Produktbild: Blackout Island
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Blackout Island Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.08.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

276

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/2,5 cm

Gewicht

267 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Eyland

Übersetzt von

Tina Flecken

Sprache

Deutsch

EAN

2710001531202

Beschreibung

Rezension

»... ein schlicht phänomenales Romandebüt ... « ("Virus")
»Eine verstörend realistische Dystopie, die zeigt, wie verletzlich Demokratie ist.« ("Lübecker Nachrichten")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.08.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

276

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/2,5 cm

Gewicht

267 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Eyland

Übersetzt von

Tina Flecken

Sprache

Deutsch

EAN

2710001531202

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    5/5

    26.07.2020

    eBook (ePUB)

    Hoffentlich nur eine spannende Fiction

    Was, wenn natürliche Ressourcen nur für 200 000 Leute reichen, aber mehr als das Doppelte zu versorgen sind? Island ist nach einer nicht näher beschriebenen Katastrophe isoliert, und muss mit dem haushalten, was vorhanden ist. Es reicht bei weitem nicht für alle. Wer lebt, wer stirbt? Wer entscheidet? Wirklich beängstigend und beklemmend!

  • Bewertung

    5/5

    17.12.2018

    eBook (ePUB)

    Beklemmend

    Obwohl die Ursache für die Isolierung Islands nicht klar wird, so ist die Story doch beklemmend und in dieser Art und Weise durchaus denkbar. Manche Vorkommnisse der Gegenwart lassen die Geschichte durchaus realistisch erscheinen und haben mich nachdenklich gestimmt.

  • LiSa

    aus Stuttgart

    4/5

    21.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Erschreckende Vision des sozialen Zerfalls

    "Blackout Island“ von Sigriður Björnsðóttir entführt die Leser:innen in ein erschreckendes Szenario, das auf den ersten Blick weit hergeholt erscheint, doch bei näherem Hinsehen beklemmend realistisch anmutet. Die Ausgangssituation: Island verliert plötzlich den Kontakt zu Europa und dem Rest der Welt. Weder Schiffe noch Flugzeuge können einen bestimmten Radius um die Insel verlassen, und jegliche Hilfe von außen bleibt aus. Die Isländer:innen stehen vor einer beispiellosen Herausforderung – sie müssen von nun an völlig autark überleben. Was als temporäres Problem beginnt, entwickelt sich schnell zu einem dauerhaften Zustand, der die Gesellschaft und ihre Werte tiefgreifend verändert. Früher angesehene Jobs verlieren abrupt an Bedeutung, während Lebensmittel und andere essenzielle Ressourcen knapp werden. Der Roman beschreibt eindringlich, wie sich die anfängliche Unsicherheit zu einem Albtraum aus Unterdrückung, Gewalt und sozialem Zerfall entwickelt. Es geht um Massenabschiebungen, sektengleiche Gruppierungen, die Rückkehr archaischer Denkweisen und sogar rassistische Übergriffe – erschreckenderweise bis hin zur Nutzung des N-Wortes. Die schockierende Darstellung dieser dystopischen Gesellschaft wird durch die intensive Auseinandersetzung mit den dunklen Seiten des menschlichen Verhaltens noch verstärkt. Die Geschichte wird vor allem durch die Perspektiven von Hjalti, einem Journalisten, seiner Ex-Partnerin Maria und deren Tochter getragen. Die drei Figuren bieten unterschiedliche Blickwinkel auf die radikale Transformation Islands, wodurch die gesellschaftlichen Brüche und der Verlust sozialer Strukturen besonders eindrücklich beschrieben werden. Ein besonderes Highlight des Romans sind die zeitlichen Sprünge in den Kapiteln, die sich auf Hjalti konzentrieren. Diese verleihen der Geschichte Dynamik und erlauben es den Leser:innen, die tiefgreifenden Veränderungen nicht nur mitzuerleben, sondern sie durch verschiedene Zeitebenen zu reflektieren. Trotz aller Dunkelheit und Verzweiflung gelingt es der Autorin, am Ende des Romans einen kleinen Hoffnungsschimmer am Horizont zu platzieren – ein Lichtstrahl inmitten der düsteren Kulisse. „Blackout Island“ ist ein fesselnder, wenn auch schwer verdaulicher Roman, der die Abgründe einer isolierten Gesellschaft schonungslos aufzeigt. Er regt zum Nachdenken über soziale Verantwortung, menschliche Werte und die Zerbrechlichkeit moderner Zivilisationen an. Ein Buch, das nachwirkt – beklemmend und doch faszinierend.

  • pitti3577

    aus Berlin

    4/5

    03.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein mögliches Szenario

    "Blackout Island" von Sigriður Hagalín Björnsdóttir ist thematisch schwierig zu lesen. Wer sich jedoch auf das im Buch geschilderte Szenario einlässt und über die Schicksale der Protagonisten reflektiert, erfährt viel über die Seelenlage der Menschen eines Landes, das sich am Rande Europas befindet und dessen Isolation sowohl in der Geschichte als auch in der heutigen Zeit nur Legende ist. Obgleich der Inhalt der Kapitel zunächst chaotisch und wenig nachvollziehbar wirkt, ist das Buch lesenswert, denn es stimmt den Leser nachdenklich und bleibt mit allen Gefühlslagen lange im Gedächtnis.

  • Bewertung

    4/5

    07.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Auf dem Weg ins Verderben

    'Blackout Island' ist schwere Kost. Was als mickriger Stromausfall beginnt, erschüttert schnell die isländische Bevölkerung und fordert sie heraus, sich einem Worst-Case anzupassen: Nahrungsknappheit, gegenseitiges Misstrauen, Mord und Plünderung. Der journalistische Werdegang der Autorin trägt dunkle Früchte, denn ihr Hang zu einer realistischen Erzählung lässt das Buch durch und durch bitterböse erscheinen. Spannender Politthriller der im Kopf bleibt.

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Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Karsten Rauchfuss

    Karsten Rauchfuss

    Thalia Oldenburg – Schlosshöfe

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.08.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Tolles gesellschaftskritisches...

    Tolles gesellschaftskritisches Buch aus Island. Mehr als nur ein Schmöker für Zwischendurch!
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.08.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Eine schaurige Vision. Island...

    Eine schaurige Vision. Island ist vom Rest der Welt abgeschnitten. Keine Nachrichten kommen mehr rein, keine Lebensmittel, Ressourcen werden knapp. Wer wird überleben? Eine Utopie?

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