• Produktbild: Hitlers Gefolgsmann
  • Produktbild: Hitlers Gefolgsmann

Hitlers Gefolgsmann Robert Ley – mein Großvater, der Kriegsverbrecher | Eine Biografie eines der mächtigsten Nationalsozialisten – erzählt von seinem Enkel

5

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

18290

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.05.2026

Abbildungen

8, 14 schwarzweisse - Fotos

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/3,3 cm

Gewicht

416 g

Farbe

Mokka / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01249-1

Beschreibung

Rezension

»Spilcker recherchiert schonungslos. Sein Buch ist Erinnerungskultur. Dort, wo sie weh tut und wirkt: in der Familie.« ("WDR Westart")
»[Spilcker] zeigt, wie man, ohne Schuld zu sein, in eine Geschichte verstrickt bleibt. Und er zeigt, was solche Verstrickung mit einer Familie macht.« ("Kölner Stadtanzeiger")
»Spilcker schreibt nicht im Ton akademischer Distanz, sondern als jemand, der sich durch ein Dickicht aus Dokumenten und Gefühlen arbeitet. (...) Die Botschaft ist unmissverständlich: Erinnerung ist keine Option, sondern Verpflichtung.« ("Rheinische Post")
»Das Buch liest sich wie ein Roman, beruht aber auf Tatsachen.« ("WDR")

Produktdetails

Verkaufsrang

18290

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.05.2026

Abbildungen

8, 14 schwarzweisse - Fotos

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/3,3 cm

Gewicht

416 g

Farbe

Mokka / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01249-1

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: GPSR Kontakt

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    06.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Familiengeschichte plötzlich weh tut

    Manchmal liegt ein Buch vor einem und man weiß schon nach wenigen Seiten: Das wird kein gemütlicher Lesesessel mit Keks und Tee. Das wird eher ein Stuhl im Verhörraum. Hell ausgeleuchtet, unbequem, aber verdammt wichtig. Hitlers Gefolgsmann von Axel Spilcker ist genau so ein Buch. Keine trockene Geschichtsstunde, bei der man nach drei Seiten innerlich abschaltet. Hier geht es um Robert Ley, einen der mächtigsten Männer im NS-System, aber eben auch um Familie, Schweigen, Schuld und dieses bittere Erbe, das nicht einfach verschwindet, nur weil man den Namen ändert oder den Blick senkt. Besonders stark ist für mich der persönliche Zugang. Spilcker schreibt nicht aus sicherer Entfernung, sondern aus einer Familiengeschichte heraus, die wehtut. Man spürt diese Mischung aus Recherche, Wut, Fassungslosigkeit und dem Wunsch, endlich hinzuschauen. Da sitzt man als Leser da und denkt: Uff, wie trägt man so etwas eigentlich? Das Buch zeigt nicht nur den fanatischen Nazi-Funktionär Ley, sondern auch die kaputten Kreise, die so ein Mensch hinterlässt. Frauen, Kinder, Nachkommen, Schweigen, Verehrung, Flucht. Geschichte wird hier nicht als staubiges Archiv erzählt, sondern als etwas, das noch immer nachhallt. Leicht ist das alles nicht. An manchen Stellen musste ich das Buch kurz weglegen, weil es einfach schwer im Kopf bleibt. Aber genau deshalb funktioniert es. Es ist unbequem, klug und erschreckend aktuell. Für mich ein starkes, wichtiges und sehr persönliches Buch über Schuld, Erinnerung und die Frage, wie ehrlich eine Familie mit ihrer eigenen Vergangenheit sein kann.

  • Bewertung

    aus Oranienburg

    5/5

    05.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familie gespalten - bis heute

    Mich hat die Kurzbeschreibung des Buchs neugierig gemacht. Ich wollte wissen, wie geht der Autor mit seiner Familiengeschichte um. Übt er rigoros Kritik an seinem Großvater oder sucht er für dessen NS-Kariere, Erklärungen. Wie Axel Spilcker es im Buch letztendlich dargestellt hat, fand ich richtig gut. Die ersten Kapitel befassen sich mit dem Lebensweg von Robert Ley, seiner Kindheit, seinem Aufstieg als Hitlers Ratgeber, wie auch seinen Beziehungen zu den anderen NS-Größen. Dabei habe ich die Ausführungen mehr aus der Sicht eines Dritten erzählt empfunden, ohne große Emotionen und Rechtfertigungen.  Natürlich konnte ich mir die darin aufgeführten Personen und dessen Machtbereiche unter der NS-Herrschaft gar nicht alle merken. Hier war der Autor mehr als gründlich. Eines wurde aber deutlich: der ehemalige Reichsorganisationsleiter war ein Lebemann. Seine Macht hat er nicht nur Umsetzung seiner Visionen und der NS-Doktrin genutzt. Er hat sich im gleichen Zuge auch bereichert und ein luxuriöses Leben geführt, bei der jüngere Frauen eine große Rolle gespielt haben. Er hat die Frauen benutzt und hatte Kinder mit 3 verschiedenen Frauen. Auch heute noch spaltet sich die Familie bei Bewertung seines politischen und menschlichen Verhaltens. Seine älteste Tochter Renate aus erster Ehe, dessen Mutter er die Scheidung aufgezwungen hat, konnte ich nicht verstehen. Für mich ist sie bis zum Ende des Buchs ein Widerspruch geblieben. Auf der einen Seite anerkannte Professorin für Sozialwissenschaften, hat sie meiner Meinung nach noch immer eine verklärte Sicht auf ihren Vater und seine Taten. Die Gefühle der liebenden Tochter überdecken ihr sonstiges Rechtsempfinden. Einige der Nachkommen von Robert Ley scheuen sich ihr Verwandtschaftsverhältnis zur ehemaligen NS-Größe offenzulegen, befürchten Anfeindungen. Heute noch. Ich finde dieses Buch sehr lesenswert, es hat mich gut unterhalten und somit sind 5 Lese-Sterne durchaus verdient.

  • Bewertung

    5/5

    18.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Das emotionale NS-Erbe

    Axel Spickler ist der Sohn des einzigen ehelichen Sohnes von Robert Ley. Robert Ley - ein Name, den ich zuvor noch nie gehört habe. Aber er war einer der 24 Hauptangeklagten der Nürnberger Prozesse! Wer war Robert Ley, der Leiter der Deutschen Arbeitsfront. Wie stieg er in eine so machtvolle Position auf, an der Spitze des NS-Staates? Axel Spickler gibt in diesem Buch die Biografie und den Werdegang seines Großvaters wieder. Dabei setzt er die Informationen in den historischen Kontext. Auch das Privatleben, Leys Kinder und Partnerinnen und ihre Geschichten bekommen Raum. Während Ley sich noch vor Prozessbeginn der Gerichtbarkeit entzogen hat, mussten seine Kinder und seine Partnerin einen Platz in der sich neu ordnenden Welt finden. Spickler verfolgt auch ihre Lebenswege. Dabei geht er auch auf die Beziehung der Hinterbliebenen zu Ley ein, wie sie zu ihm stehen. Es wird gezeigt, wie das emotionale Erbe noch die Enkel-Generation prägt. Und auch der Umgang der jungen Bundesrepublik mit den NS-Verbrechen wird beleuchtet. Was vielleicht der größte Schock für mich in diesem ganzen Buch war... Dieses Buch behandelt ein sensibles und auch persönliches Thema. Der Autor lässt uns eine Perspektive einnehmen, die bisher unterrepräsentiert ist. Und er hat das ganze stark umgesetzt.

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    25.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Die Wahrheit muss ans Licht

    Die Wahrheit muss ans Licht Robert Ley (1890-1945) war Reichorganisationsleiter der NSDAP und baute die Deutsche Arbeitsfront zum größten NS-Verband auf. Steinerne Zeuge ist der 4 km lange Gebäudekomplex der Prora auf Rügen, der von Ley in Auftrag gegeben worden ist. Nach dem Krieg war er im Nürnberger Prozess als Nummer 4 in der Hierarchie rund um Hitler einer der 24 Hauptangeklagten. Seinem (Todes)Urteil in den Kriegsverbrecherprozessen entzieht sich Robert Ley 1945 durch Selbstmord. Autor Axel Spilcker ist Historiker und Enkel von Robert Ley. In diesem Buch erzählt er vom Aufstieg des Robert Ley in den innersten Kreis um Hitler, von Intrigen, Korruption und fanatischem Antisemitismus, den Ley bis zu seinem Tode nicht abgelegt hat. Selbst als man ihm Beweise über die Verbrechen der NS-Zeit vorgelegt hat, behauptet er, Hitler hätte davon nichts gewusst. Axel Spilcker berichtet an Hand von exklusiven Dokumenten, wie den unveröffentlichten Memoiren von Leys letzter Lebensgefährtin Madeleine Wanderer, über seinen Großvater. Wir erfahren wie Ley seine erste Frau und die gemeinsame Tochter Renate schnöde verlassen hat, um mit der von Hitler gefeierten Sopranistin Inga Hansen, die später in Morphiumsucht und Depressionen versinkt und sich 1942 das Leben nimmt, eine zweite Ehe einzugehen aus der drei Kinder, darunter sein eigener Vater Inger-Wolf Spilcker hervorgegangen ist. Die drei Kinder werden nach Ende des NS-Regimes in der Obhut der Großeltern, die ihren Namen in Spilcker geändert haben, getreu den Vorgaben des NS-Regimes aufwachsen: Ausgezeichnete Schulbildung nur für den Sohn und Stammhalter, für die Töchter muss eine Lehre genügen. Axel Spilcker erzählt davon, wie man Robert Ley innerhalb der Familie nach wie vor verehrt. Besonders Renate, einer anerkannten Professorin und Feministin, hält an der „Heldenverehrung“ fest. Daneben erfahren wir, dass die Familie einen jahrelangen Rechtsstreit um die Rückgabe des Vermögens, zu dem auch umfangreiche Immobilien geführt hat und, man glaubt es kaum, Recht bekommt, während die Nachfahren von enteigneten und ermordeten Juden leer ausgehen. Das Inger-Wolf Spilcker das Erbe verlieren wird, weil er mit Geld nicht umgehen kann, ist nur eine klitzekleine Genugtuung. Meine Meinung: Die Aufarbeitung von Familiengeschichten, die tief in der NS-Zeit verstrickt sind, ist Aufgabe der Enkel und Urenkel. Wie auch bei dieser Spurensuche ist deutlich zu sehen, dass die Kinder der Täter viel zu nahe an den Ereignissen dran. Dieses Buch gewährt uns einen interessanten und sehr persönlichen Einblick in eine Familie, die mit der Last der Vergangenheit leben muss. Dabei spart Axel Spilcker seine eigenen Gefühle nicht aus. Mögen noch mehr Enkel und Urenkel den Mut haben, sich mit der Geschichte ihrer Familien auseinanderzusetzen, zumal die Demokratie wieder unter Druck gerät, weil allenthalben nach einem starken Mann gerufen wird und das Wissen um die NS-Zeit leider (wieder) in Vergessenheit gerät. So wird in rechtsradikalen Kreisen behauptet, dass es sich bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen um Willkür der Siegermächte gehandelt habe. Solchen Behauptungen muss energisch entgegen getreten werden. Für uns Wienerinnen und Wiener möchte ich anmerken, dass die Leystraße in der Brigittenau, dem 20. Bezirk Wiens, nach dem Bezirkspolitiker Konrad Ley (1801-1881) benannt ist. Wenn Axel Spilcker meint, die Wahrheit gehöre ans Licht, kann ich ihm nur beipflichten. Fazit: Gerne gebe ich dieser lesenswerten und aufwühlenden Familiengeschichte 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    11.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein wichtiges Buch zur deutschen Erinnerungskultur

    Robert Ley war ein glühender Verehrer Hitlers. Nach der Kapitulation und dem Sieg der Alliierten wurde er verhaftet und als Kriegsverbrecher angeklagt. Dem Prozess in Nürnberg entging er mit seinem Suizid. Sein Enkel hat mit "Hitlers Gefolgsmann" ein Buch geschrieben, das nicht nur den Werdegang des Herrn Ley thematisiert. Es zeigt auch das Schweigen in der Familie, die es nicht wahrhaben möchte, dass der Vater ein Nationalsozialist und glühender Anhänger Hitlers war. Bis zu seinem Selbstmord hatte Herr Ley so gar kein Unrechtsbewusstsein. Zwischendurch behauptete er gar, dass er den Juden half und ihnen niemals etwas Böses antun wollte. Der Autor des Buches, Axel Spilcker belegt, dass das Gegenteil der Fall ist. Ley galt etliche Jahre als Hitlers Vertrauter und war häufig auf dem Obersalzberg zu Gast. Der Bau der Ordensburg Vogelsang in der Eifel war seine Idee und der Enkel besuchte den Prachtbau vor einigen Jahren. Bei der Führung kam auch die Sprache auf seinen Großvater. Was Herr Spilcker dazu schrieb, werde ich hier nicht wiederholen. Es zeigt aber, dass noch sehr viel Aufklärungsarbeit notwendig ist. Zumal dort viele Schüler zu Gast sind und die sollten doch nur Tatsachen zu hören bekommen. Axel Spilcker belegt, dass sein Buch einzig auf Tatsachen beruht. Das sind Tagebücher, Briefe und Erzählungen von Familienmitgliedern. Die Originalfotografien gehören auch zu den Fakten. Ich kann nur jedem raten, dieses wertvolle Werk zu lesen. Es ist ein wichtiger Stein im Bild der „Erinnerungskultur“. Wer, wenn nicht wir, müssen am „Nie wieder“ festhalten. Sprüche wie: „Denkmal der Schande und dämliche Vergangenheitsbewältigung“ dürfen sich nicht in den Köpfen unserer Kinder und Kindeskinder festsetzen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

5

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von S. H.

    S. H.

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    27.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familie sucht man sich nicht aus

    Axel Spilker erzählt hier seine Familiengeschichte und es liest sich so spannend wie ein Roman. Robert Ley war sein Großvater und einer der wichtigsten Männer um Hitler. Er kam aus einfachen Verhältnissen und hatte einen großen Geltungsdrang. Spilcker recherchiert akribisch und zeigt welchen Einfluss die Familie auf die folgenden Generationen hat. Seine Tante z. B. war Wissenschaftlerin und trotzdem setzte beim eigenen Vater das Urteilsvermögen aus. Sie verklärte ihn. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig die Erinnerung zu pflegen und auch als unschuldige Generation das Bewusstsein für die politische Lage zu schärfen. Ley entzog sich durch Selbstmord der gerechten Strafe bei den Nürnberger Prozessen und war sich bis zum Schluss keiner Schuld bewusst. Das macht den Enkel und den Leser fassungslos. Gut recherchiert und sehr bewegend! Ein Buch, dass gerade in unsere Zeiten viele Leser verdient, damit sich die Geschichte nicht wiederholt.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Hitlers Gefolgsmann
  • Produktbild: Hitlers Gefolgsmann