Produktbild: Yoga
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Yoga

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.03.2022

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

341

Maße (L/B/H)

22,1/14,4/3,8 cm

Gewicht

550 g

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Claudia Hamm

Sprache

Deutsch

EAN

2710000847953

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Zustand

Gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.03.2022

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

341

Maße (L/B/H)

22,1/14,4/3,8 cm

Gewicht

550 g

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Claudia Hamm

Sprache

Deutsch

EAN

2710000847953

Herstelleradresse

Matthes & Seitz Verlag
Großbeerenstraße 57A
10965 Berlin
DE

Email: vertrieb@matthes-seitz-berlin.de

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  • Edith Berger

    5/5

    09.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    geht unter die Haut

    Wer wollte ich sein? Ein geerdeter, in sich ruhender, heiterer Mensch, ein Mensch auf den man sich verlassen kann, ein guter Mensch, ein liebender Mensch. Ein Buch über Yoga wollte Emmanuel Carrere schreiben. Seine jahrzehntelangen Erfahrungen mit unterschiedlichen Techniken sollte es enthalten. Dramatische persönliche und auch öffentliche Ereignisse stürzen ihn in eine schwere, lebensbedrohende, psychische Krise. Und auch darüber erlaubt er schonungslos Einblick. „ Ergib dich, mein Herz, wir haben genug gekämpft. Und mein Leben soll stillstehn, wir waren nicht feige. Wir haben getan, was wir konnten“ zitiert Emmanuel Carrere Michaux und genauer kann man tiefste Verzweiflung nicht wiedergeben.

  • Gernsheimer

    aus Hessen

    4/5

    25.10.2024

    eBook (ePUB 3)

    Emmanuel Carrères "Yoga" hat…

    Emmanuel Carrères "Yoga" hat mich berührt. Als 40-jähriger, der oft über die Herausforderungen des Lebens nachdenkt, fand ich Carrères autofiktionalen Ansatz besonders spannend. Es geht nicht nur um Yoga als körperliche Praxis, sondern auch um die tiefere Auseinandersetzung mit Trauer und innerem Frieden. Dem meditativen Aspekt kommt dabei viel Bedeutung zu. Carrère teilt offen seine persönlichen Kämpfe, wie seine psychischen Herausforderungen. Diese Ehrlichkeit spricht einen direkt an und zeigt, dass man mit seinen Sorgen nicht allein ist. Sein Schreibstil ist so einladend, dass ich mich fühlte, als wenn ich mit einem Freund spreche der mir seine Gedanken anvertraut. In einer Gesellschaft, die oft emotionale Themen ignoriert, schafft Carrère einen Raum, in dem man sich sicher fühlen kann um über solche Dinge nachzudenken. Der Autor ist in Deutschland zu Unrecht noch nicht so bekannt wie in seiner Heimat Frankreich, wo er gefeierter Intellektueller ist und es lohnt sich, ihn zu lesen.

  • Juti

    aus HD

    3/5

    02.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    bis zur Hälfte gut Von einem…

    bis zur Hälfte gut Von einem Buch „Yoga“ erwartet der Leser von Carrère, dass er sich im Selbstversuch mit Yoga beschäftigt und ähnlich wie in seinem mich vollkommen überzeugenden Buch „Das Reich Gottes“ die Selbstwahrnehmung mit seinen Leserinnen teilt. Dies gelingt bis Seite 156, wo ein „junger Typ“ mitteilt, dass er beim Meditieren immer an „Titten!“ denken muss. Danach erfahren wir, dass der Autor wegen einer bipolaren Störung meditieren wollte. Dabei musste ich an Thomas Mette denken und sein Buch ist besser. Denn der Trip nach Bagdad, um den Blutkoran zu finden, ist zu weit hergeholt und die Flüchtlingsgeschichte nicht neu, zumal er korrekt darauf hinweist, dass der Migrant weiß, dass er Erzählungen hinzudichten muss, um in Europa Asyl zu erhalten. Erst auf S.304 kehrt er zur Definition von Meditation zurück, nachdem er auf S.171 einen unbekannten Mystiker zitiert hat: „Gott schaut mit seinen Augen der Barmherzigkeit nicht den an, der du bist, sondern den, der du sein wolltest.“ „Machen Sie gar nichts: Nur so kann Veränderung eintreten“ lässt er auf S.187 einen Therapeuten sagen und definiert dies als Meditation wie „still und unbewegt dazusitzen“ , „den Gedankenstrudel beobachte[n], ohne sich davon mitreißen zu lassen“, „sich von seiner Identität zu lösen“ (alles 304), „ins Innere des eigenen Ichs einzutauchen“, „alles anzunehmen, was auftaucht“, „lernen, nichts zu bewerten“ und „loszulassen, nichts mehr zu erwarten, nichts mehr zu tun zu versuchen.“ (alles 305) Diese verkürzte Definition ist Ergebnis einer geplanten 10tätigen Schweigemeditation ohne Abendessen, die der Autor aber abbrechen musste, weil ein Bekannter bei den Anschlägen auf „Charlie Hebido“ stirbt. Dabei fallen immer wieder nette Zitate: „Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von deinen Plänen!“ (62) Nicht nur von seinem Hardcoreseminar erzählt der Franzose, auch wie er in Genf während einer Meditation mit einer Frau im siebten Himmel schwebt (82f). Schulz von Thun kennt er aber nicht, sonst würde er sich über das Ich anstatt du nicht beschweren (103) und fragt, ob Sex nicht wahrer sei als Meditation (109). So bin ich wieder in der Mitte des Buches mit: „Alles, was wirklich ist, ist per Definition wahr, aber manche Wahrnehmungen der Wirklichkeit haben einen höheren Wahrheitsgehalt als andere“. (154) Für den ersten Teil 5, für den zweiten Teil 1 Stern, macht 3 Sterne.

  • Bewertung

    3/5

    28.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hier erzählt jemand mit viel Ahnung...

    Hier erzählt jemand mit viel Ahnung über alles, was ihm so zu Yoga einfällt. Manchmal Kaugummi, manchmal "ja, gib mir gerade alles zu dem Thema, was es gibt, bitte!".

  • Bewertung

    2/5

    30.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schade

    Ich habe mich so auf dieses Buch gefreut, besonders weil ich selbst auf der gleichen griechischen Insel als Freiwillige ausgeholfen habe. Leider hat mich der Narzißmus des Autors, der mir auf jeder Siete des Buches entgegengesprungen ist, so sehr genervt, dass ich das Buch tatsächlich nicht zuende lesen konnte.

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Strubl

    Dagmar Strubl

    Thalia Mannheim – Planken

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einatmen.Ausatmen.

    Wie bitte kann man das Leben ertragen? Erschütternd offen und ehrlich berichtet Emmanuel Carrère von seiner eigenen psychischen Erkrankung, von persönlichen Schicksalsschlägen, von Traumata - und so ganz en passant verknüpft er all dies mit vierzehn Definitionen von Yoga. Das Buch ist mehr Essay als Roman, und Reales verschränkt sich mit Fiktivem. Carrères Schreibstil ist nahe der gesprochenen Sprache: locker, selbstironisch, prägnant und entwickelt damit einen Sog, dem man sich schwerlich entziehen kann. Ich jedenfalls konnte es nicht! 100% Empfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von K. Thuma

    K. Thuma

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit unbedingter Ehrlichkeit

    Man liest sich fest in den Stil von Emmanuel Carrere. Der Autor beschreibt zumeist sein Innenleben, beschreibt das Spiel seiner Gedanken und Reflexionen in spannender Weise. In solcher Art läßt man sich auch gern einmal neu über Yoga belehren. Dann jedoch kippt die Erzählung in Richtung Psychiatrie und der Leser muß entscheiden, ob er über alle Details informiert sein will oder hin und wieder ein paar Seiten überspringt... Ein kluges Stück Autobiografie aus dem Frankreich unserer Tage, welches vor allem durch eine Eigenschaft besticht: unbedingte und schonungslose Ehrlichkeit!
  • Zum Bewerterprofil von Claudius Kaboth

    Claudius Kaboth

    Thalia Mannheim – Planken

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Autofiktion und brillante...

    Spannende Autofiktion und brillante Innenschau, mit schonungsloser Ehrlichkeit geschrieben. Auch oder gerade für nicht so spirituelle Charaktere, ist "Yoga" mit seinen kurzen Kapiteln wunderbar und inspirierend zu lesen.

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