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Skandal in Königsberg Eine Geschichte von Moral, Medien und Politik aus dem alten Preußen - SPIEGEL-Bestseller

1

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13708

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.11.2025

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

DVA

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/2,6 cm

Gewicht

357 g

Farbe

Schwarz / Graugrün

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Norbert Juraschitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-421-07049-4

Beschreibung

Rezension

»Historisch-packende Lektüre auf höchstem Niveau.« ("Westdeutsche Zeitung")
»Ein saftiges Stück deutscher Gesellschaftsgeschichte.« ("Hamburger Abendblatt")
»Ein glänzend geschriebenes, klug komponiertes Werk, das Geschichte nicht beruhigt, sondern befragt – und gerade deshalb von nachhaltiger Relevanz ist.« ("WILD Magazin")
»Meisterlich erzählt.« ("P.M. History")
»Ein Stück höchst anschaulicher Mikrogeschichte.« ("Neue Zürcher Zeitung")

Produktdetails

Verkaufsrang

13708

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.11.2025

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

DVA

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/2,6 cm

Gewicht

357 g

Farbe

Schwarz / Graugrün

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Norbert Juraschitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-421-07049-4

Herstelleradresse

DVA Dt.Verlags-Anstalt
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Wenn fromme Fassaden bröckeln und Königsberg flüstert

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 04.04.2026

Bewertungsnummer: 3099730

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Moral, Macht und muffige Kirchenluft. Klingt trocken, wird hier aber plötzlich erstaunlich pikant. Königsberg wirkt zunächst wie eine Stadt, in der nach 18 Uhr nur noch Fensterläden klappern. Und dann kommt dieser Skandal daher und reißt die fromme Fassade mit einem satten Knall ein. Zwei Prediger, viele Gerüchte und ein ganzes Gemeinwesen, das nervös mit den Fingern auf den Tisch trommelt. Christopher Clark erzählt das Ganze mit einem Blick, der gleichzeitig neugierig und leicht amüsiert wirkt. Hinter der steifen preußischen Ordnung brodeln Eitelkeiten, Begierden und jede Menge Angst vor Kontrollverlust. Beim Lesen entsteht dieses Gefühl, heimlich durch halb geöffnete Türen zu schauen. Man weiß, das gehört sich nicht, macht aber genau deshalb so viel Spaß. Besonders stark ist die Atmosphäre. Enge Gassen, moralische Empörung und dieses leise Tuscheln, das immer lauter wird. Kein reiner Krimi, eher ein historisches Drama mit echtem Zündstoff. Man merkt, wie sehr Clark die Zeit versteht. Und wie wenig sich Menschen seitdem verändert haben. Manchmal nimmt sich das Buch Zeit. Sehr viel Zeit. Einige Passagen wirken wie ein gemütlicher Spaziergang durch Archivstaub. Aber genau daraus entsteht auch die Glaubwürdigkeit. Am Ende bleibt ein kluger, unterhaltsamer Blick auf einen Skandal, der überraschend modern wirkt. Und ein Grinsen, weil selbst im strengsten Preußen ordentlich Chaos möglich war.

Wenn fromme Fassaden bröckeln und Königsberg flüstert

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 04.04.2026
Bewertungsnummer: 3099730
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Moral, Macht und muffige Kirchenluft. Klingt trocken, wird hier aber plötzlich erstaunlich pikant. Königsberg wirkt zunächst wie eine Stadt, in der nach 18 Uhr nur noch Fensterläden klappern. Und dann kommt dieser Skandal daher und reißt die fromme Fassade mit einem satten Knall ein. Zwei Prediger, viele Gerüchte und ein ganzes Gemeinwesen, das nervös mit den Fingern auf den Tisch trommelt. Christopher Clark erzählt das Ganze mit einem Blick, der gleichzeitig neugierig und leicht amüsiert wirkt. Hinter der steifen preußischen Ordnung brodeln Eitelkeiten, Begierden und jede Menge Angst vor Kontrollverlust. Beim Lesen entsteht dieses Gefühl, heimlich durch halb geöffnete Türen zu schauen. Man weiß, das gehört sich nicht, macht aber genau deshalb so viel Spaß. Besonders stark ist die Atmosphäre. Enge Gassen, moralische Empörung und dieses leise Tuscheln, das immer lauter wird. Kein reiner Krimi, eher ein historisches Drama mit echtem Zündstoff. Man merkt, wie sehr Clark die Zeit versteht. Und wie wenig sich Menschen seitdem verändert haben. Manchmal nimmt sich das Buch Zeit. Sehr viel Zeit. Einige Passagen wirken wie ein gemütlicher Spaziergang durch Archivstaub. Aber genau daraus entsteht auch die Glaubwürdigkeit. Am Ende bleibt ein kluger, unterhaltsamer Blick auf einen Skandal, der überraschend modern wirkt. Und ein Grinsen, weil selbst im strengsten Preußen ordentlich Chaos möglich war.

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Skandal in Königsberg

von Christopher Clark

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Ricarda Martius

Thalia Dresden – dresden.karree

Zum Portrait

4/5

Gute alte Zeit?

Bewertet: eBook (ePUB)

Christopher Clark beschreibt ein Ereignis aus dem Jahr 1835 das genau zeigt wie Verleumdungskampagnen, Intrigantentum und üble Nachrede auch heute noch funktionieren. Kopfschüttelnd liest man von vermeintlich seriösen preußischen Beamten die angesehene Bürger in den Abgrund stoßen. Packend und faszinierend.
  • Ricarda Martius
  • Buchhändler/-in

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4/5

Gute alte Zeit?

Bewertet: eBook (ePUB)

Christopher Clark beschreibt ein Ereignis aus dem Jahr 1835 das genau zeigt wie Verleumdungskampagnen, Intrigantentum und üble Nachrede auch heute noch funktionieren. Kopfschüttelnd liest man von vermeintlich seriösen preußischen Beamten die angesehene Bürger in den Abgrund stoßen. Packend und faszinierend.

Jan Scheller

Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

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5/5

Von wegen Biedermeier

Bewertet: eBook (ePUB)

Auch in der guten alten Zeit, als noch die Postkutschen fuhren und Nachrichten auf solidem Papier verbreitet wurden, gab es Hater, Verschwörungstheorien und Fake News. Das illustriert der Fall zweier evangelischer Prediger, die im Ringen um den rechten Glauben Mitte des 19. Jahrhunderts in Königsberg zwischen die Fronten gerieten. Und wer könnte dieses preußische Sittenbild besser zeichnen als Christopher Clark?
  • Jan Scheller
  • Buchhändler/-in

5/5

Von wegen Biedermeier

Bewertet: eBook (ePUB)

Auch in der guten alten Zeit, als noch die Postkutschen fuhren und Nachrichten auf solidem Papier verbreitet wurden, gab es Hater, Verschwörungstheorien und Fake News. Das illustriert der Fall zweier evangelischer Prediger, die im Ringen um den rechten Glauben Mitte des 19. Jahrhunderts in Königsberg zwischen die Fronten gerieten. Und wer könnte dieses preußische Sittenbild besser zeichnen als Christopher Clark?

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