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Luzies Erbe Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

101673

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.09.2020

Verlag

Insel

Seitenzahl

287

Maße (L/B/H)

19/12,2/2,7 cm

Gewicht

267 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001281497

Beschreibung

Rezension

»Ein Sechser im Lotto - das ist Luzies Erbe auch für uns Leser. ›Wer mit einem großen Schweigen aufgewachsen war, dem verschlug es die Sprache‹, heißt es im Roman. Für Helga Bürster trifft das – zum Glück – nicht zu.« ("SWR")
»Luzies Erbe ist deshalb noch lange kein dokumentarischer Bericht, sondern ein poetisch leicht geschriebener, berührender, herzlicher, auch spannender Roman.« ("Südwest Presse")
»Eine starke Geschichte, anrührend erzählt aus vielen Perspektiven.« ("Nordwest-Zeitung")
» ... [Bürster] schreibt klar und schnörkellos ... « ("Weser-Kurier")
»Der Autorin ist ein berührender, detailreicher und historisch spannender Roman gelungen.« ("Neue Presse")
» ... ein sehr gelungener Roman, der durch Bodenständigkeit, Realitätsbezug, sowie interessante Figuren und eine ganz besondere Sprache besticht.« ("wasliestdu.de")
»Ein Buch, das man nur schwer aus der Hand legen kann, unsentimental und sehr berührend erzählt.« ("Evangelisches Literaturportal e.V.")
»Luzies Erbe ist, wie Helga Bürster in einem Nachwort schreibt, die Geschichte ihrer eigenen Grossmutter. ... [Es] ist das Erbe von Generationen. Deshalb so wichtig, dass davon erzählt wird. Und Helga Bürster tut dies hervorragend!« ("literaturblatt.ch")

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Verkaufsrang

101673

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.09.2020

Verlag

Insel

Seitenzahl

287

Maße (L/B/H)

19/12,2/2,7 cm

Gewicht

267 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001281497

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Luzies Erbe

Bewertung aus Niederneisen am 11.01.2022

Bewertungsnummer: 1636923

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine berührende Familiengeschichte in der sich vielleicht auch viele wiedererkennen; diejenigen die diese Zeit des Krieges mit all ihren, teilweise unmenschlichen, Zeiten erlebt haben. Als Luzie mit fast einhundert Jahren stirbt, findet die Familie wieder zusammen und die Vergangenheit, über die nie gesprochen wurde, bringt Dinge zum Vorschein die erst einmal verarbeitet werden müssen. Und dennoch wird das Verständnis für die Familiengeschichte dadurch um so größer. Ich fand dieses Buch mehr als berührend. Es hat mich auch meine eigene Familiengeschichte besser verstehen lassen.

Luzies Erbe

Bewertung aus Niederneisen am 11.01.2022
Bewertungsnummer: 1636923
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine berührende Familiengeschichte in der sich vielleicht auch viele wiedererkennen; diejenigen die diese Zeit des Krieges mit all ihren, teilweise unmenschlichen, Zeiten erlebt haben. Als Luzie mit fast einhundert Jahren stirbt, findet die Familie wieder zusammen und die Vergangenheit, über die nie gesprochen wurde, bringt Dinge zum Vorschein die erst einmal verarbeitet werden müssen. Und dennoch wird das Verständnis für die Familiengeschichte dadurch um so größer. Ich fand dieses Buch mehr als berührend. Es hat mich auch meine eigene Familiengeschichte besser verstehen lassen.

Berührende Familiengeschichte

bookslove1511 am 23.08.2020

Bewertungsnummer: 1367506

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als Luzie Mazur mit fast 100 Jahren im Kreis ihre Tochter Thea und ihre Enkelin Johanne friedlich auf ihrem Bett stirbt, hinterlässt sie ihrer Familie kaum mehr als einen abgewetzten Koffer voller Erinnerungen. Einen Koffer, der fast ein Jahrhundert auf dem Kleiderschrank steht und keine berühren durfte. In der Familie Mazur wurde nicht viel geredet, besonders über die Vergangenheit nicht. Denn Luzie hat sich damals, mitten im Zweiten Weltkrieg in den „falschen“ Mann, in den Zwangsarbeiter Jurek verliebt. Seitdem gehören die Familie Mazur in dem kleinen Dorf bei Bremen nicht richtig dazu, wo bis heute andauernden Getuschel der Dorfmitbewohner die Frauen keine Ruhe lässt. Johanne, selbst längst in ihren fünfzigern, möchte endlich Frieden mit der Geschichte schließen und macht sie den Heiligen Koffer von Luzie auf. Dabei stößt sie auf eine große Liebe, eine Liebe nicht sein durfte weil da ein Krieg wütete. Eine Liebe die gesamte Familie einen Strich durch die Rechnung machen wollte... Eine wunderschöne, tief ergreifende vor allem eine wahre Geschichte, die ich stellenweise mit Gänsehaut gelesen hab. Die Autorin erzählt die Lebensgeschichte von ihren Großeltern, lässt die Leser mit den echten Feldbriefen auf eigenen Familiengeschichte hineinzublicken. Ruhig, liebevoll vielleicht etwas distanziert aber sehr gefühlvoll berichtet sie über die grauenhaften Zweiten Weltkrieg, über die Not und Hunger, über Zwangsarbeiter und besonders über die Liebe zwischen verschiedenen Nationalitäten, die damals Verboten war. Ich habe mit Luzie gelitten, verhungert, geweint und geliebt... Wie sie mit einem Baby, ohne jegliche Hilfe und kaum Geld gelebt hat, hat mich als Mutter total mitgenommen. Obwohl mir das Buch äußerst gefallen hat, habe ich trotzdem ein Stern abzug, und zwar wegen den vielen plattdeutschen Begriffen. Ich bin selbst eine Norddeutsche und mein Vorteil beim Lesen war: Ich kann Plattdeutsch Lesen und Verstehen, aber sogar ich hatte meine Probleme mit einigen Wörtern. Für die Leser von anderen Bundesländern, denke ich, wird der Schreibstil eine Herausforderung. Nichts des trotzt ist es eine Geschichte, die mich begeistern konnte, und ich die gesamte Familie nicht so einfach vergessen würde.

Berührende Familiengeschichte

bookslove1511 am 23.08.2020
Bewertungsnummer: 1367506
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als Luzie Mazur mit fast 100 Jahren im Kreis ihre Tochter Thea und ihre Enkelin Johanne friedlich auf ihrem Bett stirbt, hinterlässt sie ihrer Familie kaum mehr als einen abgewetzten Koffer voller Erinnerungen. Einen Koffer, der fast ein Jahrhundert auf dem Kleiderschrank steht und keine berühren durfte. In der Familie Mazur wurde nicht viel geredet, besonders über die Vergangenheit nicht. Denn Luzie hat sich damals, mitten im Zweiten Weltkrieg in den „falschen“ Mann, in den Zwangsarbeiter Jurek verliebt. Seitdem gehören die Familie Mazur in dem kleinen Dorf bei Bremen nicht richtig dazu, wo bis heute andauernden Getuschel der Dorfmitbewohner die Frauen keine Ruhe lässt. Johanne, selbst längst in ihren fünfzigern, möchte endlich Frieden mit der Geschichte schließen und macht sie den Heiligen Koffer von Luzie auf. Dabei stößt sie auf eine große Liebe, eine Liebe nicht sein durfte weil da ein Krieg wütete. Eine Liebe die gesamte Familie einen Strich durch die Rechnung machen wollte... Eine wunderschöne, tief ergreifende vor allem eine wahre Geschichte, die ich stellenweise mit Gänsehaut gelesen hab. Die Autorin erzählt die Lebensgeschichte von ihren Großeltern, lässt die Leser mit den echten Feldbriefen auf eigenen Familiengeschichte hineinzublicken. Ruhig, liebevoll vielleicht etwas distanziert aber sehr gefühlvoll berichtet sie über die grauenhaften Zweiten Weltkrieg, über die Not und Hunger, über Zwangsarbeiter und besonders über die Liebe zwischen verschiedenen Nationalitäten, die damals Verboten war. Ich habe mit Luzie gelitten, verhungert, geweint und geliebt... Wie sie mit einem Baby, ohne jegliche Hilfe und kaum Geld gelebt hat, hat mich als Mutter total mitgenommen. Obwohl mir das Buch äußerst gefallen hat, habe ich trotzdem ein Stern abzug, und zwar wegen den vielen plattdeutschen Begriffen. Ich bin selbst eine Norddeutsche und mein Vorteil beim Lesen war: Ich kann Plattdeutsch Lesen und Verstehen, aber sogar ich hatte meine Probleme mit einigen Wörtern. Für die Leser von anderen Bundesländern, denke ich, wird der Schreibstil eine Herausforderung. Nichts des trotzt ist es eine Geschichte, die mich begeistern konnte, und ich die gesamte Familie nicht so einfach vergessen würde.

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Luzies Erbe

von Helga Bürster

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