Sichtbare Gebrauchsspuren auf einigen Seiten z.B. leichte Knicke oder vereinzelte Markierungen möglich. Die gelieferte Auflage und das Cover können ggf. abweichen.
Kims Leben ist aus den Fugen geraten, denn seit zwei Jahren wird ihr Alltag von Panikattacken bestimmt.
Nur mit ihrem Hund Peanut und bei ihrer Arbeit für eine Tierschutzorganisation fühlt sie sich sicher.
Doch dann lernt sie in einem Internetforum für Hundemenschen Finn kennen. Mit ihm kann Kim sie selbst sein, muss sich nicht verstecken und fühlt sich endlich wieder frei.
Alles könnte perfekt sein – würde Finn ihr nicht seine wahre Identität verschweigen. Denn Finn ist ein gefeierter Basketballstar mit schwerwiegenden Problemen und einem zweifelhaften Ruf. Und bald muss Kim sich fragen, wer der Mann ist, in den sie sich verliebt hat.
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Ganz zu Anfang möchte ich kurz loswerden, wie sehr ich dieses Buch geliebt habe. Ich bin mit wenig Erwartungen an das Buch heran gegangen und wurde einfach so positiv überrascht. Dieses Buch hatte für mich absolut Tiefgang und hat mich sehr berührt. Katharina Mittmann spricht das Thema Angstzustände bzw. Panikattacken so feinfühlig und nachvollziehbar in dem Buch an, dass man mit der Protagonistin Kim absolut mitfühlen kann und auch muss. Wie sehr diese Zustände, das ganze Leben beeinflussen und wie schwer es fallen kann, sich anderen Menschen anzuvertrauen, obwohl es nahestehende Personen sind.
Und dennoch war es ein Wohlfühlbuch für mich, denn die Liebesgeschichte zwischen Kim und Finn war einfach total schön geschrieben und ich mag die Beiden einfach total gerne. Was mir besonders gut gefallen hat, war dass die Geschichte aus beiden Perspektiven geschrieben ist und man so in die Gefühlswelten beider Protagonisten Einblick erhält.
Trotz des "schwierigen" Thema lässt sich das Buch sehr angenehm lesen und hinterlässt ein positives Gefühl, weshalb ich es sehr gerne gelesen habe und auf jeden Fall empfehlen kann. Vor allem für Leute, die sich eine Liebesgeschichte mit Tiefgang wünschen.
Das Buch beschäftigt mich jetzt, nach dem Lesen immer noch und wird ein Platz in meinem Herzen haben ❤
elafisch
aus Rimbach
5/5
07.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Der lange Weg raus aus der Angst
Ich mag es, wenn Liebesromane auch eine gewisse Tiefgründigkeit haben. Das ist hier absolut gegeben. Die Autorin spricht so feinfühlig und doch schonungslos über das Thema Angstzustände, ich fand es einfach großartig. Bei uns zu Hause, aber auch bei vielen Freundinnen meiner Töchter sind Panikattacken ein Thema. Ich hoffe, dass mehr Öffentlichkeit und Austausch darüber auch zu mehr Verständnis und Akzeptanz führen.
Aber auch die Liebesgeschichte ist sehr schön. Natürlich erfüllt sie einige gängige Klischees, aber die gehören für mich dazu. Ich mochte sehr, wie die Autorin es trotz des schweren Themas Angstzustände geschafft hat, die Geschichte mit einer gewissen Leichtigkeit und Witz zu erzählen. Kim und Finn sind für mich zwei sehr sympathische Charaktere, die sich gegenseitig geholfen haben, sich ihren inneren Dämonen zu stellen.
Ich habe ein paar wirklich schöne Lesestunden mit diesem Buch verbracht.
Fazit:
So bewegend, tiefgründig und trotz aller Schwere wundervoll lebensbejahend.
Kim und Finn haben mein Herz bewegt!
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!
elafisch
aus Rimbach
5/5
07.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Der lange Weg raus aus der…
Der lange Weg raus aus der Angst Ich mag es, wenn Liebesromane auch eine gewisse Tiefgründigkeit haben. Das ist hier absolut gegeben. Die Autorin spricht so feinfühlig und doch schonungslos über das Thema Angstzustände, ich fand es einfach großartig. Bei uns zu Hause, aber auch bei vielen Freundinnen meiner Töchter sind Panikattacken ein Thema. Ich hoffe, dass mehr Öffentlichkeit und Austausch darüber auch zu mehr Verständnis und Akzeptanz führen. Aber auch die Liebesgeschichte ist sehr schön. Natürlich erfüllt sie einige gängige Klischees, aber die gehören für mich dazu. Ich mochte sehr, wie die Autorin es trotz des schweren Themas Angstzustände geschafft hat, die Geschichte mit einer gewissen Leichtigkeit und Witz zu erzählen. Kim und Finn sind für mich zwei sehr sympathische Charaktere, die sich gegenseitig geholfen haben, sich ihren inneren Dämonen zu stellen. Ich habe ein paar wirklich schöne Lesestunden mit diesem Buch verbracht. Fazit: So bewegend, tiefgründig und trotz aller Schwere wundervoll lebensbejahend. Kim und Finn haben mein Herz bewegt! Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!
Bewertung
aus Werl
5/5
25.11.2024
Buch (Taschenbuch)
Ernste Themen authentisch aufgearbeitet
'Forbidden Truth' ist ein Buch mit ernsten Themen. Es geht um Angststörungen und Identitätsfindung. Um all die kleinen und großen Probleme, die sich rund um diese Schwierigkeiten im Leben aufbauen. Die Autorin möchte Aufmerksamkeit schaffen und zeigt dies in einer ruhigen und doch aufregenden Art. Mittmanns Roman scheint wiederzuspiegeln, wie sich betroffene Personen fühlen.
Kim ist Anfang 20 und sollte eigentlich ihr Leben genießen. Doch ihre Realität sind Angstschübe in den alltäglichsten Situationen. Selbst Einkaufen stellt sie vor ein Problem. Doch wie viele Betroffene versucht sie dies zu verheimlichen und hört sich Vorurteile anderer Menschen an, während sie selbst stumm leidet. Sie findet Trost und Halt in einer Online-Bekanntschaft. Finn, der charismatische und lustige Basketballer, scheint Kim wirklich zu sehen. Doch Kim weiß nichts von Finns Job, denn auch er kämpft mit seinen Dämonen. Eine kardiologische Krankheit lässt ihn sein Leben hinterfragen und wichtige Entscheidungen treffen. Kim ist die Einzige, die ihn wirklich zu sehen scheint. Beide Charaktere sind so liebevoll gestaltet und völlig authentisch in ihrem Charakter und ihrem Umgang mit ihren Problemen. Das Buch wird aus beiden Perspektiven erzählt und beide mochte ich gleich. Die beiden Hunde sind süße, quirlige Sidekicks, die das Buch gerne mal auflockern.
Obwohl es sicherlich die ein oder andere Stelle gab, wo die beiden sich schon früher und besser hätten austauschen können, wirkte der finale Konflikt authentisch und nicht an den Haaren herbei gezogen. Die Entwicklung beider überzeugte mich und kann Betroffenen, sowie auch nicht Betroffenen sicherlich eine Stütze, ein kleiner Faden sein.
Durch die Angststörung spielt sich viel in den eigenen, sichereren vier Wänden ab. Obwohl die Schauplätze überschaubar waren, gab es doch immer spannende oder emotionale Kapitel. Es gibt durchaus noch weitere Orte und auch Personen und alle waren etwas besonderes und um die Charaktere zeichnet sich, trotz weniger Auftritte, ein recht klares Bild. Auf diesen 350 Seiten wird alles wichtige erzählt und das ist eine Kunst.
Vanessa Eichner
3/5
25.02.2025
Buch (Taschenbuch)
Highlight Potential.. konnte mich allerdings nicht so mitreißen, wie gewünscht
2,5 Sterne gerundet auf 3
Mein Herz pochte zu schnell gegen meine Rippen, und ich starrte auf die Wohnungstür, als würde dahinter das Tor zur Hölle liegen. Ich konnte das. Ich würde das schaffen. - Seite 5
Als ich "Forbidden Truth: Vor uns das Licht" zum ersten Mal gesehen habe, habe ich mich sofort in das unfassbar schöne Cover verliebt. Da die Story auch richtig gut klang, ist es schnell auf meiner Wunschliste und nicht lange danach in meinem Regal gelandet.
In "Forbidden Truth: Vor uns das Licht" geht es um Kim, dessen Leben sich grundlegend verändert hat, seit sie an Panikattacken leidet. Sie fühlt sich nur in ihren eigenen vier Wänden und an der Seite ihres Hundes Peanut sicher und sie lebt für ihre Arbeit bei einer Tierschutzorganisation. Im Netz lernt sie in einem Forum für Hunde Finn kennen. Mit ihm wirkt alles anders, sie fühlt sich freier. Doch Finn hat selbst große Probleme und verschweigt ihr seine wahre Identität..
Ich leide selbst seit einer Weile an Panikattacken, habe eine Angststörung und eine Sozialphobie und ich liebe Hunde - entsprechend gespannt war ich schon auf die Story.
Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht so überzeugen konnte, wie ich es mir gewünscht habe. Ich weiß dabei nicht, ob ich vielleicht den falschen Zeitpunkt für "Forbidden Truth: Vor uns das Licht" erwischt habe oder ob es einfach nur nicht meins war.. aber dazu gleich mehr.
Katharina Mittmann erzählt die Geschichte rund um Kim und Finn abwechselnd aus beiden Perspektiven im Ich-Erzähler, was mir sehr gut gefallen hat. Ihr Schreibstil las sich angenehm und flüssig.
Kim leidet seit einer Weile an Panikattacken, den Grund dafür erfährt man auch im Buch. Sie liebt ihren Hund und ihre Arbeit im Tierschutz und theoretisch.. hätte ich mich eigentlich richtig gut mit ihr identifizieren können. Aber ganz ehrlich? Ich konnte es nicht. Ich weiß nicht warum, aber die meiste Zeit, war ich eher genervt von ihr. Aber nicht nur von ihr, auch von Finn, der nicht nur seine eigenen Probleme vor Kim verbirgt, sondern auch seine Karriere im Profi-Basketball.
Im Romance-Genre wird ja gerne Misskommunikation als Trope genutzt und das kann richtig gut sein.. in "Forbidden Truth: Vor uns das Licht" war mir persönlich das aber einfach too much. Oftmals fühlte es sich nicht nur nach Fehlkommunikation an, sondern nach der kompletten Abwesenheit davon, wodurch natürlich einige Probleme entstanden sind.. was, glaube ich, mein größtes Problem mit diesem Buch war.
Denn ansonsten mochte ich "Forbidden Truth: Vor uns das Licht" ganz gern. Es las sich wie gesagt sehr angenehm, ich fand es toll, dass hier ernstere Themen behandelt werden (Content Warnung beachten!), ich mochte das Tierschutzthema und dass Hunde eine große Rolle spielen. An sich habe ich mich halbwegs gut unterhalten gefühlt und zwischenzeitlich hatte ich auch das Gefühl, dass meine Probleme mit Kim und Finn besser wurden.. doch dann kamen sie mit voller Kraft zurück und hielten bis kurz vor Schluss an. Dadurch wurde ich leider nicht so mitgerissen, wie es theoretisch möglich gewesen wäre, und auch die Emotionen kamen so überhaupt nicht bei mir an.
Mein Fazit:
"Forbidden Truth: Vor uns das Licht" hätte echt das Potential gehabt, ein Highlight zu werden. Mental Health, Tierschutz, Hunde, dazu eine schöne Romance.. doch leider hatte ich so meine Probleme mit den beiden Hauptfiguren Kim und Finn, war ehrlich gesagt etwas genervt von ihnen, wodurch mich das Buch zwar stellenweise halbwegs gut unterhalten konnte, aber eben nicht so mitgerissen und berührt hat, wie ich es mir gewünscht habe.
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