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Ein Spannungsroman der Extraklasse – nominiert für den Man Booker Prize
»Bleibt im Auto. Ich bin gleich wieder da.« Das sind die letzten Worte, die der elfjährige Jack von seiner Mutter hört. Bis sie zurückkommt, soll er auf seine beiden kleinen Schwestern aufpassen. Doch sie kommt nicht zurück, sondern wird bald darauf ermordet aufgefunden. Jahre später ist der Täter noch immer nicht gefasst, und Jack trägt noch immer die Verantwortung für Joy und Merry. Mit Einbrüchen hält er sich und seine Schwestern über Wasser. Als er endlich auf die entscheidende Spur stößt, ist er fest entschlossen, den Mord an seiner Mutter zu rächen …
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Das Trauma der kleinen Kinder wurde so nachvollziehbar beschrieben und ich habe es sozusagen "miterlebt". Für mich ein sehr schönes Buch und ich konnte oft nicht aufhören zu lesen.
Bewertung
aus Wangen
5/5
30.10.2020
Buch (Taschenbuch)
Grandiose Figuren
Grandiose Figuren bevölkern diese spannende Geschichte. Ich habe selten erlebt, dass jede einzelne Nebenfigur derart liebevoll und besonders gezeichnet war. Niemand war zu unwichtig, um sich die Zeit zu nehmen, ihn zu einem ganz besonderen Typ zu machen. Großen Respekt vor dieser Kunst.
Spannend lautet mein Urteil zur Geschichte. Der kleine Einbrecher hat mich mitgenommen, in seinen traurigen Alltag. Die Szenen mit seinen Geschwistern sind überspitzt dargestellt, aber genau das hat eine ungeheuer faszinierende Wirkung auf mich gehabt.
Krimi mit Thrill. Leseempfehlung für Leserinnen, die es spannend mögen und gute Figuren lieben.
Bewertung
aus Hockenheim
5/5
01.08.2020
eBook (ePUB)
Spannendes Buch
Bis zum Schluss spannendes Buch. Man kann nicht aufhören mit lesen. Täter ist bis zum Schluss nicht bekannt man kann auch nicht erahnen wer es ist. Sehr gut geschrieben
Edith Berger
5/5
21.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Sehr spannendes Lesevergnügen
Sie sind auf dem Weg in die Stadt, als das Auto den Geist aufgibt. Sie können gerade noch an den Straßenrand rollen. Ihre Mutter bittet sie im Auto zu bleiben. Jack ist der Älteste.
Er soll auf seine jüngeren Schwestern aufpassen. Sie will zur nächsten Notrufsäule gehen und um Hilfe anrufen. Sie kommt nicht mehr zurück. Der Mord an ihrer Mutter bleibt unaufgeklärt. Die Geschwister werden vergessen und bleiben sich selbst überlassen. Mit Einbruchsdiebstählen versorgt Jack sie gerade mit dem Notwenigsten Und immer ist er auf der Suche nach dem Mörder ihrer Mutter.
NiWa
5/5
24.06.2020
Buch (Taschenbuch)
Fesselnder Krimi mit Thrill
Jacks Mutter bittet den Jungen, auf seine kleineren Geschwister aufzupassen. Sie verlässt das defekte Auto am Straßenrand, und wird nie mehr lebend gesehen. Einige Jahre danach meint der kleine Junge von einst, den Mörder gefunden zu haben. Er beschließt, dass er ihren Tod rächen will.
"Die verlassenen Kinder" ist ein packender Krimi mit enorm hoher Spannung und dynamischen Perspektiven, der von Anfang bis Ende zu fesseln weiß.
Ich habe schon mehrere Krimis von Belinda Bauer gelesen, und war mir von vornherein sicher, dass mir ihr neuestes Buch gefallen wird. Obwohl Titel und Aufmachung ihrer Romane auf mich eher unscheinbar wirken, hat man es bei dieser Autorin mit Originalität, fesselnder Dynamik und einem exzellenten Schreibstil zutun.
Der Krimi beginnt sofort mit der Szene am Straßenrand, als Jack und seine Geschwister von der Mutter im Wagen zurückgelassen werden. Sie sei gleich wieder da, und gehe zur nächsten Notrufsäule, meinte sie zum Abschied. Jetzt sitzen die Kinder im Auto. Es ist brütend heiß. Der Verkehr fegt vorbei, und neben Durst und Straßenstaub steigt ein mulmiges Gefühl auf.
Jahre später ist aus dem 11-jährigen Jack vom Auto am Straßenrand, ein begnadeter Einbrecher geworden, der mit seinen Diebstählen die kleine Familie über Wasser hält. Dem Leser offenbart sich hier ein Bild der Trostlosigkeit, der physischen wie emotionalen Vernachlässigung, und sieht sich einer Situation gegenüber, die kräftig an die Nieren geht. Gleichzeitig kämpft der findige Jack mit harten Bandagen und hat sich mittlerweile sogar als unfassbarer Einbrecher einen Ruf bei der Polizei gemacht.
Während der nächtlichen Raubzüge meint er, den Mörder seiner Mutter entdeckt zu haben. Und alles in ihm dürstet nach Gerechtigkeit.
Diese Ausgangslage ist durch mehrere fesselnde Perspektiven verfeinert. Es geht um den vergangenen Mord, die Einbrüche, die polizeilichen Ermittlungen und eine schwangere Frau, die Angst in ihrem eigenen Haus hat.
Daraus ergibt sich mitreißende Dynamik, die mich kaum zur Ruhe kommen lassen hat. Die Sichtweisen wechseln sich im gekonnten Cliffhanger-Stil ab. Sie scheinen zusammenhangslos und als Leser stellt man erste Vermutungen an. Dabei ergibt sich nach und nach ein klares Bild der Ereignisse, wobei sich die Perspektiven eindrucksvoll rund ineinander fügen.
Neben Jack steht Ermittler Marvel mit seinem Team im Vordergrund. Marvel habe ich schon in einem anderen Buch der Autorin kennengelernt, und mir gefällt es, wie trefflich diese Figur hier ins Geschehen platziert ist. Jedenfalls ist Marvel ein ungepflegter Griesgram, der sich grämt, weil er derzeit Einbrüche statt Morde betreut. Allerdings zeigt er innovative Ideen, und verschafft sich und seinem Team Erfolg versprechende Vorteile, die nicht immer so funktionieren, wie sie es sich wünschen. Dieser Aspekt wirkt auffallend glaubhaft auf mich. Belinda Bauer veranschaulicht, die mühseligen Facetten von ermittlungstechnischer Arbeit, und wie demotivierend die Realität der Verbrechensbekämpfung sein kann.
Allerdings bewegt sich das Geschehen - wie bereits erwähnt - auf mehreren Ebenen, wodurch sich ein komplexer Spannungssog gleichermaßen abseits der Ermittlungen ergibt.
Die Handlung selbst ist in meinen Augen ein exzellenter Krimi, der sogar mit einer ordentlich Portion Thrill aufwartet. Die Spannung ist von Beginn an gegeben, das Erzähltempo ist enorm, dadurch blättern sich die Seiten mit jedem Abschnitt schneller um.
Abschließend ist zu sagen, dass „Die verlassenen Kinder“ ein spannender Pageturner ist. Fesselnd und mitreißend treibt dieser Krimi seine Leser an, und lässt sie das Buch kaum aus der Hand legen. Für Krimifans ein Lesemuss.
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5/5
06.08.2020
Buch (Taschenbuch)
Meiner Meinung nach ist dies Belinda...
Meiner Meinung nach ist dies Belinda Bauers bisher bestes Buch. Ein packender Krimi mit enorm hoher Spannung und dynamischen Perspektiven. Es hebt sich von der Masse ab. Meine absolute Leseempfehlung.
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4/5
28.09.2020
Buch (Taschenbuch)
Die Spannung ist von Beginn an...
Die Spannung ist von Beginn an gegeben, das Erzähltempo ist enorm, dadurch blättern sich die Seiten mit jedem Abschnitt schneller um.
"Die verlassenen Kinder" ist ein spannender Pageturner und für jeden Krimiliebhaber ein Muss
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