Produktbild: Es war doch nur Regen!?
Gebraucht Band 1

Es war doch nur Regen!? Protokoll einer Katastrophe

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

30314

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.10.2021

Abbildungen

18, 18 farbige Abbildungen

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

11,6/19,9/1,4 cm

Gewicht

180 g

Auflage

10. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000905349

Beschreibung

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

30314

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.10.2021

Abbildungen

18, 18 farbige Abbildungen

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

11,6/19,9/1,4 cm

Gewicht

180 g

Auflage

10. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000905349

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

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  • Micky

    aus Berlin

    5/5

    20.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Für kurze Zeit, mit dabei

    Jeder hat die Nachrichten gesehen, die Bilder gesehen wie schlimm diese Katastrophe war. Was die Nachrichten aber nicht gezeigt haben, waren die vielen Hindernisse, die die Versicherungen und Ämter in den Weg legten. Das Versagen von Vater Staat. Und dennoch kommt der Schriftsteller nicht nörgelnd rüber. Im Gegenteil, er schreibt das ganze mit so einer spitzen Zunge und Humor, dass es richtig Spaß macht zu lesen. An dieser Stelle sei aber gesagt, dass hier nichts verherrlicht wird! Aber es ist so gut geschrieben, dass man es in einem Rutsch durch hat. Und nur, weil der Erlös den Opfern Zugute kommt (was ich hier wirklich glaube!) habe ich es gleich mehrmals als Weihnachtsgeschenke gekauft. Ich hoffe wirklich, dass die Erlöse den Flutopfern helfen können.

  • Bewertung

    aus Hönningen

    5/5

    09.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Spricht aus der Seele

    Jemand, der es schafft die Gefühle, das Chaos und die Gedanken niederzuschreiben. Es fühlt sich gut an zu wissen, dass man nicht alleine so zeitlos und verpeilt ist.

  • Bewertung

    5/5

    05.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Die unglaubliche Kraft des Wassers...

    Die unglaubliche Kraft des Wassers zerstörte so viele Häuser im Ahrtal. Dieser Bericht fängt den Zeitraum der beginnenden Flut bis hin zum Aufbau ein. Sehr nahe gehend. Der gesamte Erlös dieses Buches wird den Flutopfern gespendet.

  • Bewertung

    5/5

    05.12.2021

    eBook (ePUB)

    Tolles Buch

    In den überregionalen Medien spielt die Flutkatastrophe im Westen von Deutschland, Belgien und den Niederlanden mittlerweile kaum noch eine Rolle. Dabei sieht es vor allem in der Eifel im Ahrtal immer noch sehr wüst aus und man hat das Gefühl, als wäre noch gar nicht so viel Zeit ins Land gezogen. Das Stromnetz ist immer noch sehr instabil und einige haben nach wie vor Heizlüfter, die natürlich nur funktionieren wenn Strom da ist. Hauptsächlich besteht das Buch aus Tagebucheinträgen bzw. Facebookposts von dem Autor, die er in dieser Zeit verfasst hatte. Oft genug finden sich dazu einige neuere Ergänzungen oder Informationen um das alles besser einordnen zu können. Mir hat der Aufbau wirklich gut gefallen und ich finde es gut, dass hier nichts geschönt wurde. Der Autor schreckt nicht davor zurück offen über seine Gefühle zu schreiben. Das Buch musste ich einige Male beiseite legen, weil es mich emotional so mitgenommen hatte. Es ist einfach unfassbar das noch einmal alles nach lesen zu können, was ich schon von vielen Betroffen gehört habe. Nicht ohne Grund wird das was dort passierte von vielen als Tsunami bzw. Flutwelle beschrieben und es ist einfach nur erschreckend wie viel Kraft der Fluss an diesem Tag entwickelt hatte. Wie man schon am Anfang des Buches lesen kann, schien für nahezu alle diese Flutkatastrophe undenkbar. Das Ahrtal ist nun einmal eine sehr idyllische Gegend und wenn man das Flüsschen so sieht, dann denkt man irgendetwas anderes ist für die gewaltige Zerstörung in dieser Nacht verantwortlich. Es ist wirklich trügerisch wie friedlich sie wieder vor sich her plätschert. Ich selbst bin im Tal direkt daneben aufgewachsen und habe wirklich viel Zeit im Ahrtal selbst verbracht. Und wenn ich eins für nicht möglich gehalten hatte, dann ist es so eine Flutkatastrophe. Es zeigt einfach mal wieder wie wichtig es ist vernünftige Hochwassergefahrenkarten auch für kleinere Flüsse zu haben. Denn wenn diese Katastrophe im Westen von Deutschland bzw. Europa eins gezeigt hat, dann ist es die unterschätzte Gefahr, die von diesen vermeintlich kleinen Bächen bzw. Flüssen ausgeht. Viele Menschen im Tal haben in dieser Nacht ihre komplette Existenz verloren und nach wie vor weiß man nicht, wer sein Haus wieder aufbauen darf und vor allem wann die Gelder dafür kommen. Und nur weil man gegen allerhand Schäden versichert ist, heißt es noch lange nicht man bekommt das alles gezahlt. Selbes gilt natürlich auch für staatliche Hilfen, die an allerhand Bedingungen geknüpft sind. An allen Ecken und Enden machen sich zudem die Lieferengpässe und der Fachkräftemangel bemerkbar, was auch im Buch selbst thematisiert wird. Natürlich sieht man wie viel sich in den letzten Monaten getan hat und ohne die große Solidarität von freiwilligen Helfern sähe es im Tal noch ganz anders aus. Und wenn eins Mut macht in dieser Zeit, dann ist es genau diese Hilfe. Denn nach wie vor gibt es viele Freiwillige, die tolle Projekte ins Leben rufen und sich massiv für die Betroffen einsetzen. Aber man darf auch nicht vergessen, dass es sehr wichtig ist momentan genau hinzugucken was auf politischer Ebene passiert. Und wer sich dafür einsetzt wirklich für die Sicherheit der Menschen in den betroffenen Tälern zu sorgen. Und wem es nur wichtig ist den Status Quo wiederherzustellen, ungeachtet der Gefahr einer erneuten Katastrophe. Das Buch erzählt die Geschehnisse vom 14.07.2021, als der Regen nicht aufhörte und das Wasser der Ahr langsam stieg. Und endet mit den Geschehnissen am 15.08.2021, als das gröbste für den Autor erledigt war. Es ist wirklich bemerkenswert wie schnell der Autor das Buch zusammen mit dem Verlag fertig gestellt hatte um einen Weg zu finden, damit das alles noch lange Zeit in den Köpfen der Menschen auch außerhalb vom Ahrtal bleibt. Der komplette Erlös geht 1:1 an die Betroffenen, was ich wirklich lobenswert finde. Für die Rezension habe ich jetzt tatsächlich zwei Wochen gebraucht, weil es mir unglaublich schwer fiel die richtigen Worte zu finden. Andy Neumann erscheint sehr selbstreflektiert und so berichtet er auch von dieser Zeit.

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    15.11.2021

    eBook (ePUB)

    Die Nacht vom 14. auf den 15.…

    Die Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 brachte Tod und Verwüstung über das Ahrtal. Der Autor Andy Neumann schreibt in dem Buch #EswardochnurRegen, aus der Sicht eines „Opfers“. Ja, er bezeichnet sich und seine Nachbarn als „Opfer“. Wer die Fotos sah, die nur noch Schlamm und Verheerung zeigen, kann verstehen, warum er diese Bezeichnung für alle Betroffenen wählte. Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich in Remagen. Damals war es noch normal, dass Samstags ein Familienausflug anstand. Ja, und dieser führte regelmäßig ins Ahrtal. Meine Eltern und ich wanderten an der Ahr entlang oder kletterten zu den höchsten Punkten der Weinberge. Die Sicht war beeindruckend und sogar als Kind empfand ich Ehrfurcht vor der Schönheit der Natur. Von Heimersheim aus hoch zur Landskrone, das war für uns ein Muss an Pfingsten. Nirgendwo gab es so köstliche Laugenbrezeln, wie hier. Diese Flut, die über das Ahrtal und auch weitere Gebiete der Eifel hereinbrach, machte mich also auch persönlich betroffen. Zumal es in meinem Wohnort ebenfalls Überflutungen mit großen Schäden an Haus und Hof gab. Ich begann also mit dem Lesen des Buches „Es war doch nur Regen“ und konnte mich nicht losreißen. So anschaulich schildert Andy seine persönlichen Erfahrungen. Er beschreibt die Nacht der Überflutung, seine Angst und dann diese erlösende Nachricht, dass der Pegel der Ahr sinkt. Ja, ich träumte davon und wachte schweißgebadet auf, die Beschreibung der Emotionen vor Ort konnten also nicht besser sein. Herr Neumann schaut am nächsten Tag aus dem Fenster und es kann wohl niemand ermessen, wie niederschmetternd der Anblick war. Kein Thriller und kein Historischer Roman konnte mich im Lesejahr 2021 so fesseln, wie „Es war doch nur Regen“. Das Geschehen aus persönlichem Erleben zu schildern, das ist ein literarisches Kunstwerk. Einige Sätze gefielen mir so gut, dass ich sie hier wörtlich zitiere: „Wir Menschen sind so viel stärker, als dieses Volk, das sich tagaus, tagein über Nichtigkeiten auseinandersetzt, weil es richtige Probleme gar nicht mehr kennt.“ Besonders gut gefielen mir diese Wörter und/oder Sätze: „FCKAFD, Beistand für die Antifa oder Helfer, die aus drölfzigtausend Menschen jeglicher Nationalität“ stammten. Andy ist ein Mensch nach meinem Geschmack. Er schreibt in der Ich-Form und das so, dass jeder Leser an seinem und dem Elend der Nachbarn teilnehmen kann. Aber Achtung, bitte keine kleinkarierten Mäkeleien. Das Schreiben und die Herausgabe des Buches entstand ganz spontan. Andy verzichtet komplett auf sein Honorar und der Gmeiner Verlag möchte nichts an diesem Werk verdienen. Das zeugt von großem sozialem Engagement und einem Autor, der in wenigen Tagen ein sensationelles Buch schrieb.

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  • Zum Bewerterprofil von S. H.

    S. H.

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.12.2021

    eBook (ePUB)

    Tagebuch einer katastrophe!

    Andy Neumann ist selber von der Wasserkatastrophe betroffen und spendet trozdem die kompletten Honorare für andere Betroffenen denen es noch schlechter geht. Großartig!!! Und der Verlag macht mit! Er schreibt wie ihm der Schnabel gewachsen ist und prangert alles an was schief gelaufen ist. Erzählt aber auch von der tollen Hilfe aus ganz Deutschland und dem Zusammenhalt in schwierige Zeiten. Diese Menschen machen Hoffnung, dass gerade in unsere Zeiten, vielleicht nicht alles so schlecht ist wie wir oft denken. Kaufen sie dieses Buch und unterstützen sie die Menschen an Ahr und Erft. Sie benötigen noch lange unsere aller Hilfe!
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Protokoll eines Betroffenen,...

    Protokoll eines Betroffenen, besser kann man es nicht formulieren und aus Solidarität das Buch kaufen. Eine gute Entscheidung.
  • Zum Bewerterprofil von Heike Fischer

    Heike Fischer

    Thalia Hürth – EKZ Hürth-Park

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ahrtal/Eifel Von einem der es...

    Ahrtal/Eifel Von einem der es erlebt hat. Er schildert die emotionalen Wechselbäder, die absoluten Tiefpunkte, die besondere Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt, Hoffnungen, Lichtblicke und die unfassbaren Momente. Ein Stück Verarbeitung in Seitenform

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