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Gebraucht Band 1

Im Lautlosen

Aus der Reihe Leise Helden
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.07.2017

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

523

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/3,6 cm

Gewicht

500 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001156931

Beschreibung

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.07.2017

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

523

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/3,6 cm

Gewicht

500 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001156931

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  • Lesefee23.05

    aus Stepenitztal

    5/5

    30.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Melanie Metzenthin schafft es…

    Melanie Metzenthin schafft es mit ihrem Roman erneut, mich sofort in den Bann zu ziehen. Auf bewegende und berührende Art und Weise schildert sie, wie Paula und Richard Hellmer sich kennen und lieben lernen. Beide sind sehr empathische und sympathische Menschen, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen und versuchen ihnen zu helfen. Nächstenliebe wird bei ihnen großgeschrieben und nicht umsonst, haben sie sich dem Arztberuf verschrieben. Umso schlimmer ist es für die beiden, als ihnen klar wird, dass die Nationalsozialisten körperlich und geistig behinderte Menschen systematisch ermorden. Als ihr Sohn Georg gehörlos geboren wird, stehen auch er im Fokus des „Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ und ist somit in größter Gefahr. Mit viel Einsatz und Mut versuchen Paula und Richard dennoch, nicht nur Georg zu beschützen, sondern auch weitere Menschen vor der Willkür der Nationalsozialisten zu retten. Gerade Richard bringt sich mit seinen Handlungen jedoch in große Gefahr und kann sich schließlich nur durch die Unterstützung seines besten Freundes Fritz retten… Die Entscheidungen, vor denen Richard und Paula stehen sind einfach nur schrecklich und unvorstellbar. Es ist mir unbegreiflich, wie man entscheiden kann, wer stirbt und wer lebt – und gerade deshalb habe ich größten Respekt vor Menschen, die genau dies in der Realität des Dritten Reiches taten und damit Leben retteten! Melanie Metzenthin verpackt dieses furchtbare Thema in ihrem Roman aber sehr gut. Medizinische sowie ethische Aspekte werden veranschaulicht, aber auch die Gefühle von Richard und Paula werden mehr als deutlich. Auf interessante und gleichzeitig bewegende Weise schildert die Autorin diese Taten in ihrem fiktiven Roman. Der Widerstand von Paula und Richard ist dabei eher lautlos, aber dennoch unglaublich wirksam und mutig. Mir hat dieses Romanthema sehr zugesagt, da ich bisher nur wenig über die Verfolgung körperlich und geistig behinderter Menschen im Nationalsozialismus wusste. Zudem spielen Familie und Freundschaft eine große Rolle im Roman, denn ohne den Zusammenhalt und die Hoffnung auf bessere Zeiten, wäre die Familie wohl kaum durch diese schwere Zeit gekommen… Die Darstellung der Figuren ist insgesamt sehr authentisch und realistisch, die Charakterisierung auch bei den Nebenfiguren sehr gut gelangen. Gerade der beste Freund von Richard, Fritz Ellerweg, gefällt mir sehr gut. Er hat einen unglaublichen Optimismus und sieht die Dinge immer von der positiven Seite. Doch auch mit ihm meint das Leben es nicht immer gut und auch sein Schicksal kann er nur durch die Unterstützung seiner Freunde ertragen. Auch der Schreibstil ist unglaublich flüssig und mitreißend, die Darstellung der Ereignisse bildlich und authentisch. Historische Ereignisse und echte Personen werden in die fiktive Handlung eingebaut, ein Nachwort rundet die historische Einordnung ab. Gefallen hat mir zudem die Einbindung des Buchtitels in den Roman, da die Handlungen von Paula und Richard eher lautlos helfen, aber dennoch so unglaublich wichtig sind. Als einzigen Kritikpunkte habe ich mal wieder, dass im Roman selbst nicht erkennbar ist, dass das Buch zu einer Reihe gehört. Dies finde ich immer sehr schade, denn ich denke, dass so der ein oder andere Leser übersieht, dass es Folgebände gibt oder eben auch die Folgebände kauft und erst später feststellt, dass es vorherige Bände gibt. Ich würde mir hier eine klare Beschriftung am Buchanfang wünschen. Fazit: Ein gut recherchierter und mitreißend geschriebener historischer Roman mit einem wichtigen Thema. Ich habe ihn sehr gerne gelesen und vergebe 5 von 5 Sternen!

  • Buchbahnhof

    aus Dithmarschen

    5/5

    08.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegende Geschichte

    Richard und Paula sind wirklich tolle Menschen, die bereit sind, nicht nur für ihre eigene Familie alles zu geben, sondern auch für völlig Fremde Menschen, die auf ihre Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Versucht Richard noch, alle zu retten, so muss er leider schnell erkennen, dass dies nicht möglich ist. Was für eine schwierige Entscheidung, vor der Paula mit diesem Wissen im späteren Verlauf der Geschichte steht. Man muss einige Menschen opfern, um andere retten zu können. Ich habe keine Ahnung, wie man diese Entscheidung treffen kann. Es ist unglaublich. Melanie Metzenthin hat eine spannende, sehr starke Geschichte geschaffen, die mit sympathischen Protagonisten und einer interessanten Grundstory punktet. Der Schreibstil der Autorin ist unaufgeregt, aber hat mich sofort in den Bann der Geschichte gezogen. Sie schafft es, einfach durch Tatsachen ein sehr berührendes und bedrückendes Szenario zu entwerfen. Dafür muss sie keine Gräueltaten direkt schildern, es reicht, was wir durch Richard und die ihm Verbündeten davon erfahren, um das Grauen im Kopf Wirklichkeit werden zu lassen. Es ist unglaublich, was in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts passiert ist und wie die Menschen mitgemacht haben. Gut, so unglaublich ist es nicht. Melanie Metzenthin schildert nämlich sehr authentisch, wie die Nationalsozialisten die Macht ergreifen. Das Volk ist mit der Regierung unzufrieden und nach und nach setzen sich die Nationalsozialisten durch. Zunächst glaubt die normale Bevölkerung nicht, dass Hitler wirklich an die Macht gelangt bzw. dass das so schlecht wäre. Als die Menschen begreifen, was der Nationalsozialismus bedeutet ist es zu spät. Die Nazis sind an der Macht und die neuen Gesetze werden ein- und ausgeführt. Ich gehöre nicht zu denen, die sicher sind, dass so etwas nie wieder passieren wird. Letzten Endes glaube ich, dass, wenn es hart auf hart kommt, viele von uns erstmal alles versuchen würden, um ihre eigene Familie zu beschützen. Blut ist vermutlich doch dicker, als Wasser. Melanie Metzenthin berichtet hier über eine Familie, die Beides schafft. Paula hat sehr viel damit zu tun, ihren tauben Sohn Georg vor dem System zu schützen. Als behinderter Mensch wird er als weniger wert angesehen, als gesunde Menschen und fällt unter die neu geschaffene Verordnung, die es dem System ermöglicht, ihn der Zwangssterilisation zuzuführen. Kann man sich nicht vorstellen, dass so etwas möglich ist. Paula muss, gemeinsam mit ihren Kindern, all ihre Kraft aufwenden, um Georg zu schützen. Trotzdem setzt sie sich ebenso für ihre Patienten ein und versucht auch in der Psychiatrie möglichst viele von ihnen zu retten. Auch Fritz bekommt, als bester Freund der Familie seine Momente, in denen wir ihn schon erleben dürfen. Um ihn geht es dann aber im zweiten Band, “Die Stimmlosen” noch deutlich stärker. Irgendwie ein bisschen unwirklich erscheint es, wie die Menschen trotz des verheerenden Krieges versuchen ein normales Leben aufrecht zu halten. Erstaunlich ist es, dass Richard und Fritz es schaffen Freundschaften über Grenzen weg nicht nur zu bewahren, sondern sogar neue Bande zu knüpfen. Mitten in den Wirren des Krieges. Dies spricht absolut für die beiden sympathischen Männer. Melanie Metzenthin schildert die Angriffe auf Hamburg, die verheerenden Bomben, die auch Frauen und Kinder nicht verschonen. In diesen Zeiten sein Leben weiter zu leben ist unglaublich schwierig gewesen. Richard muss an die Front und Paula hält, wie so viele Frauen zu dieser Zeit, die Geschicke zuhause am laufen. Übrigens, ob ihr es glaubt, oder nicht. Ich hatte mir das Buch als ebook gekauft und jetzt habe ich es mir auch als Taschenbuch geholt. Die Trilogie muss bei mir im Regal stehen. Das mache ich tatsächlich nur sehr selten. Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung für die gesamte Trilogie. Sie ist einfach nur sehr spannend, berührend und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.

  • Nadine Dietz

    aus Pforzheim

    5/5

    17.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnd und beeindruckend

    Ich habe begeistert die Vorgeschichte "Die verstummte Liebe" gelesen und war sehr gespannt. Die Autorin lässt die Figuren lebendig werden und haucht ihnen Leben ein. Vor allem die Freunde Richard und Fritz sind mir ans Herz gewachsen. Die Geschichte ist tragisch und ich hatte das Gefühl, dabei zu sein. Der Schreibstil ist sehr flüssig, bildhaft und was ich am meisten mag, ist, dass der Leser neben der beeindruckenden Geschichte viel lernen kann . Der Roman beruht teilweise auf einer wahren Begebenheit. Der geschichtliche Rückblick in die Psychiatrie hat mich sehr interessiert. Ich konnte den Roman kaum aus der Hand legen und freue mich im Anschluss auf die Fortsetzung. Fazit: Ein fesselnder Roman in einer furchtbaren Zeit. Verdiente 5/5

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    30.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Nichts für schwache Nerven

    Es handelt sich hier um den ersten Band aus der Reihe Leise Helden, obwohl das Buch zeitlich betrachtet nach “Die verstummte Liebe” - dem 3. Band der Reihe - angesiedelt ist. In dieser Geschichte widmet sich die Autorin einem der grausamsten Verbrechen des 2. Weltkrieges - der (Kinder-) Euthanasie - und zeigt auf, dass es Menschen gab, die ohne Aufhebens und oftmals ohne Rücksicht auf Konsequenzen im Stillen halfen. Richard und Paula lernen sich bei einer Vorlesung in der Universität kennen und es dauert nicht lange, bis sie sich zueinander hingezogen fühlen. Beide streben an Psychiater zu werden - er, weil schreckliche Behandlungen seinen Bruder das Leben kosteten, sie, weil bereits ihr Vater Psychiater ist. Während Richard nach dem Studium tatsächlich eine Stelle als Psychiater bekommt, arbeitet Paula im Kinderkrankenhaus. Bereits vor dem 2. Weltkrieg werden Stimmen laut, dass sogenannte Irre und Behinderte kein lebenswertes Leben hätten und man ihnen den Gnadentod gewähren sollte. Während des Krieges verschärft sich diese Situation und als Richard erfährt, dass seine ehemaligen Patienten umgebracht wurden, nachdem er die Meldebögen ordnungsgemäß ausfüllte, erstellt er fortan falsche Gutachten um weitere Menschen vor der grausamen Euthansie zu bewahren. Leider geht das nicht lange gut… In diesem Roman stehen Richard und Paula im Mittelpunkt. Von Anfang an sind sie Sympathieträger. Während sie sich vor dem Krieg gegen die üblichen Anfeindungen wegen Herkunft und Geschlecht behaupten müssen, wird es nach der Machtergreifung der Nazis zusehends gefährlicher eine menschenfreundliche Einstellung zu haben. Besonders schlimm wird es für die beiden, als ihr Sohn Georg taub zur Welt kommt und somit ebenfalls zum Ziel des verbrecherischen Systems wird. Der Leser leidet, hofft und bangt mit der Familie. Als Richard mit seinen falschen Gutachten auffliegt, kann er zwar mithilfe seines besten Freundes Fritz das Schlimmste vermeiden, an die Front wird er dennoch eingezogen. Und nun ist es an Paula die Familie - und ganz besonders Georg - zu beschützen. Melanie Metzenthin zeigt am Beispiel dieser Familie beeindruckend, wie grausam dieser Krieg wirklich war, was es bedeutete in den Bombennächten von Hamburg alles zu verlieren, sich Verbrechern in Arztkitteln gegenüber zu sehen, hilflos zu sein, weil man kaum Rechte hatte und wie wichtig es war, eine gute Familie und Freunde zu haben, auf die man sich verlassen kann. Einer dieser Freunde ist Fritz Ellerweg. Selbst an die Front eingezogen schafft er es, seinen besten Freund zu sich ins Nordafrikakorps zu holen und ihn damit vor einem Einsatz an der Ostfront zu bewahren. Richard und Fritz sind beste Freunde und das spürt man beim lesen sehr deutlich. Obwohl es ihnen selbst nicht gut geht in diesen furchtbaren Zeiten sind sie für den anderen da. Vor dem Krieg lernt der Leser beide Männer als humorvolle, kluge Familienmenschen kennen, denen niemand etwas schlechtes wünscht. Vielleicht ist gerade das der Grund, weshalb beide Schicksale sich so ungerecht anfühlen. Demgegenüber stellt die Autorin genauso authentisch ihre Antagonisten dar. So hat es Richard mit einem gewissen Dr. Krüger zu tun, der auch Richards Sohn umbringen lassen will. Durch das System des 3. Reiches unterstützt fällt es Krüger ausgesprochen leicht, einerseits Richard auffliegen zu lassen und ihm andererseits das Leben in Bezug auf Georg besonders schwer zu machen. Auch hier ist es wieder diesen leisen Helden zu verdanken, dass Georg diesem Schicksal entgehen kann. Dr. Krüger war für mich von Anfang an der Unsympath überhaupt, ein Monster. Bereits vor dem Krieg war er ein Widerling mit dem man besser nichts zu tun haben wollte. Das Besondere an den Charakteren der Autorin ist, dass sie oftmals einen oder mehrere ganz reale, historische Paten haben. Das macht sie aus meiner Sicht besonders authentisch und die Geschichte besonders schockierend. Es fällt dem Leser nicht schwer gut und böse zu unterscheiden und selbst wenn wir die Geschichte des 2. Weltkrieges schon in- und auswendig kennen, so sind es diese ganz persönlichen Schicksale ihrer Figuren, die dem Leser die gesamte Grausamkeit dieser Zeit entgegenschleudern. Wie immer schreibt Melanie Metzenthin überaus anschaulich und lebendig. Die Seiten fliegen einfach dahin und man taucht in die Geschichte ein. Anfangs führt sie ihre Figuren in einer schönen, vor allem ruhigen Zeit ein und beinahe schleichend beginnen sich die Schicksale vor ihnen aufzutürmen. Das faszinierende ist, dass man sich irgendwann selbst ertappt, dass man diesen schleichenden Prozess gar nicht bemerkt. Man schüttelt hier und da ungläubig den Kopf, lässt sich aber von der Geschichte weiter tragen. Wenn man aber nach ein paar Kapiteln zurück denkt, stellt man fest, dass da ja doch so einige Andeutungen waren. Es gelingt der Autorin dem Leser zu demonstrieren, wie es wohl gewesen sein muss; warum die Menschen nicht daran glaubten, dass Hitler gefährlich sein könnte. Auch ihrem Hamburg misst die Autorin viel Aufmerksamkeit bei. Dabei bleibt sie aber dezent genug um nicht aufdringlich zu sein, ist aber detailreich genug um dem Leser die Schönheit dieser Stadt zu zeigen - und später leider auch die furchtbare Ruinenwelt. Immer wieder fängt sie mich mit den Beschreibungen des alten Hamburg ein - vor allem deshalb, weil ich weiß, dass sie sehr akribisch bei ihren Recherchen dazu ist. Ein ebenfalls nicht unwesentlicher Punkt ist der, dass Liebesgeschichten bei Melanie Metzenthin nicht kitschig sind. Ja, die Protagonisten lieben sich, das tun sie auch innig und überwältigend, aber niemals steht Gefühlsduselei im Vordergrund. Es sind ihre Taten füreinander, die diese Liebe auszeichnen. In einem sehr interessanten und recht ausführlichen Nachwort erklärt die Autorin viele Hintergründe ganz sachlich. Es lohnt sich unbedingt auch dieses zu lesen, denn nicht zuletzt erklärt sie hier, welche historische Person für welche fiktive Figur Pate gestanden hat. Die historischen Fakten sind recherchierbar. Man könnte nun sagen… ja, der 2. Weltkrieg wurde schon so oft thematisiert. Ja, wurde er. Aber Melanie Metzenthin tun das auf eine ganz besondere Art und Weise. Ein weiterer großartiger Roman aus der Feder von Melanie Metzenthin. Nicht nur Hamburgliebhaber, denen die Geschichte dieser Stadt am Herzen liegt, sind hier richtig. Diese Geschicht bewegt! Sie kann niemanden kalt lassen. Großartig geschrieben, brillant recherchiert, aber keineswegs etwas für schwache Nerven!

  • Bewertung

    aus Haan

    5/5

    27.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein berührender Roman mit vielen historischen Details

    Hamburg, 1926: Richard und Paula sind Medizinstudenten. Sie beide verbindet nicht nur der Arztberuf sondern auch die Skepsis gegenüber den Nationalsozialisten. Richard fälscht in der Postion als psychiatrischer Gutachter Meldebögen, um Patienten in der Psychatrie vor der Zwangssterilisation und später vor der gezielten Tötung zu bewahren. Doch er fliegt auf und muss an die Front. In der Heimat kämpft Paula darum, dass ihr gehörloser Sohn nicht in die Fängen der Nazis gelangt, gegen die ihr Mann hatte versucht, anzukämpfen. Ein berührender Roman über die Zeit der 1920er, 1930er und 1940er Jahre mit erschreckenden Bildern. Mir gefiel sehr gut, dass in diesem Buch nicht wie so oft die Juden in den Mittelpunkt gerückt werden, sondern eine Gruppe, die ebenso von den Nazis der gezielten Tötung zum Opfer gefallen war. Der Titel „Im Lautlosen“ bekommt im Laufe des Romans eine schöne Doppelbedeutung. Die dreidimensionalen Figuren sind mir direkt ans Herz gewachsen und ich bin ihnen gerne gefolgt. Nur der Zufall hat mir im Roman 2-3 mal zu viel zugeschlagen, dennoch hat es meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Daher eine unbedingte Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

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Bewertungen (7)

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