• Produktbild: Der längste Krieg
  • Produktbild: Der längste Krieg
Gebraucht - 49%

Der längste Krieg 20 Jahre War on Terror

1
49% sparen

9,02 € 18,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.08.2021

Verlag

Westend

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,2/13,2/2,1 cm

Gewicht

318 g

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Sprache

Deutsch

EAN

2710001678167

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.08.2021

Verlag

Westend

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,2/13,2/2,1 cm

Gewicht

318 g

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Sprache

Deutsch

EAN

2710001678167

Herstelleradresse

Westend
Waldstraße 12a
63263 Neu-Isenburg
DE

Email: info@westendverlag.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    06.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Hier gibt es nur Verlierer

    Emran Feroz' Buch "Der längste Krieg" ist bei seinem Erscheinen am 23. August 2021 bereits überholt. Die Taliban haben das Land im Handstreich übernommen. Warum es sich dennoch lohnt, dieses Buch zu lesen? Der Autor hat afghanischen Wurzeln. Er ist in Innsbruck geboren und aufgewachsen. Emran Feroz ist als freier Journalist für deutsch- und englischsprachige Medien tätig. Seine Schwerpunkte: Nahost und Zentralasien, Drohnen-Krieg. Er weiß daher, worüber er schreibt. Er analysiert in seinem Buch, welche Fehler nicht nur von den USA, sondern zuvor schon von den Briten, die aus Afghanistan eine Kolonie machen wollten, und den russischen Truppen, die ebenfalls aus dem kargen Land wieder abgezogen sind, gemacht wurden. Hinterlassen haben alle verbrannte Erde, ein korruptes System, das stärker denn je ist. „Trauernde Mütter beerdigen ihre Söhne, den einen mit schwarzem Taliban-Turban, den anderen mit der Uniform der afghanischen Armee. Das ist die wahre Tragödie des Krieges, und sie will, so scheint es, einfach kein Ende nehmen.“ Erman Feroz lässt auch seine eigene Biografie einfließen. Das klingt dann so: „Ab dem 12. September 2001 war ich in der Schule plötzlich ‘der Afghane’, mit dem selbst die Türken, Bosniaken oder Serben nichts anfangen konnten.“ Das Buch ist auch eine kritische Auseinandersetzung mit der (westlichen) Berichterstattung. Das Land ist von unterschiedlichen Gruppen bevölkert: „den Afghanen“ gibt es nicht, vielmehr bilden zahlreiche Ethnien ein heterogenes Gebilde mit verschiedenen Sprachen. Auch dass sich die Berichterstattung eher auf große Städte wie Kabul konzentriert und weite Teile des Landes links liegen lässt, vermittelt einen falschen Eindruck. Doch eben genau dort wurden (auch westliche) Kriegsverbrechen verübt. Dass der Westen und vor allem die USA von der handstreichartigen Übernahme des Landes überrascht wurden, erstaunt mich persönlich jetzt nicht wirklich. Die Überheblichkeit, mit der die Besatzer die Bevölkerung behandelt haben, haben die Taliban wieder erstarken lassen. Denn weg waren sie nie. Nun sind die Taliban seit ein paar Tagen zurück. Auch wenn sie sich gemäßigt geben: Sie sind weder Demokraten noch frauenfreundlich geworden. Der Westen lässt sich mit schönen Worten einlullen und an der Nase herumführen. Fazit: Ein wichtiger Beitrag, um nicht der einseitigen Berichterstattung der meisten Medien auf den Leim zu gehen. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Der längste Krieg
  • Produktbild: Der längste Krieg
  • Inhalt

    Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

    Wie der »Kreuzzug« begann: Der Pate des Dschihad . . . . . . . . . . 22
    Der Mann mit der Karakul-Mütze und die Warlords . . . . . . 34
    Abseits von Kabul: Von Bushs illegalem »Kreuzzug«
    und dem »Kampf der Kulturen« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
    Politischer Dissens und willige Helfer . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
    Das ideologische Gerüst des »War on Terror« . . . . . . . . . . . . . . . 57
    Von anderen »Kriegen gegen den Terror« . . . . . . . . . . . . . . 61
    Vom genozidalen Antiterrorkrieg der Sowjets und ihrer
    afghanischen Verbündeten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
    Auszüge des Grauens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
    Deutscher Schandfleck Kunduz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
    Australische Kriegsverbrechen und deren lange
    Aufarbeitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
    Das Massaker von Kandahar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
    Nur ein Bruchteil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
    Die sechs großen Vergehen des »War on Terror« in Afghanistan . . 107
    Erstes Vergehen: Mehr Terror durch Folter . . . . . . . . . . . . 107
    Zweites Vergehen: Kreuzzügler-Kultur . . . . . . . . . . . . . . . . 117
    Drittes Vergehen: Warlordismus, Korruption und
    die Lüge der Demokratie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
    Viertes Vergehen: Terror durch »Todesengel«
    und CIA-Schergen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
    Fünftes Vergehen: Die Generierung von Fluchtwellen . . . . 159
    Sechstes Vergehen: Die Mär von der Frauenbefreiung . . . . 169
    Ernüchternde Realitäten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178
    Vom Leben in der Fabrik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178
    Vom Mann, der George W. Bush den Mittelfinger zeigte . . . 189
    Im Hotel mit den Taliban . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193
    Die »Afghanistan Papers« – eine Enthüllung, die keine war 201
    An der Front im Pech-Tal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 208
    Quo vadis, Afghanistan? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213

    Anmerkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217