Sora ist die rechtmäßige Erbin eines koreanischen Firmenimperiums, das einer Familie gehört, die seit Jahrhunderten über magische Kräfte verfügt und damit zu Reichtum und Macht gelangte: dem Clan der Diebe. Aber sie ist für ihre Familie eine große Enttäuschung, denn sie ist offenbar magielos. Daher lebt sie fernab der glitzernden Metropole Busan auf der Insel Jeju, wo sie ein kleines Café führt und sich um ihre kranke Mutter kümmert. Bis sie eines Tages einen versiegelten Brief mit einer Einladung erhält, der ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt. Sie trifft auf Menschen, die sie nie wiedersehen wollte, und auf einen attraktiven gefangenen Gott, der ihre Hilfe so sehr braucht wie sie seine.
Ein K-Drama zwischen zwei Buchdeckeln: Thea Hong schreibt über alte Legenden und das moderne Südkorea
Auftakt einer mitreißenden Romantasy-Dilogie mit koreanischem Setting
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Bewertung
5/5
20.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Ran & Sora ✨
Ich hab das Buch einfach weggesuchtet
Ich dachte erst, ja wird bestimmt ganz gut, aber dann war ich direkt drin und wollte nicht mehr aufhören.
Die Welt in der Geschichte ist richtig schön gemacht. Modern, mit Korea Vibes und Fantasy gemischt. Es fühlt sich alles total lebendig an und ich konnte mir die Orte richtig gut vorstellen. ✨
Sora fand ich richtig toll. Sie ist nicht perfekt, sondern wirkt einfach echt und wächst total im Laufe der Story. Man merkt richtig, wie sie stärker wird. Und Ran… den mochte ich auch echt gern, vor allem, weil er nicht nervig oder überheblich ist, sondern sie einfach unterstützt und trotzdem seinen eigenen Kopf hat.
Die Story war für mich durchgehend spannend. Diese Prüfungen waren teilweise echt hart und man fiebert die ganze Zeit mit, weil man nie so genau weiß, was als Nächstes passiert.
Es gab auch ein paar Momente, die einfach emotional waren und mich echt getroffen haben
Und dieses Ende?! Wie kann man da bitte aufhören
Bewertung
5/5
13.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Die andere Prinzessin
Thea Hong ist hier ein Kunststück gelungen. War Jia im ersten Band fast noch so etwas wie eine Antagonistin, wird sie hier zur Hauptperson, die die Geschichte trägt.
Zwar habe ich Ran und Sora, das Paar aus dem ersten Teil der Dilogie, die hier nur Nebenfiguren sind, sehr vermisst, aber auch Jia und Sin tragen die Geschichte.
Korea wird nach Soras Ende von monströsen Kreaturen verfolgt. Diese scheinen ihren Ursprung in Gemälden aus dem 18. Jahrhundert zu haben. Jia muss zurück in die Vergangenheit und den Maler der Monster aufhalten. Und kann sie sogar Sora zurückholen?
Natürlich kämpft auch dieser Roman mit den bekannten Zeitreise-Problemen, aber alles ist so fantasievoll und mitreißend erzählt, dass das gänzlich in den Hintergrund tritt. Ich liebe diese Verbindung aus Fantasy und dem alten und neuen Korea. Am besten gefällt mir, dass Thea Hong die üblichen Romantasy Klischees vollkommen vermeidet. Ihre männlichen Protagonisten sind glücklicherweise meilenweit entfernt von den knurrendem love interests, die in anderen Romantasy-Romanen die passiven Protagonistinnen durch die Gegend schleppen.
Daa Ende konnte mich überraschen und überzeugen. Schade nur, dass die Geschichte mit diesem Band endet.
sweinzie
aus Rafz
5/5
02.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Spannend
Eigentlich sollte Sora die Nachfolgerin ihres Vaters sein und das Imperium weiter führen. Doch aufgrund ihrer fehlenden Magie wird sie verstossen und lebt mit ihrer Mutter zurückgezogen und ohne weiteren Kontakt zur Familie. Bis eines Tages ein Brief für sie ankommt, allerdings an ihre Mutter adressiert. Darin wird sie eingeladen ihr (bereits seit einigen Jahren zurückliegende) Volljährigkeit zu feiern. Widerwillig nimmt sie die Einladung an. Zurück am Hof sieht sie sich einem tödlichen Attentat ihrer Stiefschwester gegenüber. Doch dieser Mordversuch ändert plötzlich alles. Denn Sora stirbt nicht. Stattdessen trifft sie den verbannten Gott der Erde und das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Die Geschichte hat ein koreanischem Setting mit ihren Göttern. Neben der Frage nach göttlicher Macht, zeichnet sich die Geschichte noch durch die 10 Höllenprüfungen aus, die es zu bestehen gilt. Diese sind sehr speziell. Was mir gefällt ist, wie diese gelöst werden. Im Zuge dieser Prüfungen verändern sich auch die Protagonisten. Sowohl in ihren Ansichten als auch in ihren Beziehungen zueinander. Sei es Soras Stiefschwester, der Gott Ran oder Sora selbst. Das ist sehr spannend. Vor allem das Ende gefällt mir, weil es viel offen lässt für das nächste Band und auch so eine starke Wendung mit sich bringt.
Tolle Geschichte, spannend, packend, voller Wendungen und einem speziellen Ende.. Ich freue mich auf die Fortsetzung
Letannas Bücherblog
Thalia Book Circle Community
5/5
24.01.2026
Buch (Taschenbuch)
hat richtig Spaß gemacht
Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Fantasy-Dilogie mit Südkorea als Setting. Das hat mich total angesprochen, denn aktuell habe ich gerade eine Phase, in der ich K-Dramen total liebe. Das Setting hat mir auf jeden Fall richtig gut gefallen und auch die Geschichte rund um Sora. Die reist nach Busan, da sie eine Einladung zum Clan ihres Vaters gekommen hat. Sora ist magielos und will mit dem Clan ihres Vaters eigentlich nichts zutun haben. Aber das Schicksal meint es anders mit ihr.
Sora ist eine taffe junge Frau, was ich sehr mochte. Bei ihrer Reise nach Busan erfährt sie viele Geheimnisse, von denen sie bisher nichts wusste. Es gibt auch eine Romanze, die aber nicht zu aufdringlich war. Ran ist auf jeden Fall ein sehr interessanter Charakter und die Chemie stimmt auch zwischen den beiden. Der Fantasy-Anteil war auf jeden Fall sehr interessant.
Wenn ihr also Lust auf eine solche Geschichte habt, kann ich euch das Buch empfehlen. Eigentlich ist die Geschichte zu ende erzählt, aber zum Ende hin fängt die Autorin einen neuen roten Faden an, der mich doch sehr überrascht hat. Teil 2 wird dann aus der Sicht ihrer Halbschwester erzählt.
Ich vergebe die volle Punktzahl.
BuchMotte
5/5
21.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Zwei Mal hat es mich zum Weinen gebracht!
[Werbung|Rezensionsexemplar]
Hörbuch/Audiobook – Gesprochen von Lena Tiemann
Meine Eindrücke zu Prinzessin der tausend Diebe - Betrayed von Thea Hong:
Handlung:
Sora ist verdammt wütend - zurecht.
Ein Brief von ihrer Familie, der sie zurück in ihre Heimat Busan beordert, ist das erste Lebenszeichen seit Jahren. Sie und ihre Mutter haben sich ein neues Leben mit ihrem eigenen Café in Jeju aufgebaut und plötzlich will sie die Familie, die sie wegen ihres fehlenden Manas aus dem Haus gejagt hat, wieder zurück?
Sora ist sich sicher, dass da etwas nicht stimmen kann und lässt ihre schwerkranke Mutter nur unter Protesten zurück.
In Busan angekommen bewahrheiten sich ihre schlimmsten Befürchtungen - und der Mordversuch durch ihre Stiefschwester ist noch ihr geringstes Problem.
Sora hat unabsichtlich das Mana eines jahrhunderte alten Tigergottes namens Ran “gestohlen” - das sie übrigens langsam von Innen heraus ausbrennen wird.
Ihr völlig verdorbener Familienclan erwartet von ihr 10 Prüfungen der Hölle zu bestehen, um ihren Anspruch als das zukünftige Familienoberhaupt zu legitimieren.
Um Ran zu helfen, sein Mana und seine Seele vom Hong Clan zurückzuerhalten, stimmt Sora zu und sieht sich bald ihren eigenen und auch sehr realen Dämonen gegenüber.
Schreibstil /Sprechstil:
Thea Hong hat die perfekte Mischung zwischen knackigem Banter und emotionaler Tiefe gefunden. Ihre Beschreibungen würde ich weniger als rein bildlich, sondern eher als Gefühle, die sich als Bilder zeigen, definieren. Wenn sie das Café in Jeju beschreibt, kann man es bildlich vor sich sehen, aber noch viel wichtiger ist, dass man die Wärme und Liebe spüren kann.
Lena Tiemann versteht sich wunderbar darauf Sora zum Leben zu erwecken. Vor allem den emotionalen Konflikt und das Festhalten an einem Hass, der alles war, das Sora kannte, spiegelt sich in Lenas Performance wider. Ab und an bin ich etwas über die Aussprache der koreanischen Begriffe gestolpert - hier gibt es meiner Meinung nach noch Potential zur Verbesserung.
Charaktere:
Sora ist tatsächlich ein zweischneidiges Schwert (hihi) für mich. Ich habe rein logisch verstanden, warum sie so handelt und warum es so schwer für sie ist, einfach rational anstatt getrieben von Angst oder Hass zu handeln.
Aber manchmal hätte ich sie einfach nur schütteln wollen und musste die Augen verdrehen. Das bedeutet aber nicht, dass der Charakter schlecht ist! Sora ist stark und erträgt Dinge, die andere bereits zerbrochen hätten und außerdem ist sie ja noch relativ jung - da ist es normal, dass man die ein oder andere irrationale Entscheidung trifft.
Rans Schicksal ist eigentlich das tragischste von allen und trotzdem hat er die Fähigkeit zu vergeben nicht verloren - vielleicht schafft sowas auch nur ein Gott. Seine Interaktionen mit Sora reichen von Todesdrohungen, zu lustigem Banter und zu liebevollen Beschützen. Wer Ran an seiner Seite hat, kann nur gewinnen - selbst wenn man eigentlich verloren hat.
Jia ging mir zu Beginn ja sooooo auf die Nerven - vor allem, weil sie den Doktrinen des Hong Clan fast schon blind gefolgt ist. Im Laufe der Geschichte hat sich das aber organisch gewandelt. Ich habe ihre Beweggründe verstanden und auch ihren Schmerz und ihr Leid haben sie zu der Person gemacht, die Entscheidungen auf die einzige Art und Weise getroffen hat, die sie kannte. Zum Schluss fand ich sie wirklich witzig und kann es kaum erwarten, Jia im zweiten Band als Protagonistin zu folgen.
Gil ist einfach eine sassy Queen mit einem Gottkomplex. Völlig größenwahnsinnig, aber auch absolut nachvollziehbar. Deshalb ist er tatsächlich mein Lieblingscharakter geworden - ich befürchte, ich habe da ein ungesundes Muster . Wirkt er zu Beginn wie der generische Bösewicht, so ändert sich das sehr schnell und man merkt, dass man eigentlich gar nichts über ihn weiß. Ich hoffe so sehr, dass wir im zweiten Band mehr über ihn erfahren! Falls nein, werde ich Thea voll solange mobben, bis sie ihm ein eigenes Buch widmet - hehe.
Weltaufbau:
Thea hat das reale Südkorea unserer Zeit mit den Mythen und Legenden des Landes verwoben. Die magische Macht, die die Clan-Mitglieder durch das Mana erhalten, wird gut erklärt und man versteht schnell, wie die Hierarchie innerhalb der Welt und vor allem innerhalb des Clans funktioniert. Die Höllenprüfungen werden kaum erklärt - aber das war für mich kein Problem, da wir so gemeinsam mit Sora im Ungewissen gehalten wurden.
Gestaltung:
Das Cover wurde von @the_kimstar entworfen und ist einfach atemberaubend schön! Die Inkorporation der koreanischen Details zeigt, wie viele Gedanken in die Gestaltung geflossen sind.
Da die Autorin selbst koreanischer Abstammung ist, war es besonders emotional, ihren Namen in Koreanisch auf dem Cover einer deutschen Ausgabe zu sehen.
Bei den Farben überwiegt ganz klar die Farbe Lila, welche nicht nur für die Autorin eine besondere Bedeutung hat, sondern auch einen kleinen Spoiler auf die Entwicklung der Protagonistin gibt. “Purple is the last colour of the rainbow, so it means I will trust and love you for a long time” - Kim Taehyung, BTS
Fazit:
Dieses Buch hat mich tatsächlich ZWEI MAL zum Weinen gebracht! Ich werde die Höllenprüfung mit der Fabrik nie vergessen und habe selten so viel Female Rage gefühlt, wie durch diesen kleinen Nebensatz in einem Buch. Die Tatsache, dass auch Moral ein Luxus sein kann, wird einem durch dieses Buch nochmal deutlich. Schönheit im Grauen und Grauen in der Schönheit - danke Thea für dieses Buch!
Ich empfehle dieses Buch jeder Person (ab 16 Jahren), die bereit ist, in ihre innersten Abgründe zu blicken und sich mit dem, was sie dort findet, auseinandersetzen möchte und dabei einen heißen Tigergott mit flotten Sprüchen an seiner Seite möchte.
Für Prinzessin der tausend Diebe - Betrayed vergebe ich die GOLDENE MOTTE.
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5/5
01.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Spannender Reihenauftakt!
Sora wird ohne magische Kräfte geboren und aus ihrem Clan verstoßen – bis eine mysteriöse Einladung sie zurück zu ihrer Familie führt. Was folgt, ist ein Wettstreit um die Nachfolge zwischen ihr und ihrer Halbschwester Jia, begleitet von zehn Höllenprüfungen und einem gefangenen Tigergott, der mehr ist als nur ein Verbündeter.
Eine fesselnde Romantasy, die koreanische Mythologie und modernes Drama gekonnt verbindet.
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5/5
21.10.2025
eBook (ePUB)
Nicht nur von außen schick!
Ein toller Fantasy Titel, der uns koreanische Sagen näher bringt und ordentlich auf den Putz haut. Wer hier kleine süße Feen oder Kobolde erwartet sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. Thea Hong stellt die Protagonistin Sora vor gruselige und wirklich blutige Prüfungen! Für mich nicht die typische Fantasy- oder Urban-Fantasy-Welt, was dieses Buch umso spannender macht. Dazu gibt es dann noch die richtige Prise spice und Drama, also meiner Meinung nach zugreifen!
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4/5
31.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein K-Drama zwischen zwei Buchdeckeln
Ich fand „Prinzessin der tausend Diebe“ wirklich großartig – eine spannende Mischung aus Magie, koreanischer Mythologie und einer mitreißenden Liebesgeschichte. Besonders Ran und Sora haben mich total begeistert – ihre Dynamik war einfach fesselnd und emotional.
Der Schreibstil von Thea Hong ist sehr flüssig und sie hat die Welt sehr atmosphärisch beschrieben. Nur die Szenenwechsel waren mir manchmal etwas zu abrupt, sodass es sich an ein paar Stellen so anfühlte, als würde etwas fehlen. Trotzdem bleibt die Geschichte spannend und mitreißend bis zum Schluss.
Insgesamt ist „Prinzessin der tausend Diebe“ ein fantasie- und gefühlvoller Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht.
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4/5
31.10.2025
Buch (Taschenbuch)
»Du musst nicht stark sein«, sagte Ran leise. »Nicht bei mir.«
Wo sind meine K-Drama- & Fantasy-Fans? Hier wartet eine Geschichte auf euch, die euch handlungstechnisch vollkommen vom Hocker reißen wird! Die Autorin hat eine unfassbar starke, schlagfertige und mutige Protagonistin geschaffen. Sora war mir gleich zu Beginn sympathisch. Das passende Gegenstück zu ihr ist Ran – ein humorvoller Tigerott, der mir, zugegeben, anfangs etwas suspekt vorkam, mir aber mit der Zeit schnell ans Herz gewachsen ist. Für die Momente zwischen den beiden habe ich einfach gelebt (seufz).
Aber auch atmosphärisch hat mich Thea Hong vollkommen abgeholt. Das Setting und das Worldbuilding haben mich beeindruckt. An dieser Stelle möchte ich kurz erwähnen, dass Gewalt und Brutalität dargestellt werden – und das sehr detailliert. Allgemein hat mir der Schreibstil der Autorin gut gefallen; vor allem ihr unterschwelliger Humor hat es mir angetan.
Die Spannung war durchgehend on point. Klar, manchmal war die Handlung stark verstrickt, sodass ich bei einigen Szenen mit offenen Fragen zurückblieb, aber am Ende hat sich der rote Faden gefügt. Und dieses Ende – das hatte es in sich! Es ist einfach zu krass. Ich bin echt gespannt, was im zweiten Band auf mich zukommt. Absolut lesenswert.
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