Produktbild: Herbststurm
Gebraucht Band 3

Herbststurm Reitmeyers dritter Fall. Kriminalroman

Aus der Reihe Kommissär Reitmeyer
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.10.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

437

Maße (L/B/H)

19/11,6/3,2 cm

Gewicht

410 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710001615674

Beschreibung

Rezension

»Eindringlich führt die Autorin Massenelend, einhergehend mit großer Armut und Hunger vor Augen. Auch in bessergestellten Kreisen grassiert die Angst, denn die drohende Hyperinflation verschont niemanden. So verwundert der Erfolg radikaler Agitatoren wenig, der Hitler-Putsch wirft seinen Schatten bereits voraus.« ("Freie Presse Chemnitz")
»Angelika Felenda versteht es, Geschichte in spannende Krimis zu verpacken.« ("Hessischer Rundfunk")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.10.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

437

Maße (L/B/H)

19/11,6/3,2 cm

Gewicht

410 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710001615674

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    aus Oberhausen

    5/5

    28.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Toller historischer Krimi

    Der Münchner Kommissar Reitmeyer ermittelt 1922 gleich in zwei Mordfällen. Zwei ehemalige Freikorps-Kämpfer, die bei der Niederschlagung der Räterepublik dabei waren, wurden erschossen. Die Ermittlungen führen Reitmeyer in die rechten Münchner Kreise. Gleichzeitig wird Reitmeyers Freund, der Rechtsanwalt Leitner, beauftragt, die verschwundene Tochter einer Exilrussin ausfindig zu machen. Hängen diese beiden Fälle vielleicht zusammen ? Der Roman von Angelika Felenda ist für mich eine echte Entdeckung des Jahres 2018. Der Krimi ist spannend erzählt, hat ein überraschendes und trotzdem absolut nachvollziehbares Ende und schafft es, den Leser in die damalige Zeit hineinzuziehen. Überdies ist er ausgesprochen gut recherchiert und verbindet Fakten und Fiktion auf wunderbare Weise. Für mich hat der Roman die Höchstwertung verdient. Ich freue mich bereits jetzt auf weitere Fälle des Kommissars und werde auch die die beiden schon erschienen Romane der Reihe auf meine literarische "To-Do Liste" setzen.

  • Sago

    aus Falkensee

    5/5

    16.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Stürmische Zwanziger

    Hier haben wir nun den dritten Teil aus der Serie um Kommissär Reitmeyer, der im München der nur vermeintlich Goldenen Zwanziger ermittelt. Meiner Meinung nach sollte man die ersten beiden Bände unbedingt gelesen haben, um das volle Vergnügen beim Lesen zu erreichen. 1922 galoppiert die Inflation und Reitmeyers Freund, der Anwalt Sepp Leitner, nimmt einen Auftrag einer reichen Exilrussin an, nach ihrer verschwundenen Tochter Anna zu suchen, um seine Kanzlei über Wasser zu halten. Reitmeyer dagegen bekommt es mit dem Mord an zwei Männern zu und, die beide mit einer russischen Kriegswaffe erschossen wurden. Beide Fälle scheinen sich bald auf raffinierte Weise zu überschneiden, obwohl Reitmeyer die Spur zu gewaltbereiten und dubiosen rechten Bünden führt. Auch Korbinian Rattler spielt wieder eie wichtige Rolle. So manches Mal ermittelt er auf eigene Faust, vor allem nachdem er die schöne, geheimnisvolle Russin Larissa kennengelernt und sich in sie verliebt hat. Steht sie ebenfalls mit den Ereignissen in Verbindung? Während Reitmeyers Freundschaft zu Caroline sich endlich weiter entwickelt, entfalten rechte Kreise immer mehr Macht. Auch Hitlers steigender Einfluss jagt so machen Schauer über den Rücken. Doch Reitmeyer wäre nicht er selbst, wenn er sich einschüchtern und seinen Idealen nicht treu bliebe. Wie schade, dass es nur vier Jahreszeiten gibt. Ich hoffe, der nächste Teil, der den Frühling im Titel tragen wird, ist nicht schon der Abschlussband dieser hervorragenden Serie, bei der ich ganz nebenbei immer noch etwas Geschichtliches dazulerne.

  • Bewertung

    5/5

    15.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Anspruchsvoller Kriminalroman aus München in den 20zigern Jahren

    Zwei Männer werden mit ein und derselben Waffe erschossen und die dies geschieht in München Anfang der zwanziger Jahre. Kommissär Reitmeyer nimmt die Ermittlungen gemeinsam mit seinem Kollegen Rattler auf. Schnell wird klar, dass nicht jeder ein Interesse daran hat, das zu genau ermittelt wird, denn manches kommt zu Tage, was einige Leute lieber unentdeckt gesehen hätten. Während Reitmeyer von seinem Freund Sepp Leitner, der beauftragt wurde eine verschwundene Russin zu finden, kontaktiert wird, und sie gemeinsamen Spuren nachgehen, wird es für alle Beteiligtein gefährlich. Mir hat dieser Kriminalroman, der mir einen Einblick das Leben der Menschen damals gab, sehr gefallen. Natürlich war mir auch u. a. Inflation ein Begriff, aber was es für die Menschen bedeutete, wurde hier u.a. durch die Geschichte, dass Rechnungen, die gestellt werden, Tage später, das Papier nicht mehr wert, sehr deutlich. Desweiteren wird aufgezeigt, wie die politische Lage ist. Mir war überhaupt nicht klar, dass der Antisemitismus schon so deutlich zu spüren war. In diesem sehr komplizierten Geflecht ermittelt Reitmeyer und selbst an seinem eigenen Arbeitsplatz "treten" nicht alle für Recht und Ordnung ein. Sein Kollege Rattler "verliebt" sich und ist Reitmeyer deswegen nur bedingt eine Hilfe. Wer etwas mit "goldenen" zwanziger Jahren im Kopf hat, dem wird hier ganz schnell klar, dass dies nur auf eine Minderheit zutrifft, denn die meisten Menschen kämpfen um ihre Existenz. Im Roman überwiegt in meinen Augen der geschichtliche Teil und der Fall selber, obwohl zumindestens im letzten Drittel sehr spannend, ist eher schmückendes Beiwerk. Wer gerne Krimis zur Entspannung liest, ist hier auf jeden Fall verkehrt, denn hier liegt richtig, wer gerne sehr tief in die Vergangenheit mit samt vielen politischen sowie gesellschaftelichen Hintergründen und Seilschaften eintaucht.

  • Bewertung

    5/5

    15.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Dritter Teil um den Münchner Kommissar...

    Dritter Teil um den Münchner Kommissar Sebastian Reitmeyer, der im Jahr 1922 durch den "braunen Sumpf" waten muss um ein Verbrechen aufzuklären. Sehr spannend gemacht !!!

  • Bewertung

    aus Viersen

    5/5

    13.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ein überraschendes Ende

    Das Buch „Herbststurm“ von Angelika Felenda ist das dritte Buch aus der Reihe mit dem Kommissär Reitmeyer. Es werden zwei Leichen gefunden. Beide wurden erschossen und beide mit derselben Waffe. Doch welche Verbindung haben diese beiden Männer zueinander und woher kennen sie sich? Der Kommissär dringt immer tiefer in die Geschehnisse ein. Dabei entdeckt er eine Verbindung zu einem Fall von einem Freund, die der Geschichte eine Wendung gibt. Besonders gut hat mir auch die Beschreibung der ersten zögerlichen Schritte der Kriminalistik gefallen. Mir war gar nicht bewusst, dass damals schon die Projektile verglichen werden konnten. Es hat mich auch amüsiert, wie der Kommissär die wissenschaftliche Betrachtung als Haarspalterei abtut. Ich habe die ersten beiden Bücher nicht gelesen. Dies hat mir dennoch keine Schwierigkeit bereitet, da die Geschichte dennoch verständlich bleibt. Der Autorin gelingt es, den Leser in die 20iger Jahre zu ziehen. Man spürt, die Sehnsucht nach einem besseren Leben, die Verzweiflung der Menschen und die Schrecken des Krieges, die immer noch präsent sind. Auch wird die politische Situation sehr gut von der Autorin eingefangen und verdeutlich, wie verwirrend die damalige Zeit war. Es ist sehr interessant. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich werde mir auf jeden Fall die ersten beiden Bücher zulegen.

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    Annett Ziegler

    Thalia Poertgen-Herder

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    München 1922-Kommissär Reitmeyers...

    München 1922-Kommissär Reitmeyers Ermittlungen führen ihn zu rechtsnationalen Kreisen. Der 3.Teil der Serie-wieder ein ausgezeichneter historischer Kriminalroman ! Jetzt neu als Taschenbuch !

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