Produktbild: Liebe ist nicht genug - Ich bin die Mutter eines Amokläufers
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Liebe ist nicht genug - Ich bin die Mutter eines Amokläufers Ich bin die Mutter eines Amokläufers

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.09.2016

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

428

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3 cm

Gewicht

517 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

A Mother's Reckoning

Übersetzt von

Andrea Kunstmann

Sprache

Deutsch

EAN

2710001036707

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Es ist ebenso erschütternd wie lehrreich und überdies ausgezeichnet geschrieben. ("NZZ am Sonntag")
Ihr Buch ist das Zeugnis einer sehr speziellen Situation, […] Aber wie alles, das einer besonderen Perspektive entspringt, zieht es einen genau darum in seinen Bann. ("Deutschlandradio Kultur")

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.09.2016

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

428

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3 cm

Gewicht

517 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

A Mother's Reckoning

Übersetzt von

Andrea Kunstmann

Sprache

Deutsch

EAN

2710001036707

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    aus Bielefeld

    5/5

    19.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Unfassbar fesselnd

    1,5 Jahre nachdem ich das Buch gelesen habe, denke ich immer noch ständig an die Erzählungen. Unglaublich fesselnd und sehr interessant!

  • C. L.

    aus Wiener Neustadt

    5/5

    16.12.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegend, informativ, schockierend

    Sue Klebold, die Mutter von Dylan Klebold, der gemeinsam mit Schulfreund Eric Harris am 20. April 1999 an der Columbine Highschool zwölf Mitschüler und einen Lehrer ermordete bevor sie sich anschließend selbst richteten, erzählt in ihrem erschütternden Buch über das Leben mit ihrem heranwachsenden Sohn und das Leben nach der Katastrophe. Heute, fast zwanzig Jahre später, gesteht sie sich ein- ein Kind bedingungslos zu lieben reicht oft nicht aus. Die steigende Rate an Suiziden im Kindes- und Jugendlichenalter ist Fakt, alleine in Nordamerika fanden im Jahr 2019 45 (!!) School-Shootings statt (Quelle: CNN, Stand von Nov.2019). Wo liegt der Knackpunkt, wo die Verantwortung? Ego Shooter und Rammstein oder Bibelstunde? Gun Control oder Mental Health Care? Schulen oder Elternhaus? Sicher keine leichte Kost, aber Literatur, die zum nach- und überdenken anregt.

  • Runar RavenDark

    aus Solingen

    5/5

    15.11.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Bewusstseinsveränderndes Werk!

    Das Buch "Liebe ist nicht genug" von Sue Klebold ist 432 Seiten lang und beim Fischerverlag erschienen. Die Leseseiten sind schön dick, aber das Buchcover hat wirklich eine miserable Softcoverqualität. Leider kommen trotz vorsichtigem lesen sehr schnell Leserillen in das Buch. Sue Klebolds Sohn Dylan war einer der zwei Amokläufer auf der Columbine High School am 20.04.1999. Sue hatte bisher in der Öffentlichkeit immer nur kurze Statements abgegeben. Doch mit diesem Werk stellt sie sich der Öffentlichkeit. Sie spendet das Honorar von diesem Buch an Hirnforschung, Organisationen für Suizidprävention und zur Unterstützung von Menschen mit psychischen Krankheiten. Als erstes wenn man sich einen Amoklauf eines Jugendlichen und Suizid vor Augen hält, fragt man sich "Warum?". Mir geht es da nicht anders wie den Meisten. Allerdings sollte man eher fragen "Wie?", denn eine einfache Antwort wie die Schuld der Eltern oder Vernachlässigung, sind nicht immer der ausschlaggebende Punkt, besonders nicht bei einem Amoklauf. Sue ist fassunglsos als ihre Welt an einem Tag völlig zerbricht. Sie kann es erst nicht glauben was ihr Sohn getan hat, der in einem liebevollen zu Hause mit Freunden und Familie groß geworden ist und nie besonders auffällig war. Dennoch macht Sue sich schwere Vorwürfe und würde ihr Leben für jeden der Kinder geben, die bei dem Amoklauf durch ihren Sohn ums Leben kamen. Sie macht sich auf die Suche nach Anzeichen und versucht Hinweise zu rekonstruieren, mit denen man vielleicht die Tat hätte verhindern können. In der Biographie, werden Tagebucheinträge, einige Familienfotos und die komplette Tragödie mit dem Bruch einer scheinbar glücklichen Familie und den Reaktionen des Umfelds offen gelegt. Als Mutter war ich zunächst selbst absolut schockiert und kann mir kaum ausmalen, was die Familie mitgemacht haben muss. Es macht mich zutiefst betroffen, denn Sue hat recht wenn sie sagt das wie bei physischen Krankheiten die psychischen Krankheiten in Präventionsmaßnahmen und Vorsorgeuntersuchungen in engen Kontrollen in Schulen und bei Hausärzten durchgeführt werden sollten, um gerade bei Heranwachsenden vielleicht solche Taten und Suizid zu verhindern. Ich selbst wusste zB nicht das depressive Jugendliche meistens keine Trauer zeigen, sondern überdreht, gereizt, aggressiv, launisch und faul sein können. Alles was man auch auf die Pubertät zurückführen könnte. Mir ist dann eingefallen das ich selbst als Jugendliche extrem depressiv gegen alles rebellierte, mich selbst verletzte aber auch die Welt hasste und total manipulativ wirklich fast alles tat, wenn ein damaliger Freund nur mit dem Finger schnippte. In diesen Freund war ich damals auch noch unglücklich verliebt, was das Ganze noch mehr zuspitzte. Heut erscheint mir mein Verhalten und meine Gedanken wie zur damaligen Zeit völlig abstrakt und nicht mehr real. Aber auch ich flüchtete mich in eine ganz eigene Welt, wo die Grenzen zunehmend zur Realität verschwammen. Was kann in so Phasen oder bei psychisch kranken Jugendlichen, die das Pech haben und von anderen Faktoren oder Umfeld noch zusätzlich negativ beeinflusst werden, nicht alles passieren, wenn dann kein Erwachsener aufmerksam wird? Sue Klebold hat nach Jahrzehnten immer noch keinen Frieden gefunden, aber es ist therapeutisch für sie und sicherlich auch für die Opfer wichtig, alles in Schrift zu benennen und sich für andere Betroffene einzusetzen und besonders auch Präventationsarbeit zu leisten, denn sie ist in mehreren Organisationen tätig. Mich hat das Buch emotional und gedanklich zutiefst berührt. Ich habe mir zusätzlich zum Buch noch Fotos und Dokumentationen im Internet rausgesucht, die mich absolut bestürzten und betroffen machten. Ich wünsche allen die bei dem Amoklauf ums Leben kamen Frieden und werde eine Kerze für sie anzünden und auch der Familie Klebold wünsche ich Frieden und Liebe und ich hoffe das in Zukunft solche Taten verhindert werden können durch Prävention und Aufklärung. Fazit: Ein gedanklich und emotional zutiefst bewegendes Werk, welches für immer in den Gedanken verankert bleibt. Ein Buch das aufrüttelt, einen verändert und das eigene Leben danach beeinflusst, denn man erhält komplett neue Sichtweisen und ein neues Bewusstsein zum Thema Suizid und Aggression. Das Werk trägt einen wesentlichen Teil zur Aufklärung und Präventation bei und bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Solingen

    5/5

    14.11.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Die Leseseiten sind schön…

    Die Leseseiten sind schön dick, aber das Buchcover hat wirklich eine miserable Softcoverqualität, die den Neupreis von fast 17 Euro nicht rechtfertigt. Leider kommen trotz vorsichtigem lesen sehr schnell Leserillen in das Buch. Als erstes wenn man sich einen Amoklauf eines Jugendlichen und Suizid vor Augen hält, fragt man sich "Warum?". Mir geht es da nicht anders wie den Meisten. Allerdings sollte man eher fragen "Wie?", denn eine einfache Antwort wie die Schuld der Eltern oder Vernachlässigung, sind nicht immer der ausschlaggebende Punkt, besonders nicht bei einem Amoklauf. Sue ist fassunglsos als ihre Welt an einem Tag völlig zerbricht. Sie kann es erst nicht glauben was ihr Sohn getan hat, der in einem liebevollen zu Hause mit Freunden und Familie groß geworden ist und nie besonders auffällig war. Dennoch macht Sue sich schwere Vorwürfe und würde ihr Leben für jeden der Kinder geben, die bei dem Amoklauf durch ihren Sohn ums Leben kamen. Sie macht sich auf die Suche nach Anzeichen und versucht Hinweise zu rekonstruieren, mit denen man vielleicht die Tat hätte verhindern können. In der Biographie, werden Tagebucheinträge, einige Familienfotos und die komplette Tragödie mit dem Bruch einer scheinbar glücklichen Familie und den Reaktionen des Umfelds offen gelegt. Als Mutter war ich zunächst selbst absolut schockiert und kann mir kaum ausmalen, was die Familie mitgemacht haben muss. Es macht mich zutiefst betroffen, denn Sue hat recht wenn sie sagt das wie bei physischen Krankheiten die psychischen Krankheiten in Präventionsmaßnahmen und Vorsorgeuntersuchungen in engen Kontrollen in Schulen und bei Hausärzten durchgeführt werden sollten, um gerade bei Heranwachsenden vielleicht solche Taten und Suizid zu verhindern. Ich selbst wusste zB nicht das depressive Jugendliche meistens keine Trauer zeigen, sondern überdreht, gereizt, aggressiv, launisch und faul sein können. Alles was man auch auf die Pubertät zurückführen könnte. Mir ist dann eingefallen das ich selbst als Jugendliche extrem depressiv gegen alles rebellierte, mich selbst verletzte aber auch die Welt hasste und total manipulativ wirklich fast alles tat, wenn ein damaliger Freund nur mit dem Finger schnippte. In diesen Freund war ich damals auch noch unglücklich verliebt, was das Ganze noch mehr zuspitzte. Heut erscheint mir mein Verhalten und meine Gedanken wie zur damaligen Zeit völlig abstrakt und nicht mehr real. Aber auch ich flüchtete mich in eine ganz eigene Welt, wo die Grenzen zunehmend zur Realität verschwammen. Was kann in so Phasen oder bei psychisch kranken Jugendlichen, die das Pech haben und von anderen Faktoren oder Umfeld noch zusätzlich negativ beeinflusst werden, nicht alles passieren, wenn dann kein Erwachsener aufmerksam wird? Sue Klebold hat nach Jahrzehnten immer noch keinen Frieden gefunden, aber es ist therapeutisch für sie und sicherlich auch für die Opfer wichtig, alles in Schrift zu benennen und sich für andere Betroffene einzusetzen und besonders auch Präventationsarbeit zu leisten, denn sie ist in mehreren Organisationen tätig. Mich hat das Buch emotional und gedanklich zutiefst berührt. Ich habe mir zusätzlich zum Buch noch Fotos und Dokumentationen im Internet rausgesucht, die mich absolut bestürzten und betroffen machten. Ich wünsche allen die bei dem Amoklauf ums Leben kamen Frieden und werde eine Kerze für sie anzünden und auch der Familie Klebold wünsche ich Frieden und Liebe und ich hoffe das in Zukunft solche Taten verhindert werden können durch Prävention und Aufklärung. Fazit: Ein gedanklich und emotional zutiefst bewegendes Werk, welches für immer in den Gedanken verankert bleibt. Ein Buch das aufrüttelt, einen verändert und das eigene Leben danach beeinflusst, denn man erhält komplett neue Sichtweisen und ein neues Bewusstsein zum Thema Suizid und Aggression. Das Werk trägt einen wesentlichen Teil zur Aufklärung und Präventation bei und bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    4/5

    23.05.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Wie lebt man weiter?

    Wie lebt man weiter, wenn der eigene Sohn an dem bis dato schlimmsten Schulamoklauf der amerikanischen Geschichte beteiligt war? Wie soll eine Mutter trauern um einen Sohn, der mehrere Menschen getötet hat, bevor er sich selbst richtete? Und die schmerzhafteste Frage von allen: hätte das Undenkbare verhindert werden können? Sue Klebold stellt sich diesen Fragen ehrlich und selbstkritisch. Ein bewegendes, schmerzhaftes und doch hoffnungsvolles Buch über den Verlust eines Kindes, die Scham über dessen Taten und eine kaum erträgliche Wahrheit: Liebe ist nicht genug.

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jasmin L.

    Jasmin L.

    Thalia Bramsche

    Buchhändler*in

    4/5

    25.05.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Nun erzählt die Mutter eines Amokschützen...

    Nun erzählt die Mutter eines Amokschützen ihre Geschichte. 16 Jahre nach dem Amoklauf ihres Sohnes spricht sie über ihre Erfahrungen, Ängste und Hoffnungen.

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