Produktbild: Schön. Reich. Tot.

Schön. Reich. Tot.

7

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.08.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

460

Maße (L/B/H)

20,6/13,5/3,7 cm

Gewicht

647 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8192-4568-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.08.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

460

Maße (L/B/H)

20,6/13,5/3,7 cm

Gewicht

647 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8192-4568-8

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Bewertung

    aus Claußnitz

    5/5

    02.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dystopie

    Der kritische Roman beschreibt die Zeit von Beginn des Ersten Weltkriegs in der Schweizer Uhrenstadt Aureole bis zur Finanzkrise in der kalifornischen Mojave-Wüste. Der Vater von Paula ist tot. Auf dem Weg nach Las Vegas kommt sein Auto von der Straße ab. Er und seine Beifahrerin sind tot. Drei Schwestern trauern, jede anders. Paula will den Tod gerne aufklären, Christina möchte gern Mutter werden, ihr letzter Versuch eine Leihmutterschaft, und Zoe will das Erbe nicht mit Paula und Christina, ihren Stiefschwestern, teilen. Familie Borel ist anders: Ihre Ziele sind Erfolg, Geld und Macht. Liebe ist kaum zu spüren. Ein rasanter Familienroman und eine wirklich tolle Milieustudie zwischen Europa und Amerika und die gesellschaftlichen und sozialen Werte beider Welten. Die Charaktere sind prima authentisch und der Humor schwarz. Die unerwarteten Wendungen machen das tiefgründige Buch spannend bis zum Schluss. Die besondere Geschichte regt zum Nachdenken über die Gesellschaft an. Auch wie die Erlebnisse aus der Vergangenheit in der Familie weiter wirken, wird überdeutlich.

  • Bewertung

    4/5

    27.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zerfall und Niedergang

    Anhand der Familiengeschichte der Schweizer Familie Borel erläutert die Schriftstellerin Nadine Hostettler die großen gesellschaftlichen Probleme ihrer Schweizer Heimat, aber auch der gesamten westlichen Welt. Die Autorin zeigt anhand des Niedergangs der Uhrenindustrie in der Schweiz und den damit verbunden Problemen für die Gesellschaft und ihre Bevölkerung sowie anhand der großen Immoblien-und Finanzkrise in den USA und deren Auswirkungen, dass die westliche Welt an ihre Grenzen stößt. Der Autorin ist es gelungen, einen tiefgehenden gesellschaftskritischen Roman über wichtige Fragen unserer Zeit zu schreiben. Die 460 seitige Geschichte bleibt spannend bis zum Ende. Lässt aber den Leser am Ende unbefriedigt zurück. Die Familiengeschichte beginnt mit dem Unfalltod des Vaters der Familie und seiner Zweiten Ehefrau. Als die beiden Töchter aus erster Ehe aus Europa in der neuen Wahlheimat ihres Vaters im Süden der USA anreisen, ergeben sich bald Fragen zum Ablauf der Geschehnisse vor dem Tod ihres Vaters. Außerdem erleben die beiden eine böse Überraschung bei der Testamentseröffnung. Die Verfügung über das gesamte Erbe fällt an Zoé , die Tochter aus zweiter Ehe. Paula, Schriftstellerin, Journalistin und älteste Tochter beginnt, die Ereignisse aufzurollen. Vor dem Leser werden die Geschehnisse des Familiendramas aus unterschiedlichen Sichtweisen zurückverfolgt. Manche Bezüge fand ich etwas überdreht. Anhand der rohen Vergehen verschiedener Söldner in längst vergangenen Zeiten soll die böse Veranlagung von Valentin Borel, dem Großvater der Familie, hergeleitet werden. Valentins Mutter wurde zwar von einem Söldner vergewaltigt, aber weder sie selbst noch ihr Sohn Valentin sind aus einer Vergewaltigung hervorgegangen. Wie soll also das Böse auf Valentin übergegangen sein, wenn es gar keine genetische Verbindung zum Vergewaltiger gibt. Diesen Passus fand ich weit hergeholt und überflüssig. Obwohl es sich bei diesem Roman um keinen Krimi handelt, hätte ich mir zum Schluss schon etwas mehr Klarheit gewünscht. Sowohl der Unfallhergang, die Unfallursache als auch der Ausgang der Erbstreitigkeiten - alles bleibt offen. Paula und Cristina gehen anscheinend beim Erbe leer aus und der Leser bleibt unzufrieden zurück. Hätte die Autorin zumindest in einer der beiden großen Fragen des Buches ein befriedigendes Ende gewählt, entweder die Hintergründe des Unfalls aufgedeckt oder Gerechtigkeit in der Erbauseindersetzung hergestellt , wäre der doch recht schwierige Stoff der Abhandlung für den Leser besser zu verarbeiten.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.08.2026

    eBook (ePUB)

    Schön. Reich. Tot.

    Reich. Schön. Tot. von der Autorin Nadine Hostettler ist kein Roman, den man einfach so nebenher liest, er braucht Zeit und man muss sich darauf einlassen können. Ich fand den Roman schon recht anspruchsvoll. Der Roman beginnt in der Schweizer Uhrenstadt Aureole zu Beginn des Ersten Weltkriegs und endet nach der globalen Finanzkrise in der kalifornischen Mojave-Wüste. Der Leser lernt die Familie Borel also in einer großen Zeitspanne kennen. Die Figuren sind sehr vielschichtig, wirken authentisch und haben eine gute Prise schwarzen Humor. Unerwarteten Wendungen machen das Buch spannend bis zum Schluss. Dabei ist die Geschichte recht tiefgründig, regt zum Nachdenken an und die Autorin verknüpft die Familiengeschichte mit einem kritischen Blick auf unsere Epoche. Mir hat auch sehr gefallen, wie anschaulich zu lesen war, dass Erlebnisse aus der Vergangenheit die Familie prägen und auf Generationen wirken. Aber worum geht es überhaupt „Paula hatte sich immer gewünscht, ihr Vater wäre tot. Nun steht sie mit ihren Schwestern an seinem Sarg. War es ein Unfall? Ein Suizid? Oder doch Mord? Max war aufgebrochen, in Las Vegas ein Vermögen zu machen. Paula begibt sich auf Spurensuche. Sie stößt auf einen abgebrannten Trailerpark und dunkle Geheimnisse.“ (Zitat Buchvorstellung) Wer den Fokus auf anspruchsvolle Literatur legt, wird hier nicht enttäuscht.

  • Bewertung

    aus Wertingen

    5/5

    30.07.2026

    eBook (ePUB)

    Schön, Reich, Tot

    Ein Buch wie ein Orkan. Hier wird eine ganze Dynastie von erfolgreichen Menschen beginnend in der Schweiz mit der Herstellung von den renommierten Schweizer Uhren erzählt. Doch dann mit der Überschwemmung von den Billiguhren aus China mußten die reichen Fabrikanten Federn lassen. Auch Max Borel ist einer von ihnen. Zusammen mit seiner Frau Olga hat er die beiden Töchter Paula und Christina. Doch Olga ist mit ihrem Ehemann nicht zufrieden, sie sucht Trost und Anerkennung bei anderen Männern. Aber auch Max orientiert sich anders und lernt die hübsche Latina Theresa kennen, verliebt sich in sie und dann heiratet er diese Frau. Da in der Schweiz alles verloren ist, beginnt er in Amerika ein neues Leben und kauft einen Trailerpark. Inzwischen ist auch die gemeinsame Tochter Zoe auf der Welt. Doch dann verunglücken Max und Theresa tödlich in der Wüste und Zoe erbt den Trailerpark. Die beiden Schwestern aus erster Ehe akzeptieren dies nicht und ein Hauen und Stechen beginnt. Und inzwischen ist unklar ob es ein Unfall war, ein Suizid oder ein Mord. Die Autorin nimmt uns mit in das Leben der drei Schwestern, das alles andere als einfach war. Jede der drei hat ihr Päckchen zu tragen und eigene Sorgen. Was mir besonders gefallen hat, ist der Rückblick der Familie Borel bis hin in das Jahre 1756, wo alles begann und die Männer dieser Familie durchaus nicht zimperlich und kein Gentlemen wären. 450 Seiten einer Familie, die alle mit ihrem Leben Schwierigkeiten haben. Das Ende des Buche ist offen und der Leser kann selbst entscheiden, welchen Ausgang er wünscht. Das Cover zeigt die trostlose Wüste und diese wird durchbrochen durch ein buntes Prisma. Eine nicht einfache Lektüre, bei der man noch lange zu Knabbern hat.

  • Dana09

    aus Altomünster

    4/5

    28.08.2026

    eBook (ePUB)

    Niedergang und Zerfall einer Familie

    Der Roman ist keine einfache Kost und sollte nicht nur zur Unterhaltung gelesen werden. Die Geschichte beginnt mit einem Verkehrsunfall in der kalifornischen Mojave-Wüste, bei dem Max und seine zweite Frau Teresa ums Leben kommen. Die drei Töchter von Max bleiben zurück und wollen mehr über die Umstände des Unfalls erfahren. Dabei kommen so einige Geheimnisse aus der Vergangenheit ans Licht. Die drei jungen Frauen müssen erkennen, dass ihr Vater nicht mehr der erfolgreiche, wohlhabende Mann war als der er sich ihnen präsentierte. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs nimmt die Familiengeschichte de Borels ihren Anfang. In der Schweizer Uhrenstadt Aureole baut sich Valentin Borel als Anwalt für seine Mandanten aus der Uhren- und Maschinenindustrie ein mächtiges Imperium auf. Er heiratet Lily und sie bekommen einen Sohn und eine Tochter. Seine Tochter Olga heiratet Max, der es mit Hilfe ihres Vaters schafft, zum kleinen Kreis der Führungsriege der Schweizer Uhrenindustrie zu gehören. Die beiden bekommen die Töchter Paula und Christina. Geld und Macht bestimmen das Leben der Familie bis in den 1970er Jahren Billiguhren aus Fernost den europäischen Markt überschwemmen. Max und Olga lassen sich scheiden. Max heiratet die Latina Theresa und bekommt mit ihr Tochter Zoé. Da sie in der Kleinstadt Aureole keine Zukunft mehr sieht, beginnt die junge Familie in Kalifornien ein neues Leben. Obwohl Geld, Erfolg und Macht von Anfang an die Hauptantriebsmittel der Familie Borel sind, führen deren Mitglieder kein glückliches Leben. Alle Charaktere haben ihre Schwierigkeiten und Eigenarten. Der Autorin gelingt es gut, diese unterschiedlichen Menschen greifbar zu machen. Durch detaillierte, bildhafte Beschreibungen werden sie zum Leben erweckt. Jede und jeder der Hauptdarsteller hat seine Ecken und Kanten und keiner wirkt wirklich sympathisch. In keine der drei Schwestern, die als Protagonisten im Mittelpunkt der Geschichte stehen, kann ich mich wirklich einfühlen. Zu fremd sind mir Ihre Lebensweisen und Ansichten. Die Rückblicke fand ich interessant und aufschlussreich. Nadine Hohstettler greift in ihrer Familiengeschichte auch gesellschaftliche, politische und moralische Themen auf. Da durch unerwartete Wendungen auch die Spannung nicht zu kurz kommt, macht das Lesen Spaß. Nach jedem Kapitel weiß der Leser mehr und bekommt so nach und nach viele einzelne Teile, die sich am Ende zu einem vollständigen Puzzle zusammenfügen. Schön.Reich.Tot. ist ein anspruchsvoller Roman für Liebhaber spannender und geheimnisvoller Familiengeschichten. Trotz weniger kleinen Längen hat er mir einige angenehme Lesestunden bereitet.

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