Produktbild: »Dat Leben is kein Trallafitti«
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»Dat Leben is kein Trallafitti« Der Fenster-Rentner erklärt die Welt

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.09.2014

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,5 cm

Gewicht

234 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001040841

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Mit Otto und seiner Rentnergang hat man immer was zu lachen und das Lesen macht einfach Spaß! ("Ruhrguide")
In ›Das Leben ist kein Trallafitti‹ mixt Otto Redenkämper vom Logenplatz in Gelsenkirchen-Buer eine Portion Potthumor von Puerto Rico bis Lüdenscheid-Nord. ("Bild Ruhrgebiet")
Einsichten eines Fußballfans mit gesundem Menschenverstand ("Wirtschaftswoche")
Der Fenster-Rentner plaudert locker aus dem Nähkästchen, erzählt seine Anekdoten mit viel Witz und Esprit ("Sonntagsanzeiger Siegerland")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.09.2014

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,5 cm

Gewicht

234 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001040841

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Ottos Welt

Sara Schäfer aus Wuppertal am 23.05.2015

Bewertungsnummer: 879383

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Otto Redenkämper ist Pensionär, lebt im Ruhrpott und betätigt sich als Fensterrentner. Dass dies ein hochoffzielles und für die Gesellschaft unverzichtbares Amt ist, ist einem spätestens nach dem ersten Kapitel klar, in dem er beschreibt, wie er einen gesuchten Einbrecher fasst, inklusive aller Recherchen, die dazu gehören. Nur dass die Polizei ihm partout nicht glauben will... Schnarchnasen, das... Otto ist mit Wilma verheiratet und hat in seinem Berufsleben 40 Jahre als Bergmann unter Tage malocht. Mindestens so wichtig wie Wilma sind seine Kumpel aus der Nachbarschaft, denen er täglich im Kiosk begegnet und für die er alles tun würde - mit denen natürlich auch. Wobei man sagen muss, dass Otto generell ein großes Herz hat: So versucht er, Jupps Kiosk zu retten, als diesem wegen einer Mieterhöhung der Konkurs droht. Dafür fährt er sogar nach Lüdenscheid-Nord (anderen auch als "Dortmund" bekannt), um mit der Immobilienfirma zu verhandeln. Außerdem stellt er seine Einfahrt jedem Schalke-Fan, den die Parkplatzsuche vor dem Stadionbesuch verzweifeln lässt, zur Verfügung. Ich muss sagen, ich habe Otto während der Lektüre sehr ins Herz geschlossen. Er ist ein Nachbar, der seine Straße zwar genau im Blick hat und dabei nichts duldet, schon gar keine Bockspring-Blagen, aber dabei hat er ein großes Herz und ist auch bereit, seine Meinung über andere zu ändern. Das erfreut Wilma, aber vor allem ihn selbst, weil er sich immer riesig freut, wenn er einem netten Menschen begegnet - genauso, wie er es aber auch als seine Pflicht erachtet, allen nicht-netten Menschen zu zeigen, dass das so nicht geht. Das Buch liest sich so flüssig, dass ich nach 1,5 Tagen damit durch war, was ich sehr schade fand. Ich hätte noch lange weiterlesen können und hoffe sehr auf einen 2. Teil. Stoff genug gibt es, sei es, dass Wilma noch mehr zu Wort kommt, Otto noch mehr über seine Kumpel erzählt - und abgesehen davon weiß man ja nicht, was in der Nachbarschaft passiert ist, seit dieses Buch in den Druck gegangen ist. Abgesehen davon ist es spannend, so mehr über Menschen zu erfahren, mit denen man sonst kaum in Kontakt kommt, weil man viel zu sehr damit beschäftigt ist, in die andere Richtung zu schauen, damit ihnen nicht auffällt, dass man gerade mit Koffer durch ihre Straße läuft ;-) Danke, Otto, für eine grandiose Leserunde!! Fazit: Muss ich noch was sagen? Mindestens für alle aus dem Pott, aber auch darüber hinaus, die irgendwo einen Fensterrentner kennen oder selbst derartige Tendenzen entwickeln, eine Pflichtlektüre. Glück auf!

Ottos Welt

Sara Schäfer aus Wuppertal am 23.05.2015
Bewertungsnummer: 879383
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Otto Redenkämper ist Pensionär, lebt im Ruhrpott und betätigt sich als Fensterrentner. Dass dies ein hochoffzielles und für die Gesellschaft unverzichtbares Amt ist, ist einem spätestens nach dem ersten Kapitel klar, in dem er beschreibt, wie er einen gesuchten Einbrecher fasst, inklusive aller Recherchen, die dazu gehören. Nur dass die Polizei ihm partout nicht glauben will... Schnarchnasen, das... Otto ist mit Wilma verheiratet und hat in seinem Berufsleben 40 Jahre als Bergmann unter Tage malocht. Mindestens so wichtig wie Wilma sind seine Kumpel aus der Nachbarschaft, denen er täglich im Kiosk begegnet und für die er alles tun würde - mit denen natürlich auch. Wobei man sagen muss, dass Otto generell ein großes Herz hat: So versucht er, Jupps Kiosk zu retten, als diesem wegen einer Mieterhöhung der Konkurs droht. Dafür fährt er sogar nach Lüdenscheid-Nord (anderen auch als "Dortmund" bekannt), um mit der Immobilienfirma zu verhandeln. Außerdem stellt er seine Einfahrt jedem Schalke-Fan, den die Parkplatzsuche vor dem Stadionbesuch verzweifeln lässt, zur Verfügung. Ich muss sagen, ich habe Otto während der Lektüre sehr ins Herz geschlossen. Er ist ein Nachbar, der seine Straße zwar genau im Blick hat und dabei nichts duldet, schon gar keine Bockspring-Blagen, aber dabei hat er ein großes Herz und ist auch bereit, seine Meinung über andere zu ändern. Das erfreut Wilma, aber vor allem ihn selbst, weil er sich immer riesig freut, wenn er einem netten Menschen begegnet - genauso, wie er es aber auch als seine Pflicht erachtet, allen nicht-netten Menschen zu zeigen, dass das so nicht geht. Das Buch liest sich so flüssig, dass ich nach 1,5 Tagen damit durch war, was ich sehr schade fand. Ich hätte noch lange weiterlesen können und hoffe sehr auf einen 2. Teil. Stoff genug gibt es, sei es, dass Wilma noch mehr zu Wort kommt, Otto noch mehr über seine Kumpel erzählt - und abgesehen davon weiß man ja nicht, was in der Nachbarschaft passiert ist, seit dieses Buch in den Druck gegangen ist. Abgesehen davon ist es spannend, so mehr über Menschen zu erfahren, mit denen man sonst kaum in Kontakt kommt, weil man viel zu sehr damit beschäftigt ist, in die andere Richtung zu schauen, damit ihnen nicht auffällt, dass man gerade mit Koffer durch ihre Straße läuft ;-) Danke, Otto, für eine grandiose Leserunde!! Fazit: Muss ich noch was sagen? Mindestens für alle aus dem Pott, aber auch darüber hinaus, die irgendwo einen Fensterrentner kennen oder selbst derartige Tendenzen entwickeln, eine Pflichtlektüre. Glück auf!

Gelsenkirchener Rentnerdasein...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 09.05.2015

Bewertungsnummer: 3030159

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Otto heißt der Held der Geschichte(n) in diesem Buch. Früher malochte er im Untertagebau in der Zeche, ist nun aber schon länger Rentner und mittlerweile seit 40 Jahren verheiratet mit seiner Wilma. Doch wer da an ‘Ruhestand’ denkt, der kennt Otto nicht. Der hat weiter seinen eng getakteten Tagesablauf, da kann man auch schon mal in Stress kommen. Morgens nach ausgedehntem Frühstück mit reichlich Kaffee und Rosinenbrot mit Leberwurst schaut er im Feinrippunterhemd erst mal aus dem Fenster und nach dem Rechten. Dann aber wird es Zeit für sein zweites Wohnzimmer - den Kiosk um die Ecke. Dort trifft er sich mit seinen Rentnerkollegen und diskutiert das aktuelle Tagesgeschehen - bis ausgerechnet dieser Kiosk eines Tages in Gefahr gerät, geschlossen zu werden. Das gibt es doch gar nicht! Klar unternimmt Otto jetzt alles in seiner Macht stehende, um diesen Supergau zu verhindern! Rund um die Bedrohung des Kiosks erzählt Otto Redenkämper hier Dönekes aus seinem Leben in Gelsenkirchen-Buer. Heimat pur ist das für ihn, und so muss er sich eben kümmern. So um dies und das - und in jedem Fall sehr zum Amüsement des Lesers. Sei es die Auseinandersetzung mit einem Callcenter, ein heiterer Besuch im Schwimmbad oder aber auch der jährliche Wettkampf im Schneeschüppen - immer ein bisschen Gemopper, dann aber wacker in die Hände gespuckt und die Probleme angepackt. Und natürlich darf auch der Fußball nicht zu kurz kommen, auch wenn einem als Fan des FC Schalke 04 schon mal der Herzkasper droht. Ohne die schönste Nebensache der Welt geht eben gar nichts. Ein bisschen im Hintergrund, aber immer mit von der Partie ist Ottos bessere Hälfte Wilma. Obwohl der Ehemotor inzwischen schon über 40 Jahre auf dem Buckel hat, kann Otto seinem Täubken nichts abschlagen - und weiß immer die richtigen Saiten aufzuziehen, wenn es mal kriselt. Zwischen all dem Gegrummel und der Kodderschnauze wird da plötzlich ganz viel Herz sichtbar, und diese Mischung gefällt! Kinners, wat für ein Buch! Mir hat es wirklich vergnügliche Lesestunden gebracht, so eingetaucht mitten in den Ruhrpott. Otto und Wilma schlichen sich zunehmend in mein Herz, aber vor allem habe ich oft herzhaft gelacht. Alleine die Wortkreationen - ich liebe so was ja. Beispiele gefällig? Nasenhaartoupet, Übermüffelung, Biotonnenmassacker, Kristall-Mett, Sexypeel, Bauchnabelfusselbingo, joggingbebuxter Hintern… Die Liste könnte noch endlos weitergeführt werden. Die kurzen Kapitel verleiten dazu, immer weiterzulesen. Dabei werden die einzelnen Episoden durch die Geschichte um den Kiosk zusammengehalten, was mir gut gefallen hat. Das einzige, was an dem Buch störte, war die Tatsache, dass es so schnell ausgelesen war. Jedenfalls hoffe ich, doch noch einiges von Otto und Wilma lesen zu können, eine Fortsetzung ist ja bereits angekündigt. Rau, ehrlich, humorvoll und mit Herz - so kann es gerne weitergehen! © Parden

Gelsenkirchener Rentnerdasein...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 09.05.2015
Bewertungsnummer: 3030159
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Otto heißt der Held der Geschichte(n) in diesem Buch. Früher malochte er im Untertagebau in der Zeche, ist nun aber schon länger Rentner und mittlerweile seit 40 Jahren verheiratet mit seiner Wilma. Doch wer da an ‘Ruhestand’ denkt, der kennt Otto nicht. Der hat weiter seinen eng getakteten Tagesablauf, da kann man auch schon mal in Stress kommen. Morgens nach ausgedehntem Frühstück mit reichlich Kaffee und Rosinenbrot mit Leberwurst schaut er im Feinrippunterhemd erst mal aus dem Fenster und nach dem Rechten. Dann aber wird es Zeit für sein zweites Wohnzimmer - den Kiosk um die Ecke. Dort trifft er sich mit seinen Rentnerkollegen und diskutiert das aktuelle Tagesgeschehen - bis ausgerechnet dieser Kiosk eines Tages in Gefahr gerät, geschlossen zu werden. Das gibt es doch gar nicht! Klar unternimmt Otto jetzt alles in seiner Macht stehende, um diesen Supergau zu verhindern! Rund um die Bedrohung des Kiosks erzählt Otto Redenkämper hier Dönekes aus seinem Leben in Gelsenkirchen-Buer. Heimat pur ist das für ihn, und so muss er sich eben kümmern. So um dies und das - und in jedem Fall sehr zum Amüsement des Lesers. Sei es die Auseinandersetzung mit einem Callcenter, ein heiterer Besuch im Schwimmbad oder aber auch der jährliche Wettkampf im Schneeschüppen - immer ein bisschen Gemopper, dann aber wacker in die Hände gespuckt und die Probleme angepackt. Und natürlich darf auch der Fußball nicht zu kurz kommen, auch wenn einem als Fan des FC Schalke 04 schon mal der Herzkasper droht. Ohne die schönste Nebensache der Welt geht eben gar nichts. Ein bisschen im Hintergrund, aber immer mit von der Partie ist Ottos bessere Hälfte Wilma. Obwohl der Ehemotor inzwischen schon über 40 Jahre auf dem Buckel hat, kann Otto seinem Täubken nichts abschlagen - und weiß immer die richtigen Saiten aufzuziehen, wenn es mal kriselt. Zwischen all dem Gegrummel und der Kodderschnauze wird da plötzlich ganz viel Herz sichtbar, und diese Mischung gefällt! Kinners, wat für ein Buch! Mir hat es wirklich vergnügliche Lesestunden gebracht, so eingetaucht mitten in den Ruhrpott. Otto und Wilma schlichen sich zunehmend in mein Herz, aber vor allem habe ich oft herzhaft gelacht. Alleine die Wortkreationen - ich liebe so was ja. Beispiele gefällig? Nasenhaartoupet, Übermüffelung, Biotonnenmassacker, Kristall-Mett, Sexypeel, Bauchnabelfusselbingo, joggingbebuxter Hintern… Die Liste könnte noch endlos weitergeführt werden. Die kurzen Kapitel verleiten dazu, immer weiterzulesen. Dabei werden die einzelnen Episoden durch die Geschichte um den Kiosk zusammengehalten, was mir gut gefallen hat. Das einzige, was an dem Buch störte, war die Tatsache, dass es so schnell ausgelesen war. Jedenfalls hoffe ich, doch noch einiges von Otto und Wilma lesen zu können, eine Fortsetzung ist ja bereits angekündigt. Rau, ehrlich, humorvoll und mit Herz - so kann es gerne weitergehen! © Parden

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