Ella Mohnbaum, preisgekrönte Journalistin, hat von allem zu viel. Zu viel Möbel, zu viel Klamotten und viel zu viel Stress. Deshalb verzichtet sie ein Jahr auf Konsum und zieht in ein Tiny House in der kleinen Siedlung eines idyllischen Biohofs. Nur mit Dingen, die sie wirklich braucht. Am Ende soll daraus eine Reportage werden. Die neuen Nachbarn der eingeschworenen Gemeinschaft beäugen den Eindringling zunächst zurückhaltend. Und Ella bekommt es, mitten in der Natur und allein mit ihren Gedanken, das erste Mal in ihrem Leben mit sich selbst zu tun. Der attraktive blonde Nachbar Jakob ist da eine sehr willkommene Ablenkung. Der zeigt sich aber zunächst überraschend abweisend ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
5/5
10.08.2025
Buch (Taschenbuch)
Liebe auf den zweiten Blick
Der Einstieg hat etwas Zeit gebraucht…und danach entstand zwischen dem Buch und mir eine ganz wunderbare Freundschaft.
Die Geschichte hat sehr mein Herz erreicht und ich werde nun direkt ein neues Buch der Autorin aussuchen.
Danke für dies Buch voll Überraschungen
Bewertung
5/5
18.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Was braucht man für ein erfülltes Leben
Ellas Leben erfährt einige einschneidenden Veränderungen: sie ist frisch geschieden und die Söhne sind aus dem Haus. Nun will die für ihre Reportagen bekannte Journalistin mit Mitte 40 etwas Neues wagen, verkauft ihre Villa, trennt sich von dem Großteil ihrer Sachen und zieht in eine Tiny House Siedlung auf einem Obstbauernhof „in the middle of nowhere“. Was zunächst als Projekt für eine Reportage geplant war, entwickelt aber eine eigene Dynamik. Tja und der gutaussehende Nachbar Jakob löst längst verlorengegangene Gefühle in ihr aus. Also alles eitel Sonnenschein? Nein, nicht nur das Wetter hält dunkle Wolken am Horizont für sie bereit . . .
Der Roman von Kristina Günak ist ein wunderschöner Wohlfühlroman, der aber nicht nur die Sonnenseiten des Lebens zeigt. Was mir sehr gut gefallen hat, war die Wandlung von Ella von einer Person, die immer unter Strom stand und dabei ihre eigenen Bedürfnisse oft vernachlässigte zu einem Menschen, der Ruhe genießen, auf sich hören und dabei sich trotzdem in eine Gemeinschaft einbringen kann. Aber es dreht sich nicht alles nur um Ella, auch die Nebenfiguren bekommen mit ihren Problemen Tiefe, seien es die Sorgen des Obstbauern Theo um seine wirtschaftliche Grundlage, Pia, die einem ungeliebten Beruf entfliehen möchte oder die Künstlerin Margarete, deren Existenz auch schon aus niedrigen Gründen bedroht war. Aber das Buch zeigt für mich auch, wie Probleme und Katastrophen durch Zusammenhalt und Vergebung gemeistert werden können!
Ein sehr lesenswertes Buch mit Momenten zum Schmunzeln und Nachdenken.
zauberblume
5/5
25.02.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein toller Wohlfühlroman
Auf das neue Buch von Kristina Günak war ich total neugierig. Und schon das wunderschön gestaltete Cover und der Titel haben mich magisch angezogen. Ich war schon gespannt, welche Geschichte sich wohl dahinter verbirgt.
Der Inhalt: Ella Mohnbaum, preisgekrönte Journalistin, hat von allem zu viel. Zu viel Möbel, zu viel Klamotten und viel zu viel Stress. Deshalb verzichtet sie ein Jahr auf Konsum und zieht in ein Tiny House in der kleinen Siedlung eines idyllischen Biohofs. Nur mit Dingen, die sie wirklich braucht. Am Ende soll daraus eine Reportage werden. Die neuen Nachbarn der eingeschworenen Gemeinschaft beäugen den Eindringling zunächst zurückhaltend. Und Ella bekommt es, mitten in der Natur und allein mit ihren Gedanken, das erste Mal in ihrem Leben mit sich selbst zu tun. Der attraktive blonde Nachbar Jakob ist da eine sehr willkommene Ablenkung. Der zeigt sich aber zunächst überraschend abweisend.
Ach, war das schön. Die perfekte Wohlfühllektüre, mit einem interessanten Thema, das mich auch nachdenklich gemacht hat. Ella, eine äußerst liebenswerte und sympathische Protagonistin, steht vor einem Wendepunkt in ihrem Leben. Getrennt von ihrem Mann, die Kinder aus dem Haus, ihr Zuhause verkauft – ein Neuanfang für Ella. Zuerst mal will sie sich hier in der kleinen Siedlung eine Auszeit gönnen. Sie reduziert alles auf ein Minimum, doch am Anfang scheint dies gar nicht so leicht zu sein und es gibt so manche Hürde zu überwinden. Es ist schön zu beobachten, wie sich Ella verändert und wieder zu sich selbst findet. Sie will den roten Faden, der sich durch ihr Leben zog durchschneiden und endlich wieder an sich selbst denken. Mir gefällt auch die Gemeinschaft, die hier in der Siedlung herrscht, in der fast jeder wie es scheint, sein Päckchen zu tragen hat. Gemeinsam schaffen sie viel, unterstützen sich gegenseitig und helfen auch – als ein großes Unglück geschieht – zusammen. Und dann ist ja auch noch Jakob, Ellas Nachbar, zu dem sie sich mehr und mehr hingezogen fühlt. Voller Neugierde bin ich nur so durch Seiten geflogen und habe dem Ende entgegengefiebert.
Für mich ein absoluter Gute-Laune-Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat. Ein Lesevergnügen der Extraklasse, für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.
zauberblume
aus Altdorf
5/5
25.02.2025
eBook (ePUB)
Auf das neue Buch von…
Auf das neue Buch von Kristina Günak war ich total neugierig. Und schon das wunderschön gestaltete Cover und der Titel haben mich magisch angezogen. Ich war schon gespannt, welche Geschichte sich wohl dahinter verbirgt. Ach, war das schön. Die perfekte Wohlfühllektüre, mit einem interessanten Thema, das mich auch nachdenklich gemacht hat. Ella, eine äußerst liebenswerte und sympathische Protagonistin, steht vor einem Wendepunkt in ihrem Leben. Getrennt von ihrem Mann, die Kinder aus dem Haus, ihr Zuhause verkauft – ein Neuanfang für Ella. Zuerst mal will sie sich hier in der kleinen Siedlung eine Auszeit gönnen. Sie reduziert alles auf ein Minimum, doch am Anfang scheint dies gar nicht so leicht zu sein und es gibt so manche Hürde zu überwinden. Es ist schön zu beobachten, wie sich Ella verändert und wieder zu sich selbst findet. Sie will den roten Faden, der sich durch ihr Leben zog durchschneiden und endlich wieder an sich selbst denken. Mir gefällt auch die Gemeinschaft, die hier in der Siedlung herrscht, in der fast jeder wie es scheint, sein Päckchen zu tragen hat. Gemeinsam schaffen sie viel, unterstützen sich gegenseitig und helfen auch – als ein großes Unglück geschieht – zusammen. Und dann ist ja auch noch Jakob, Ellas Nachbar, zu dem sie sich mehr und mehr hingezogen fühlt. Voller Neugierde bin ich nur so durch Seiten geflogen und habe dem Ende entgegengefiebert. Für mich ein absoluter Gute-Laune-Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat. Ein Lesevergnügen der Extraklasse, für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.
Claudia Schulte von claudia_schulte22
aus Mechernich
5/5
21.11.2024
Buch (Taschenbuch)
Wer zu spät kommt, den belohnt das Leben
Dies ist eines dieser Geschichten, die wie auf mich wie eine warme Umarmung in Buchform wirkt.
Mit ihrem unverwechselbaren Schreibstil zaubert Kristina Günak eine Atmosphäre, in der ich mich sofort zu Hause fühle.
Ella Mohnbaum, eine preisgekrönte Journalistin, ist auf der Suche nach weniger. Weniger Stress, weniger Ballast, weniger Konsum. Ihr mutiger Schritt, ein Jahr lang in einem Tiny House auf einem idyllischen Biohof zu leben, ist mehr als nur ein Experiment für eine Reportage. Schnell wird es zu ihrer ganz eigenen Reise zu sich selbst.
Wieder schafft sie es mit ganz besonderen Charakteren eine ganz besondere Gemeinschaft zu schaffen. Das gefällt mir so besonders gut an ihren Geschichten. Und genau darin liegt auch hier der Charme ihres Romans, mit einer liebevoll beschriebenen Gemeinschaft rund um Ella.
Die teils schrägen, herzlichen und mitunter kantigen Nachbarn fügen sich in eine Gemeinschaft aus Menschlichkeit und Wärme, bei dem Zusammenhalt nicht nur eine leere Floskel ist.
Alle Charaktere wirken so lebendig, beim Umblättern der Seiten hatte ich fast das Gefühl sie aus den Augenwinkeln sehen zu können.
Die Begegnungen zwischen Ella und dem mysteriös abweisenden Nachbarn Jakob bringen dabei genau die richtige zarte Prise Romantik und Spannung mit sich.
Aber „Wer zu spät kommt, den belohnt das Leben“ ist nicht nur eine romantische Komödie. Es ist viel mehr und spricht viele wichtige Themen wie Achtsamkeit, Selbstliebe und die Kraft des Loslassens an.
Inmitten der Natur und mit den Händen in der Erde entdeckt Ella, was es bedeutet, wirklich frei zu sein – und diese Entwicklung fand ich so schön. Hier lässt sich deutlich fühlen, wie der Stress von Ella abfällt und diese Erkenntnis, geht nicht nur ihr ans Herz. Dieses Gefühl schwappt beim lesen auf mich über.
Ich finde es beeindruckend, wie ernste Themen wie den Umgang mit Verlust, Trennung und das Neuanfangen in eine so warmherzige Geschichte passt, die so berührend ist und den Wunsch nach WENIGER weckt.
Dieser Roman erinnert daran, dass wir oft weniger brauchen, um mehr zu leben. Und vielleicht – so wie Ella – sollten wir alle einmal hinterfragen, was wir wirklich brauchen und wie wenig davon uns tatsächlich glücklich macht. „Wer zu spät kommt, den belohnt das Leben“ ist eine Geschichte, die mich berührt, in mir nachhallt, mich zum Nachdenken anregt und mich gleichzeitig wunderbar unterhalten hat.
Das schöne, zarte Cover passt so gut zum Buchtitel.
Eine klare Empfehlung für alle, die sich nach einer herzerwärmenden, humorvollen und tiefgründigen Lektüre sehnen, die noch lange nach dem letzten Satz nachwirkt.
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