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Die Chirurgin von London Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.01.2023

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,7/12,7/3,6 cm

Gewicht

380 g

Originaltitel

The Girl in his Shadow

Übersetzt von

Kerstin Ostendorf

Sprache

Deutsch

EAN

2710000958154

Beschreibung

Rezension

»Fesselnder und sehr gut recherchierter Roman über eine Zeit, als allein den Männern das Denken vorbehalten war.« ("Mainhattan Kurier")
»Eine tolle Geschichte rund um eine hartnäckige junge Frau, die für ihre Leidenschaft, als Ärztin wirken zu dürfen, kämpft. Herrlich skurrile Situationen und Charaktere bilden einzelne Höhepunkte. Es ist eine gelungene Mischung aus sehr gut recherchiertem medizinischem Wissen, Frauenrechte und Romantik.« ("Histo-Couch")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.01.2023

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,7/12,7/3,6 cm

Gewicht

380 g

Originaltitel

The Girl in his Shadow

Übersetzt von

Kerstin Ostendorf

Sprache

Deutsch

EAN

2710000958154

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    02.10.2023

    eBook (ePUB)

    Super Buch

    Das Buch war mein Wegbegleiter im Sommerurlaub. Es fesselte mich und zog mich in eine frühere Zeit. Absolut genial geworden, nun schaue ich nach weiteren Büchern dieser zwei Frauen.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    31.08.2023

    eBook (ePUB)

    Absolut spannend und authentisch.

    Meine Meinung: Absolut spannend und authentisch. Ich liebe Romane die im 19.Jahrhundert spielen. Das Setting London und eine junge Frau, die Chirurgin werden will, komplimentieren den Lesegenuss. Dr. Horace Croft hat einst Nora vor dem Tod gerettet. Noras gesamte Familie ist an der Cholera gestorben. Großes Glück ist dem kleinen Mädchen zusätzlich widerfahren, da die resolute Haushälterin Mrs Phipps darauf bestanden hat, Nora im Arzthaushalt eine neue Heimat zu geben. Nora reift zu einer jungen Frau heran, die sich für das Heilen von Menschen mehr interessiert, als für Hausarbeit. Schon bald bemerkt der schrullige Dr. Croft, wie wertvoll die junge Frau als Assistentin ist. Besonders bei OPs macht sich Nora schon bald unentbehrlich. Das zu einer Zeit, in der solche Tätigkeiten für eine Frau unschicklich und streng verboten sind. Nachdem Dr.Croft den jungen Arzt Daniel Gibson eingestellt hat, bangt Nora um ihre Arbeit am Seziertisch ... Einen guten Magen braucht man stellenweise bei der Geschichte schon. Wie 1845 operiert worden ist, können wir uns heute nicht mehr vorstellen. Hygienevorschriften gab es damals kaum.Mundschutzmasken bei einer Operation gab es lange Zeit nicht. Erst später in der Geschichte tritt das Mittel Äther auf den Plan. Das Sezieren von Toten hat des öfteren meinen Magen zum Rumoren gebracht. Von Leichendieben, zur damaligen Zeit, habe ich schon öfter gelesen. Immer wieder verstörend. Was mich jedoch stets fassungslos macht, sind die Rechte der Frauen zur damaligen Zeit. Nora ist eine Frau, der Chirurgie im Blut liegt. Auch am Seziertisch ist sie nicht zimperlich. Egal in welchem Zustand sich die Leichen befinden. Und so einer Frau will man das Studium verweigern? Doch auch damals schon gab es Männer wie Croft. Die einer Frau weder Intelligenz noch Arbeitseifer streitig machten. Die deren Potenzial auch für sich selbst zu nutzen wussten. Auch Daniel legt so nach und nach seine Vorurteile,gegenüber Nora, ab. Fällt nicht mehr fast in Ohnmacht, wenn er sie mit einem Skalpell in der Hand am Seziertisch sieht. Croft und Daniel sind keine Mediziner, die an Althergebrachten festhalten. Sie forschen stets und suchen nach besseren Methoden, um kranken Menschen zu helfen.Das findet nicht jeder gut und schon bald sind beide Ärzte bösartigen Intrigen ausgesetzt. Noras Ruf hat auch Schaden genommen. Keiner dieser drei tollen Menschen hat sich so viel Bösartigkeit verdient. Der Schreibstil hat mein Kopfkino nonstop laufen lassen. Ich habe Geburten und Operationen mit erlebt. Besonders sympathisch fand ich Nora und Daniel, wenn sie zusammen gearbeitet haben. Da musste ich schon das eine oder andere mal schmunzeln. Nora hat stets auch toten Menschen Wertschätzung entgegen gebracht. Besonders wenn sie sie zu Lebzeiten kannte. Daniel konnte nicht so einfach wegstecken, wenn er einen Patienten verlor. Fazit: Eine Geschichte aus dem 19.Jahrhundert, die für mich rund war. Die mir wieder einmal vor Augen geführt hat, wie privilegiert, selbst die Ärmsten bei uns, in der heutigen Zeit, sind. Wie gut (immer noch) unser Gesundheitswesen ist. Eine atmosphärische Geschichte, die einem London, Menschen und die Medizin im 19.Jahrhundert bildlich erleben lässt.Über eine Fortsetzung würde ich mich freuen. Danke Audrey Blake

  • Bewertung

    aus Göttingen

    5/5

    24.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein absolutes Lesehighlight!

    London 1845. Nora Beady ist durch die Cholera schon jung eine Waise geworden und ist bei dem exzentrischen Chirurgen Horace Croft aufgewachsen. Während andere junge Frauen Näharbeiten und Hausarbeit lernen, steht Nora am Operationstisch und assistiert Dr. Croft. Es wird erst problematisch als Croft den jungen Arzt Daniel Gibson einstellt, da es Frauen nicht erlaubt ist Medizin zu studieren oder auszuführen und ihnen droht das Gefängnis oder das Irrenhaus. Ihr Geheimnis wird jedoch gelüftet als Daniel sie nachts am Seziertisch erwischt. Er ist entsetzt und zugleich voller Bewunderung. Jedoch kann Nora ihre Tätigkeit nicht lange geheim halten. Ein mitreißender historischer Roman. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und sehr sympatisch. Croft mit seiner speziellen Art wirkt fachlich mehr als kompetent, während er versucht die Medizin voranzutreiben und trotz der Gefahr des Verrufes ermöglicht er Nora ein ganz neues Leben. Sie ist eine starke Persönlichkeit und lässt sich von nichts unterkriegen. Sie steht für die Frauen, die versuchen sich in der Männerwelt zu behaupten und als Leser fühlt man total mit ihr mit und wünscht sich, dass sie als Pionierin die Wissenschaft den Frauen zugänglich machen kann. Der Plot ist authentisch und medizinisch akkurat, und das wird auch durch die Nachworte der Autorinnen und ihrer Interviews über die Entstehung des Buches bestätigt. Die Geschichte konnte mich von der ersten Seite fesseln und ich war so angetan von den Charakteren, dass es immer schwierig war das Buch aus der Hand zu legen. Eine absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    13.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    die geheime Ärztin

    Dieses Buch hat mich tatsächlich von der ersten Seite an gepackt. Besonders gefallen hat mit von Beginn an der scharfsinnige Schreibstil, der sich perfekt ins Thema einfügt. Vor allem auf den ersten Seiten war ich hin- und hergerissen, denn einerseits kamen mir fast die Tränen, andererseits musste ich bei manchen Sätzen schmunzeln. Zu den Charakteren: Besonders gut kann ich mich in den männlichen Protagonisten Daniel einfühlen. Er entstammt einer gut situierten Familie und wird vom unkonventionellen, exzentrischen Haushalt seines neuen Arbeitgebers überrumpelt. Daniel ist emotional und feinfühlig, und es überrascht mich nicht, dass der Anblick von Nora am Seziertisch sein Weltbild ins Schwanken bringt. Er ist keineswegs perfekt, aber bemüht und nimmt sich vieles sehr zu Herzen. Eleonor (Nora) hingegen hat gelernt, ihre Gefühle zu dosieren. Sie ist stark, weiß, was sie will und lässt sich nicht einschüchtern. Gerade als ich während des Lesens dachte, dass es Zeit für mehr Spannung wird, kam die Geschichte zu einem entscheidenden Schlüsselmoment, der mich fesselte. Langweilig wurde es mir also nicht. Die enthaltene Liebesgeschichte ist recht subtil, aber gerade weil die Annäherung zaghaft ist, finde ich sie überaus romantisch. Am Ende war ich gespannt auf Noras Entscheidung und hätte nicht damit gerechnet, dass es so ausgeht. Meiner Meinung nach ein schönes Ende für ein Buch. Die Geschichte enthält einiges an Medizin der damaligen Zeit (1845). Man merkt, dass sehr gut recherchiert wurde und die Autorinnen mit Herzblut bei der Sachen waren. Ich habe das Buch wahnsinnig gerne gelesen.

  • Bewertung

    5/5

    25.03.2023

    eBook (ePUB)

    Geschichte einer aufstrebenden Medizinerin.

    Wieder einmal habe ich nach einem Buch gegriffen, weil mich die Anfänge der modernen Medizin schlicht und einfach faszinieren. Auch dieses Buch enttäuscht nicht, was die für damalige Verhältnisse schauerlichen Details der medizinischen Eingriffe und der Forschungsarbeit an z. T. geraubten Leichen angeht. Natürlich erwartet einen bei dieser Hauptfigur, diesem Beruf und diesem Jahrhundert ein großer Schwung an Emanzipation und einen teils sehr frustrierenden Kampf gegen das Patriarchat. Schönes, rundes Ende, trotz blutender Herzen.

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Bewertungen (16)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Maj Demant

    Maj Demant

    Thalia Mayersche Castrop-Rauxel

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.06.2026

    eBook (ePUB)

    London 1845

    Dr. Croft ist angesehener Arzt und Chirurg in Englands Hauptstadt und versucht den Menschen in der anhaltenden Cholera Epidemie zu helfen. Doch für Familie Beady kommt jede Hilfe zu spät. Nur die 8-jährige Eleonora überlebt und wird das Mündel des Doktors. Sie lernt früh sich im Haushalt des etwas exzentrischen Arztes nützlich zu machen, fertigt Zeichnungen an und assistiert bei Operationen. Stets im Geheimen, denn Frauen haben in den angesehenen Medizinberufen nichts verloren. Doch dann stellt Doktor Croft einen jungen Arzt ein und Noras Geheimnis ist durch den attraktiven Dr. Gibsen in Gefahr..... Dieses Buch hat alles was ich mir wünsche: eine gute Geschichte mit interessanten Charakteren, eine faszinierende Thematik mit einer guten Mischung aus Spannung und einer Liebesgeschichte. Ein Buch von dem ich mir mehr Teile gewünscht hätte!
  • Zum Bewerterprofil von Alexandra Gerhard

    Alexandra Gerhard

    Thalia Köln – City-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die Geschichte hat es natürlich...

    Die Geschichte hat es natürlich in einer ähnlichen Form das eine oder andere Mal gegeben: junge, kluge Frau will Ärztin werden, darf es nicht, weil es ihrer Zeit und ihrem Geschlecht nicht angemessen ist. Aber die Heldin ist sympathisch, ihr Mentor skurril. Mir hat's gefallen.

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