Produktbild: Deutschland in Gefahr
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Deutschland in Gefahr Wie ein schwacher Staat unsere Sicherheit aufs Spiel setzt

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.08.2016

Verlag

Riva

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,8/15,7/2,2 cm

Gewicht

378 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001525072

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Gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.08.2016

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Riva

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,8/15,7/2,2 cm

Gewicht

378 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001525072

Herstelleradresse

Münchner Verlagsgruppe GmbH
Türkenstraße 89|80799|München|DE
info@m-vg.de

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"Und der Zorn wächst täglich"

Dr_ M aus Sachsen am 09.07.2018

Bewertungsnummer: 1116533

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sicher, dieses Buch trägt polemische Züge. Wendts Sarkasmus erscheint jedoch im Angesicht der in Deutschland herrschenden Schizophrenie mehr als verständlich. Wenn Banken über Nacht gerettet werden müssen oder das Land von Wirtschaftsmigranten geflutet wird, dann spielt Geld keine Rolle, klagt Wendt. Geht es jedoch um einen wehrhaften starken Staat, dann sparen die politischen Entscheider wo immer sie können. Die Aufgaben der Polizei werden immer größer und komplexer, doch die Personaldecke wird immer dünner. Was das im Einzelnen bedeutet, kann man in diesem Buch an vielen Beispielen nachlesen. Je mehr man sich im Detail mit den von Wendt angerissenen Problemen befasst, umso wütender kann man werden. Je größer die Probleme, umso kleiner wird offenbar die politische Lösungskompetenz. Wendt zeigt das zum Beispiel an der berüchtigten Kölner Silvesternacht: Zunächst gab es eine völlige Fehleinschätzung der Situation. Die tatsächlich ermittelte Zahl von Tätern steht in keinem Verhältnis zur Zahl der angezeigten Straftaten. Und wenn jemand überhaupt verurteilt wird, dann stehen die Strafen gefühlt in keinem Verhältnis zu den Taten. Abschieben kann man die Gewalttäter offenbar auch nicht, weil man es entweder aus politischen Motiven heraus nicht will oder weil man unfähig ist, genügend Druck auf die Herkunftsländer aufzubauen. Der Text ist eine zornige Mischung aus der Beschreibung des Zustandes der Republik aus der Sicht eines Polizeibeamten, der speziellen Gemengelage zwischen Polizei und Justiz sowie einer berechtigten Klage über die inkompetente Auslagerung von ehemals staatlichen Aufgabengebieten in die Hände privater Anbieter. Mit einem Beispiel dafür beginnt das Buch. Wendt beschreibt das Verhalten eines Teils von Kindern und Jugendlichen und dessen Abrutschen in kriminelle Milieus. "Der Staat ist dann mal weg", schreibt Wendt. Private übernehmen. Warum sollen diese Unternehmen Probleme lösen, die ihnen Geld bringen, fragt Wendt zu recht. Kapitel 2 befasst sich mit den hilflosen Versuchen, Leute in Deutschland zu integrieren, die das gar nicht wollen. Dieses Thema zieht sich auch immer wieder durch die folgenden Abschnitte des Buches. Im nächsten Kapitel befasst sich Wendt mit der schleichenden Abschaffung des Rechtsstaates durch die Politik. Wie will man denn Respekt vor einem Recht gewährleisten, wenn die Exekutive Gesetze und gar das Grundgesetz einfach missachtet, wenn es ihr gerade in den Kram passt, fragt sich der Autor. Man müsse sich nicht wundern, so Wendt, wenn das Volk sich darauf seinen Reim macht. Zum Verfall der bundesdeutschen Demokratie schreibt er: "Claudia Roth als Bundesinnenministerin? Sarah Wagenknecht als Wirtschaftsministerin? Volker Beck ins Kanzleramt? Und das alles unter einer CDU/CSU-geführten Bundesregierung? Ich würde keinen Cent gegen all diese Möglichkeiten setzen. Es ist die Vermischung aller Partien zu einer Riesenkoalition, die es nicht mehr nötig hat, den Willen des Volkes überhaupt noch zu registrieren, geschweige denn danach zu handeln." Nun, an dieser Stelle sieht man die Crux dieses Buches. Wendt beschreibt die Situation an vielen Stellen wütend, aber sehr treffend. Doch irgendwie glaubt er immer noch, die angestauten Probleme würden sich mit den Leuten lösen lassen, die sie erst angehäuft haben. Die Hoffnung auf plötzliche Eingebungen beim gegenwärtig handelnden Personal muss sich doch auch ihm als wenig realistisch darstellen. Das schwindende Gewaltmonopol des Staates ist Thema des vierten Kapitels. Neben der realistischen Beschreibung zunehmender Respektlosigkeit geht es auch hier wieder um die Sparwut "parlamentarischer Wichtigtuer", die erst die deutsche Polizei kaputtsparen und sich dann hinter darüber beschweren, dass sie angeblich ihre Aufgaben nicht mehr wahrnimmt. Mit der Justiz befasst sich Wendt im fünften Kapitel. Er zeigt dort auch, mit welchem Zynismus Opfern begegnet wird, die der Staat eigentlich hätte schützen müssen. Danach folgt ein Kapitel über den Terrorismus und schließlich eines über die Verkehrsüberwachung, in der unter anderem auch auf die Sanierung kommunaler Haushalte durch Blitzer eingegangen wird. Im Epilog des Buches fasst Wendt noch einmal seine bereits in den vorangegangenen Kapiteln angedeuteten Lösungsvorschläge zusammen. Es geht nicht um komplexe Konzepte, sondern einfach um die Wiederherstellung einer starken und schlagkräftigen Polizei, die sich gegenüber allen Teilen der Gesellschaft wieder Respekt verschaffen kann. Dies ist ein Buch, das die Lage erstaunlich realistisch beschreibt, geschrieben von einem Mann, dessen Kompetenz man nicht bezweifeln kann. Das musste offenbar endlich einmal heraus und an die Öffentlichkeit. Die jedoch kennt das in großen Teilen bereits. Immerhin zeigt dieser Text auch, welche Wut sich inzwischen auch in den Organen des Staates angestaut haben muss.

"Und der Zorn wächst täglich"

Dr_ M aus Sachsen am 09.07.2018
Bewertungsnummer: 1116533
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sicher, dieses Buch trägt polemische Züge. Wendts Sarkasmus erscheint jedoch im Angesicht der in Deutschland herrschenden Schizophrenie mehr als verständlich. Wenn Banken über Nacht gerettet werden müssen oder das Land von Wirtschaftsmigranten geflutet wird, dann spielt Geld keine Rolle, klagt Wendt. Geht es jedoch um einen wehrhaften starken Staat, dann sparen die politischen Entscheider wo immer sie können. Die Aufgaben der Polizei werden immer größer und komplexer, doch die Personaldecke wird immer dünner. Was das im Einzelnen bedeutet, kann man in diesem Buch an vielen Beispielen nachlesen. Je mehr man sich im Detail mit den von Wendt angerissenen Problemen befasst, umso wütender kann man werden. Je größer die Probleme, umso kleiner wird offenbar die politische Lösungskompetenz. Wendt zeigt das zum Beispiel an der berüchtigten Kölner Silvesternacht: Zunächst gab es eine völlige Fehleinschätzung der Situation. Die tatsächlich ermittelte Zahl von Tätern steht in keinem Verhältnis zur Zahl der angezeigten Straftaten. Und wenn jemand überhaupt verurteilt wird, dann stehen die Strafen gefühlt in keinem Verhältnis zu den Taten. Abschieben kann man die Gewalttäter offenbar auch nicht, weil man es entweder aus politischen Motiven heraus nicht will oder weil man unfähig ist, genügend Druck auf die Herkunftsländer aufzubauen. Der Text ist eine zornige Mischung aus der Beschreibung des Zustandes der Republik aus der Sicht eines Polizeibeamten, der speziellen Gemengelage zwischen Polizei und Justiz sowie einer berechtigten Klage über die inkompetente Auslagerung von ehemals staatlichen Aufgabengebieten in die Hände privater Anbieter. Mit einem Beispiel dafür beginnt das Buch. Wendt beschreibt das Verhalten eines Teils von Kindern und Jugendlichen und dessen Abrutschen in kriminelle Milieus. "Der Staat ist dann mal weg", schreibt Wendt. Private übernehmen. Warum sollen diese Unternehmen Probleme lösen, die ihnen Geld bringen, fragt Wendt zu recht. Kapitel 2 befasst sich mit den hilflosen Versuchen, Leute in Deutschland zu integrieren, die das gar nicht wollen. Dieses Thema zieht sich auch immer wieder durch die folgenden Abschnitte des Buches. Im nächsten Kapitel befasst sich Wendt mit der schleichenden Abschaffung des Rechtsstaates durch die Politik. Wie will man denn Respekt vor einem Recht gewährleisten, wenn die Exekutive Gesetze und gar das Grundgesetz einfach missachtet, wenn es ihr gerade in den Kram passt, fragt sich der Autor. Man müsse sich nicht wundern, so Wendt, wenn das Volk sich darauf seinen Reim macht. Zum Verfall der bundesdeutschen Demokratie schreibt er: "Claudia Roth als Bundesinnenministerin? Sarah Wagenknecht als Wirtschaftsministerin? Volker Beck ins Kanzleramt? Und das alles unter einer CDU/CSU-geführten Bundesregierung? Ich würde keinen Cent gegen all diese Möglichkeiten setzen. Es ist die Vermischung aller Partien zu einer Riesenkoalition, die es nicht mehr nötig hat, den Willen des Volkes überhaupt noch zu registrieren, geschweige denn danach zu handeln." Nun, an dieser Stelle sieht man die Crux dieses Buches. Wendt beschreibt die Situation an vielen Stellen wütend, aber sehr treffend. Doch irgendwie glaubt er immer noch, die angestauten Probleme würden sich mit den Leuten lösen lassen, die sie erst angehäuft haben. Die Hoffnung auf plötzliche Eingebungen beim gegenwärtig handelnden Personal muss sich doch auch ihm als wenig realistisch darstellen. Das schwindende Gewaltmonopol des Staates ist Thema des vierten Kapitels. Neben der realistischen Beschreibung zunehmender Respektlosigkeit geht es auch hier wieder um die Sparwut "parlamentarischer Wichtigtuer", die erst die deutsche Polizei kaputtsparen und sich dann hinter darüber beschweren, dass sie angeblich ihre Aufgaben nicht mehr wahrnimmt. Mit der Justiz befasst sich Wendt im fünften Kapitel. Er zeigt dort auch, mit welchem Zynismus Opfern begegnet wird, die der Staat eigentlich hätte schützen müssen. Danach folgt ein Kapitel über den Terrorismus und schließlich eines über die Verkehrsüberwachung, in der unter anderem auch auf die Sanierung kommunaler Haushalte durch Blitzer eingegangen wird. Im Epilog des Buches fasst Wendt noch einmal seine bereits in den vorangegangenen Kapiteln angedeuteten Lösungsvorschläge zusammen. Es geht nicht um komplexe Konzepte, sondern einfach um die Wiederherstellung einer starken und schlagkräftigen Polizei, die sich gegenüber allen Teilen der Gesellschaft wieder Respekt verschaffen kann. Dies ist ein Buch, das die Lage erstaunlich realistisch beschreibt, geschrieben von einem Mann, dessen Kompetenz man nicht bezweifeln kann. Das musste offenbar endlich einmal heraus und an die Öffentlichkeit. Die jedoch kennt das in großen Teilen bereits. Immerhin zeigt dieser Text auch, welche Wut sich inzwischen auch in den Organen des Staates angestaut haben muss.

""Wir schaffen das" reicht…

RoXXie aus Jena am 28.05.2018

Bewertungsnummer: 2743183

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

""Wir schaffen das" reicht nicht mehr. Die Menschen in unserem Land mitzunehmen, ihren Willen nicht zu ignorieren, die Schutzpflicht des Staates zu erfüllen und diejenigen zu stärken, die dem Gemeinwohl täglich dienen. Damit können wir eine Menge schaffen." Die Schluss sollte wohl jedem Politiker an die Bürotür genagelt werden. Unser Land ist in Gefahr. Und Rainer Wendt, der Vorsitzende der DPolG, hat es erkannt. Die Lücken die unser Rechtsstaat jedem Kriminellen, ganz gleich gegen welches geltende Recht verstoßen wird, darlegt ist schon fast lächerlich. Und die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands haben dies auch erkannt. Nur scheint es bei den Politikern einfach nicht anzukommen. Dieses Buch ist von 2016. Und noch immer ist es aktueller den je. Die Misstände werden nicht besser oder beseitigt, sie werden großteils immernoch ignoriert. Nur wenn ein Amt oder ein Vorfall in den Medien für Aufsehen , scheint sich in den Köpfen der Politiker etwas zu drehen. Ein Zahnrad? Man kann nur hoffen, dass unser Staat wieder stark wird und an uns Bürgerinnen und Bürger denkt. Es geht um uns alle!

""Wir schaffen das" reicht…

RoXXie aus Jena am 28.05.2018
Bewertungsnummer: 2743183
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

""Wir schaffen das" reicht nicht mehr. Die Menschen in unserem Land mitzunehmen, ihren Willen nicht zu ignorieren, die Schutzpflicht des Staates zu erfüllen und diejenigen zu stärken, die dem Gemeinwohl täglich dienen. Damit können wir eine Menge schaffen." Die Schluss sollte wohl jedem Politiker an die Bürotür genagelt werden. Unser Land ist in Gefahr. Und Rainer Wendt, der Vorsitzende der DPolG, hat es erkannt. Die Lücken die unser Rechtsstaat jedem Kriminellen, ganz gleich gegen welches geltende Recht verstoßen wird, darlegt ist schon fast lächerlich. Und die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands haben dies auch erkannt. Nur scheint es bei den Politikern einfach nicht anzukommen. Dieses Buch ist von 2016. Und noch immer ist es aktueller den je. Die Misstände werden nicht besser oder beseitigt, sie werden großteils immernoch ignoriert. Nur wenn ein Amt oder ein Vorfall in den Medien für Aufsehen , scheint sich in den Köpfen der Politiker etwas zu drehen. Ein Zahnrad? Man kann nur hoffen, dass unser Staat wieder stark wird und an uns Bürgerinnen und Bürger denkt. Es geht um uns alle!

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