Produktbild: Sanna und Lia
Band 2

Sanna und Lia

5

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.10.2025

Verlag

Mediathoughts

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,3/12,1/2 cm

Gewicht

267 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Vārnas

Übersetzt von

Britta Ringer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947724-59-8

Beschreibung

Rezension

Ein Buch über Roma in Lettland, über die Ausgrenzung und Großwerden. Über Beziehung und Freundschaft, über Mutter und Tochter. Über Kinder aus Heimen und fehlende Familien. Eine Mischung aus Traurigkeit und Zuversicht begleitete mich durch das Buch. Insgesamt aber eine schöne Geschichte. A. Niquet - Rezensentin bei NetGalley, 10.01.2026
Laura Vinogradova hat einen eindringlichen Roman über Herkunft, Ausgrenzung und die Suche nach Zugehörigkeit, mit großer emotionaler Tiefe und literarischer Klarheit geschaffen. Man liest eine generationsübergreifende Geschichte, die sich mit den Schattenseiten des Erwachsenwerdens auseinandersetzt. Die Protagonisten Sanna und Andrejs, beide geprägt durch ihre Kindheit im Heim, kämpfen nicht nur mit äußeren Vorurteilen, sondern auch mit inneren Dämonen. Ihre Liebesgeschichte ist keine romantisierte Erzählung, sondern ein realistisches Ringen um Nähe, Verantwortung und Selbstakzeptanz. Die Suche nach einem Platz in der Welt zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte – sowohl für die Eltern als auch für ihre Tochter Lia. Die Beziehung zwischen Sanna und Andrejs wird durch die Geburt ihrer Tochter auf eine neue Ebene gehoben. Die Erzählweise ist ruhig, aber intensiv sie lebt von den inneren Konflikten und der psychologischen Tiefe der Charaktere. Beim Lesen ist mir die Darstellung der Roma-Identität aufgefallen. Diese wird sensibel, differenziert und ohne Klischees geschildert. Diese Geschichte hallte bei mir noch einige Zeit nach. Wer Geschichten über das Erwachsenwerden sucht ist hier genau richtig. J. Kaiser - Rezensent bei NetGalley, 15.11.2025
Ein berührendes Werk, das von so zeitlosen Themen wie Schuld, Hinterfragen der Jugendideale und dem extrem einengenden Leben handelt. Codere, Rezension bei Hugendubel
Der Mediathoughts Verlag hat mit dem vorliegenden Buch aus der Reihe Literatura Baltica, die Literatur aus Estland, Lettland und Litauen enthält, ein Werk herausgebracht, das für mich zu den Highlights dieses Jahr zählt. Der zweite Band, mit dem der Verlag eigenen Worten zufolge die Reise durch die baltische Literatur fortsetzt, überrascht mit einer schönen Sprache, Sätzen, die ins Herz treffen, sowie einer Geschichte, die sehr berührend ist und zum Nachdenken anregt. Es geht um Fragen nach der Herkunft und der Zugehörigkeit, um die Suche nach der eigenen Identität, aber auch darum, was Familie ist, und wer dazu zählt. Können wir unserer Bestimmung entkommen und wenn ja, was macht das mit uns? Dieses Buch zog mich in die Geschichte rein und ließ mich bis zur letzten Seite nicht mehr los. Ich habe Sanna und Lia begleitet, ihnen zur Seite gestanden, ihre Fehler gesehen, hab mit ihnen gelacht und geweint, habe mich über sie geärgert, aber auch manches mal mit ihnen gefreut. Tief berührt legte ich das Buch zur Seite und hatte das Gefühl, ein ganzes Leben hinter mir zu lassen, obwohl es doch gerade erst begonnen hat. Große Leseempfehlung gibt es dafür von mir. mimitatis_buecherkiste, Rezension bei Thalia
Wo meine Wurzeln sind Es fällt mir gar nicht leicht, dieses Buch in wenigen Worten zusammenzufassen. Die Figuren sind so lebendig und vielschichtig, allen voran Tante Rita. Sie hat Andrejs unter ihre Fittiche genommen - und was für eine Frau sie ist! Exzentrisch, witzig, cool und gleichzeitig unglaublich warmherzig. Mit ihr hatte ich beim Lesen richtig Spaß. Das Buch behandelt Themen wie die Suche nach den eigenen Wurzeln, Überforderung im Muttersein, Diskriminierung und Einsamkeit - aber ebenso Liebe, Hoffnung und Zusammenhalt. Ein Roman, den ich bislang hier noch nicht gesehen habe - völlig zu Unrecht! Von mir gibt es eine ganz große Leseempfehlung. Bewertungsnummer: 2653530, Rezension bei Thalia
Eine berührende Suche nach Wurzeln und Zugehörigkeit Ein Roman über die Suche nach Wurzeln und Zugehörigkeit, über Roma in Lettland und deren Diskriminierung, Aber auch über Hoffnung auf neue familiäre Bindungen und einen Platz im eigenen Leben. Teilweise traurig, aber auch voller Zuversicht, taucht man als LeserIn in diese so fremde und doch gefühlt so bekannte Welt Lettlands ein und begleitet die beiden Frauen auf ihrem nicht immer einfachen Weg. Einzig die gehäufte Verwendung des „Z-Wortes“ ohne jegliche zeitliche Einordnung zu Beginn oder am Ende des Romans schmälerte ein wenig meine Lesebegeisterung für diese berührende Geschichte, die dennoch unbedingt lesenswert ist. Buecherheidrun, Rezension bei Thalia

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.10.2025

Verlag

Mediathoughts

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,3/12,1/2 cm

Gewicht

267 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Vārnas

Übersetzt von

Britta Ringer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947724-59-8

Herstelleradresse

Mediathoughts
Bergstraße 12
82024 Taufkirchen
DE

Email: team@mediathoughts.net

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  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    03.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Herz so schwer

    »Sie stoßen sich an ihrer Unfähigkeit, alle Kinder zu retten, die Vorgänge zu stoppen, aus denen resultierend zu viele Kinder geboren werden, dort geboren werden, wo man sie nicht gebrauchen kann. Deshalb schweigen die Erzieher, Direktoren und Lehrer und schauen uns nicht oft in die Augen. Sie seufzen nur.« (Seite 42) - Sanna verbringt ihre Kindheit in einem lettischen Kinderheim, es sind die 1980er Jahre. Dort freundet sie sich mit Andrejs an, einem älteren Roma-Jungen, der jedoch eines Tages verschwunden ist. Sanna verliert kurz darauf den Halt und stürzt ab, der Alkohol wird zur Gefahr, als Andrejs plötzlich wieder in ihr Leben zurückkehrt. Erst mit der Geburt der gemeinsamen Tochter Lia kehrt Normalität ein, bis das Schicksal erneut zuschlägt. - Der Mediathoughts Verlag hat mit dem vorliegenden Buch aus der Reihe Literatura Baltica, die Literatur aus Estland, Lettland und Litauen enthält, ein Werk herausgebracht, das für mich zu den Highlights dieses Jahr zählt. Der zweite Band, mit dem der Verlag eigenen Worten zufolge die Reise durch die baltische Literatur fortsetzt, überrascht mit einer schönen Sprache, Sätzen, die ins Herz treffen, sowie einer Geschichte, die sehr berührend ist und zum Nachdenken anregt. Es geht um Fragen nach der Herkunft und der Zugehörigkeit, um die Suche nach der eigenen Identität, aber auch darum, was Familie ist und wer dazu zählt. Können wir unserer Bestimmung entkommen und wenn ja, was macht das mit uns? - »Unsere Erzieherin Lelde schweigt, aber in ihren Augen sehe ich den Schmerz. Vielleicht sind ihre Augen Spiegel und das ist mein Schmerz. Wenn die Spiegel weinen könnten, würden sie den Schmerz vielleicht wegspülen, aber die Spiegel haben sich geschworen, dass sie nicht weinen werden und dass sie nie wieder hierher zurückkehren.« (Seite 51) - Dieses Buch zog mich in die Geschichte rein und ließ mich bis zur letzten Seite nicht mehr los. Ich habe Sanna und Lia begleitet, ihnen zur Seite gestanden, ihre Fehler gesehen, hab mit ihnen gelacht und geweint, habe mich über sie geärgert, aber auch manches mal mit ihnen gefreut. Tief berührt legte ich das Buch zur Seite und hatte das Gefühl, ein ganzes Leben hinter mir zu lassen, obwohl es doch gerade erst begonnen hat. Große Leseempfehlung gibt es dafür von mir.

  • Jürg K.

    5/5

    15.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Suche nach der Herkunft

    Laura Vinogradova hat einen eindringlichen Roman über Herkunft, Ausgrenzung und die Suche nach Zugehörigkeit, mit grosser emotionaler Tiefe und literarischer Klarheit geschaffen. Man liest eine generationsübergreifende Geschichte, die sich mit den Schattenseiten des Erwachsenwerdens auseinandersetzt. Die Protagonisten Sanna und Andrejs, beide geprägt durch ihre Kindheit im Heim, kämpfen nicht nur mit äusseren Vorurteilen, sondern auch mit inneren Dämonen. Ihre Liebesgeschichte ist keine romantisierte Erzählung, sondern ein realistisches Ringen um Nähe, Verantwortung und Selbstakzeptanz. Die Suche nach einem Platz in der Welt zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte – sowohl für die Eltern als auch für ihre Tochter Lia. Die Beziehung zwischen Sanna und Andrejs wird durch die Geburt ihrer Tochter auf eine neue Ebene gehoben. Die Erzählweise ist ruhig, aber intensiv sie lebt von den inneren Konflikten und der psychologischen Tiefe der Charaktere. Beim Lesen ist mir die Darstellung der Roma-Identität aufgefallen. Diese wird sensibel, differenziert und ohne Klischees geschildert. Diese Geschichte hallte bei mir noch einige Zeit nach. Wer Geschichten über das Erwachsenwerden sucht ist hier genau richtig.

  • Bewertung

    5/5

    13.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo meine Wurzeln sind

    Dieses Buch hat mich wirklich überrascht - im allerbesten Sinne. Schon der Klappentext hatte mich neugierig gemacht, aber was mich dann erwartet hat, war einfach noch eine ganze Ecke besser als gedacht. Die Geschichte beginnt im Kinderheim, wo wir Sanna kennenlernen. Sie erinnert sich kaum an ihre Vergangenheit, und dieses Gefühl der Identitätslosigkeit begleitet sie ihr ganzes Leben lang. Nach der Schule zieht sie in die Hauptstadt Riga und führt dort eine Zeit lang ein ziemlich exzessives Leben. In einer besonders ausschweifenden Nacht wird sie schließlich schlafend auf einer Parkbank gefunden - von Andrejs, einem ehemaligen Heimkind wie sie selbst. Von diesem Moment an lässt er sie nicht mehr los. Im zweiten Teil der Geschichte steht Lia im Mittelpunkt, die Tochter von Sanna und Andrejs. Wie ihr Vater hat sie das Aussehen einer Roma und muss sich mit denselben Vorurteilen auseinandersetzen. Es fällt mir gar nicht leicht, dieses Buch in wenigen Worten zusammenzufassen. Die Figuren sind so lebendig und vielschichtig, allen voran Tante Rita. Sie hat Andrejs unter ihre Fittiche genommen - und was für eine Frau sie ist! Exzentrisch, witzig, cool und gleichzeitig unglaublich warmherzig. Mit ihr hatte ich beim Lesen richtig Spaß. Das Buch behandelt Themen wie die Suche nach den eigenen Wurzeln, Überforderung im Muttersein, Diskriminierung und Einsamkeit - aber ebenso Liebe, Hoffnung und Zusammenhalt. Ein Roman , den ich bislang hier noch nicht gesehen habe - völlig zu Unrecht! Von mir gibt es eine ganz große Leseempfehlung.

  • Buecherheidrun

    aus Horb

    4/5

    17.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine berührende Suche nach Wurzeln und Zugehörigkeit

    Sanna und Lia, Mutter und Tochter, zwei Frauen mit fehlenden Wurzeln, miteinander verbunden und doch getrennt. Die Lettin Sanna lebt in den 1980-er Jahren in einem Kinderheim, geht aber ganz normal mit anderen Kindern aus intakten Familien zur Schule. „Wir werden nie so sein, wie die anderen. Wir werden immer zuerst aufgerufen werden oder als Letzte übrigbleiben, man wird uns immer daran erinnern, dass wir anders sind.“ (S. 27) Obwohl die Erzieherinnen im Heim lieb zu den Kindern sind und ihr bestes im Rahmen ihrer Möglichkeiten geben, fehlt Sanna ein familiärer Hintergrund, der ihr Liebe, Halt und Geborgenheit gibt. Schon früh erfährt sie Ausgrenzung aufgrund ihrer Lebensumstände, die sie nicht zu verantworten hat. Daher verwundert es nicht, dass Sanna nach ihrem Auszug aus dem Kinderheim in Riga auf Partys zu viel trinkt, um diese Leere in ihrem Herzen zu füllen oder zumindest nicht zu spüren. Glücklicherweise trifft sie Andrejs, einen Roma aus dem Kinderheim wieder, der ihrem Leben eine neue Richtung und einen Sinn gibt, denn ihre gemeinsame Tochter Lia wird geboren. Doch auch Lia wird in ihrem jungen Leben schon Ablehnung aufgrund ihrer Hautfarbe und der ethnischen Herkunft ihres Vaters erfahren und doch an unerwarteter Stelle eine Familie finden…. Ein Roman über die Suche nach Wurzeln und Zugehörigkeit, über Roma in Lettland und deren Diskriminierung, Aber auch über Hoffnung auf neue familiäre Bindungen und einen Platz im eigenen Leben. Teilweise traurig, aber auch voller Zuversicht, taucht man als LeserIn in diese so fremde und doch gefühlt so bekannte Welt Lettlands ein und begleitet die beiden Frauen auf ihrem nicht immer einfachen Weg. Einzig die gehäufte Verwendung des „Z-Wortes“ ohne jegliche zeitliche Einordnung zu Beginn oder am Ende des Romans schmälerte ein wenig meine Lesebegeisterung für diese berührende Geschichte, die dennoch unbedingt lesenswert ist.

  • Bewertung

    3/5

    10.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wohin gehöre ich?

    Senna lebt im Kinderheim. Sie fühlt sich heimatlos und einsam, nicht zugehörig und anders als die anderen. Das lettische Heim behandelt die Kinder gut (zum Glück), dennoch bleibt das Gefühl. Einige Jahre später trifft sie Andrejs wieder, einen Jungen aus dem Heim. Gemeinsam bekommen sie eine Tochter (Lia), aber auch sie erlebt Ausgrenzung und das Gefühl von nicht zugehörig sein. Ein Buch über Roma in Lettland, über die Ausgrenzung und Großwerden. Über Beziehung und Freundschaft, über Mutter und Tochter. Über Kinder aus Heimen und fehlende Familien. Eine Mischung aus Traurigkeit und Zuversicht begleitete mich durch das Buch. Insgesamt aber eine schöne Geschichte.

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