The Enemy's Daughter
Liebe lässt sich nicht verbieten | Romantasy | Die moderne Neuerzählung der Sage um Tristan und Isolde | Mutige Heldin im Kampf für Selbstbestimmung, Frieden und die große Liebe
Vor dreißig Jahren wurde die Republik gestürzt. Nun herrscht zwischen dem reichen Kingsland und den fünf Klans ringsherum ein erbitterter Kampf um das Land und um Macht. Die junge Heilerin Isadora riskiert jeden Tag ihr Leben, und auf einer ihrer unerlaubten Hilfsmissionen wird sie von einem Giftpfeil getroffen. Tristan, ein Assassine des Kingsland, rettet sie im letzten Moment mit seiner Magie, doch dadurch sind die beiden durch ihre Gedanken und Gefühle aneinander gebunden. Isadora wittert ihre Chance, auf diesem Weg ihren Klan retten zu können, aber dazu muss sie ihr Herz öffnen ...
Sie sind Feinde in einer dystopischen Welt, doch Liebe lässt sich nicht verbieten
Eine Liebesgeschichte epischen Ausmaßes: moderne Neuerzählung der Sage um Tristan und Isolde
Dystopien sind zurück! Eine mutige Heldin im Kampf für Selbstbestimmung, Frieden und die große Liebe
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Die Verbindung
Aarany aus Berlin am 15.06.2026
Bewertungsnummer: 3168597
Bewertet: eBook (ePUB)
Cover & Klappentext
Das Cover ist definitiv ein wahrer Blickfang. Die Farbgebung, die Details und die illustrierten Hauptprotagonisten sind durchaus gelungen, obwohl es gleichzeitig auch etwas überladen wirkt.
Der Klappentext hat mich zusätzlich neugierig gemacht. Da ich das Drama Tristan und Isolde bereits kenne, war ich gespannt, was die Autorin daraus gezaubert hat.
Meinung
Nachdem vor dreißig Jahren die Bomben fielen, hat sich die Welt verändert. Nun kommt es zwischen den fünf Klans und dem Kingsland immer wieder zu Kämpfen wegen Land und Ressourcen.
Als die junge Heilerin Isadora auf dem Weg zu verletzten Klanmännern von einem Giftpfeil getroffen wird, rettet ihr ausgerechnet Tristan vom Kingsland mit einer ungewöhnlichen Magie das Leben. Seitdem teilen sie Emotionen und Erinnerungen miteinander.
Isadora hofft dadurch, das Leben ihres Klans zu retten, aber dafür muss sie sich seinen und ihren Gefühlen stellen.
Aus der Sicht von Isadora wird man durch das Geschehen geführt.
Den Einstieg empfand ich als ein wenig verwirrend. Das lag zum einen an der unbeholfenen Schreibweise, aber auch an missverständlichen Sätzen. Das besserte sich aber zum Glück im Laufe der Geschichte.
Die moderne Neuerzählung von Tristan und Isolde mit dystopischen Elementen ist das Debüt der Autorin. Daher habe ich vom Schreibstil nicht allzu viel erwartet. Anfangs holperte es noch ein wenig und alles wirkte etwas konfus, was sich aber, je weiter die Story voranschritt, gab, sodass ich mich komplett auf die Handlung konzentrieren konnte.
Trotz kleinerer Schwierigkeiten zu Beginn bringt die Autorin viel Potenzial mit, weshalb ich mich auf weitere Bücher von ihr freue.
Isadora ist als Hauptprotagonisten gut gelungen. Ihre Ausbildung als Heilerin füllt sie aus, auch wenn sie begeistert von der Alten Welt ist, in der Erkrankungen und Wunden viel effektiver behandelt werden konnten. Als Tochter des Klanführers und insbesondere als Frau besitzt sie kein Stimmrecht in der eher weniger fortschrittlichen Welt, in der sie lebt. Hier wird mit Gewalt das Recht durchgesetzt.
In Kingsland wiederum wirkt im Gegenzug alles viel moderner. Nach dem Sturz der Republik haben sich einige Überlebende zusammengeschlossen und die noch funktionierenden Gerätschaften wiederverwendet.
So ist Tristan aufgewachsen, der zwar als Krieger ausgebildet wurde, aber versucht, den Frieden durchzusetzen. Als Feind hätte ich ihn mir anders vorgestellt. Stattdessen überzeugt er sofort mit seinem ehrlichen Wesen. Dieser Gutherzigkeit kann sich auch Isadora nicht sehr lange entziehen.
Die Story ist dank der unterschiedlichen Lebensweisen überraschend komplex. Jede Seite ist mit unterschiedlichen Lügen aufgewachsen. Wer jahrelang manipuliert wurde, wird nicht sofort der Gegenseite Glauben schenken. Und genau das hat die Autorin wunderbar umgesetzt. Das Vertrauen muss sich entwickeln und verdient werden. Und bis zu diesem Punkt ist es ein weiter Weg. Hier war die Verbindung hilfreich, die es unmöglich macht, den anderen anzulügen.
In dieser Hinsicht wurde die romanische Komponente nicht in den Vordergrund gerückt. Sie entwickelt sich zum Teil beziehungsweise wird gerade, Isadora betreffend, anfangs eine lange Zeit unterdrückt, bis sie schließlich dafür offen war. Das hat mir sehr gefallen.
Aufgrund der Komplexität und Vielschichtigkeit der Geschichte hätte ich mir noch mehr Hintergrundinformationen gewünscht, denn einiges ging im Verlauf etwas unter. Vielleicht wäre hier eine Dilogie sinnvoll gewesen. Genug Material wäre vorhanden gewesen.
So wurde, obwohl das Tempo zeitweise eher gemächlicher anmutete, das Ende recht schnell abgehandelt, was schade ist. Ich persönlich hätte mir einen runderen Abschluss gewünscht.
Fazit
Die Neuerzählung des Dramas Tristan und Isolde mit dystopischen Elementen punktet mit überraschend viel Spannung und tiefgehenden Emotionen, was nicht zuletzt an den wunderbar gezeichneten Hauptprotagonisten liegt.
Mit diesem Retelling gibt die Autorin ihr Debüt, was ihr fabelhaft gelungen ist.
Ich vergebe dreieinhalb von fünf Sternen, die ich auf vier aufrunde, sowie eine klare Leseempfehlung.
Kleines Highlight
Bewertung aus Hamburg am 02.06.2026
Bewertungsnummer: 3156689
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Manchmal ist die gefährlichste Entscheidung nicht, seinen Feind zu lieben – sondern sich selbst einzugestehen, dass man es bereits tut.“
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Dieses Buch hatte ich bereits vorm erscheinen im Blick und war sehr happy, dass ich es nun lesen durfte. Das wunderschöne Cover hatte mich direkt angesprochen und für viel Neugierde gesorgt.
Für mich das erste Buch der Autorin und mit The Enemy’s Daughter erschafft Melissa Poett eine fesselnde und sehr interessante Mischung aus Romantasy, Intrigen, Machtkämpfen und einer Liebe, die niemals hätte entstehen dürfen. Von der ersten Seite an zieht die Autorin ihre Leserinnen und Leser in eine Welt voller Konflikte, Verrat und verbotener Gefühle. Sie versteht es wirklich, zu fesseln und einen durch die Seiten fliegen zu lassen. Dieses Buch vereint alles, was das Herz von Fantasy- und Romance-Fans höherschlagen lässt: intensive Emotionen, starke Charaktere, politische Spannungen und eine Liebesgeschichte, die unter die Haut geht.
Melissa Poetts Schreibstil ist atmosphärisch, bildgewaltig und unglaublich mitreißend, ich brauchte allerdings ein wenig um mich an ihren Stil zu gewöhnen und rein zu kommen, aber durchhalten wird wirklich belohnt, man muss sich aber wirklich auf Schreibstil und Story einlassen!
Die Autorin versteht es hervorragend, Emotionen sichtbar bzw. fühlbar zu machen und gleichzeitig eine Welt voller Magie, Gefahr und Intrigen zum Leben zu erwecken.
Wir haben hier emotionalen Dialoge, eine gute und intensive Spannung zwischen den Figuren und eine tolle Romance ohne dabei den Fantasyteil zu vernachlässigen.
Die Grundidee wirkt auf den ersten Blick klassisch: Die Tochter eines Feindes verliebt sich ausgerechnet in den Mann, den sie hassen sollte. Doch Melissa Poett macht daraus weit mehr als nur eine Enemies-to-Lovers-Geschichte. Sie verbindet politische Konflikte, Loyalitätsfragen, familiäre Verpflichtungen und persönliche Freiheit zu einer emotionalen und spannenden Handlung. Genau so etwas lieben wir doch alle sehr und wollen solche Geschichten lesen!
Die Geschichte stellt immer wieder die Frage:
Wem schulden wir Loyalität?
Können Liebe und Pflicht nebeneinander existieren?
Wie viel ist man bereit zu opfern, um frei zu sein?
Die Welt wirkt komplex genug, um spannend zu sein, ohne dabei zu überladen zu wirken. Das Setting fand ich toll, etwas anderes und so märchenhaft.
Die Handlung entwickelt sich konstant spannend und hält immer wieder überraschende Wendungen bereit. Während die politische Situation eskaliert und alte Konflikte aufbrechen, geraten die Protagonisten zunehmend zwischen Pflicht und Herz.
Die Geschichte lebt dabei von:
⚔️ Machtkämpfen und Verrat
⚔️ Familienkonflikten und dunklen Geheimnissen
⚔️ Verbotener Liebe
Die weibliche Hauptfigur gehört für mich zu den größten Stärken des Buches. Sie ist mutig, intelligent und entschlossen, gleichzeitig aber auch verletzlich und von inneren Konflikten geprägt. Ihre Entwicklung ist hervorragend ausgearbeitet. Im Verlauf der Geschichte lernt sie eigene Entscheidungen zu treffen, Autoritäten zu hinterfragen und für ihre Überzeugungen einzustehen.
Nun zu ihm: Er besitzt Ecken und Kanten, kämpft mit seinen eigenen Dämonen und trifft nicht immer die richtigen Entscheidungen. Das gefiel mir sehr. Seine Entwicklung ist ebenso stark wie die der Protagonistin.
Die Romance war für mich das absolute Highlight. Die Chemie zwischen den Figuren ist von Anfang an spürbar. Was zunächst von Misstrauen, Vorurteilen und Feindschaft geprägt ist, entwickelt sich langsam zu etwas viel Tieferem. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam genug, um authentisch zu wirken, und intensiv genug, um das Herz höher schlagen zu lassen. Jede gemeinsame Szene hat mich gefesselt.
Auch wenn das Buch für mich ein klares Highlight war, gibt es kleinere Punkte, die man erwähnen kann:
Zu Beginn benötigt man wie bereits erwähnt, etwas Zeit, um sich in die Welt und die politischen Strukturen einzufinden. Einzelne Konflikte lösen sich gegen Ende etwas schneller auf als erwartet. Diese Punkte fallen jedoch kaum ins Gewicht und haben mein Leseerlebnis nicht beeinträchtigt.
The Enemy’s Daughter ist eine mitreißende Romantasy voller Leidenschaft, Intrigen und großer Gefühle. Diese intensive Enemies-to-Lovers-Romance, die starke Charakterentwicklung und die spannende Handlung machen dieses Buch zu einem absoluten Highlight. Für mich war es eine Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat und die noch lange nach dem Lesen nachhallt.
Meinung aus der Buchhandlung
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Vom Fleck weg, hat sich das Buch in die Top 10 des Jahres katapultiert. So kann Romantasy sein - vielschichtig, gut ausgearbeitet, stilvoll in der romance und mit Charakteren, die mehr als schöne Körperbeschreibungen bekommen und verdienen. Die Autorin hat eine märchenhafte Art, die Verbindung von Isadora und Tristan zu beschreiben. Einfach ein rundum Paket mit einem Ende, das ein Ende ist. Und wie schön kann ein Buch bitte aussehen... Einzig die Bewerbung als Neuerzählung der Tristan & Isolde Legende passt für mich nicht. Aber, vielleicht macht es neugierig auf die original Namensgeber.
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Ich war zuerst skeptisch, weil ich die "Liebe auf den ersten Blick"-Thematik einfach oft unrealistisch finde, aber in diesem Fall wurde das gar nicht mal so schlecht gemacht, was auch an den sehr gut geschriebenen Protagonisten liegt. In vergleichbaren Büchern basiert die sofortige Anziehung meistens rein auf Äußerlichkeiten und zwischen den Charakteren besteht überhaupt keine Chemie. Hier hatte ich wirklich das Gefühl, dass die beiden sich kennenlernen wollten. So ein vielseitig charakterisierter Protagonist wie Tristan ist mir seit langem nicht über den Weg gelaufen. Es ist leider selten geworden, dass männliche Protagonisten mehr Charakterzüge haben als "mysteriös zu sein". Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es nicht wirklich viel mit der Sage zu tun hat, wenn man sich damit mal beschäftigt hat. Die einzige Gemeinsamkeit ist die Tatsache, dass ihre Völker verfeindet sind. Mich persönlich hat das nicht gestört, aber da das Buch eben als Neuerzählung beworben wird, halte ich es für durchaus erwähnenswert, dass die Erzählung schon sehr neu ist.
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