Produktbild: Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß
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Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

132837

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.07.2017

Verlag

Verbrecher

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

20,1/13,9/2,4 cm

Gewicht

381 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001399628

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Sehr gut

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132837

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Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.07.2017

Verlag

Verbrecher

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

20,1/13,9/2,4 cm

Gewicht

381 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001399628

Herstelleradresse

Verbrecher Verlag
Gneisenaustraße 2a
10961 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    04.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Packend und überzeugend

    Das Erstarken von rechter Gewalt nach 1989 im Osten Deutschlands und die Deklassierung der Ex-DDR-Mittelschicht beschreibt Präkels präzise und unprätentiös aus dem Blickwinkel einer heranwachsenden Frau.

  • Daggy

    5/5

    24.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein beängstigendes Buch über Nazis in Ostdeutschland

    Mimi wird in der DDR groß, in einer Kleinstadt in Brandenburg. Sie erzählt uns von ihrer Schule und ihrem Freund Oliver, mit dem sie am Nachmittag angeln geht. Mimis Mutter ist Lehrerin und eine überzeugte Kommunistin. Mimis Vater ist eigentlich Verkäufer, aber aufgrund seiner Krankheit meist zu Hause. Mimis Oma stellt Mimi ein Zimmer in ihrer Wohnung zur Verfügung, als der kleine Bruder geboren wird. Mimi beschreibt keine Idylle, es wird viel getrunken, so kommt es auch, dass sie mit Oliver, der sich später Hitler nennt, die Schnapskirschen isst. Erstaunt war ich über die Brutalität, die hier schon an der Tagesordnung war. Da wurden in bestimmten Straßen, Kinder wie Mimi mit Flaschen beworfen. Erst auf Seite 80 tritt Honecker endlich zurück und die Situation in der Stadt wird dadurch nicht entspannter. Umgehend bilden sich Nazigruppen, die Zecken, wie Mimi jagen. Erstaunlich, wie schnell diese Glatzen das Bild der Stadt prägen. Allen voran Oliver, jetzt Hitler. In dem Buch wird viel geraucht und gesoffen, später kommen auch andere Drogen dazu. Hitler ist da ganz groß im Geschäft. Mimi distanziert sich zunächst auch äußerlich, färbt sich die Haare und entwickelt einen anderen Musikgeschmack. Später versucht sie sich zu verstecken, gleicht sich äußerlich an und zieht nach Berlin, sie hat Angst ihren kranken Vater zu besuchen, weil es in ihrem Freundeskreis immer wieder zu Überfällen der Nazis kommt. Das Buch macht Angst, natürlich hat man zunächst Angst um Mimi und ihre Freunde, aber die ganze Situation beängstigt mich. Wie können junge Leute in den 1990 Jahren einfach solche Gewalt ausüben und sich als Nazis bezeichnen? Angesichts der Vorfälle in Chemnitz oder Halle befürchte ich nach dieser Lektüre, dass es viel mehr Nazis gibt, als ich für möglich gehalten habe. Besonders die Gewaltbereitschaft dieser jungen Menschen entsetzt mich. Mimi musste um ihr Leben fürchten und ich fürchte mich mit ihr um unser Land. Ein wichtiges Buch, wenn mir das Lesen auch an manchen Stellen die Luft nahm und ich die Angst spüren konnte.

  • Bewertung

    5/5

    04.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich hab es mir geholt wegen dem...

    Ich hab es mir geholt wegen dem Jugendliteraturpreis. Das Buch hat den Titrel aufjedenfall verdient.

  • Bewertung

    5/5

    16.08.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jugendliteraturpreis 2018 - verdient!...

    Jugendliteraturpreis 2018 - verdient! Das Verschwinden der DDR zerreißt alle Netze. Über Zerfall, Gewalt, Konsum in einer brandenburgischen Kleinstadt. Sensibel und schonungslos.

  • Bewertung

    5/5

    23.07.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brandenburg kurz vor und nach...

    Brandenburg kurz vor und nach der Wende - verstörend, beklemmend, beängstigend, aber dennoch vertraut und authentisch. Ein großartiges Buch, das lange im Gedächtnis bleibt.

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