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Thomas Knüwer

1. Das Haus in dem Gudelia stirbt

Das Haus in dem Gudelia stirbt Kriminalroman

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51
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Kaja Sesterhenn

Spieldauer

7 Stunden und 10 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

54

Verlag

Hörbuch München von RBmedia Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783691280593

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Kaja Sesterhenn

Spieldauer

7 Stunden und 10 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

54

Verlag

Hörbuch München von RBmedia Verlag

Sprache

Deutsch

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9783691280593

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  • misspider

    5/5

    25.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Überraschend

    Das Buch fängt langsam an, und erst nach und nach erschließt sich die gesamte Tragweite des Geschehens, . Im Wechsel aus Rückblenden auf zwei Zeitebenen mit der Gegenwart, in der eine Flutkatastrophe den Ort heimsucht, in dem Gudelia wohnt, erfahren wir häppchenweise, welche tragische Vergangenheit Gudelia bis in die Gegenwart verfolgt und wieso sie selbst angesichts der nassen Gefahr so stur an ihrem Haus festhält. Dabei wird man auch immer wieder geschickt in die Irre geführt: Anfangs glaubt man noch, die Flut selbst sei die große Gefahr, dann macht Gudelia eine grausige Beobachtung, die das Augenmerk auf eine ganze andere Geschichte lenkt. Aber das ist noch längst nicht alles, denn die Handlung schlägt Haken wie ein Hase auf der Flucht, bis schließlich alle Puzzleteile die schreckliche Wahrheit ans Licht bringen, die in einem furiosen Finale endet. Gudelias pragmatische Haltung und ihr sachlicher Ton wirken dabei oft fehl am Platz, gleichzeitig aber wie ein Schutzschild der ihr hilft die Ereignisse durchzustehen und mit den Folgen zu leben. Ich liebe Krimis, die nicht nach bekanntem Schema ablaufen und die es tatsächlich noch schaffen mich bis zum Ende immer wieder zu überraschen, und dieses Buch gehört eindeutig an die Spitze dieser Kategorie. Fazit: unbedingt lesen!

  • Frankenfrosch

    5/5

    14.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Haus und seine Bewohner

    Gudelia sitzt in ihrem Haus und beobachtet, wie die Flut, die sich aus dem kleinen Fluss gebildet hat, an ihrem Haus vorbeizieht. Tote Schweine schwimmen an ihrem Fenster im 1. Stock vorbei, Autos bleiben an Häuser hängen. Ein totes Paar mit fixierten Händen ... Gudelia will den Notruf wählen, aber weder Strom noch Telefon funktionieren. Aber warum hat sich die 81jährige nicht evakuieren lassen? Wieso hängt sie mit aller Gewalt und gegen jeder Vernunft an diesem Haus? Thomas Knüwers Debütroman 'Das Haus in dem Gudelia' starb, hat es in sich. In Zeitrückblenden erfährt man, welche Schicksalsschläge Gudelia getroffen, verändert und stark gemacht haben. Man meint zu ahnen, warum sie im Haus bleiben möchte und ist am Ende überrascht. Ich habe schon einige Bücher über Sturmfluten und Hochwasserkatastrophen gelesen, doch keines hat mich so mitgenommen, wie dieses. Thomas Knüwer beschreibt mit wenigen und dennoch eindinglichen Worten, wie es aussieht, wenn Wassermassen alles zerstören und nur noch Schlamm, Matsch und Trümmer bleiben. Man meint es riechen zu können. Er erzählt von Plünderungen, Hilflosigkeit und Hilfsbereitschaft, intensiv, spannend und klar. Auch Gudelia Geschichte fesselt, ohne, dass er zu irgendwelchen affekthaschenden Mitteln greifen muss. Ich habe diese Frau, mit all ihren Ecken und Kanten sofort ins Herz geschlossen und konnte ihr Handeln nachvollziehen, ohne es unbedingt gutheißen zu müssen. Was für ein beeindruckendes Buch, das ich einfach nicht zur Seite legen konnte und mich auch nach der Lektüre lange nicht losgelassen hat.

  • ech

    aus Bochum

    5/5

    12.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Intensives und atmosphärisch dichtes Krimi-Drama auf drei Zeitebenen

    Mit diesem Buch gelingt dem Autor Thomas Knüwer ein intensives Krimi-Drama voller Tragik, dass mich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte. Als der kleine Ort Unterlingen von einer verheerenden Sturmflut heimgesucht wird, haben sich fast alle Einwohner rechtzeitig evakuieren lassen. Nur die 81-jährige Gudelia verharrt in ihrem Haus, wie sie es schon immer getan hat. Weder der Tod ihres Sohnes Nico im Jahr 1984 noch die Trennung von ihrem Mann Heinz im Jahr 1998 konnten sie von dort vertreiben, denn mit dem Haus teilt sie nicht nur ihre Erinnerungen, sondern auch ihre tiefsten Geheimnisse. Und die wird sie bis zum Schluss verteidigen. Daran können auch die beiden gefesselten Leichen nichts ändern, die an ihrem Haus vorbeitreiben. Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und erzählt sie auf drei Zeitebenen, auf denen sich nach und nach das erschreckende und verstörende Gesamtbild zusammensetzt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Dabei erleben wir das Geschehen ausschließlich durch die Augen von Gudelia, die hier auch als Ich-Erzählerin fungiert. Das beeindruckende Portrait einer starken Frau, die in ihrem Leben einiges ertragen musste, aber durchaus auch Schuld auf sich geladen hat, sprengt die Grenzen des normalen Kriminalromans und brennt sich tief in die Köpfe seiner Leser ein. So bietet das Buch viel Stoff zum Nachdenken und hallt weit über sein Ende hinaus nach. Wer auf dramatische und atmosphärisch dichte Kriminalromane mit starken Figuren steht, wird hier bestens bedient und spannend unterhalten.

  • ech

    aus Bochum

    5/5

    12.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Intensives und atmosphärisch…

    Intensives und atmosphärisch dichtes Krimi-Drama auf drei Zeitebenen Mit diesem Buch gelingt dem Autor Thomas Knüwer ein intensives Krimi-Drama voller Tragik, dass mich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte. Als der kleine Ort Unterlingen von einer verheerenden Sturmflut heimgesucht wird, haben sich fast alle Einwohner rechtzeitig evakuieren lassen. Nur die 81-jährige Gudelia verharrt in ihrem Haus, wie sie es schon immer getan hat. Weder der Tod ihres Sohnes Nico im Jahr 1984 noch die Trennung von ihrem Mann Heinz im Jahr 1998 konnten sie von dort vertreiben, denn mit dem Haus teilt sie nicht nur ihre Erinnerungen, sondern auch ihre tiefsten Geheimnisse. Und die wird sie bis zum Schluss verteidigen. Daran können auch die beiden gefesselten Leichen nichts ändern, die an ihrem Haus vorbeitreiben. Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und erzählt sie auf drei Zeitebenen, auf denen sich nach und nach das erschreckende und verstörende Gesamtbild zusammensetzt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Dabei erleben wir das Geschehen ausschließlich durch die Augen von Gudelia, die hier auch als Ich-Erzählerin fungiert. Das beeindruckende Portrait einer starken Frau, die in ihrem Leben einiges ertragen musste, aber durchaus auch Schuld auf sich geladen hat, sprengt die Grenzen des normalen Kriminalromans und brennt sich tief in die Köpfe seiner Leser ein. So bietet das Buch viel Stoff zum Nachdenken und hallt weit über sein Ende hinaus nach. Wer auf dramatische und atmosphärisch dichte Kriminalromane mit starken Figuren steht, wird hier bestens bedient und spannend unterhalten.

  • Nele33

    5/5

    05.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    erfrischend anders

    "Das Haus in dem Gudelia stirbt" des Autors Thomas Knüwer hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen. Erzählt wird die Geschichte größtenteils aus der Sicht der 81-jährigen Gudelia, die sich trotz Evakuierungen bei dem angekündigten Hochwasser in ihrem Haus versteckt. In diesem, ihrem Haus verbirgt sich ihr dunkelstes Geheimnis, welches sie bis zum Schluss bewachen und wahren möchte. Mit der Zeit steigt das Wasser immer weiter und es schwimmen nicht nur Schweine an ihrem Haus vorbei, auch Leichen, die augenscheinlich ermordet wurden, gelangen in ihr Blickfeld. Die Zeitspanne in dem Gudelias Geschichte erzählt wird erstreckt sich über die Jahre 1984, 1998 und der Gegenwart. Der Autor hat mit Gudelia eine Figur geschaffen, die auf den ersten Blick alles andere als eine Sympathieträgerin ist, aber anhand ihres traurigen Lebens kam bei mir so etwas für Verständnis für ihre Handlungen auf. Die Ehe mit einem Alkoholiker prägte sie sehr, als dann noch ein schwerer Schicksalsschlag dazu kommt, gerät ihr Leben komplett aus den Fugen. Insgesamt konnte mich das Buch fesseln, auch wenn ich es nicht unter dem Genre klassischer Kriminalroman einreihen würde. Der Schreibstil war super gut zu lesen und ich werde nun nach anderen Büchern des Autors Ausschau halten.

Kundinnen und Kunden meinen

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