Produktbild: Das Ende des Geldes, wie wir es kennen
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Das Ende des Geldes, wie wir es kennen Der Angriff auf Zinsen, Bargeld und Staatswährungen

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2020

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

222

Maße (L/B/H)

20,6/12,6/2,4 cm

Gewicht

291 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001283460

Beschreibung

Rezension

"Hagelüken arbeitet sich durch alle Themen rund ums Geld. (…) Nach der Lektüre seines Buchs ist man klüger.“

Deutschlandfunk Kultur, Ursula Weidenfeld im Gespräch mit Christian Rabhansl

"Das quellenreiche Buch ist ein wirtschaftlich-politisches Manifest mit vielen überzeugenden Empfehlungen für die deutsche und die europäische Politik. Hagelüken ist ein wichtiger Beitrag zur Finanzbildung gelungen. Seine gut lesbare Analyse sollte in Schulen Pflichtlektüre sein.“

Das Parlament

"Eine kompakte tour de raison durch das aktuelle Geldgeschehen.“

Deutschlandfunk, Caspar Dohmen

"Hagelüken hinterfragt die Krisenaktionen der Zentralbanken und schildert, wie amerikanische und chinesische Digitalkonzerne ihren Einfluss auf das Feld der Währungen ausdehnen.“

Internationale Politik, Thomas Speckmann

"Ein hoch spannendes Buch, dessen Thematik letztlich jeden einzelnen angeht.“

Preußische Allgemeine Zeitung, Dirk Klose

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2020

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

222

Maße (L/B/H)

20,6/12,6/2,4 cm

Gewicht

291 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001283460

Herstelleradresse

Beck
Wilhelmstr. 9, 80801 - DE, München
Kundenservice@beck.de

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  • ws

    aus Markdorf

    4/5

    25.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Nein, es handelt sich nicht…

    Nein, es handelt sich nicht um eine reine Kapitalismus-Kritik von extrem Linksaußen Das ist Alexander Hagelüken, leitender Redakteur für Wirtschaftspolitik bei der Süddeutschen Zeitung, nicht zu unterstellen. Der Autor berichtet zunächst auf recht amüsante Weise ein wenig von der Geschichte des Geldes, von den verschiedenen 'Produkten' wie Muscheln oder Tulpenzwiebeln, denen ein bestimmter (Tausch-) Wert zugesprochen wurde. Von der Analogie der Flucht in Gold zu Zeiten, als Philipp der Schöne seine Goldmünzen mit Kupfer strecken liess und dem vergleichbaren Verhalten anno 2008. Selbstverständlich ist auch Kritik, massive und berechtigte Kritik an dem Wirtschafts- und Entlohnungssystem zu lesen: "Der existentielle Einschnitt der Pandemie, in der sich unterbezahlte Pfleger und Verkäuferinnen als systemrelevanter erwiesen als Banker, sollte den Beginn einer neuen Umverteilung nach unten markieren. [...] Während die verfügbaren Real-Einkommen des bestverdienenden Zehntels in Deutschland seit 2000 um 22 Prozent stiegen, hat das schlechtest verdienende Zehntel weniger als damals. Die Ungleichheit weiter zu ignorieren, würde noch mehr Unzufriedene den Populisten zutreiben, die die Demokratie sturmreif schießen." (Seite 133). Ebenso selbstverständlich geht der Autor auf die Risiken, die mit Electronic Cash, NFC-Bezahlverfahren, Bitcoin und andere Kryptowährungen wie Ether oder Karatgold Coin ein. Besonders intensiv leuchtet er die dunklen Ecken des Plans von Mark Zuckerberg aus. Der sein weltumspannendes so genanntes 'social media network' in Form von Facebook, Instagram, WhatsApp, Messenger, Groups und was da im Hintergrund noch so alles dazugehören mag, aus. Ganz speziell Zuckerbergs Absicht, eine neue Weltwährung namens Libra zu schaffen. Schnell zu transferieren, grenzenlos einsetzbar, und die alte Zuckerberg-Leier: bringt die Menschheit der Welt noch näher zusammen... Die Frage steht im Raum: "Wer wird sich durchsetzen? Die Wahrer der etablierten Geldordnung - oder Digitalkonzerne mit ihrem Gewinnstreben? »Es ist ja ein großartiges Geschäftsmodell von Facebook«, ätzt Peter Bofinger. »Sie produzieren diese Libra-Tokens, das kostet sie nichts, und verkaufen die gegen gutes Geld. Was will man denn mehr haben als Geschäftsidee, dass ich was völlig Wertloses gegen gutes Geld verkaufe?« (S. 164) Dem ist nichts hinzuzufügen!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Andreas Koch

    Andreas Koch

    Thalia Bergisch Gladbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Alexander Hagelüken beschreibt...

    Alexander Hagelüken beschreibt verständlich die neuesten Entwicklungen und Trends in unserem Finanzsystem. Wie wird sich der Einfluss der Digitalwährungen vergrößern? Welche Auswirkungen hat die aktuelle Geldpolitik auf unsere Rente? Höchst interessant!
  • Zum Bewerterprofil von K. Thuma

    K. Thuma

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Aktuell!

    Ein äußerst aktuelles Buch! Wer verstehen will, was mit unserem Geld passiert und welche Folgen dies schon jetzt hat, in weiterer Zukunft haben kann, sollte es lesen. Der Autor beleuchtet die Geschichte und zieht daraus Schlüsse. Wesentlich sind die Blicke in mögliche künftige Entwicklungen, die schon jetzt von globalen Digitalkonzernen ausgehen und die Gefahren für Privatsphäre und Eigentum darstellen. Wer die Zusammenhänge und Hintergründe weiß, kann mit seinem Verhalten heute noch versuchen, den Gang der Dinge zu beeinflussen. Auch dafür nennt der Autor Beispiele.

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  • Produktbild: Das Ende des Geldes, wie wir es kennen
  • Einleitung: Eine neue Epoche bricht an

    1. Eine kurze Geschichte des Geldes: Von Blutrache, Tulpenwahn und Fortschritt

    Die Ära des Edelmetalls

    Italienische Kredite und chinesisches Papiergeld

    Schweden und Briten erfinden die Zentralbank

    Geld ist ein schlechter Herr

    Von Amerika geht eine Finanzkrise aus

    2. Münzen und Scheine verschwinden

    Chinesen zahlen per Handy, Österreicher bald per Skistock?

    Warum die Deutschen am Bargeld hängen

    3. Zahlen per Gesicht, Überwachung pur: Wie Amazon, Alibaba und Apple das Bargeld verdrängen

    Better than cash

    Der große Datenraub

    Die Macht der amerikanischen Tech-Konzerne

    Die gläsernen Chinesen

    Der Weg zur digitalen Diktatur

    4. Vom Recht auf Bargeld: Warum die Bürger zahlen sollen, wie sie wollen

    «Die Schweiz wird als letztes Land Bargeld abschaffen»

    Wie man mit Bar-Obergrenzen die italienische Mafia bekämpft

    Die Macht der Bürger

    5. Sparers Alptraum: Eine Welt ohne Zinsen

    Deutsche sind zum Sparen erzogen – andere Nationen auch

    Gewinner und Verlierer

    Arm im Alter

    Die Wut auf EZB, Fed & Co.

    6. Finanzkrise, Alterung, Stagnation: Was die Zinsen noch lange niedrig hält

    USA, Deutschland, Japan: Die Zinsen sinken überall seit langem

    Flucht in Sicherheit

    Die Alterungswelle

    Reiche sparen mehr

    Das Ende der Inflation

    7. Wie Sparer der Zinsfalle entkommen – und warum das gut für die Demokratie ist

    Frösche im Topf

    Aktien und Immobilien schlagen Zinsprodukte

    Deutsche, Österreicher, Schweizer als Verlierer der neuen Zeit

    Mehr Finanzbildung

    Der Bankrott des traditionellen Sparers

    Die Stunde des Staates

    8. Fed, EZB & Co.: Zentralbanken krempeln das Leben der Menschen um

    Wie die amerikanische Notenbank vorangeht

    Finanzkrise 2008: Der Urknall

    Die EZB begann spät

    Inflation oder Deflation?

    Wie ein Italiener den Euro rettete

    9. Globale Risiken und der Corona-Schock

    Aufblasen, bis es platzt

    Arme Mieter und wackelnde Banken

    Ein Koreaner lernt, riskante Übernahmen zu hassen

    Corona oder Die Stunde der Abrechnung

    Unterwegs in Terra incognita

    10. Das Endspiel um den Euro

    Währungsunion ohne politische Union

    Euro-Problem 1: Billige Schulden

    Euro-Problem 2: Teure Exporte

    Deutschlands schwarze Null hängt über Europa

    Ein Pakt für die Zukunft

    Ein Gespenst namens Inflation

    11. Kryptowährungen greifen Euro und Dollar an

    Weltverbesserer und Weltkonzerne

    Der Nakamoto-Mythos oder Die Verklärung des digitalen Geldes

    A bit of shitcoin: Der Krypto-Hype

    Voll halbseiden

    12. Facebooks Digitalwährung Libra: Versprechen und Gefahren

    Der Angriff auf Euro und Dollar

    Eine Chance für die Armen

    Ein großartiges Geschäft

    Verbrechen & Co.

    Wie sicher Libra ist

    13. Wie sich das Konzerngeld stoppen lässt

    Facebook macht Konzessionen

    Mark Zuckerberg umgarnt die US-Regierung

    Andere Digitalkonzerne warten schon

    Wie Facebook zum doppelten Gorilla wird

    Was die Bürger und der Staat tun können

    Dank

    Zeittafel zur Geschichte des Geldes

    Anmerkungen

    Personenregister