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Produktbild: Der Dirigent
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Der Dirigent Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.06.2014

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

398

Maße (L/B/H)

19/11,5/3,2 cm

Gewicht

316 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

The Conductor

Übersetzt von

Bettina Abarbanell

Sprache

Deutsch

EAN

2710001398348

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.06.2014

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

398

Maße (L/B/H)

19/11,5/3,2 cm

Gewicht

316 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

The Conductor

Übersetzt von

Bettina Abarbanell

Sprache

Deutsch

EAN

2710001398348

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Sachlich und ungeschönt

Bewertung aus Bremen am 24.04.2024

Bewertungsnummer: 2186427

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eines der besten Bücher, die ich je gelesen hab. Nüchtern und sachlich im Angesicht des Grauens. Man hat das Gefühl sich in Leningrad zu befinden und das Sterben um sich herum zu beobachten. Sehr gute Schriftstellerin.

Sachlich und ungeschönt

Bewertung aus Bremen am 24.04.2024
Bewertungsnummer: 2186427
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eines der besten Bücher, die ich je gelesen hab. Nüchtern und sachlich im Angesicht des Grauens. Man hat das Gefühl sich in Leningrad zu befinden und das Sterben um sich herum zu beobachten. Sehr gute Schriftstellerin.

Die Entstehung einer Symphonie unter widrigsten Umständen

Bewertung am 24.06.2014

Bewertungsnummer: 403154

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sarah Quigley ist eine neuseeländische Autorin, die seit 2000 in Berlin lebt und arbeitet. „Der Dirigent“ ist ihr erster Roman, den sie auf Deutsch geschrieben hat. Herausgekommen ist ein ergreifendes Buch über ein dunkles Kapitel der deutsch-russischen Geschichte, bei dem ich niemals gemerkt habe, dass Deutsch nicht die Muttersprache der Autorin ist. Sie erzählt in diesem Buch die Geschichte der Entstehung der 7. Symphonie von Schostakowitsch. Aber sie erzählt auch die Geschichte der Stadt Leningrad in der Zeit von Frühling 1941 bis zum 09. August 1942. Die Hauptpersonen des Romans sind Schostakowitsch, der russische Pianist und Komponist, Karl Iljitsch Eliasberg, ursprünglich Pianist, nach einem schweren Unfall ebenfalls Dirigent und Nikolai Nikolajew, der 1. Geiger am Symphonieorchester in Leningrad. Nur Nikolai Nikolajew ist eine fiktive Figur. Im Frühling 1941 verlassen plötzlich die befreundeten Deutschen Leningrad und Hitler greift Russland an. Die Elite der Leningrader Bürger (das Kirow Ballett und das Leningrader Symphonieorchester) werden ausgeflogen, damit sie in Sicherheit sind. Aber Schostakowitsch, der gerade an seiner 7. Symphonie arbeitet, die unmittelbar mit Leningrad verbunden ist, bleibt sehr zum Entsetzen seiner Frau. In der Zeit vom 08. September 1941 bis zum 27. Januar 1944 wird die Stadt von deutschen und finnischen Truppen eingeschlossen. Es gibt nur noch einen Zugang über den Ladogasee. Und die Bevölkerung leidet bitterste Not. Schostakowitsch hat das Glück, das er mit seiner Familie doch noch Leningrad verlassen kann. Er beendet seine Symphonie im Exil und dort wird sie auch uraufgeführt. Doch um die Moral der Stadt Leningrad zu stärken, haben die obersten Sowjets die Idee, dass diese Symphonie auch direkt in Leningrad aufgeführt und in alle Welt übertragen werden soll. Die Aufgabe dies zu bewerkstelligen erhält der Dirigent des Leningrader Rundfunkorchesters Karl Iljitsch Eliasberg. Und er setzt alles daran, dass diese Aufführung stattfinden kann. Dies ist die eigentliche Geschichte des Romans. Aber sie lebt natürlich von den Schilderungen der Menschen, die in dieser Stadt leben und arbeiten. Unglaublich - wie können Menschen, die fast schon verhungert sind, noch so viel Kraft aufbringen um diese mächtige Musik zu spielen. Und wie kommt überhaupt jemand auf die Idee so etwas von ihnen zu verlangen? Der Erstauflage dieses Romans in Printform lag eine CD mit der die Symphonie Nr. 7 „Leningrad“ vom russischen Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Dmitri Jablonsky eingespielt bei. Leider kann ich nicht erkennen, ob auch die e-book-Version die Musik enthält. Da bekommt man dann erst Recht einen Eindruck, was diese Musiker damals geleistet haben müssen. Mich hat dieses Buch zutiefst berührt. Die Autorin beschreibt das Leben dieser Menschen in dieser schrecklichen Situation so selbstverständlich. Es ist ungeheuerlich, was Menschen ertragen und überleben können. Eine zugleich schreckliche und wunderschöne Geschichte, ergreifend erzählt, die mich ehrfürchtig zurücklässt.

Die Entstehung einer Symphonie unter widrigsten Umständen

Bewertung am 24.06.2014
Bewertungsnummer: 403154
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sarah Quigley ist eine neuseeländische Autorin, die seit 2000 in Berlin lebt und arbeitet. „Der Dirigent“ ist ihr erster Roman, den sie auf Deutsch geschrieben hat. Herausgekommen ist ein ergreifendes Buch über ein dunkles Kapitel der deutsch-russischen Geschichte, bei dem ich niemals gemerkt habe, dass Deutsch nicht die Muttersprache der Autorin ist. Sie erzählt in diesem Buch die Geschichte der Entstehung der 7. Symphonie von Schostakowitsch. Aber sie erzählt auch die Geschichte der Stadt Leningrad in der Zeit von Frühling 1941 bis zum 09. August 1942. Die Hauptpersonen des Romans sind Schostakowitsch, der russische Pianist und Komponist, Karl Iljitsch Eliasberg, ursprünglich Pianist, nach einem schweren Unfall ebenfalls Dirigent und Nikolai Nikolajew, der 1. Geiger am Symphonieorchester in Leningrad. Nur Nikolai Nikolajew ist eine fiktive Figur. Im Frühling 1941 verlassen plötzlich die befreundeten Deutschen Leningrad und Hitler greift Russland an. Die Elite der Leningrader Bürger (das Kirow Ballett und das Leningrader Symphonieorchester) werden ausgeflogen, damit sie in Sicherheit sind. Aber Schostakowitsch, der gerade an seiner 7. Symphonie arbeitet, die unmittelbar mit Leningrad verbunden ist, bleibt sehr zum Entsetzen seiner Frau. In der Zeit vom 08. September 1941 bis zum 27. Januar 1944 wird die Stadt von deutschen und finnischen Truppen eingeschlossen. Es gibt nur noch einen Zugang über den Ladogasee. Und die Bevölkerung leidet bitterste Not. Schostakowitsch hat das Glück, das er mit seiner Familie doch noch Leningrad verlassen kann. Er beendet seine Symphonie im Exil und dort wird sie auch uraufgeführt. Doch um die Moral der Stadt Leningrad zu stärken, haben die obersten Sowjets die Idee, dass diese Symphonie auch direkt in Leningrad aufgeführt und in alle Welt übertragen werden soll. Die Aufgabe dies zu bewerkstelligen erhält der Dirigent des Leningrader Rundfunkorchesters Karl Iljitsch Eliasberg. Und er setzt alles daran, dass diese Aufführung stattfinden kann. Dies ist die eigentliche Geschichte des Romans. Aber sie lebt natürlich von den Schilderungen der Menschen, die in dieser Stadt leben und arbeiten. Unglaublich - wie können Menschen, die fast schon verhungert sind, noch so viel Kraft aufbringen um diese mächtige Musik zu spielen. Und wie kommt überhaupt jemand auf die Idee so etwas von ihnen zu verlangen? Der Erstauflage dieses Romans in Printform lag eine CD mit der die Symphonie Nr. 7 „Leningrad“ vom russischen Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Dmitri Jablonsky eingespielt bei. Leider kann ich nicht erkennen, ob auch die e-book-Version die Musik enthält. Da bekommt man dann erst Recht einen Eindruck, was diese Musiker damals geleistet haben müssen. Mich hat dieses Buch zutiefst berührt. Die Autorin beschreibt das Leben dieser Menschen in dieser schrecklichen Situation so selbstverständlich. Es ist ungeheuerlich, was Menschen ertragen und überleben können. Eine zugleich schreckliche und wunderschöne Geschichte, ergreifend erzählt, die mich ehrfürchtig zurücklässt.

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Der Dirigent

von Sarah Quigley

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Karsten Rauchfuss

Thalia Oldenburg – Schlosshöfe

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4/5

Wenn die Musik über die Grausamkeit...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wenn die Musik über die Grausamkeit der Menschen siegt. Ein zutiefst bewegender Roman.
  • Karsten Rauchfuss
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