Produktbild: Tanz des Vergessens
Gebraucht

Tanz des Vergessens Roman

13

3,57 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2015

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

19,3/13,1/4,2 cm

Gewicht

420 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001604678

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Heidi Rehn zeichnet ein genaues Bild vom politischen München, das immer mehr nach rechts rückt, aber auch vom mondänen München der Zwanziger mit seinen berühmten Tanzsälen und den Künstlertreffs. [...] Die Geschichte von Lou, die als Taschendesignerin Erfolge feiert, verwoben mit der politischen Situation der Weimarer Republik - ein spannendes, atmosphärisches Buch, das Verständnis weckt für die Generation zwischen den Kriegen." Radio Araballa 20150718

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2015

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

19,3/13,1/4,2 cm

Gewicht

420 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001604678

Herstelleradresse

Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG
Maria-Luiko-Straße 54|80636|München|DE
produktsicherheit@droemer-knaur.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • MissRose1989

    aus Dresden

    5/5

    14.06.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Lou in den wilden Zwanziger Jahren...

    Das Cover zeigt eine hübsche junge Frau, die sicher Lou sein soll und die den Betrachter mit einen wirklich anziehenden Blick anschaut. Durch diesen Blick zieht das Cover auch einfach die Blicke auf sich. Lou erlebt das, was niemand im Leben erleben will, sie verliert tragisch ihren Verlobten und als würde das nicht schon reichen, hat sie das Gefühl, dass sie allen Menschen, die in ihre Umgebung sind, einfach nur Unglück bringt. Sie versucht sich im Tanzen und im Rausch des Lebensgefühl der 20er Jahre ihr bösen Vorahnungen zu vergessen, aber da diese Gefühl sich immer und immer wieder auch in Fakten zeigt, sieht Lou nur noch einen Ausweg für sich... Lou ist als Charakter an sich eine starke Frau, aber durch die Unruhen, die auf den Strassen toben und die Schicksalsschläge, die sie ereilen, immer wieder sehr stark in ihrem Wesen erschüttert wird. Sie verliert immer wieder Freunde und das macht sie selber fertig und auch ihre Anstellung als Täschnerin macht es nicht besser, weil sie das Tanzen einfach nicht vergessen lässt, was in ihrem Leben alles schief läuft. Gerade diese Zerbrechlichkeit macht aber Lou für den Leser wirklich gut greifbar, sie ist eben nicht die perfekte Frau, aber gerade das macht sie zu etwas Besonderem. Heidi Rehn setzt die Handlungsorte München und Berlin wirklich gut nach dem 1. Weltkrieg um, sie versetzt den Leser in eine aufregende Zeit, die man immer schlechthin als die Goldenen Zwanziger bezeichnet und diese Lebensgefühl setzt Heidi Rehn auch in ihrem Buch um. Aber sie zeigt eben auch die Schattenseiten dieser Jahre, den aufstrebenden jungen Hitler, die Wirtschaftskrise, die politischen Unruhen in der Weimarer Republik, die Inflation, die Hungersnöte und alles, was dann eben in den Jahren prägend waren, was wirklich gut, weil so golden wie der Name vermuten lässt, waren die Jahre Anfang der 1920er gar nicht. Der flüssige und wunderbar leichte Schreibstil von Heidi Rehn lassen die Seiten einfach so wegfliegen und die 560 Seiten sind so schnell weg, dass man es gar nicht merkt, weil man so in der Handlung der Geschichte ist, dass man gar nicht merkt, dass das Buch immer und immer weniger von den Seiten her wird. Natürlich gibt es immer mal wieder Länge im Buch, was aber durch die gründliche Recherche bedingt ist, aber das macht das Buch sehr authentisch. Das kann man dann zwar als etwas negativ ansehen, aber wenn man sich in der Zeit nicht so wirklich auskennt, sind gerade die Erklärungen und Hintergründe wichtig für die Entwicklung der Personen im Buch. Fazit: "Tanz des Vergessens" führt den Leser in das Deutschland nach dem ersten Weltkrieg, zeigt aber, dass die Goldenen Zwanziger nicht immer golden war, die Recherche zeigt sich immer wieder in dem Buch und das macht das Buch sehr authentisch. Durch den wirklich guten Stil von Heidi Rehn fühlen sich die 560 Seiten auch nicht so an, sie lässt den Leser einfach so durch die Seiten fliegen.

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Die 20iger Jahre werden hier mit...

    Die 20iger Jahre werden hier mit viel Liebe zum Detail inszeniert. .

  • NicoleK

    5/5

    23.11.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Manche Menschen trifft das…

    Manche Menschen trifft das Pech sehr hart. Mai 1919: der erste Weltkrieg ist vorbei und die junge Lou genießt das Leben mit ihrem Verlobten. Doch das Glück ist nicht von langer Dauer. Curd stirbt in München auf der Straße durch einen fehlgeleiteten Schuss. Lou macht sich schwere Vorwürfe, denn Curd ist an ihrer Stelle gegangen. Das war schon das zweite Mal, denn auch ihr Bruder hat nach einem Botengang für sie ein Bein verloren. Sie will sich eigentlich zurückziehen, denn weitere Unglücke möchte sie nicht herauf beschwören. Sie sucht sich eine Stelle als Täschnerin, denn die Arbeit mit Leder ist ihre Leidenschaft. Sie beginnt eine Liebelei mit einem älteren Herrn, der sie zusammen mit seiner Frau adoptieren möchte. Hat sie es geschafft und das Glück ist zurück? Heidi Rehn steht für unterhaltsamen Lesegenuss mit Geschichtsfaktor. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und wurde nicht enttäuscht. Lou ist eine sympathische junge Frau, der das Schicksal immer wieder sehr böse mit spielt. Jedes Mal, wenn das Glück anklopft, passiert etwas schlimmes und sie hadert mit sich und der Welt. Sie hat gute Freunde, die aber nach Berlin ziehen. Die Geschichte hat mich gefesselt und ich habe es nur ungern aus der Hand gelegt. Lou konnte ich sehr gut leiden, auch ihre Freunde mochte ich. Es gab auch negative Charaktere und mehr als ein Mal brauchte ich Taschentücher. Adolf Hitler hatte eine kleine Nebenrolle, in der sein Talent, die Massen zu begeistern, gut beschrieben wurde. Das Ende hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf das nächste Buch dieser Autorin!

  • Zabou1964

    aus Krefeld

    5/5

    23.10.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Ich habe schon einige Bücher…

    Ich habe schon einige Bücher von Heidi Rehn gelesen und war stets begeistert von ihrer Schreibweise. Auch mit ihrem neuesten Werk „Tanz des Vergessens“ konnte sie mich wieder überzeugen. Handlungsorte des Romans sind München, wo die Autorin selbst lebt, und Berlin. Die Geschichte spielt nach dem Ersten Weltkrieg. Die junge Lou lebt mit ihrem Verlobten Curd in München. Als im Mai 1919 die Räterepublik zerschlagen wird, gibt es Unruhen auf Münchens Straßen. Durch ein tragisches Unglück kommt Curd dabei ums Leben. Lou macht sich bittere Vorwürfe, dass sie Curd wegen einer Besorgung nach draußen geschickt hat. Judith und Max, Curds Freunde aus Wien, stehen ihr zur Seite. Über ihre unermessliche Trauer hilft ihr das Tanzen hinweg. Sie findet eine Anstellung als Täschnerin und eine neue Bleibe bei der Tochter ihres Arbeitgebers, die ihr bald zur Freundin wird. Auf ihren nächtlichen Streifzügen durch Münchens Nachtleben lernt sie den wesentlich älteren Ernst kennen, der allerdings verheiratet ist. Ein sehr pikantes Arrangement ermöglicht es den beiden dennoch, sich regelmäßig zu sehen. Aber auch dieses kleine Glück währt nicht lange. Lou muss ihren Weg finden und begibt sich nach Berlin. Heidi Rehn ist es mal wieder gelungen, mir ihre Protagonistin ans Herz wachsen zu lassen. Mit Lou hat sie einen außergewöhnlichen Charakter geschaffen. Ich konnte mich in die junge Frau hineinversetzen, mit ihr lachen und weinen. Zudem hat sie ihre Geschichte zu einer interessant Zeit in Deutschland angesiedelt. Die politische Situation in der Weimarer Republik war mir bisher nicht sehr geläufig. Die Wirtschaftskrise, die galoppierende Inflation und das Aufkommen der braunen Gesinnung hat Heidi Rehn geschickt in ihre Geschichte eingeflochten. Aber auch die Roaring Twenties, Tanzvergnügen, das Leben der Künstler und die Mode finden Erwähnung. Man merkt dem Roman eine gründliche Recherchearbeit an. Lous Geschichte hat mich von Anfang an fesseln können. Sehr gefühlvoll erzählt die Autorin, wie es der jungen Frau, die durch den Verlust ihres Verlobten sehr verletzt ist, ergeht. Aber auch die Nebenfiguren waren sehr gut ausgearbeitet. Judith, Lous Freundin, war mir die liebste. Mit ihrer direkten und zupackenden Art hat sie mir am besten gefallen. Anhand dieser Figur lernt der Leser auch etwas über die gleichgeschlechtliche Liebe zu Anfang des letzten Jahrhunderts. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar mit zeitgenössischen und lokal geprägten Ausdrücken, das sehr hilfreich ist. Ein ausführliches Nachwort der Autorin rundet den Roman ab und gibt noch einige Erklärungen zum Thema. Fazit: Mit „Tanz des Vergessens“ ist Heidi Rehn ein atmosphärisch dichter und spannender Roman gelungen, an den ich noch lange und gerne zurückdenken werde.

  • Monika Schulte

    aus Hagen

    5/5

    20.07.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Lesevergnügen der Extraklasse!

    Lou und Curd - heiraten wollten sie, doch ihr gemeinsames Glück wird durch einen tragischen Unglücksfall zerstört. Wie soll es jetzt weitergehen? Als erstes braucht Lou Arbeit. In ihrem Traumberuf als Täschnerin wird sie erst einmal nicht arbeiten können, aber um überleben zu können, fängt sie in einer Lederwerkstatt an. Und dann sucht Lou das Vergessen. Das Vergessen im Tanz, das Vergessen im Vergnügen, wie so viele Menschen ihrer Zeit, die gerade den Ersten Weltkrieg überstanden haben. Tanzpaläste, Theater, Cafés - es gibt so viele Möglichkeiten um sich zu vergnügen, falls man es sich leisten kann. Lou geht eine Beziehung mit dem reichen Ernst ein. Ernst ist verheiratet, doch er kann ihr all die Vergnügungen bieten, von denen sie sich Vergessen erhofft, doch wie lange wird diese Beziehung gut gehen? Als Ernst sich in einer finanziellen Angelegenheit verspekuliert, lässt er Lou fallen. Sie packt ihre Koffer und fährt nach Berlin. Auf zu neuen Ufern! Hier trifft sie Judith und Max wieder, Curds ehemals besten Freunde. Werden sie Lou helfen können, einen Neuanfang zu wagen? "Tanz des Vergessens" - eine wunderbare und packende Lektüre! Heidi Rehn entführt den Leser in das München und Berlin der frühen zwanziger Jahre. Lou ist eine so liebenswerte Figur, sie ist mir sofort ans Herz gewachsen. Mit ihr habe ich Theater und Tanzpaläste besucht, mit ihr habe ich die bekannten Lieder mitgesummt. Noch immer schwirrt mir das Lied "Ausgerechnet Bananen" durch den Kopf und am liebsten würde ich es auch mal mit einem ausgelassenen Shimmy probieren! Was für eine Zeit! Was für ausgelassene Vergnügungen! Die Menschen suchten das Vergnügen nach dem schrecklichen Ersten Weltkrieg. Heidi Rehn schafft es auch in ihrem neuen Roman hervorragend, das Flair der damaligen Zeit wiederzugeben. Auf der einen Seite die Vergnügungssucht derjenigen, die es sich leisten konnten, auf der anderen Seite die Menschen, die in Armut leben mussten. Menschen, die mit Taschen voller Geld für ein Brot anstehen mussten, da die Preise wegen der Inflation von Tag zu Tag ins Unermessliche stiegen. Dem Leser begegnen vielschichtige, interessante Persönlichkeiten. In München werden Gesellschaften gegeben, bei denen man den aufstrebenden Hitler bewundert. In Berlin hingegen ist er noch verpönt, doch überall in Deutschland beginnen die Repressalien gegen Menschen jüdischer Herkunft. "Tanz des Vergessens" - eine Geschichte voller Liebe, Verzweiflung und Verlangen, wunderschön erzählt. Heidi Rehn hat hier wieder einmal ein Lesevergnügen der Extraklasse geschaffen! Unbedingt lesen!

Kundinnen und Kunden meinen

5

8

4

3

3

2

2

0

1

0

Bewertungen (13)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    18.07.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Die zwanziger Jahre im politisch...

    Die zwanziger Jahre im politisch unruhigen München - keine gute Zeit für eine junge Frau, die einen tragischen Verlust betrauert. Der Trubel der mondänen Welt betäubt nur kurz.
  • Zum Bewerterprofil von Sylvia Donath

    Sylvia Donath

    Thalia Ettlingen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    03.07.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Mit viel Liebe zum Detail tauchen wir ein in Lous Welt...

    Lou, erlebt in den beginnenden "Zwanziger Jahren" die Städte München und Berlin. Sie trauert um ihren 1919 tragisch, in den Wirren der Räterepublik, gestorbenen Verlobten Curd. Lou muss danach ihren Weg und Platz im Leben neu finden. Es gilt die Trauer und den Gedanken zu überwinden, allen in ihrer Umgebung Unglück zu bringen. Heidi Rehn gelingt es sehr gut einen gefühlvollen Roman mit Gänsehautmomenten zu schreiben, in dem das Lebensgefühl und die Lebenswelt der 20er-lebendig wird. Mit viel Liebe zum Detail geschrieben und historisch hervorragend recherchiert hat mich dieser Schmöker von der ersten Seite gepackt. Lous Leidenschaft, der Tanz, ist eine Konstante, die sie durch alle Lebenslagen begleitet und ihr Halt gibt.

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Tanz des Vergessens