Sichtbare Gebrauchsspuren auf einigen Seiten z.B. leichte Knicke oder vereinzelte Markierungen möglich. Die gelieferte Auflage und das Cover können ggf. abweichen.
Ein warmer Augustabend in den finnischen Schären: Es ist die Nacht der alten Feuer, Elea und ihr Mann Otto haben ihre engsten Freundinnen und Freunde in ihr Ferienhaus eingeladen, um zusammen mit ihren Kindern das Ende des Sommers zu feiern. Sie wollen endlich wieder gemeinsam Zeit verbringen, schwimmen gehen und sich gegenseitig Meeresgeschichten erzählen. Elea hat aber noch einen anderen Grund, ihre liebsten Menschen an diesem Ort zu versammeln: Sie möchte eine wichtige Nachricht mit ihnen teilen, die den Lauf des Abends verändern wird. Im Schein des Lagerfeuers und im Halbdunkel der Sauna kommen weitere Geheimnisse ans Licht, die ihre Freundschaft und sämtliche Lebensentscheidungen infrage stellen werden.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.
Hanna Meretoja ist eine finnische Literaturwissenschaftlerin
Die Nacht der alten Feuer Ist ihr Debütroman.Sie hat den Roman nach ihrer eigenen Krebserkrankung geschrieben, ist aber fiktiv.
So weiß sie wie man dabei empfindet, so ist der Roman gut geschrieben.
Es gibt aber noch ein paar mehr Personen mit eigenen Sorgen.
Die Protagonistin Elea lädt ihre Freundin zum Lebensfeuerfests das ist Tradition in den Schären. Endlich ist die Choleraepidemie vorbei und man sich wieder besuchen.
Die Autor erzählt die Begegnung uns Eleas Sorgen mit Herz sehr gut.
Man fühlt sich dabei, weil sie auch die Gegend wunderbar beschreibt.Dann erfährt sie von ihrer Krankheit, aber trotzdem will sie das das Fest stattfindet.So hat es Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen.
Eindrückliche Erzählung über eine lebensverändernde Nachricht
Seitenrascheln am 12.09.2024
Bewertungsnummer: 2290533
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
„In der Nacht der alten Feuer, am letzten Samstag im August, wird hier in den Schären einer Kette von Feuern gedacht, die über Jahrhunderte hinweg reicht. Es ist ein Fest des Wassers und des Lichts, es beendet den Sommer und bereitet die Menschen auf die Dunkelheit vor.“ (S. 2)
Elea hatte sich schon so lange darauf gefreut mit ihren Freunden dieses Fest zu begehen. Monatelang hat sie gemeinsam mit ihrem Mann Otto alles vorbereitet und ihre engsten Freunde und Freundinnen zu ihrem Ferienhaus eingeladen, um gemeinsam mit ihren Kindern das Ende des Sommers zu feiern. Sie wollten nach der langen Zeit der Isolation wieder Zeit miteinander verbringen, sich gegenseitig Meeresgeschichten erzählen und schwimmen gehen. Mit was Elea nicht gerechnet hatte, dass sie ihren Freunden eine lebensverändernde Nachricht mitteilen muss. Im Laufe des Abends kommen im Schein des Lagerfeuers und im Halbdunkel der Sauna weitere Geheimnisse ans Licht.
Eleas Nachricht trifft jeden in seinem tiefsten Innern. Auch mich hat es aus persönlichen Gründen zutiefst berührt. Es ist alles so nachvollziehbar und mir leider nicht unbekannt. Sei es Eleas Umgang damit, die Reaktionen ihrer Familie oder die ihrer Freunde.
Ich war sehr beeindruckt von dem was und wie alles erzählt wurde. Ab diesem Moment sieht man vieles mit komplett anderen Augen. Leben bekommt eine neue und intensive Bedeutung, man erlebt Höhen und Tiefen. Das ist wunderbar und treffend beschrieben. Eingewebt in die Erzählung ist die umgebende Natur, vor allem das Meer. Im Laufe der Feier kam so manches Geheimnis heraus, dass man viel zu lange für sich behielt. Manches wurde auch klugerweise für immer verschwiegen. Schöne und treffende Bilder fand die Autorin, vor allem der beschriebene Saunagang der Frauen und ihr anschließendes Bad im Meer. Überhaupt haben mir ihre poetische Sprache und die philosophischen Gedanken sehr gefallen. Am Ende des Buches gibt es eine ausführliche Literaturliste, die zu weiterem Stöbern einlädt.
Fazit:
Für mich ist das Buch ein Jahreshighlight und etwas ganz Besonderes geworden. Oft hielt ich inne und habe über das Gelesene nachgedacht. Bekam neue Impulse und Blickwinkel. Habe den Erzählungen und Geheimnissen gelauscht. Ich bin äußerst beeindruckt davon, wie die Autorin es rübergebracht hatte, Angst und Hoffnung gleichermaßen stehen zu lassen. Eine unbedingte Leseempfehlung von mir!
Die Übersetzung aus dem Finnischen ist von Stefan Moster. Schließen möchte ich mit folgendem Zitat:
„Und doch tragen die Wasser weiter, was sie können: Meerestiere, und Landtiere, Menschen und Waren, Verstoßene und Verschwundene, Erinnerungen, Träume und Vergessenes. Das Leben atmet in allem, was sich bewegt und verändert. In allem, was nicht in die von Menschen gegossenen Formen passt. In allem, was pulsiert und Wellen schlägt: im Beben der Kontinentalplatten, in den Regungen der tiefen Gewässer, in allem, was sich fortpflanzt, was keimt, wächst, welkt und verwest.“ (S. 224)
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.