch möchte ich folgenden Satz zitieren: „Es ist schwierig zu denken, wenn dich jemand mit großen Augen ansieht und ein Fragezeichen sich um dich schlingt.“ Ganz große Leseempfehlung von mir!

Großartiger Lesegenuss

Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog am 27.04.2025
Bewertungsnummer: 2476562
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Du glaubst, das eine sei möglich und das andere nicht, eine Geschichte sei wahr und die andere erfunden. Du weißt noch nicht, dass selbst die wahren Geschichten immer erfunden sind.“ Heute habe ich einen ganz besonderen Buchtipp für euch: „Schwimmen im Glas“ von Eva Lugbauer. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass sich wie die Protagonistin Lore Ende der 80er geboren wurde, aber mich hat das Buch komplett geflasht. Lore wächst in einem beschaulichen Zuhause in einem kleinen Ort in Österreich auf. Im Nachbarhaus wohnen die Großeltern, die mit ihren konservativen Ansichten großen Einfluss auf Lore haben. Aber zum Glück gibt es auch noch Tante Ursula, die in der Stadt wohnt und mit ihren feministischen Ansichten das Familienleben aufwirbelt. Mich konnte die Figurenzeichnung durchweg überzeugen und das obwohl man die Charaktere nur durch Lores oft noch kindlich eingeschränkten Blick und nur in wenigen Zeilen kennenlernen kann. Dennoch habe ich zu allen konkrete Bilder im Kopf. Und genau da sind wir auch bei der größten Stärke des Buchs: der einzigartigen Sprache. Eva Lugbauer schafft es unvergleichlich, aus Worten Bilder zu machen. Exemplarisch möchte ich folgenden Satz zitieren: „Es ist schwierig zu denken, wenn dich jemand mit großen Augen ansieht und ein Fragezeichen sich um dich schlingt.“ Ganz große Leseempfehlung von mir!

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Schwimmen im Glas

von Eva Lugbauer

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