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Krass Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.01.2021

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/4,5 cm

Gewicht

615 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001033164

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Mosebach ist hier ein Werk gelungen, dem man ohne falsche Feierlichkeit das Schicksal eines unverwüstlichen Klassikers prognostizieren darf. (...) eine raffiniert durchkomponierte Meistererzählung über das Glück des Untergangs. ("Die Welt")
Mosebachs Romankunst arbeitet durchgängig mit doppeltem Boden, mit Mehrfachcodierungen und Überblendungen. (...) "Krass" ist ein großer Roman über das Über- und das Unterirdische des Menschen. ("Welt am Sonntag")
Dass man im ersten (Kapitel) nicht die geringste Vorstellung davon haben kann, wie das zweite aussieht, und im zweiten erst recht keine davon, wie es im dritten enden wird, spricht sehr für diese spannende und auch verblüffende Konstruktion. ("Frankfurter Rundschau")
Berauscht war ich von der sagenhaften Sprachgewalt, (...) von den unvergesslichen Charakteren. (...) Ein sehr starkes Buch über menschliche Schwächen, (...) eine der schönsten Liebesgeschichten, die seit langem auf Deutsch veröffentlicht wurden. ("SWR Fernsehen "Lesenswert"")
Überall Sackgassen, aber fabelhaft finstere Sackgassen, wie fürs Kino gemalt. (...) Es ist, kurzum, ein wirklich krasses Buch, eine spannende, durchtriebene, vielleicht (...) satanische Geschichte. ("Die Zeit")
Was zieht in den Roman rein? Die Fülle, die enorme Anschaulichkeit und die Lebendigkeit der Weltdarstellung, namentlich der Menschen, die Martin Mosebach erschafft (...). Ein Pageturner - ich bin bei Seite 450 absichtlich auf die Bremse getreten, um die Freude an dem Roman zu verlängern. ("3Sat "Kulturzeit"")
Der (Roman) ist so gut, dass man ihn hinterher gleich noch mal lesen will. ("Der Tagesspiegel")
Anregender und ideenreicher als manche gesellschaftspolitische Analyse. ("Neue Zürcher Zeitung")
Dieser Autor kann einfach alles, es ist beeindruckend. Landschaftsbeschreibungen, Personenschilderungen, Satire und burleske Szenen. (...) Martin Mosebach ist ein spektakulär guter Erzähler. ("SWR 2 "Lesenswert"")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.01.2021

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/4,5 cm

Gewicht

615 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001033164

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Hamaru

    aus Nürtingen

    5/5

    08.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Krass - nomen est omen - ist…

    Krass - nomen est omen - ist diese Hauptfigur, eine menschenverschlingende, unersättliche und durch und durch amoralische Person. Und wenn man gerade leichte Zweifel anmelden will, ob es solche Menschen gibt und ob all dies Zufälle überhaupt realistisch sind, dann wird man wieder von Mosebachs Erzählkunst und überbordender Phantasie als kleinmütiger Bedenkenträger entlarvt.

  • Bewertung

    aus Heidenheim

    5/5

    15.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toller Schreibstil...

    Meine Meinung: Vorab ist zu sagen, dass ich dieses Buch nach ca. 100 Seiten aus der Hand gelegt habe und sich dementsprechend meine Rezension und damit meine subjektive Meinung einzig und allein auf diese Seiten bezieht. Für mich war erst einmal der Schreibstil des Autors wirklich grandios und selten durfte ich einen solch abwechslungsreichen und literarisch wertvollen, dennoch nicht zu anspruchsvollen Schreibstil lesen, der mich bereits nach ganz kurzer Zeit komplett in seinen Bann ziehen konnte. Nun könnte man sich fragen, weshalb ich dieses Buch abgebrochen habe, obwohl ich so begeistert von dem schriftstellerischen Talent des Autors war: Dies lang daran, dass ich mit der Handlung leider so gar nicht warm wurde und für mich der Autor zu viel, an zu vielen Stellen in zu hoher Variation wollte und in diesem Buch aufwarf, sodass mir komplett der Zugang zur Geschichte abhanden kam und ich weder mit dieser, noch mit ihren Charaktere warm werden konnte. Deshalb war dieses Buch leider nicht mein Fall, dennoch könnte ich mir vorstellen nochmals zu einem anderen Buch des Autors zu greifen.

  • Bewertung

    5/5

    14.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eines der besten

    Wo soll ich bei diesen wunderbaren Buch nur anfangen? Herr Krass oder die Art zu schreiben? Jüngel später Doktor Jüngel oder die Verwandtschaft des geschriebenen in der Thematik mir subtil erscheinenden Faust oder die Leiden des jungen Werther? Ich versuche es mal so: Das Cover des Buches ruft nach ich will gelesen werden. Die ersten Zeilen führen gleich in das Geschehen und der Schriftsteller erreicht mich mit seinen Brillianten Stil sofort und öffnet ein ganz außergewöhnliches Panorama. Welche Flut von Bildern wurden mir erzeugt als ich das Buch las. Die Beschreibungen sind extra stark und ich habe selten so eine gute Formulierung gelesen. Der Mann hat einen eigenen Still. Und nun wo ich das Buch zu Ende gelesen habe finde ich es einfach umwerfend. All die Verzweigungen innerhalb der Geschichte erinnerten mich auch an den berühmten Französischen Schriftsteller welcher dieses Genre fast erfand. Ein überaus gelungenes Buch und auf den Weg ein Klassiker zu sein. Die Kunst der Deutschen Sprache zur Vollendung. Mich fragt es wie lang hat Martin Mose ach daran gearbeitet?

  • Bewertung

    aus Rösrath

    5/5

    24.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grandios!!!

    Martin Mosebach schenkt der Welt 525 Seiten Lesegenuss. Ein Sprachkünstler, der mit seinen Beschreibungen Figuren derart zum Leben erwecken kann, dass sämtliche Hollywood-Regisseure sich huldvoll verneigen müssten. Ein Sprachschatz ist entstanden, den man nicht aus der Hand legen mag! Da wird 'Telefon' noch mit 'ph' geschrieben, da begegnet man der hohen Kunst der Außen- und Innenweltbeschreibung und herrlich skizzierten Protagonist*innen; dabei jede Figur eine Besondere und ihr Zusammentreffen, weil auf Gegensätzen aufgebaut, etwas ganz Bedonderes. Der neue Roman ist 'echt krass' - da ist der Titel quasi Programm - nur wäre diese umgangssprachliche Plattitüde eine Beleidigung für diese Textkomposition. Ein Zeitsprung über zwanzig Jahre hinweg und wie er Menschen zum einen verändert und was doch bis zuletzt im Kern erhalten bleibt. Der Mann als dominantes und auch devotes Wesen; die Frauen als Beiwerk und Strippenzieherinnen; die Liebe und die Entfremdung, die innere Distanz zum nahen Liebesobjekt; Macht und Grenzerfahrungen. Wer eine langsam sich auflösende Beziehung wie folgt beschreiben kann, hat Großes geleistet: "... wer den Wettkampf der Desillusionierung am längsten durchhält." Oder auch, wie die Hauptperson Ralph Krass über sich selbst reflektiert: "Im Widersprüchlichen war er ein Meister." Oder wenn Ralph Krass sich an seine Kindheit erinnert: "... aber bei ihnen war ... der Frühjahrsputz kein Ritual, sondern eine tagelange Reinigungsschlacht, die den Haushalt von Grund auf umstülpte, alles unbewohnbar machte, ein Ausnahmezustand mit dem Ergebnis einer Ordnung, die gleichfalls irgendwie unbewohnbar war." "Man lernt nichts im Leben, es ist sinnlos, alt zu werden." Die ausgefeilte Handlung des Romans (siehe Klappentext) ist das eine, dass es einen wahren literarischen Schatz zu heben gibt das andere!!!

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    16.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verführt durch Geld und angestachelt

    Für mich ist Martin Mosebach, einer DER Gegenwartsautoren überhaupt. Ein Könner seines Fachs, kaum einer spielt so gut mit der Sprache und offenbart uns damit was Literatur sprachgewaltig bei uns als Leser auslösen kann. Sein neustes Werk heißt nicht nur „Krass“ sondern offenbart auch krasses, wobei hier eigentlich eine Person im Roman gemeint ist: Krass, der Waffenhändler. Wir betrachten das Szenario aus der Brille des Dr. Jüngel. Ihn engagiert Krass als begleitende Reiseleitung nach Neapel, ein sonst arbeitsloser Kunsthistoriker. Dann wird noch eine Escortdame hinzugenommen, die aber den widersinnigen Auftrag hat mit niemandem auf dieser Reise zu schlafen. Der Roman knistert förmlich vor sich hin, nach jeder Seite denkt man und nun geschieht was ungeheuerliches und ….es bleibt aus…. Was sich zu Beginn noch als teuflische Verführung gibt, endet im Gegenteil. Dr. Jüngel wird bis 18 Jahre später noch beeinflusst sein von seiner Begegnung und Verbandelung mit Krass, der es wiederum nicht überlebt. Wer diesen Roman zur Hand nimmt, tut dies für gute Prosa und wird es lieben. Hier werden Abgründe des Geldes und Verwirrungen der Seelen aufgezeigt. Kantige Sätze treffen ins Schwarze wie fliegende Pfeile. Mir hat der Roman äußerst gut gefallen. Eine Leseempfehlung für alle die mehr als 500 Seiten gute Literatur vertragen!

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Bewertungen (43)

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    Kerstin Jagsteit

    Thalia Hilden

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich exquisit und tiefgründig!...

    Sprachlich exquisit und tiefgründig! Ein Meisterwerk mit dem Zeug zum Klassiker. Wer Freude an opulentem erzählerischem Stil hat, kommt nicht an diesem Roman und seinen großartig dargestellten Protagonisten, wie dem dubiosen Krass und seinem fast devoten Faktotum Jüngel, vorbei.

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