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Der Gehängte von Conakry Ein Fall für den Konsul

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2022

Verlag

Tropen

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,4/13,5/2,5 cm

Gewicht

304 g

Auflage

1. Auflage 2022

Originaltitel

Le Suspendu de Conakry

Übersetzt von

Barbara Reitz + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710001307197

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Beschreibung

Rezension

»Ein herrlich schräger und hellsichtiger Krimi« Ultimo, Oktober 2022 Ultimo 20221001

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2022

Verlag

Tropen

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,4/13,5/2,5 cm

Gewicht

304 g

Auflage

1. Auflage 2022

Originaltitel

Le Suspendu de Conakry

Übersetzt von

  • Barbara Reitz
  • Eliane Hagedorn

Sprache

Deutsch

EAN

2710001307197

Herstelleradresse

Tropen
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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Der pfiffige Konsul

Fredhel am 25.09.2022

Bewertungsnummer: 1793531

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In Conakry /Guinea arbeitet Aurel Timescu als französischer Konsul. Er ist ein Mann wie aus der Zeit gefallen, nicht nur in seinem außergewöhnlichen Kleidungsstil, sondern auch noch mit den Ansichten eines old fashioned Gentlemans. Vor allem besticht er durch einen messerscharfen Verstand, der in seiner Tätigkeit völlig unterfordert wird. Im Konsulat ist er zur Lachnummer verkommen, in einem kleinen abgelegenen Kabuff verplempert er unbemerkt seine Arbeitszeit. Aurels große Stunde kommt, als der Generalkonsul außer Haus ist und im Hafen ein aufsehenerregender Mord geschieht. Aurel ermittelt eigenmächtig und kann das Verbrechen auflösen. Wenn man sich nicht durch das antiquierte Cover ( scheint momentan immer mehr in Mode zu kommen, warum auch immer) abschrecken lässt, dann liest man einen sehr intelligenten Krimi mit einem überraschenden Ende. Dieser Aurel hat es in sich. Man muss ihn einfach mögen. Das liegt vor allem an dem wunderbaren Schreibstil von Jean-Christophe Rufin, der Aurel mit liebevollem Humor skizziert, ohne ihn der Lächerlichkeit, wie sie im Konsulat herrscht, preiszugeben. Man lernt einen Mann kennen mit Rückgrat und Bildung, der Gerechtigkeit über Karriere stellt. Ich habe diesen Krimi mit Genuss gelesen. Volle Punktlandung!

Der pfiffige Konsul

Fredhel am 25.09.2022
Bewertungsnummer: 1793531
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In Conakry /Guinea arbeitet Aurel Timescu als französischer Konsul. Er ist ein Mann wie aus der Zeit gefallen, nicht nur in seinem außergewöhnlichen Kleidungsstil, sondern auch noch mit den Ansichten eines old fashioned Gentlemans. Vor allem besticht er durch einen messerscharfen Verstand, der in seiner Tätigkeit völlig unterfordert wird. Im Konsulat ist er zur Lachnummer verkommen, in einem kleinen abgelegenen Kabuff verplempert er unbemerkt seine Arbeitszeit. Aurels große Stunde kommt, als der Generalkonsul außer Haus ist und im Hafen ein aufsehenerregender Mord geschieht. Aurel ermittelt eigenmächtig und kann das Verbrechen auflösen. Wenn man sich nicht durch das antiquierte Cover ( scheint momentan immer mehr in Mode zu kommen, warum auch immer) abschrecken lässt, dann liest man einen sehr intelligenten Krimi mit einem überraschenden Ende. Dieser Aurel hat es in sich. Man muss ihn einfach mögen. Das liegt vor allem an dem wunderbaren Schreibstil von Jean-Christophe Rufin, der Aurel mit liebevollem Humor skizziert, ohne ihn der Lächerlichkeit, wie sie im Konsulat herrscht, preiszugeben. Man lernt einen Mann kennen mit Rückgrat und Bildung, der Gerechtigkeit über Karriere stellt. Ich habe diesen Krimi mit Genuss gelesen. Volle Punktlandung!

Der Autor führt seinen Leser…

dracoma aus LANDAU am 16.09.2022

Bewertungsnummer: 2860772

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor führt seinen Leser in eine andere Welt: nach Conakry, der Hauptstadt Guineas, und zwar in die Botschaft Frankreichs, der ehemaligen Kolonialmacht. Hier arbeitet der Vizekonsul Aurel Timescu: ein Jude aus Rumänien, dessen Familie ihm die teure Ausreise aus der Ceausescu-Diktatur nach Frankreich ermöglicht hatte. Aurel liebt sein Klavier fast so sehr wie den Weißwein, er lässt sich wegen seiner unangepassten Kleidung belächeln und erträgt mit Gleichmut die Demütigungen seines Vorgesetzten. Er liebt Kriminalromane und wäre lieber Polizist geworden. Und so ergreift er mit ungewohnter Zielstrebigkeit die Initiative, als sein Chef verreist ist und ein französischer Staatsbürger ermordet wird. Die Auflösung des Falles kommt für den Leser allerdings unvermittelt; hier hätte es mir besser gefallen, am Gedankengang Aurels teilnehmen zu können. Auch die Art der Auflösung passt nicht ganz zum feinfühligen und schüchternen Aurel. Mit der Ermittlerfigur Aurel schafft Rufin einen eigenen und ungewöhnlichen Ermittlertypus, der den Leser zum Lächeln bringt, auch wenn Rufin ihn gelegentlich überzeichnet und das Klischee des „Ritter von der traurigen Gestalt“ zu kräftig bedient. Nebenbei erfährt der Leser allerhand über die Kolonialgeschichte Guineas und vor allem deren aktuelle Nachwirkungen. Insgesamt ein spannender Krimi, kurzweilig und vielseitig!

Der Autor führt seinen Leser…

dracoma aus LANDAU am 16.09.2022
Bewertungsnummer: 2860772
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor führt seinen Leser in eine andere Welt: nach Conakry, der Hauptstadt Guineas, und zwar in die Botschaft Frankreichs, der ehemaligen Kolonialmacht. Hier arbeitet der Vizekonsul Aurel Timescu: ein Jude aus Rumänien, dessen Familie ihm die teure Ausreise aus der Ceausescu-Diktatur nach Frankreich ermöglicht hatte. Aurel liebt sein Klavier fast so sehr wie den Weißwein, er lässt sich wegen seiner unangepassten Kleidung belächeln und erträgt mit Gleichmut die Demütigungen seines Vorgesetzten. Er liebt Kriminalromane und wäre lieber Polizist geworden. Und so ergreift er mit ungewohnter Zielstrebigkeit die Initiative, als sein Chef verreist ist und ein französischer Staatsbürger ermordet wird. Die Auflösung des Falles kommt für den Leser allerdings unvermittelt; hier hätte es mir besser gefallen, am Gedankengang Aurels teilnehmen zu können. Auch die Art der Auflösung passt nicht ganz zum feinfühligen und schüchternen Aurel. Mit der Ermittlerfigur Aurel schafft Rufin einen eigenen und ungewöhnlichen Ermittlertypus, der den Leser zum Lächeln bringt, auch wenn Rufin ihn gelegentlich überzeichnet und das Klischee des „Ritter von der traurigen Gestalt“ zu kräftig bedient. Nebenbei erfährt der Leser allerhand über die Kolonialgeschichte Guineas und vor allem deren aktuelle Nachwirkungen. Insgesamt ein spannender Krimi, kurzweilig und vielseitig!

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Der Gehängte von Conakry

von Jean Christophe Rufin

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Dr. Katrin Rudolphi

Thalia Stade

Zum Portrait

4/5

Wirklich kein schlechter Krimi:...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wirklich kein schlechter Krimi: ein origineller und angenehm verschrobener Ermittler, ein verzwickter Fall und ein höchst ungewöhnliches Setting - für Liebhaber literarischer Krimikost, die Leser, die viel Nervenkitzel erwarten, kommen hier eher nicht auf ihre Kosten!
  • Dr. Katrin Rudolphi
  • Buchhändler/-in

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4/5

Wirklich kein schlechter Krimi:...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wirklich kein schlechter Krimi: ein origineller und angenehm verschrobener Ermittler, ein verzwickter Fall und ein höchst ungewöhnliches Setting - für Liebhaber literarischer Krimikost, die Leser, die viel Nervenkitzel erwarten, kommen hier eher nicht auf ihre Kosten!

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Franziska Lauszus

Thalia Göttingen – Kauf Park

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3/5

Kurzweilige und nette Krimiunterhaltung...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kurzweilige und nette Krimiunterhaltung aus Afrika. Da die Reihe um "Mma Ramotswe", Die Krimireihe mit afrikan. Setting ist und ich alles daran messe - schneidet der Konsul (mir fehlte mehr Lebensgeschichte von ihm) nur mit Mittelmaß ab. Wer keinen Vergleich hat - gerne lesen.
  • Franziska Lauszus
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3/5

Kurzweilige und nette Krimiunterhaltung...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kurzweilige und nette Krimiunterhaltung aus Afrika. Da die Reihe um "Mma Ramotswe", Die Krimireihe mit afrikan. Setting ist und ich alles daran messe - schneidet der Konsul (mir fehlte mehr Lebensgeschichte von ihm) nur mit Mittelmaß ab. Wer keinen Vergleich hat - gerne lesen.

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