Produktbild: Die Stimmen des Flusses
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Die Stimmen des Flusses Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.10.2008

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

666

Maße (L/B/H)

19,1/12,1/3,6 cm

Gewicht

476 g

Auflage

17. Auflage

Originaltitel

Les veus del Pamano, 2004

Übersetzt von

Kirsten Brandt

Sprache

Deutsch

EAN

2710000998853

Beschreibung

Rezension

»Bereits auf den ersten Seiten öffnet sich ein Spannungsbogen, der sich erst auf der letzten Seite schliesst, den Leser bis dahin durch ein Geflecht von Geschichten mitreisst, die, miteinander verwoben, einander in immer neuen Windungen ablösen, sich zu Mustern fügen ... Cabré ist ein Meister erzählerischer Brüche, des rasanten Wechsels zwischen Erzählebenen und Situationen.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Ein farbechtes, episches Panorama, von dem man nicht so schnell die Augen wenden kann « ("DIE WELT")
»Auf mehreren Zeitebenen erzählt der großartige katalanische Autor Jaume Cabré  in raschen Schnitten mit wechselnden Perspektiven ein dramatisches Geschehen - und entwirft zugleich ein spannendes Politik- und Sittengemälde Spaniens von Franco bis heute. « ("DER SPIEGEL")
»Lassen Sie sich einfach auf die großartige Geschichte ein, die Begeisterung kommt von ganz allein. Sie werden sich am Ende nach dem kleinen Ort in den Pyrenäen sehnen und danach, dass es doch bitte noch 666 Seiten weitergehen möge. Sex, Crime, Zärtlichkeit, Witz, Ironie, Schärfe, Zeitgeschichte, es ist alles drin, ein Spielfilm als Buch verpackt.« ("WDR")
»Jaume Cabré hat mit Die Stimmen des Flusses ein Meisterwerk geschrieben.« ("hr-online")

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.10.2008

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

666

Maße (L/B/H)

19,1/12,1/3,6 cm

Gewicht

476 g

Auflage

17. Auflage

Originaltitel

Les veus del Pamano, 2004

Übersetzt von

Kirsten Brandt

Sprache

Deutsch

EAN

2710000998853

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • sabatayn76

    aus Deutschland

    5/5

    01.05.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Von mächtigen Frauen, Faschisten und dem Rauschen des Pamano

    Inhalt: Die Lehrerin Tina Bros findet in einer abbruchreifen Schule eine alte Zigarrenkiste mit den Aufzeichnungen von Oriol Fontelles. Oriol war Lehrer in Torena, einem kleinen Ort in den Pyrenäen, und wurde 1944 in der Kirche ermordet. Tina sucht nach der Wahrheit und erforscht die Geschichte und die Geschichten des Dorfes, stößt auf Geheimnisse, Verschwörungen und Intrigen, erfährt von großer Leidenschaft, von Verrat und von Schuld. Immer mehr verschmilzt die Vergangenheit mit Tinas Leben und mit den jüngsten Ereignissen im Ort. Mein Eindruck: Cabré wechselt häufig die Zeit und die Perspektive, ohne dies im Text zu kennzeichnen. Sehr schnell werden zahlreiche Protagonisten eingeführt, deren Verbindung zueinander und deren zeitliche Einordnung anfangs noch unbekannt und eher verwirrend ist. Anfangs habe ich bisweilen die Orientierung verloren. Sobald ich mich jedoch eingelesen und mich auf Cabrés Stil eingelassen hatte, entstand ein sehr komplexes Bild des Dorfes, seiner Bewohner und des Franquismus. Cabré berichtet von Bespitzelungen, von Verhören, von Folterungen, von Gewalt, von Hinrichtungen, vom Widerstand. Er tut dies bisweilen in schonungsloser, doch stets in glaubwürdiger Weise. Durch die plötzlichen Zeitsprünge zeigt er den fließenden Übergang zwischen Vergangenheit und Gegenwart und betont die Konsequenzen, die Geschichte Im Kleinen wie im Großen hat. Mein Resümee: Ein spannender Einblick in die Zeit des Franquismus.

  • J.G.

    aus Berlin

    5/5

    15.03.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Filmreife, geniale Story

    Im Jahre 2002 findet Tina Bros, eine Gmnasiallehrerin, in einer Schule alte Briefe an seine ihm unbekannte Tochter eines im Jahre 1944 verstorbenen Lehrers Oriol Fontelles. Viele Fragen tun sich auf. Wer ist dieser Mann? Wie hat er gelebt? Warum musste er sterben? Warum ist seine Tochter nicht bei ihm? Warum soll er selig gesprochen werden? Das sind die essentiellen Fragen des Romans von Jaume Cabré. Der Roman spielt in einem kleinen Dorf in Spanien unter dem Regimes Francos. Im Mittelpunkt des Romans steht zum einen die schöne, reiche und mächtige Elisenda und zum anderen der Dorfschullehrer Oriol, dessen Leben sich zwischen Faschisten, Widerstand, Verrat, Ehe, Vaterschaft und Leidenschaft abspielt. Cabré wirft dem Leser immer nur Bissen der Geschichte zu, so dass die Geschichte sich nur ganz langsam wie ein großes Puzzle zusammensetzt. Geschehnisse werden aus verschiedenen Blickwinkeln verschiedener Personen erzählt. Der Roman ist voller Wendungen und Überraschungen und Zeitsprünge. Die Protagonisten sind allesamt überzeugend charakterisiert und psychologisch stimmig. Ein einzigartiges Buch! Genial!

  • CaWa - die Leseratte

    aus Hilden

    5/5

    27.10.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Ein großartiges, bewegendes Buch

    "Ich kann den Pamano hören", sagte Oriol. "Den Pamano kann man Torena aus nicht hören." "Ich höre ihn aber." Stille. "Du nicht?" Ventura unterdrückte ein Lächeln. Oriol bemerkte es und sah ihn verwundert an. "Es ist nur ... Als ich klein war, erzählten die alten Leute in Torena ..." "Was?" "Nichts. Sie sagten, den Fluß könnten nur die hören, die sterben müssen." Wenn man sich einmal auf dieses Buch eingelassen hat, lässt es einen nicht mehr los. Es ist einfach großartig, wie J. C. die Geschehnisse in Torena, einem Pyrenäendorf, in den 30er und 40er Jahren mit denen aus den Jahren 2001/2002 verknüpft. Das Buch erzählt, die Geschichte einer starken Frau, die noch im hohen Alter Sühne für ihre Taten leistet. Es erzählt die Geschichte eines Dorfschullehrers, der ungewollt zum Feigling, und ebenso ungewollt zum Freiheitskämpfer und zum Schluss zum Märtyrer wird. Es erzählt die Geschichte, einer Lehrerin, die nicht nur ihren Mann, sondern auch ihren Sohn verloren hat. Eben diese Lehrerin stößt bei der Recherche zu einem Buch auf die Geschichte von Elisenda und Oriol und setzt alles daran, die Wahrheit herauszufinden. Dieses Buch hinterlässt Spuren. Eine absolute Leseempfehlung. Es müsste mehr solch wunderbare Bücher geben, die Liebe, Zeitgeschichte und menschliche Abgründe so perfekt zusammenbringen.

  • Bewertung

    5/5

    04.12.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Eine hoch spannende Geschichte

    Man muss sich während der ersten 50 bis 60 Seiten erst an den etwas komplizierten Erzählstil und die vielen Personen gewöhnen, was viel Konzentration und einiges "Zurücklesen" verlangt. Aber die Mühe lohnt sich sehr! Es wird eine sehr spannende (Liebes-) Geschichte erzählt, die während des spanischen Bürgerkrieges beginnt und deren tödliche Leidenschaften noch fast 70 Jahre später auswirken. Uneingeschränkt zu Empfehlen!

  • Buchstabenfestival

    aus Deutschland

    4/5

    16.11.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Der Start in die Geschichte…

    Der Start in die Geschichte ist etwas mühsam. Der Autor springt völlig unvermittelt zwischen verschiedenen Zeiten hin und her. Dabei geht er nicht Kapitel- oder Abschnittsweise vor, sondern wechselt von einem Satz zum nächsten einfach den Ort, die Zeit und die Person. Wenn man sich aber in die Geschichte eingelesen hat, will man nur noch wissen, wie es weiter geht. Die Geschichte dreht sich um einen Lehrer aus dem Dorf Torena, der aus lauter Verzweiflung und Reue zum Widerstandskämpfer wird. In der Öffentlichkeit existiert jedoch ein anderes Bild von ihm...das als Verräter, der auch Kinder in den Tod schickt, das eines Faschisten. Seine schwangere Frau verläßt ihn, weil er in ihren Augen feige ist und er wird nie sein Kind sehen. Dafür schreibt er seinem Kind viele Hefte mit seinem Erlebnissen und versteckt sie vor dem Feind. 2002 findet eine Frau die Hefte und will nun die ganze Geschichte erfahren und macht sich auf dem Weg zu den Überlebenden. Eine spannende und verzwickte Geschichte, die einen langen Atem (es hätten auch 100 Seiten weniger sein können) und Aufmerksamkeit verlangt, aber sich lohnt.

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    Mechthild Stephani

    Thalia-Buchhandlung Herder & Thalia

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    5/5

    06.01.2011

    eBook (ePUB)

    Einfach Großartig!!!!

    1944 in den Pyrenäen. Zentrum dieser wundervollen Geschichte um Liebe, Betrug, Macht und Rache ist ein kleines Dorf und sein Dorfschullehrer. Ein Kind das seinen Vater niemals zu Gesicht bekommt und ein Geheimnis das bis in unsere heutige Zeit gehütet wird. Dieses Buch wird sie nicht mehr loslassen. Es nimmt uns mit in diese karge Bergwelt, und lässt uns mit den Protagonisten zittern. Lassen sie sich von dieser tollen Sprache verzaubern. Ein ganz wunderbares Buch, man möchte es nicht mehr aus der Hand legen.

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