Produktbild: Bluebird, Bluebird
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Bluebird, Bluebird Kriminalroman. Edgar Award Winner 2018 und den Ian Fleming Steel Dagger 2018

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

Februar 2019

Herausgeber

Wolfgang Franssen

Verlag

Polar Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

20/14,9/3,5 cm

Gewicht

512 g

Übersetzt von

Maja Pflug

Sprache

Deutsch

EAN

2710001577439

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

Februar 2019

Herausgeber

Wolfgang Franssen

Verlag

Polar Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

20/14,9/3,5 cm

Gewicht

512 g

Übersetzt von

Maja Pflug

Sprache

Deutsch

EAN

2710001577439

Herstelleradresse

Polar Verlag e.K.
Rippoldsauer Straße 2
70372 Stuttgart
DE

Email: kontakt@polar-verlag.de

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  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    24.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    spannendes Thrillervergnügen

    Wenn es nach den Vorstellungen seiner Onkel gegangen wäre, hätte Darren Mathews ebenfalls Rechtsanwalt werden sollen. Ganz erklären kann er es sich selbst nicht, warum er sich nach dem Jura-Studium für den Beruf als Texas Ranger entschieden hat. Sein Freund Greg Heglund bittet ihn, einen Kriminalfall zu überprüfen. In Lark, einem Kaff im tiefsten Osten von Texas ist Melissa Dale ermordet aufgefunden worden. Beschuldigt wird Michael Wright, ein schwarzer Anwalt aus Chicago, der sich auf der Durchreise befunden hat. Ihn hat man unmittelbar darauf tot aus dem Wasser gezogen. Die ortsansässigen Behörden sprechen von einem Unfall. Eine weisse Frau und ein schwarzer Mann. Die Zeichen sprechen für sich. In der, von Rassismus verseuchten Gegend ist das Urteil bereits gefällt. Michael Wright hat Melissa Dale ermordet. Allerdings hat man das Auto des Anwalts bisher nicht aufgefunden. Darren Mathews Nachforschungen werden gar nicht gern gesehen. Weder vom weißen, noch vom schwarzen Teil der Bevölkerung

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lark, ein Kaff in Ost-Texas. Zwei Morde: ein schwarzer Anwalt aus Chicago, eine junge weiße Kellnerin aus dem Ort. Ihre Leichen schwer misshandelt. Der schwarze Texas-Ranger Darren Mathews stößt in ein Wespennest aus Gewalt, Rassenhass und komplizierten Familienbanden. Alltäglicher Rassismus ... leider immer noch aktuell. "Bluebird, Bluebird" ist wie der Blues-Song, von dem er seinen Titel hat: dunkel, roh, doch mit der Hoffnung auf Erlösung. Weit mehr als nur ein Krimi und doch völlig zu Recht auf Platz 1 der Krimibestenliste im Februar.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    05.02.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bluebird, please, take this letter down south for me...

    Wenn man mit dem Werken Joe R. Lansdales vertraut ist, weiß man in etwa schon, was einem erwartet, wenn die Reise wie in Attica Lockes „Bluebird, Bluebird“ nach Osttexas, Shelby County geht. Rechtskonservativ, Hochburg der Republikaner (bei der Wahl holte Trump 79 % der Stimmen), jede Menge Unterstützer der Aryan Brotherhood of Texas und des Ku Klux Klan, unverhohlen zur Schau gestellter Rassismus, der seine Wurzeln in der texanischen Geschichte als Dixie-Staat hat. Zwei Todesfälle führen Darren Mathews, den afroamerikanischen Texas Ranger mit Jura-Studium, nach Lark, Shelby County. Zurück in die Ecke des Lone Star State, in der er verwurzelt ist. Ein schwarzer Anwalt aus Chicago sowie eine dort ansässige weiße Kellnerin, beide misshandelt, beide in einem Bayou nahe des Ortes aufgefunden. Seine Anwesenheit ist dort nicht willkommen, weder in Geneva Sweets Café und Truckstop auf der „schwarzen“ Seite des Highway 59, noch in Jeff’s Juice House, einer verratzten Kneipe auf der „weißen“ Seite. Besitzer dieses Treffpunkts der Rednecks und Mitglieder der Aryan Brotherhood ist Wally Jefferson, Sohn des ehemaligen Plantagenbesitzers. Wurde der Anwalt Opfer eines Aufnahmeritus‘? Aber warum wurde dann auch die Frau getötet? Um diese Fragen zu beantworten, muss Mathews weit zurückliegende Ereignisse aus den Familiengeschichten der Bewohner von Lark ausgraben und diese mit Geschehnissen der Gegenwart verbinden. „Bluebird, Bluebird“, 2018 ausgezeichnet mit dem Edgar Award und dem Ian Fleming Steel Dagger, ist aber mehr als nur eine Geschichte über den allgegenwärtigen Rassismus dieses osttexanischen Fleckens. Es geht um Identität, um Heimat und Familie, um Liebe und Hass. Und um deren Schnittstellen, für die Locke, ebenfalls Texanerin, einen scharfen Blick hat. Speziell dann, wenn es darum geht, die „Feinheiten“ der zwischenmenschlichen Beziehungen im amerikanischen Alltagsrassismus zu beschreiben. „Seine (d.i. Darren) Onkel hielten sich an diese alten Regeln des Lebens im Süden, weil sie begriffen hatten, wie schnell sich das alltägliche Verhalten eines schwarzen Mannes in eine Sache auf Leben und Tod verwandeln konnte. Darren hatte stets glauben wollen, dass sie die letzte Generation waren, die so leben musste, dass der Wandel im Weißen Haus seine Wirkung entfalten würde. Doch in Wirklichkeit war genau das Gegenteil passiert. Als Folge von Obama hatte Amerika sein wahres Gesicht gezeigt“ (Seite 27). Eine ungeschönte Bestandsaufnahme des afroamerikanischen Alltags, nicht nur im Süden sondern in der gesamten amerikanischen Gesellschaft. Ein wichtiges Buch, gerade jetzt in Trumps Amerika. Nachdrückliche Leseempfehlung!

  • Havers

    5/5

    05.02.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn man mit dem Werken Joe…

    Wenn man mit dem Werken Joe R. Lansdales vertraut ist, weiß man in etwa schon, was einem erwartet, wenn die Reise wie in Attica Lockes „Bluebird, Bluebird“ nach Osttexas, Shelby County geht. Rechtskonservativ, Hochburg der Republikaner (bei der Wahl holte Trump 79 % der Stimmen), jede Menge Unterstützer der Aryan Brotherhood of Texas und des Ku Klux Klan, unverhohlen zur Schau gestellter Rassismus, der seine Wurzeln in der texanischen Geschichte als Dixie-Staat hat. Zwei Todesfälle führen Darren Mathews, den afroamerikanischen Texas Ranger mit Jura-Studium, nach Lark, Shelby County. Zurück in die Ecke des Lone Star State, in der er verwurzelt ist. Ein schwarzer Anwalt aus Chicago sowie eine dort ansässige weiße Kellnerin, beide misshandelt, beide in einem Bayou nahe des Ortes aufgefunden. Seine Anwesenheit ist dort nicht willkommen, weder in Geneva Sweets Café und Truckstop auf der „schwarzen“ Seite des Highway 59, noch in Jeff’s Juice House, einer verratzten Kneipe auf der „weißen“ Seite. Besitzer dieses Treffpunkts der Rednecks und Mitglieder der Aryan Brotherhood ist Wally Jefferson, Sohn des ehemaligen Plantagenbesitzers. Wurde der Anwalt Opfer eines Aufnahmeritus‘? Aber warum wurde dann auch die Frau getötet? Um diese Fragen zu beantworten, muss Mathews weit zurückliegende Ereignisse aus den Familiengeschichten der Bewohner von Lark ausgraben und diese mit Geschehnissen der Gegenwart verbinden. „Bluebird, Bluebird“, 2018 ausgezeichnet mit dem Edgar Award und dem Ian Fleming Steel Dagger, ist aber mehr als nur eine Geschichte über den allgegenwärtigen Rassismus dieses osttexanischen Fleckens. Es geht um Identität, um Heimat und Familie, um Liebe und Hass. Und um deren Schnittstellen, für die Locke, ebenfalls Texanerin, einen scharfen Blick hat. Speziell dann, wenn es darum geht, die „Feinheiten“ der zwischenmenschlichen Beziehungen im amerikanischen Alltagsrassismus zu beschreiben. „Seine (d.i. Darren) Onkel hielten sich an diese alten Regeln des Lebens im Süden, weil sie begriffen hatten, wie schnell sich das alltägliche Verhalten eines schwarzen Mannes in eine Sache auf Leben und Tod verwandeln konnte. Darren hatte stets glauben wollen, dass sie die letzte Generation waren, die so leben musste, dass der Wandel im Weißen Haus seine Wirkung entfalten würde. Doch in Wirklichkeit war genau das Gegenteil passiert. Als Folge von Obama hatte Amerika sein wahres Gesicht gezeigt“ (Seite 27). Eine ungeschönte Bestandsaufnahme des afroamerikanischen Alltags, nicht nur im Süden sondern in der gesamten amerikanischen Gesellschaft. Ein wichtiges Buch, gerade jetzt in Trumps Amerika. Nachdrückliche Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Buchen

    4/5

    22.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Morde in Lark

    Bluebird, Bluebird ist ein preisgekrönter Kriminalroman, der straight und sorgfältig geschrieben ist. Es ist auch der Start einer Reihe (Highway59). Das Buch hat Besonderheiten, z.B. das er im Osten von Texas angesiedelt ist und dass ein schwarzer Texasranger die Hauptfigur ist. In einer Kleinstadt sind 2 Tote aufgefunden worden. Ein schwarzer Anwalt und eine junge Frau. Texas Ranger Darren Mathews ist zwar eigentlich suspendiert, dennoch ermittelt er. Darren ist eine große, nicht ganz einfache Figur, mit familiären Problemen. Er kann den Roman tragen. Die Auflösung des Falls ist komplex. Kein Wunder, dass der Roman den Edgar-Award gewonnen hatte.

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    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

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    5/5

    14.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leichen mit der falschen Hautfarbe

    Dieses Nest ist wirklich kein schöner Ort! Was in diesem spannend erzaehlten Krimi wie ein Hassverbrechen aussieht, entwickelt sich zu einem komplizierten Fall. Ein gelungener Mix aus Kriminalroman, Liebesdrama und stimmungsvoller Melancholie; bittersüss wie die Bluesmusik, die hier immer wieder auftaucht. Eine große Geschichte über Heimat, Stolz, Begehren und Alltagsrassismus irgendwo in Texas!
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Klein

    Dagmar Klein

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwarzer Detective, weisses Opfer....

    Schwarzer Detective, weisses Opfer. Rassismus, Hass und Gewalt sind die Themen von Lockes hervorragenden Roman, durch den der Blues weht und der eine Geschichte erzählt, die noch immer von trauriger Aktualität ist. Ein spannender Krimi und ein erschütterndes Dokument unserer Zeit
  • Zum Bewerterprofil von Diotima Johanns

    Diotima Johanns

    Thalia Saarbrücken

    Buchhändler*in

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    4/5

    19.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender Krimi und vielschichtiger Gesellschaftsroman

    "Darren hatte stets glauben wollen, dass sie die letzte Generation waren, die so leben musste, dass der Wandel im Weißen Haus seine Wirkung entfalten würde. Doch in Wirklichkeit war genau das Gegenteil passiert. Als Folge von Obama hatte Amerika sein wahres Gesicht gezeigt“ (Seite 27) Der schwarze Texas Ranger Mathews muß zwei, offenbar rassistisch motivierte Morde in einem kleinen texanischen Nest aufklären. Der Autorin gelingt neben einem spannenden Kriminalroman auch eine vielschichtige Milieustudie. Ein Roman über Alltagsrassismus und das Leben in verkrustete Strukturen, aber auch über die ganz großen Gefühle: Heimat und Familie, Liebe, Angst und Ehre. Für Fans von Joe R. Lansdale und James Lee Burke.

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