Produktbild: Eva Maria ¿mon: Wald ist wie das Vergessen - dystopischer Ro

Eva Maria ¿mon: Wald ist wie das Vergessen - dystopischer Ro

6

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.09.2025

Verlag

Hoernchen&Schnabel

Seitenzahl

350

Maße (L/B/H)

19/12/2,5 cm

Gewicht

375 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-912031-00-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.09.2025

Verlag

Hoernchen&Schnabel

Seitenzahl

350

Maße (L/B/H)

19/12/2,5 cm

Gewicht

375 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-912031-00-3

Herstelleradresse

Bookmundo
Delftsestraat 33|3013AE|Rotterdam|NL
info@bookmundo.com

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  • Jeanette Lube

    aus Magdeburg

    5/5

    22.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Welt ohne Bücher ist möglich, aber unsinnig!

    Dieses Buch erschien 2025 und beinhaltet 341 Seiten. Fast überall ist Wald, und wo kein Wald ist, ist Niemandsland, dahinter die Zone. Hier gibt es eine Organisation, die sich S-Org nennt und die das Land beherrscht. Schrift ist verboten und es kann sie auch niemand lesen. Es weiß niemand, was auf den Flugblättern steht, die über dem Dorf abgeworfen werden. Es gibt eine Gegenwart, von der niemand weiß, woher sie kommt, weil keiner die Vergangenheit kennt. Blume ist eine junge Frau, die beginnt Fragen zu stellen. Nirgends erhält sie Antwort. So beschließt sie, in die Zone zu gehen, in der Hoffnung, dort Antwort zu finden. Doch die Zone ist echt gefährlich… „Wenn es nichts und niemanden gibt, der dir das Vorhandensein deiner Erinnerung bestätigt, woher kannst du wissen, dass es überhaupt eine Erinnerung ist? Ob das, woran du meinst dich zu erinnern, überhaupt je da gewesen ist?“ Hier handelt es sich um einen Roman über Erinnern und Vergessen in einer zerschossenen Welt. Zugegeben, zunächst habe ich mich etwas schwer getan, in die Handlung hineinzukommen. Es ist nicht eben mal so ein Roman, den man schnell liest, also mir ging es jedenfalls so. Und dennoch bin ich dann in die Geschichte gekommen und habe sie genossen. Sie regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und die Autorin Eva Maria Šmon hat einen tollen Schreibstil und jongliert mit der Sprache. Schwierig, sich vorzustellen, wie ein Leben ohne Schrift und Bücher wäre. Blume ist wissbegierig und erzählt alles aus ihrer eigenen Perspektive. Mich hat die Geschichte etwas betrübt, denn in der Zone geht es sehr gefährlich zu. Ich spürte förmlich die Angst, die sich auftut, wenn man diese Zone betritt. Wenn ihr mehr von Blume erfahren wollt, lest dieses Buch. Sie muss eine mächtige Last mit sich herumschleppen, so viel Schlimmes erfahren… Ich möchte aber gar nichts verraten. Man muss sich auf dieses Buch einlassen und erlebt etwas Besonderes. Die Geschichte ist ganz anders als die, die ich sonst lese. Es war für mich eine Reise in eine andere Welt, die ich so nicht erleben möchte. Wenn so die Zukunft aussehen könnte, dann möchte ich sie besser nicht erleben. Habe ich euch neugierig gemacht? Das wäre toll. Es ist auf jeden Fall nicht langweilig, denn hier passiert jede Menge und ich spürte eine Atmosphäre, die mich fast erdrückt hat und wo ich irgendwie immer eine Bedrohung fühlte. Mich konnte die Autorin Eva Maria Šmon auf jeden Fall überzeugen und ich finde es komplett interessant, mal eine Dystopie gelesen zu haben.

  • Mary

    aus Ba Wü

    5/5

    10.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend bis zum Ende

    Wir begleiten die Ich-Erzählerin Blume und erfahren schnell, wie eine Organisation (die S-Org) das Leben der Leute aus dem Dorf, inklusive ihrer Familie, bestimmt. Man kann die unterdrückte Stimmung direkt fühlen. Und auch wenn ich mich erst einmal an den Schreibstil gewöhnen musste, kam ich doch recht schnell in die Geschichte rein. Es gibt kaum Konversationen und es fühlt sich wie ein innerer Monolog an, was dann aber doch sehr flüssig für mich anfühlte. Die Ich-Erzahlerin Blume kann sich mit der aktuellen Situation nicht abfinden und hinterfragt das Vorgehen. Das Buch ist es auf jeden Fall wert, gelesen zu werden und ich kann es euch ans Herz legen. Eine spannende literarische Dystopie Geschichte für Sprach- und Stilfans.

  • Susanne Meyer

    aus Brockhöfe

    5/5

    10.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein faszinierender Roman

    „Der Wald ist wie das Vergessen“ ist ein dystopischer Roman – und für mich ein Ausflug in ein ganz neues Genre. Es ist eine Geschichte über das Erinnern und das Vergessen in einer zerschossenen, zerfallenen Welt. Überall breitet sich Wald oder ödes Niemandsland aus, und dahinter liegt nur „die Zone“. Die Menschen hausen in ärmlichen Verhältnissen, beherrscht von der undurchsichtigen Organisation S-Org, die über das Land wacht und ihre Regeln mit harter Hand durchsetzt. Im Mittelpunkt steht Blume, ein junges Mädchen, das beginnt, unbequeme Fragen zu stellen – Fragen, auf die niemand ihr Antworten geben will. Woher kommen die Flugzeuge, die manchmal tödliche Angriffe fliegen, ein anderes Mal aber nur Flugblätter abwerfen? Was verbirgt sich hinter der Zone, die niemand zu überschreiten wagt? Als Blumes Mutter – von allen nur die Schwarze genannt – stirbt, wird Blume von Jori aufgenommen. Jori lebt zurückgezogen im Wald und wagt sich hin und wieder in die Zone, um dort Waren zu besorgen, die für den Tauschhandel mit der S-Org lebensnotwendig sind. Doch selbst er weiß nicht, was wirklich jenseits der Zone liegt. Der Roman ist kein leichtes Buch. Die Sprache, die Atmosphäre, die beklemmende Handlung – all das hat mir das Lesen zwar schwer gemacht, aber gerade dadurch hat die Geschichte einen tiefen Eindruck hinterlassen. Die Bilder von zerstörter Natur, bedrückender Stille und ständiger Bedrohung hallen lange nach. Und man fragt sich unweigerlich: Könnte unsere Welt eines Tages tatsächlich in eine solche Zukunft abgleiten? Wer Dystopien liebt und bereit ist, sich auf eine dunkle, herausfordernde Lektüre einzulassen, wird hier genau das Richtige finden.

  • Jessica

    4/5

    23.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    "Vielleicht wollte ich Abschied nehmen, wo es keinen Abschied gibt."

    Der dystopische Roman "Der Wald ist wie das Vergessen" von Eva Maria Šmon beschreibt eine Welt ohne Vergangenheit, in der Schrift verboten ist. Was ist Erinnerung, was Traum, was Erzählung oder was Wirklichkeit, wenn uns keine Möglichkeiten der Selbstvergewisserung bleiben? Diese Frage wird für die Protagonistin Blume immer zentraler. Wir erleben die Story aus ihrer Ich-Perspektive in verschiedenen Zeitabschnitten. Das Buch gliedert sich in drei Hauptteile, zwischen denen Zeitsprünge stattfinden. Die Atmosphäre wirkt trostlos und beklemmend, mehr als einmal erzeugte sie in mir das Gefühl von Hoffnungslosigkeit. Der Schreibstil ist außergewöhnlich und lässt einen tief in die Story eintauchen. Es ließt sich fast wie ein innerer Monolog der Protagonistin, es gibt nur wenige und wenn, dann nur sehr kurze Dialoge. Manchmal wirkt das Geschehen schwer greifbar, aber dadurch nicht weniger intensiv. "Der Wald ist wie das Vergessen" ist kein einfaches Buch für zwischendurch. Es fordert einen als Leser, verlangt Geduld und Offenheit und liefert ein intensives Leseerlebnis, das zum Nachdenken anregt. Auch wenn ich am Anfang Schwierigkeiten hatte und sich die Handlung für mich phasenweise etwas zog, habe ich nicht bereut, das Buch gelesen zu haben.

  • Im.buch.versunken

    aus Kaufungen

    4/5

    18.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    ein wundervoller Roman

    Dieser Roman bringt einen zum Nachdenken und auch Tage danach muss man immer wieder an die Geschichte denken! Der Schreibstil hatte mir am Anfang einige Steine in den Weg gelegt und ich brauchte etwas länger um reinzukommen. Man muss hier zwischen den Zeilen lesen und dann kann man auch abtauchen in eine sehr nachdenkliche Geschichte. Ich kann dieses Buch empfehlen, wenn du Zeit hast dich auch darauf einzulassen. Es ist kein Buch zum schnell lesen und fertig.

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